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	<title>Lyrik &#8211; LTV</title>
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	<description>Literatur für alle</description>
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	<title>Lyrik &#8211; LTV</title>
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		<title>Gedichtbände des Jahres</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/am-24-10-um-19-uhr-gedichtbaende-des-jahres/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Oct 2025 09:05:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ausgewählt und vorgestellt von Birgit Kreipe Daniel Bayerstorfer und Nadja Küchenmeister in Lesung und Gespräch Die deutschsprachige Lyrik ist derzeit vermutlich so vielfältig und qualitativ wie selten zuvor. An diesem Abend lässt sich ein hervorragender Ausschnitt aus dieser reichen Textlandschaft erleben. Wir haben die Lyrikerin Birgit Kreipe nach ihren ganz persönlichen Highlights des bisherigen Jahres [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ausgewählt und vorgestellt von Birgit Kreipe<br />
Daniel Bayerstorfer und Nadja Küchenmeister in Lesung und Gespräch</p>
<p>Die deutschsprachige Lyrik ist derzeit vermutlich so vielfältig und qualitativ wie selten zuvor. An diesem Abend lässt sich ein hervorragender Ausschnitt aus dieser reichen Textlandschaft erleben. Wir haben die Lyrikerin Birgit Kreipe nach ihren ganz persönlichen Highlights des bisherigen Jahres gefragt. Herausgekommen sind nachdrückliche Lektürehinweise auf Bände, die im Laufe des Jahres erschienen sind und besonders zu überzeugen wissen: das Fanbook 2025 einer kundigen und neugierigen Leserin.</p>
<p>Birgit Kreipe spricht mit den beiden eingeladenen Autor:innen Nadja Küchenmeister und Daniel Bayerstorfer über ihre neuen Titel und bringt die anderen drei ausgewählten Bücher von Sonja vom Brocke, Alke Stachler und UIf Stolterfoht in Kurzvorstellungen auf die Bühne.</p>
<p>Daniel Bayerstorfer: »Neulich starb Antigone«, roughbooks in den Engeler Verlagen 2025<br />
Sonja vom Brocke: »Blauer Ton«, kookbooks 2025<br />
Nadja Küchenmeister: »Der große Wagen«, Schöffling &amp; Co. 2025<br />
Alke Stachler: »doch das ende war hell«, parasitenpresse 2025<br />
Ulf Stolterfoht: »rückkehr von krähe«, kookbooks 2025</p>
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			</item>
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		<title>»Werde ich noch einmal meine Haare mit Wind kämmen?«</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/werde-ich-noch-einmal-meine-haare-mit-wind-kaemmen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 May 2024 09:31:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ein Abend mit zeitgenössischer Lyrik &#38; Musik von Künstler:innen aus (Exil)Iran Mit Homa Faghiri (Rezitation), Azin Zahedi (Santur &#38; Flöte), Kathrin von Kieseritzky (Saxofon) und Muriel Razavi (Bratsche &#38; Live-Electronics). Künstlerische Leitung: Teresa Reiber »Werde ich noch einmal meine Haare mit Wind kämmen?«, so fragt Forugh Farochzzad, eine der wichtigsten Dichterinnen der iranischen Moderne, die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Abend mit zeitgenössischer Lyrik &amp; Musik von Künstler:innen aus (Exil)Iran</p>
<p>Mit Homa Faghiri (Rezitation), Azin Zahedi (Santur &amp; Flöte), Kathrin von Kieseritzky (Saxofon) und Muriel Razavi (Bratsche &amp; Live-Electronics).<br />
Künstlerische Leitung: Teresa Reiber</p>
<p>»Werde ich noch einmal meine Haare mit Wind kämmen?«, so fragt Forugh Farochzzad, eine der wichtigsten Dichterinnen der iranischen Moderne, die bis heute iranische Künstler:innen inspiriert. Seit der Islamischen Revolution von 1979 können sich diese nur unter Inkaufnahme von Zensur und Gefängnisstrafen im Iran gesellschaftskritisch äußern, sie arbeiten im Untergrund oder gehen ins Exil. Lyrikerinnen wie Maryam Fathi oder Sara Mohammadi Ardehali vertreten dabei feministische Positionen, sie reflektieren über die Stellung der Frau in der gegenwärtigen iranischen Gesellschaft, stellen traditionelle Rollenstereotype iranischer Männer und Frauen in Frage, während Athena Farrokhzad in »Vitsvit/Bleiweiß« dezidiert queerfeministische und transkulturelle Erfahrungsräume und Rassismuserfahrungen in Europa thematisiert. Der Abend greift diese Stimmen auf und führt sie zusammen u. a. mit Musik von Komponistinnen aus dem Netzwerk IFCA (Iranian Female Composer Association) sowie Improvisationen mit Stimme, Santur, Saxofon und Klangpercussion von in Berlin lebenden Musikerinnen. Die Gedichte werden auf deutsch und in Teilen auf persisch gelesen.</p>
<p>Die Veranstaltung findet im Rahmen des Kultursommerfestivals Berlin 2023 statt.</p>
<p>Kamera/Schnitt: Jonas Freudenberger</p>
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			</item>
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		<title>»Den Krieg übersetzen«</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/den-krieg-uebersetzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 May 2024 06:00:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Tania Rodionova und Jurij Bondartschuk im Gespräch mit Asmus Trautsch. Aus dem Ukrainischen gedolmetscht von Anna Kolomiytseva Kann ein Land sich Poesie in Zeiten des Krieges leisten? Sechzehn Ukrainische Dichter:innen haben eine klare Antwort gegeben: Lyrik nach Butscha ist möglich und nötig. Die Anthologie Den Krieg übersetzen versammelt ihre Gedichte, die zum größten Teil seit [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Tania Rodionova und Jurij Bondartschuk im Gespräch mit Asmus Trautsch. Aus dem Ukrainischen gedolmetscht von Anna Kolomiytseva</p>
<p>Kann ein Land sich Poesie in Zeiten des Krieges leisten? Sechzehn Ukrainische Dichter:innen haben eine klare Antwort gegeben: Lyrik nach Butscha ist möglich und nötig. Die Anthologie Den Krieg übersetzen versammelt ihre Gedichte, die zum größten Teil seit Februar 2022 entstanden sind, Gedichte aus dem Krieg, über den Krieg, gegen den Krieg. Sie übertragen die Erfahrung, das gesamte Leben vom Krieg bestimmt zu wissen, in eine eindringliche Lyrik, die wiederum von zehn Übersetzer:innen ins Deutsche übersetzt wurden. Über die Möglichkeit und Unmöglichkeit, mit der existentiellen Grenzsituation des Krieges literarisch umzugehen, sprechen die Dichterin, Übersetzerin und Herausgeberin Tania Rodionova und der Dichter und Musiker Jurij Bondartschuk mit dem Dichter und Herausgeber Asmus Trautsch.</p>
<p>Claudia Dathe, Tania Rodinova, Asmus Trautsch (Hrsg.): »Den Krieg übersetzen« Gedichte aus der Ukraine, edition.fotoTAPETA 2024</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>3x Lyrik: Uljana Wolf, Daniel Falb und Georg Leß</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/17-4-2024-um-19-uhr-3x-lyrik-uljana-wolf-daniel-falb-und-georg-less/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Apr 2024 17:12:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Uljana Wolf, Daniel Falb und Georg Leß im Gespräch mit Peter Neumann Was verbindet Uljana Wolf, Daniel Falb und Georg Leß? Offenkundig nicht nur der Verlag, sondern noch mehr. Aber hören Sie selbst: »muttertask.«, der Titel von Uljana Wolfs neuem Gedichtband, ist so einleuchtend wie irritierend. Mutterschaft und Verlust, Schwangerschaft und unbezahlte Care-Arbeit werden von [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Uljana Wolf, Daniel Falb und Georg Leß im Gespräch mit Peter Neumann</p>
<p>Was verbindet Uljana Wolf, Daniel Falb und Georg Leß? Offenkundig nicht nur der Verlag, sondern noch mehr. Aber hören Sie selbst:</p>
<p>»muttertask.«, der Titel von Uljana Wolfs neuem Gedichtband, ist so einleuchtend wie irritierend. Mutterschaft und Verlust, Schwangerschaft und unbezahlte Care-Arbeit werden von der vielfach ausgezeichneten Lyrikerin und Übersetzerin thematisiert, ihre Sprache ist schnell und fluide, schwingt wie ein Kolibri. So entsteht eine neue »lengevitch«, bei der Wolf deutsch, englisch, spanisch und lateinisch in eine gemeinsame Sprache bringt.</p>
<p>Poetisch und inklusiv dichtet Daniel Falb in seinem Gedichtband »Deutschland. Ein Weltmärchen (in leichter Sprache)«. Polemisch, kritisch und klar sprechen die Verse über gefährliche Viren, Verschwörungstheorien, Fake-News, Geldströme und die allgegenwärtigen Auswüchse des globalen Kapitalismus. Im Anschluss an Heinrich Heines satirisches Versepos »Deutschland. Ein Wintermärchen« von 1744 setzt der Essayist und Theoretiker Falb die Deutschland-Kritik im 21. Jahrhundert fort.</p>
<p>Tiere in der Großstadt, der Zerfall von Lebensräumen, sich anbahnende Unfälle, Krankheiten sowie eine unheilvolle Grundstimmung ziehen sich thematisch durch das Werk von Georg Leß. Seine Gedichte wurden in mehrere Sprachen übersetzt und vertont. 2014 erhielt der Autor den GWK-Förderpreis für Literatur. »Die Nacht der Hungerputten« ist sein dritter Lyrik-Band.</p>
<p>Was diese drei Lyriker:innen miteinander verbindet, wird ihnen der ZEIT-Redakteur Peter Neumann im gemeinsamen Gespräch entlocken.</p>
<p>Uljana Wolf »muttertask.«, Gedichte, kookbooks 2024</p>
<p>Daniel Falb »Deutschland. Ein Weltmärchen (in leichter Sprache)«, kookbooks 2024</p>
<p>Georg Leß »Die Nacht der Hungerputten«, kookbooks 2023</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ozan Zakariya Keskinkılıç im Gespräch mit Literaturdistrikt</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/ozan-zakariya-keskinkilic-im-gespraech-mit-literaturdistrikt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Apr 2024 10:03:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das Gespräch führt Daniel Schmelhaus Im Rahmen des Literaturdistrikt Festivals 2023 unterhalten wir uns mit Ozan Zakariya Keskinkılıç über antimuslimischen Rassismus und erhalten auch einen kurzen Einblick in sein lyrisches Schaffen. Muslimaniac steht für europäische Fantasien und Sehnsüchte nach Homogenität und Kontrolle, die sich am Feindbild Islam ausbilden. Aber genauso für die Gefühlswelt von Musliminnen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Gespräch führt Daniel Schmelhaus</p>
<p>Im Rahmen des Literaturdistrikt Festivals 2023 unterhalten wir uns mit Ozan Zakariya Keskinkılıç über antimuslimischen Rassismus und erhalten auch einen kurzen Einblick in sein lyrisches Schaffen.</p>
<p>Muslimaniac steht für europäische Fantasien und Sehnsüchte nach Homogenität und Kontrolle, die sich am Feindbild Islam ausbilden. Aber genauso für die Gefühlswelt von Musliminnen und Muslimen selbst. Dafür, was es heißt, in ein Integrationskorsett gezwängt zu werden und sich ununterbrochen beweisen zu müssen. Es steht für die Diskrepanz zwischen Fremd- und Selbstbild. Dafür, sich in Debatten, die über den eigenen Kopf hinweg geführt werden, nicht mehr erkennen zu können. Die Anfeindungen und Anschuldigungen, die Stereotype und Verschwörungsmythen – sie stecken wie ein Kloß im Hals. Es ist schwer, unter der Last der Fremdbilder ein selbstbestimmtes Ich auszubuchstabieren.</p>
<p>Muslimaniac – in diesem Wort mischt sich die Fremdkonstruktion mit dem Geist des Ausbruchs aus Stereotypen. Ozan Zakariya Keskinkılıç erzählt in »Muslimaniac« vom Phänomen des antimuslimischen Rassismus in unserer Gesellschaft anhand von Fakten, persönlichen Erfahrungen und Beobachtungen, historischen Bezügen und Analysen der Gegenwartsdebatten. Die Besonderheit seines Buches macht der sachliche, empathische und geradezu poetische Ton aus.</p>
<p>Ozan Zakariya Keskinkılıç »Prinzenbad« Elifverlag 2022.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>The Poetry Project on LTV #3 (ukrainisch)</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/the-poetry-project-on-ltv-3-ukrainisch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Dec 2023 12:32:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[The Poetry Project on LTV #3 The Poetry Project on LTV #3 mit Mariia Kaziun »Drei Impressionen«, Iryna Omelianshuk »Три слова« (»Drei Worte«) und Anastasiia Dunaieva »Останній день« (»Letzter Tag«) aus der Ukraine. Die deutsche Übersetzung der Gedichte liest die Schauspielerin Selin Dörtkardeş. The Poetry Project ist ein literarisches Dialogprojekt, das junge Menschen mit Fluchthintergrund [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>The Poetry Project on LTV #3</h3>
<p class="p1">The Poetry Project on LTV #3 mit Mariia Kaziun »Drei Impressionen«, Iryna Omelianshuk »Три слова« (»Drei Worte«) und Anastasiia Dunaieva »Останній день« (»Letzter Tag«) aus der Ukraine. Die deutsche Übersetzung der Gedichte liest die Schauspielerin Selin Dörtkardeş.</p>
<p>The Poetry Project ist ein literarisches Dialogprojekt, das junge Menschen mit Fluchthintergrund dabei begleitet, ihre Erfahrungen in Gedichten auszudrücken. So sollen die Erzählungen jener Personen eine Bühne bekommen, die in den letzten Jahren zu Hunderttausenden aus Ländern wie Afghanistan, Eritrea, Iran, Irak, Kurdistan, Syrien und der Ukraine geflohen sind, denn zu oft wird in der deutschen Mehrheitsgesellschaft über sie berichtet, aber nicht von ihnen selbst. The Poetry Project arbeitet zusammen mit dem PEN Berlin, dessen Autor:innen die jungen Schreibenden literarisch begleiten.</p>
<h3>Mariia Kaziun »Drei Impressionen«</h3>
<p>Mariia Kaziun<span style="font-weight: 400;"> ist 19 Jahre alt und kommt aus der ukrainischen Hauptstadt Kiew. Sie ist Studentin und  Grafikdesignerin, sie mag digitale Kunst, Malen und Musik. Seit März letzten Jahres ist sie in Berlin, zusammen mit ihrer Mutter und ihrem jüngeren Bruder. Ihr Vater ist in </span><span style="font-weight: 400;">der ukrainischen Armee.</span></p>
<h3></h3>
<h3>Iryna Omelyanchuk »Три слова« (»Drei Worte«)</h3>
<p>Iryna Omelyanchuk<span style="font-weight: 400;"> ist 24 Jahre alt. Sie kommt aus dem kleinen Dorf Ratne im Volynska-Gebiet im Nordwesten der Ukraine. Vor dem Krieg hat sie als Kellnerin gearbeitet, jetzt wohnt sie mit ihrem Mann in Berlin und arbeitet als Reinigungskraft. Iryna liebt Sport und Literatur.</span></p>
<h3></h3>
<h3>Anastasiia Dunaieva »Останній день« (»Letzter Tag«)</h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Anastasiia Dunaieva ist 23 Jahre alt und kommt aus Saporischschja in der südlichen Ukraine. Sie ist 2022 mit einer Freundin nach Deutschland gekommen, ihre Familie ist noch in der Heimat. Anastasiia ist Psychologin und spielt in mehreren Theatergruppen mit.</span></p>
<h3></h3>
<h3>Selin Dörtkardeş, Sprecherin</h3>
<p>Selin Dörtkardeş absolvierte ihr Schauspielstudium an der Universität der Künste in Berlin. Schon vor ihrer Schauspielausbildung war sie als Tänzerin und Performerin tätig und entwarf eigene Choreografien. Sie spielte an zahlreichen Theatern und ist im Film und Fernsehen unterwegs. Zuletzt war sie in dem Kinofilm »Contra« von Sönke Wortmann zu sehen. Aktuell feiert sie große Erfolge mit der musikalischen Wrestling-Performance »What the Fuck« im Heimathafen Neukölln. Selin ist Mitbegründerin und Co-Leiterin der Impala Dance Company, welche Tanz- und Theaterprojekte für Jugendliche und junge Erwachsene anbietet.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>The Poetry Project on LTV #2 (arabisch)</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/the-poetry-project-on-ltv-2-arabisch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Dec 2023 09:00:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[The Poetry Project on LTV #2 In der zweiten Ausgabe von The Poetry Project on LTV tragen Mohamad Zahra und Mustafa Aliesa ihre Gedichte »مقبرة الوطن« (»Die Heimat ist ein Gräberfeld«) und »كابوس« (»Einer meiner Träume«) vor. Die Schauspielerin Selin Dörtkardeş liest die deutsche Übersetzung. The Poetry Project ist ein literarisches Dialogprojekt, das junge Menschen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>The Poetry Project on LTV #2</h3>
<p class="p1">In der zweiten Ausgabe von The Poetry Project on LTV tragen Mohamad Zahra und Mustafa Aliesa ihre Gedichte »مقبرة الوطن« (»Die Heimat ist ein Gräberfeld«) und »كابوس« (»Einer meiner Träume«) vor. Die Schauspielerin Selin Dörtkardeş liest die deutsche Übersetzung.</p>
<p>The Poetry Project ist ein literarisches Dialogprojekt, das junge Menschen mit Fluchthintergrund dabei begleitet, ihre Erfahrungen in Gedichten auszudrücken. So sollen die Erzählungen jener Personen eine Bühne bekommen, die in den letzten Jahren zu Hunderttausenden aus Ländern wie Afghanistan, Eritrea, Iran, Irak, Kurdistan, Syrien und der Ukraine geflohen sind, denn zu oft wird in der deutschen Mehrheitsgesellschaft über sie berichtet, aber nicht von ihnen selbst. The Poetry Project arbeitet zusammen mit dem PEN Berlin, dessen Autor:innen die jungen Schreibenden literarisch begleiten.</p>
<h3>Mohamad Zahra »مقبرة الوطن« (»Die Heimat ist ein Gräberfeld«)</h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Mohamad Zahra ist in einer kleinen Stadt in den Bergen um Damaskus, Syrien, aufgewachsen. Seine tiefe Leidenschaft für Gedichte entwickelte er dank der vielen Stromausfälle und Ausgangssperren in seiner Stadt. Weil es nichts anderes zu tun gab, verbrachte er viel Zeit in der Bibliothek, wo es vor allem Lyrik zu lesen gab. Gedichte sind für ihn ein Fenster zu den Emotionen und erlauben es ihm, seine Reisen und Erfahrungen zu verarbeiten. Mohamad ist 25 Jahre alt und lebt seit acht Jahren in Deutschland.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">على ابواب الجنة يخيم من اضل الطريق</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">يصرخون بين الصارخين</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">فلا هويةً لصرخاتهم</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">لقد عاشوا مشككين</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">لا مستقرَّ لمن انحاز الحياد</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">لا جنة لهم على الارض ولا نار</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">في الفضاء يعومون ككوكبٍ بلا مسار</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">ما كان الوطن فراشاً دافئاً</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">ولا المنفى اختيار</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">ما كان الوطن صادقاً</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">ولكنَّ الصّدّقين كُثار   </span><span style="font-weight: 400;"> </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">عذراً لهم فهم بعد لا يعلمون</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">نحن لسنا من نكون</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">نحن ما وجدنا عليه اجدادنا مُنذُ انشقاق البحر يتناقلون</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">واجدادنا في المقابر يرقدون  </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">افسحوا الطريق لاحياءٍ في المقابر يتوطنون   </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">هذا الوطن مقبرةٌ يا سيدتي</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">تموتين فيه قبل ان تولدي</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">ففي شوارعنا يتبخترُ بعضُ اللحمِ والعظمِ</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">جدرانُ بيوته تبكي وتنعي كل ثانيةٍ حُلماً</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">لا حياة الان في قاطني الغُرَفِ</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">مسافرٌ ولم تجري الرياح بما اشتهت لها سفني</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">فليست الارضُ فاضلةٌ</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">ولا فيها الانهرُ الخُلدِ</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">على هذه الارض ترقص الشياطينُ احراراً</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">والملائكة ساديةٌ تحفر كل مثقال ذرةٍ على كتفي</span></p>
<h3></h3>
<h3>Mustafa Aliesa »كابوس« (»<i>Einer meiner Träume«)</i></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Mustafa Aliesa ist 19 Jahre alt, kommt aus Basra im Irak und lebt seit zwei Jahren in Berlin. Mit 16 begann er, sich intensiv Gedichte anzuhören. Angeregt durch verschiedene Arten irakischer Poesie wie auch persönliche Erlebnisse, beschloss er, das Schreiben mit Metrum und Reimen zu erlernen, insbesondere kurze Gedichte. Für ihn ist Schreiben ein Hobby, mit dem er Erlebnisse verarbeiten und Gefühle ausdrücken kann.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">رغب بعدي عن اهلي و عائلتي على وجه التحديد امي. حلمت اني رجعت يمها، رغم الرجوع چان احساس البلد مختلف تماما. دائما ما شعرت انو محافظتي خطرة بسبب العشاير. بس هاي المرة الشعور چان چنه، البلد محتل خطورة بکل مکان مسلحین ملثمین و البيوت مهدومه. بعد مدة من الوقت داخل الحلم التقیت بأبوي و امي و بعض اشخاص عائلتي. الشعور چان غريب بل بنسبة الي لأنو انا مغترب. و بعدها التقیت بأهلي بدون أي تحسب لهذا الشيء. المهم فرحت داخل ‌‌هذا الحلم فرح مو طبیعي والشي الثاني انو هذي الفرحة حسيت بها رغم النوم. لكن بعدما التقيت بأهلي اجت فجأ سيارة مع اشخاص ملثمین و مسلحين. بدت ترمي علينة.شردنه احنة منهم . بس همة استمرو يلحكونه الی ان وصلنه لحايط مثل الحاجز الي استمرية لابدین وراة لمدة من الوقت. بعد هذي المدة بدینه نحس انو الرمي بده یخف و شوي شوي سکت صوت الطلق. توقعنا  انّو هذول الناس راحو و تركونة بسلام لأنو ما کدرو یوصلون النة. قررنة انو نوخر من ورة هذا الجدار و نروح الی مکان ثاني. فبعد ما رحنة من وره الحایط. رجعو نفس الناس و بدو یرمون مرة ثانية الی ان انصابو بعض الاشخاص من عائلتي الي منهم (امي و ابن خالتي) ابن خالتي توفي بسبب ‌هذا الطلق الناري. لکن امي عاشت. بس الى هذه اللحظة لمن اتذکر هذا الحلم ابدي ارجف و تنکسر روحي لأن تمنيت ان اکون حامل الطلق الناري الي اصاب امي داخل الحلم بچيت لمدة من الساعات لهذا السبب. ووراها گعدت من النوم مصدوم ومنزعج من هذا الحلم. هذا الحلم تعلق بية وما اکدر انساه رغم کرهي اله.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"> بعد مدة من الوقت داخل الحلم التقیت بأبوي و امي و بعض اشخاص عائلتي. الشعور چان غريب بل بنسبة الي لأنو انا مغترب. و بعدها التقیت بأهلي بدون أي تحسب لهذا الشيء.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">بس الى هذه اللحظة لمن اتذکر هذا الحلم ابدي ارجف و تنکسر روحي لأن تمنيت ان اکون حامل الطلق الناري الي اصاب امي داخل الحلم بچيت لمدة من الساعات لهذا السبب.</span></p>
<h3></h3>
<h3>Selin Dörtkardeş, Sprecherin</h3>
<p>Selin Dörtkardeş absolvierte ihr Schauspielstudium an der Universität der Künste in Berlin. Schon vor ihrer Schauspielausbildung war sie als Tänzerin und Performerin tätig und entwarf eigene Choreografien. Sie spielte an zahlreichen Theatern und ist im Film und Fernsehen unterwegs. Zuletzt war sie in dem Kinofilm »Contra« von Sönke Wortmann zu sehen. Aktuell feiert sie große Erfolge mit der musikalischen Wrestling-Performance »What the Fuck« im Heimathafen Neukölln. Selin ist Mitbegründerin und Co-Leiterin der Impala Dance Company, welche Tanz- und Theaterprojekte für Jugendliche und junge Erwachsene anbietet.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>The Poetry Project on LTV #1 (kurdisch)</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/the-poetry-project-on-ltv-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Dec 2023 12:21:20 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://literaturkanal.tv/?post_type=film&#038;p=11779</guid>

					<description><![CDATA[The Poetry Project on LTV #1 In der ersten Ausgabe von The Poetry Project on LTV tragen die kurdischsprachigen Autor:innen Leyla Akyildiz und Bahadȋn Akhan ihre Gedichte »Bişaftin« (»Assimilation«) und »Ecûzeya zimanî« (»Die Sprachenhexe«) vor. Die Schauspielerin Selin Dörtkardeş liest die deutsche Übersetzung.  The Poetry Project ist ein literarisches Dialogprojekt, das junge Menschen mit Fluchthintergrund [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>The Poetry Project on LTV #1</h3>
<p class="p1">In der ersten Ausgabe von The Poetry Project on LTV tragen die kurdischsprachigen Autor:innen Leyla Akyildiz und Bahadȋn Akhan ihre Gedichte »Bişaftin« (»Assimilation«) und »Ecûzeya zimanî« (»Die Sprachenhexe«) vor. Die Schauspielerin Selin Dörtkardeş liest die deutsche Übersetzung.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p class="p1">The Poetry Project ist ein literarisches Dialogprojekt, das junge Menschen mit Fluchthintergrund dabei begleitet, ihre Erfahrungen in Gedichten auszudrücken. So sollen die Erzählungen jener Personen eine Bühne bekommen, die in den letzten Jahren zu Hunderttausenden aus Ländern wie Afghanistan, Eritrea, Iran, Irak, Kurdistan, Syrien und der Ukraine geflohen sind, denn zu oft wird in der deutschen Mehrheitsgesellschaft über sie berichtet, aber nicht von ihnen selbst. The Poetry Project arbeitet zusammen mit dem PEN Berlin, dessen Autor:innen die jungen Schreibenden literarisch begleiten.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<h3></h3>
<h3>Leyla Akyildiz »Bişaftin« (»Assimilation«)</h3>
<p>Leyla Akyildiz kommt aus Nordkurdistan, Türkei. Aus politischen Gründen wurde sie in jungen Jahren inhaftiert und verbrachte lange Zeit im Gefängnis. Sie hat Kunstgeschichte studiert und arbeitete kurze Zeit als Archäologin. Schon immer interessiert sie sich für Literatur und gewann den zweiten Preis bei einem Kurzgeschichtenwettbewerb in Istanbul. Neben der Teilnahme an Theaterworkshops fing sie selbst an, Theaterstücke zu schreiben, auf Kurdisch und Türkisch. Darüber hinaus drehte sie Dokumentar- und Kurzfilme. Ihre Karriere lief allerdings aufgrund ihres politischen Engagements ins Leere und ihre Pläne blieben unvollendet. In Berlin möchte sie an ihren Theaterstücken weiterarbeiten – eine Theatergruppe für deren Aufführung hat sie schon gegründet. Seit 5 Monaten ist sie nun in Berlin. Leyla wohnt in einer Gemeinschaftsunterkunft, ihr Asylantrag ist noch nicht abgeschlossen.</p>
<p>»Bişaftin«</p>
<p>Ez penaberê vê cîhanê me<br />
Cîh û warê min winda ye<br />
Her gotin bo min biyanî<br />
Û her deng xerîbîye</p>
<p>Ez stranbêjekî bê peyv im<br />
Gotin û peyvên min di<br />
Hindirê min de diherike û li wir<br />
Birca bêdengîyê ava dike…</p>
<p>Bajarek bifikirin ku,<br />
Wek berbanga sibê dibiriqe<br />
Lê li cîhê neliberçav de<br />
Dirhem dirhem rizîye.</p>
<p>Ev bajar, bajarekî wisa ye ku<br />
Hêst naherikin û najîn<br />
Hemû hêst di nava awirên<br />
Bêwate de diqerisin.</p>
<p>Ev bajarê kambax<br />
Di dilê xwe de mirovên<br />
Bipeyv diveşêrin û<br />
Wana didin ser texta dilê xwe.</p>
<p>Bila be,<br />
Ew cihê ku xewn u xeyalê min de<br />
Li ser texta darizandinê<br />
Pîrmendên bêpeyv runiştine.</p>
<p>Bîra vê bajarê winda û<br />
Wêran kirine,<br />
Di guhê min de qêrîn û hawarek<br />
Hawara mirovên winda<br />
Lê ez li ser şopa<br />
Bêdengîyekê kûr im.</p>
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<h3>Bahadȋn Akhan »Ecûzeya zimanî« (»Die Sprachenhexe«)</h3>
<p>Bahadȋn Akhan wurde 1996 in Muş, im Norden Kurdistans geboren, offiziell Osttürkei. Schon in jungen Jahren liebte er es zu lernen, zu lesen und zu schreiben und nach einer Weile wurde ihm klar, dass weder er das Lesen und Schreiben aufgeben konnte, noch dass sie ihn aufgeben wollten. Unter dem Druck des türkischen Staates bekam er jedoch keine Bildung in seiner Muttersprache, sondern musste Türkisch lernen. Als er hörte, dass in Nordkurdistan eine Kurdologie-Fakultät eröffnet wurde, gab er alles auf, um dort studieren zu können, und verschrieb sich im Anschluss ganz dem Lesen und Schreiben auf Kurdisch. Seine Gedichte und Texte wurden in einigen Zeitschriften und Zeitungen veröffentlicht und mit Preisen ausgezeichnet. Außerdem hat er als Journalist und Redakteur gearbeitet. Ende letzten Jahres musste er aufgrund staatlichen Drucks und anderer besonderer Umstände sein Land verlassen und wurde zum Flüchtling. Bahadin lebt seit diesem Jahr in Berlin, möchte neue Sprachen lernen und seine bisherige literarische Arbeit hier fortsetzen.</p>
<p>»Ecûzeya zimanî«</p>
<p>Xewna Ala ya berze<br />
Xenîmê min dibe<br />
loma digirîn bi henaseya pêşîn re<br />
devê min didirû mirineke zer<br />
ziman li min dike jehr, ew dewleta rûçolter<br />
lal dibe lorîka diya min dû re,<br />
dû re bab li çiyê bîr dike îmana xwe<br />
li mêrga mêrane ya mirinê<br />
dû re dişkê li şarê şaristaniyê baweriya bi kevirê seqî<br />
û xera dibe efsûna şengebiya li şahnişînê<br />
vîn vemirandin, kam kul kirin, sond pêpeskirin<br />
li arasa vê meydanê<br />
zal bû tarîk li ruh, reş xitimî rûyê min li xewnê<br />
ez hunera ecûzeya zemanî<br />
min anî xwe li vî zimanî danî<br />
Niha di paşila xeribîyê da<br />
Deriyê tenêtiyê bi ser xwe ve dadidim<br />
Min xitimcarî kir ferhenga çend zimanan<br />
Kîp dibim di xewna kurmancî ya ewil da<br />
Zirze dikim bîra zemên wisa<br />
Xem davêje dil, zeman, ziqqum ziha<br />
Jiyan min israr, mirin esrar, bêdengî bûye kimya li vir<br />
Ez ecûzeya zimanî,<br />
Min anî xwe li vî zemanî danî</p>
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<h3>Selin Dörtkardeş, Sprecherin</h3>
<p>Selin Dörtkardeş absolvierte ihr Schauspielstudium an der Universität der Künste in Berlin. Schon vor ihrer Schauspielausbildung war sie als Tänzerin und Performerin tätig und entwarf eigene Choreografien. Sie spielte an zahlreichen Theatern und ist im Film und Fernsehen unterwegs. Zuletzt war sie in dem Kinofilm »Contra« von Sönke Wortmann zu sehen. Aktuell feiert sie große Erfolge mit der musikalischen Wrestling-Performance »What the Fuck« im Heimathafen Neukölln. Selin ist Mitbegründerin und Co-Leiterin der Impala Dance Company, welche Tanz- und Theaterprojekte für Jugendliche und junge Erwachsene anbietet.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Lina Atfah »Grabtuch aus Schmetterlingen«</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/lina-atfah-grabtuch-aus-schmetterlingen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Nov 2023 08:32:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Lina Atfah »Grabtuch aus Schmetterlingen« Die Autorin im Gespräch mit Herbert Wiesner und Brigitte Oleschinski »Wer Linah Atfah einmal auf der Bühne erlebt hat, weiß, dass Vortrag und lyrische Güte eine begeisternde Verbindung eingehen können«, schreibt Jan Wagner in seinem Vorwort zum neuen Gedichtband von Lina Atfah – und spricht uns damit aus dem Herzen. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 class="style-scope ytd-watch-metadata">Lina Atfah »Grabtuch aus Schmetterlingen«</h3>
<p>Die Autorin im Gespräch mit Herbert Wiesner und Brigitte Oleschinski</p>
<p>»Wer Linah Atfah einmal auf der Bühne erlebt hat, weiß, dass Vortrag und lyrische Güte eine begeisternde Verbindung eingehen können«, schreibt Jan Wagner in seinem Vorwort zum neuen Gedichtband von Lina Atfah – und spricht uns damit aus dem Herzen. Auch wir haben Lina Atfah, seit sie 2018 zum ersten Mal im Li-Be aufgetreten ist, nicht mehr vergessen und freuen uns sehr, nun ihren neuen Gedichtband »Grabtuch aus Schmetterlingen« präsentieren zu dürfen. Darin geht es einmal mehr um die Schmerzen, die der vergangene und zugleich immer noch andauernde Krieg in Syrien hinterlassen hat, aber auch darum, »wie schwer es ist, über die Liebe zu schreiben«.</p>
<p>Und wie ist es um den Zustand der Lyrik insgesamt bestellt?</p>
<p>Sage ich:<br />
Die Lyrik ist nicht mehr, was sie mal war,<br />
aber den Leuten ist das schnurz.<br />
Sagst du:<br />
Die Leute sind nicht mehr, was sie mal waren,<br />
aber der Lyrik ist das schnurz.</p>
<p>Im Gespräch mit der Übersetzerin Brigitte Oleschinski, die Lina Atfahs Lyrik kongenial nachgedichtet hat, und dem Literaturkritiker und ehemaligen Leiter des Literaturhaus Berlin, Herbert Wiesner, wird die Autorin ihre Lyrik auf der Bühne des Li-Be vorstellen und performen.</p>
<p>Lina Atfah »Grabtuch aus Schmetterlingen« Gedichte, aus dem Arabischen nachgedichtet von Brigitte Oleschinski und Osman Yousufi, Pendragon 2022</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>»Gedichte und Eltern«</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/gedichte-und-eltern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Jul 2023 09:35:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Nico Bleutge und Carl-Christian Elze im Gespräch mit Katharina Schultens In Nico Bleutges neuem Gedichtband wird ein Kind geboren und justiert die Wahrnehmung neu. Zugleich stirbt ein geliebter Mensch, eine Auseinandersetzung mit dem Schmerz wird erforderlich. Wie lassen sich Gefühle und Gedanken ineinander übersetzen? Wie hängen Wörter und Ich zusammen? Ähnliche Fragen stellt sich auch [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nico Bleutge und Carl-Christian Elze im Gespräch mit Katharina Schultens</p>
<p>In Nico Bleutges neuem Gedichtband wird ein Kind geboren und justiert die Wahrnehmung neu. Zugleich stirbt ein geliebter Mensch, eine Auseinandersetzung mit dem Schmerz wird erforderlich. Wie lassen sich Gefühle und Gedanken ineinander übersetzen? Wie hängen Wörter und Ich zusammen?</p>
<p>Ähnliche Fragen stellt sich auch Carl-Christian Elze in seinem Band »panik/paradies«. Was ist die Kindheit und was erinnern wir davon? Wie begegnen wir dem Tod und der Trauer? Und wie geht man um mit den verstörenden Nachrichten, die Tag für Tag über uns niedergehen? Elze breitet sein ganzes dichterisches Besteck aus, um diesen drängenden Fragen entgegenzugehen.</p>
<p>dieses gedicht ist ein schwindender körper<br />
es legt sich mit offenen augen neben das<br />
gitter, blickt in die undurchdringliche<br />
schwärze des winzigen raumes</p>
<p>und nickt</p>
<p>Wie schreibt man (weiter), wenn ein Kind im Nebenzimmer spielt, wie schreibt man (weiter), wenn der Tod plötzlich eine Lücke ins Leben reißt: Über diese und andere existenzielle Fragen unterhalten sich die beiden Dichter mit der Leiterin des Haus für Poesie, der Lyrikerin Katharina Schultens.</p>
<p>Nico Bleutge »schlafbaum-variationen«, C.H. Beck 2023<br />
Carl-Christian Elze »panik/paradies«, Verlagshaus Berlin 2023</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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	</channel>
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