
Irina Kilimnik »Sommer in Odessa«
Irina Kilimnik »Sommer in Odessa« Die Autorin im Gespräch mit Mascha Jacobs Es ist der Sommer 2014, und Hitze liegt über der Stadt,
Es ist der Sommer 2014, und Hitze liegt über der Stadt, die vor einem Wendepunkt steht. Manchmal bemerkt man erst beim Donnern, dass sich der Himmel längst verdunkelt hat. In der Familie von Olga gibt es nur Frauen – abgesehen vom Großvater, der wie ein schlecht gelaunter König über allen thront.
Zum Jahrestag des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine, stellen wir Ihnen Lisa Weeda vor: eine niederländisch-ukrainische Drehbuchautorin und Virtual-Reality-Regisseurin, die im letzten Jahr in den Niederlanden ihr vielfach beachtetes und preisgekröntes literarisches Debüt veröffentlicht hat: »Aleksandra« landete auf Platz 10 der niederländischen Bestsellerliste.
Junge Literatur als Homestory: Wir besuchen Elina Penner in Ostwestfalen und besprechen »Nachtbeeren« (Aufbau Verlag).
Gün Tank erzählt in ihrem Romandebüt »Die Optimistinnen« (S. Fischer) von starken Müttern und Großmüttern, die die BRD verändert haben. Mit der Frauen- und Geschlechterforscherin Sabine Hark und dem Literaturredakteur Jörg Plath spricht sie über eine wenig bekannte Seite der bundesdeutschen Geschichte.
Bettina Hartz’ Debütroman ist ein Kunststück, das durch seine eindringliche Sprache und seine magisch-märchenhaften Züge fasziniert. Darüber spricht die Autorin mit der Hörfunkjournalistin und Moderatorin Gesa Ufer.
Kinderbuchautorin Lisa Krusche im Gespräch mit Journalistin und Podcasterin Christine Knödler über ihr Kinderbuchdebüt »Das Universum ist verdammt groß und super mystisch« (für Kinder ab 10 Jahren). Es geht um die Entstehung des Buches, Unterschiede von Lesungen für Kinder und Erwachsene und ab wann Lisa Krusche sich selbst als Autorin bezeichnete.
In Zeiten der Klimakrise sind uns die Bilder wohlbekannt: Waldbrände in Kalifornien, Sibirien oder dem Mittelmeerraum, Hitzewellen in Indien, und spätestens seit 2019 weiß man auch hierzulande, wie es sich anfühlt, wenn ein Sommer scheinbar nicht enden will. Dass die derzeitige Existenzkrise der Menschheit auch an der Gegenwartsliteratur nicht spurlos vorübergeht, beweist Franziska Gänslers Debütroman »Ewig Sommer« eindrücklich.
In Karlas Familie wissen alle, wie es sich anfühlt, nicht dazuzugehören. Karla erlebt es als Kind in Bremen-Nord, ihr Vater Avi in einer Klosterschule in Jerusalem, die Großmutter Maryam als Gastarbeiterin in Deutschland, die Urgroßmutter Armine auf den Straßen von Istanbul. Einfühlsam und mit feinem Humor fächert Laura Cwiertnia die verzweigten Pfade einer armenischen Familie auf, deren Erfahrungen so tiefgreifend sind, dass sie noch Generationen später nachhallen.
Ihre Mutter hat China vor Jahren verlassen, weil sie in Deutschland ein anderes Leben wollte. Die Träume der Erzählerin ähneln denen ihrer Mutter und sind doch anders. Vielleicht, weil sie überall ein bisschen zu Hause ist.
Junge Literatur als Homestory: Wir besuchen Mirjam Wittig in Berlin und besprechen »An der Grasnarbe«. In dem Roman treffen innere und äußere Landschaften aufeinander, die nicht nur durch die Klimakrise ins Wanken geraten. Mirjam Wittig erzählt davon mit großem Einfühlungsvermögen und starker atmosphärischer Kraft.
Schon immer haben drei Bestandteile ausgereicht, um die Welt neu zu erschaffen und zurück ins Chaos zu stürzen: Vater, Mutter, Kind. Yade Yasemin Önder bringt diese Akteure so virtuos auf Kollisionskurs, dass einem die Luft wegbleibt: ein im schönsten Sinne atemberaubendes Debüt.
Im Rahmen der Pop-up-Buchmesse liest Sven Pfizenmaier aus seinem Debütroman »Draußen feiern die Leute«.
Dokumentarfilm #femaleheritage zur Münchner Schriftstellerin und Historikerin Dana von Suffrin (*1985 in München): Sie studierte Politikwissenschaft, jüdischen Geschichte und Kultur sowie allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft in München, Neapel und Jerusalem.
London besteht um 1700 aus zwei Städten, in beiden regiert die Gewalt. In der Unterwelt kämpfen Einbrecher, Fälscher und Auftragsmörder um die Vorherrschaft, am Hof streiten sich Minister und Aristokraten um die Gunst der Queen: Alles ist unter Anne Stuarts Kontrolle, religiös und politisch Andersdenkende werden zu Staatsfeinden erklärt, zum meist tödlichen Pranger verurteilt oder weggesperrt im gefürchtetsten Kerker Europas.
Geht es hier wirklich um Gott? Das Jenseits? Gar das Paradies? Erstmal jedenfalls um das Schwein. Das Schwein ist alleine und bläst Trübsal.
Dass Lesen weit mehr ist als das sinnstiftende Erfassen von Buchstaben, zeigen die vier Übungen, die dieser Essay versammelt. Sie führen das Lesen zusammen mit dem Schreiben, dem Hören, dem Beten und dem Genießen: Der heute nur wenigen bekannte Franz Xaver Kappus regte Rilke durch seine Briefe zu einer Auseinandersetzung mit den Grundlagen des Dichtens an, die bis heute Schreibende (und Lesende) inspiriert.
Dita Zipfel zeigt ihren ganz geheimen Schreibplatz.
Außerdem liest sie aus ihrem Kinderbuchdebüt »Wie der Wahnsinn mir die Welt erklärte«.
Björn Stephans Debüt ist die wunderbare Geschichte um drei sehr ungewöhnliche junge Menschen: Sascha, ein Wörtersammler, sein bester Freund Sonny, Elton-John-Fan und Musiker, und Juri, ein Mädchen, das alles über die Sterne weiß, aber nichts von sich selbst preisgibt.
Vom Rom der 70er Jahre bis ins Köln der Gegenwart: die Geschichte einer Freundschaft, in die sich politische Umbrüche unverkennbar eingeschrieben haben.
Was, wenn der letzte Ort, der vielleicht noch Heimat werden könnte, durchdrungen ist von Korruption, Rassismus und Gewalt, ein Ort, an dem das Morden alltäglich geworden ist?

Irina Kilimnik »Sommer in Odessa« Die Autorin im Gespräch mit Mascha Jacobs Es ist der Sommer 2014, und Hitze liegt über der Stadt,

Lisa Weeda »Aleksandra« Buchpremiere Die Autorin im Gespräch mit Katharina Borchardt Zum Jahrestag des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine, stellen wir Ihnen Lisa

Besuch bei Buch: »Nachtbeeren« mit Elina Penner Junge Literatur als Homestory: Wir besuchen Elina Penner in Ostwestfalen und besprechen »Nachtbeeren« (Aufbau Verlag). Darum

Reihe Literatur und Wissenschaft Gün Tank und Sabine Hark im Gespräch mit Jörg Plath Die 22-jährige Nour ist eine von vielen Gastarbeiterinnen, denen

Bettina Hartz »Rot ist der höchste Ernst« Die Autorin im Gespräch mit Gesa Ufer Milena ist Schriftstellerin, die auch in ihrem eigenen Leben

Im Gespräch mit Kinderbuchautorin Lisa Krusche Kinderbuchautorin Lisa Krusche im Gespräch mit Journalistin und Podcasterin Christine Knödler über ihr Kinderbuchdebüt »Das Universum ist

Franziska Gänsler »Ewig Sommer« Reihe Generationendialog zwischen Fax & TikTok Die Autorin im Gespräch mit Sieglinde Geisel In Zeiten der Klimakrise sind uns

Laura Cwiertnia »Auf der Straße heißen wir anders« Moderation Ronya Othmann In Karlas Familie wissen alle, wie es sich anfühlt, nicht dazuzugehören. Karla erlebt

Lin Hierse »Wovon wir träumen« Moderation Asal Dardan Ihre Mutter hat China vor Jahren verlassen, weil sie in Deutschland ein anderes Leben wollte. Die

Besuch bei Buch: »An der Grasnarbe« mit Mirjam Wittig Darum geht’s: Jetzt hütet Noa also Schafe. Um ihren Angstattacken in der Großstadt zu

Besuch bei Buch: »Wir wissen, wir könnten, und fallen synchron« mit Yade Yasemin Önder Junge Literatur als Homestory: Wir besuchen Yade Yasemin Önder

Sven Pfizenmaier »Draußen feiern die Leute « Lesung im Rahmen der Pop-up-Buchmesse in Leipzig. Moderation: Ulle Bourceau Ein ganz normales Dorf in Deutschland:

Dokumentarfilm #femaleheritage zur Münchner Schriftstellerin und Historikerin Dana von Suffrin (*1985 in München): Sie studierte Politikwissenschaft, jüdische Geschichte und Kultur sowie allgemeine und

Markus Gasser »Die Verschwörung der Krähen« Es moderiert Daniel Kehlmann London besteht um 1700 aus zwei Städten, in beiden regiert die Gewalt. In

Noemi Somalvico »Ist hier das Jenseits, fragt Schwein« Moderation: Friederike von Kirchbach Geht es hier wirklich um Gott? Das Jenseits? Gar das Paradies?

Junge Literatur als Homestory: Können Texte trösten? Wir besuchen Hanna Engelmeier und »Trost. Vier Übungen« (Matthes & Seitz). Dass Lesen weit mehr ist

Kinder- & Jugendbuchautorin Dita Zipfel Dita Zipfel zeigt ihren ganz geheimen Schreibplatz. Außerdem liest sie aus ihrem Kinderbuchdebüt »Wie der Wahnsinn mir die

Björn Stephan »Nur vom Weltraum aus ist die Erde blau« Björn Stephans Debüt ist die wunderbare Geschichte um drei sehr ungewöhnliche junge Menschen:

Enrico Ippolito »Was rot war« Moderation Fatma Aydemir Cruci und Lucia lernen sich Ende der 70er Jahre auf der kommunistischen Schule Frattocchie kennen.

Nastasja Penzar »Yona« Was, wenn der letzte Ort, der vielleicht noch Heimat werden könnte, durchdrungen ist von Korruption, Rassismus und Gewalt, ein Ort,