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	<title>Übersetzen &#8211; LTV</title>
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	<description>Literatur für alle</description>
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	<title>Übersetzen &#8211; LTV</title>
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	<item>
		<title>Tezer Özlü  »Die kalten Nächte der Kindheit«</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/am-16-1-um-19-uhr-tezer-oezlue-die-kalten-naechte-der-kindheit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Jan 2026 18:00:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Emine Sevgi Özdamar und Deniz Utlu im Gespräch mit Martina Wunderer »1949. In einer Provinzstadt in Anatolien mit 4000 Einwohnern lerne ich die Welt sehen. Bin 6 Jahre alt. [&#8230;] Ich empfinde die maßlose Größe der Welt und weiß, dass ich fort und weit weg gehen werde.« So schreibt Tezer Özlü 1981 an den Deutschen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Emine Sevgi Özdamar und Deniz Utlu im Gespräch mit Martina Wunderer</p>
<p>»1949. In einer Provinzstadt in Anatolien mit 4000 Einwohnern lerne ich die Welt sehen. Bin 6 Jahre alt. [&#8230;] Ich empfinde die maßlose Größe der Welt und weiß, dass ich fort und weit weg gehen werde.« So schreibt Tezer Özlü 1981 an den Deutschen Akademischen Austauschdienst, kurz bevor sie mit einem DAAD-Stipendium nach Berlin gehen wird. Bereits ein Jahr zuvor gelang es ihr im Roman »Die kalten Nächte der Kindheit« – nun neu ins Deutsche übersetzt von Deniz Utlu –, diese Bilder des Heranwachsens aus ihrer dunklen, sehnsüchtigen Tiefe zu heben, mit flirrend schwebenden Sätzen, die fest und zerbrechlich, schwer und leicht zugleich sind. Als Erwachsene findet die Erzählerin im Beobachten und Flanieren in Berlin, Paris und Zürich, in der Sprache und im Schreiben die erträumte Freiheit, kämpft voller Widerstandskraft gegen die Bitterkeit der Welt und deren trillerpfeifende und psychiatrische Sortierungen an: um mit Literatur einen eigenen Raum für feinere Wahrnehmung zu finden, in dem es sich leben lässt.</p>
<p>In der Türkei längst viel gelesen und verehrt, wird »Tezer Özlüs Weltliteratur« – wie die Berlin Review No. 15 voller Hochachtung zusammenfasst – nun endlich auch in Deutschland wahrgenommen. An diesem Abend spricht die Lektorin Martina Wunderer mit der Schriftstellerin Emine Sevgi Özdamar und dem Autor und Übersetzer des Romans Deniz Utlu über ihre Lektüren dieser großen literarischen Wiederentdeckung.</p>
<p>Tezer Özlü »Die kalten Nächte der Kindheit«, Suhrkamp 2025</p>
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			</item>
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		<title>»Den Krieg übersetzen«</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/den-krieg-uebersetzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 May 2024 06:00:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Tania Rodionova und Jurij Bondartschuk im Gespräch mit Asmus Trautsch. Aus dem Ukrainischen gedolmetscht von Anna Kolomiytseva Kann ein Land sich Poesie in Zeiten des Krieges leisten? Sechzehn Ukrainische Dichter:innen haben eine klare Antwort gegeben: Lyrik nach Butscha ist möglich und nötig. Die Anthologie Den Krieg übersetzen versammelt ihre Gedichte, die zum größten Teil seit [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Tania Rodionova und Jurij Bondartschuk im Gespräch mit Asmus Trautsch. Aus dem Ukrainischen gedolmetscht von Anna Kolomiytseva</p>
<p>Kann ein Land sich Poesie in Zeiten des Krieges leisten? Sechzehn Ukrainische Dichter:innen haben eine klare Antwort gegeben: Lyrik nach Butscha ist möglich und nötig. Die Anthologie Den Krieg übersetzen versammelt ihre Gedichte, die zum größten Teil seit Februar 2022 entstanden sind, Gedichte aus dem Krieg, über den Krieg, gegen den Krieg. Sie übertragen die Erfahrung, das gesamte Leben vom Krieg bestimmt zu wissen, in eine eindringliche Lyrik, die wiederum von zehn Übersetzer:innen ins Deutsche übersetzt wurden. Über die Möglichkeit und Unmöglichkeit, mit der existentiellen Grenzsituation des Krieges literarisch umzugehen, sprechen die Dichterin, Übersetzerin und Herausgeberin Tania Rodionova und der Dichter und Musiker Jurij Bondartschuk mit dem Dichter und Herausgeber Asmus Trautsch.</p>
<p>Claudia Dathe, Tania Rodinova, Asmus Trautsch (Hrsg.): »Den Krieg übersetzen« Gedichte aus der Ukraine, edition.fotoTAPETA 2024</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Virginia Woolf »Roger Fry: Eine Biografie«</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/virginia-woolf-roger-fry-eine-biografie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jan 2024 10:45:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Herausgeber und Übersetzer Tobias Schwartz im Gespräch mit Katharina Teutsch. Es liest Sabine Falkenberg. Unglaublich, aber wahr: Virginia Woolfs letztes, zu Lebzeiten veröffentlichtes Werk über ihren Freund Roger Fry wurde bislang nie ins Deutsche übersetzt. Dabei ist die 1940 erschienene Biografie des Londoner Kunstkritikers nicht nur ein herausragendes Lebensbild einer Schlüsselfigur der Kunstgeschichte, sondern [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Herausgeber und Übersetzer Tobias Schwartz im Gespräch mit Katharina Teutsch. Es liest Sabine Falkenberg.</p>
<p>Unglaublich, aber wahr: Virginia Woolfs letztes, zu Lebzeiten veröffentlichtes Werk über ihren Freund Roger Fry wurde bislang nie ins Deutsche übersetzt. Dabei ist die 1940 erschienene Biografie des Londoner Kunstkritikers nicht nur ein herausragendes Lebensbild einer Schlüsselfigur der Kunstgeschichte, sondern auch Zeugnis einer tiefen und besonderen Freundschaft – und damit ein aufschlussreicher Teil des literarischen Werks der Schriftstellerin Virginia Woolf.</p>
<p>Wie so viele ihrer essayistischen Texte, lässt sich auch »Roger Fry« als Dokument eines Epochenwandels lesen, der hier den Übergang von realistischer zu abstrakter Malerei markiert, vom Realismus zur klassischen Moderne. Und wie so oft verschmelzen auch in diesem letzten großen Text Virginia Woolfs ihre Fähigkeiten als präzise Berichterstatterin und einer sich immer wieder neu erfindenden genialen Schriftstellerin: Eine Biographie wie ein Roman, geschrieben im charakteristischen Ton Virginia Woolfs.</p>
<p>Zu Gast ist der Übersetzer und Herausgeber Tobias Schwartz, der im Gespräch mit der Moderatorin Katharina Teutsch Einblick in seine Werkstatt gibt und wie es dazu kam, dass er diesen literarischen Schatz gehoben hat. Aus dem Text liest die Schauspielerin Sabine Falkenberg.</p>
<p>Virginia Woolf »Roger Fry: Eine Biografie«, aus dem Englischen von Tobias Schwartz, Aviva Verlag 2023</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>War, Resistance, Poetry – Don Mee Choi</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/war-resistance-poetry-don-mee-choi/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Apr 2023 08:04:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[War, Resistance, Poetry – Don Mee Choi in conversation with Sung Un Gang On December 1, 2021, Picador Guest Professor Don Mee Choi read from her books »Hardly War« and »DMZ Colony« and talked with Sung Un Gang at the event »War, Resistance, Poetry«. Don Mee Choi was born in Seoul, South Korea, and is [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>War, Resistance, Poetry – Don Mee Choi in conversation with Sung Un Gang</h3>
<p><span data-sheets-value="{&quot;1&quot;:2,&quot;2&quot;:&quot;On December 1, 2021, Picador Guest Professor Don Mee Choi read from her books \&quot;Hardly War\&quot; and \&quot;DMZ Colony\&quot; and talked with Sung Un Gang at the event \&quot;War, Resistance, Poetry\&quot;. &quot;}" data-sheets-userformat="{&quot;2&quot;:513,&quot;3&quot;:{&quot;1&quot;:0},&quot;12&quot;:0}">On December 1, 2021, Picador Guest Professor Don Mee Choi read from her books »Hardly War« and »DMZ Colony« and talked with Sung Un Gang at the event »War, Resistance, Poetry«.</span></p>
<p>Don Mee Choi was born in Seoul, South Korea, and is the author of »Hardly War« and »DMZ Colony«. The latter won the National Book Award in 2020. She has published three books, several pamphlets of poems and essays and translated volumes of poetry by Kim Hyesoon and Yi Sang, among others. Choi has received the 2021 MacArthur Fellowship, the 2021 Guggenheim Fellowship for Poetry, 2019 International Griffin Poetry Prize for her translation of Kim Hyesoon’s Autobiography of Death (New Directions, 2018), 2019 DAAD Artists-in-Berlin Fellowship and many more.</p>
<p>As the current Picador Guest Professor she is teaching American Studies at the University Leipzig. The moderator and partner on stage for the event is Sung Un Gang, a research associate at the University of Bonn and a Ph. D. candidate at the University of Cologne in the field of Theater and Media Cultures . Sung Un is also hosting a poadcast, called »Bin ich süßsauer?«, about and with queer Asians. Find out more about it here: <span class="yt-core-attributed-string--link-inherit-color"><a class="yt-core-attributed-string__link yt-core-attributed-string__link--display-type yt-core-attributed-string__link--call-to-action-color" tabindex="0" href="https://www.youtube.com/redirect?event=video_description&amp;redir_token=QUFFLUhqbk5EWl9pbVFlNjhzNmlGaUtfaEt0NHY0RXc4d3xBQ3Jtc0ttUnNOS3QzcnlHNUlKMjE5cnRLcDFhaUN0LXZjSUVDSDRZU3I4LWRPLVpJQ19jdkcyOTNVdVowbjhZRTBqV0loaDRyRXdsQWZKUlk2UHduTU95NE1iZGpVckVBQ2xtRkRRbjRzb1VfUl95OWJ1SjhxQQ&amp;q=https%3A%2F%2Fbinichsuesssauer.podigee.io%2F&amp;v=LxnuxmkZcE8" target="_blank" rel="nofollow noopener">https://binichsuesssauer.podigee.io/</a></span></p>
<p>This reading is presented by the Picador Guest Professorship for Literature in cooperation with GfZK Leipzig, Edit, Koreanisches Kulturzentrum and Korea-Verband. Partners of <span class="yt-core-attributed-string--link-inherit-color"><a class="yt-core-attributed-string__link yt-core-attributed-string__link--display-type yt-core-attributed-string__link--call-to-action-color" tabindex="0" href="https://www.youtube.com/hashtag/picadorprof" target="" rel="nofollow noopener">#PicadorProf​</a></span> are: Leipzig University, the German Academic Exchange Service (DAAD) and Holtzbrinck Berlin &#8211; Inspire Together.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>#behindbooks Literatur übersetzen</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/behindbooks-literatur-uebersetzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Jul 2022 16:27:39 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://literaturkanal.tv/?post_type=film&#038;p=8557</guid>

					<description><![CDATA[Paul Berf sagt über sich selbst, er sei vor allem leidenschaftlicher Leser. Aber wie sieht eigentlich sein Alltag als literarischer Übersetzer so aus? Er behauptet: ziemlich unspektakulär. Morgens geht&#8217;s an den Schreibtisch und dann wird übersetzt – ca. 10 bis 12 Seiten am Tag. Der Text spielt dabei die Musik. Das heißt, beim Übersetzen muss [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span class="style-scope yt-formatted-string" dir="auto">Paul Berf sagt über sich selbst, er sei vor allem leidenschaftlicher Leser. Aber wie sieht eigentlich sein Alltag als literarischer Übersetzer so aus? Er behauptet: ziemlich unspektakulär. Morgens geht&#8217;s an den Schreibtisch und dann wird übersetzt – ca. 10 bis 12 Seiten am Tag. Der Text spielt dabei die Musik. Das heißt, beim Übersetzen muss er den richtigen Ton treffen. Wenn der deutsche Text so klingt wie das Original, hat er alles richtig gemacht.</span></p>
<p>Wie das Verhältnis zu den Autor:innen aussieht, wie uns Leser:innen Literaturübersetzungen dabei helfen, die Welt besser zu verstehen und wie es um die Sichtbarkeit von Übersetzer:innen im Literaturbetrieb steht, verrät Paul Berf in dieser Folge #behindbooks<span class="style-scope yt-formatted-string" dir="auto">.</span></p>
<p><span class="style-scope yt-formatted-string" dir="auto"><br />
</span>—————<br />
BOOKS UP!_tv ist eine Produktion von phileas FESTE und barracuda film, in Kooperation mit Faible Booking, im Auftrag von Literaturhaus Bonn, gefördert durch Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW und Kunststiftung NRW.</p>
<p>https://www.booksup.me<br />
https://phileas-feste.de<br />
https:// barracudafilm.de<br />
http://faible-booking.de</p>
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="teq5NkjE1k"><p><a href="https://literaturhaus-bonn.de/">PROGRAMM</a></p></blockquote>
<p><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;PROGRAMM&#8220; &#8212; Literaturhaus Bonn" src="https://literaturhaus-bonn.de/embed/#?secret=4c1mcQNe12#?secret=teq5NkjE1k" data-secret="teq5NkjE1k" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe><br />
https://www.mkw.nrw<br />
https://www.kunststiftungnrw.de</p>
<p><span class="style-scope yt-formatted-string" dir="auto"> </span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Werkstattgespräch: Hans Ulrich Gumbrecht mit Eva Geulen und Melanie Möller</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/werkstattgespraech-hans-ulrich-gumbrecht-mit-eva-geulen-und-melanie-moeller/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jun 2022 16:23:35 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://literaturkanal.tv/?post_type=film&#038;p=8282</guid>

					<description><![CDATA[Werkstattgespräch: Hans Ulrich Gumbrecht mit Eva Geulen und Melanie Möller Hans Ulrich Gumbrecht spricht mit Eva Geulen (ZfL) und Melanie Möller (FU) über seine Neuübersetzung von Baltasar Graciáns »Handorakel«. Gefördert mit Mitteln des Leibniz-Zentrums für Literatur- und Kulturforschung und der Freien Universität (Professur für klassische Latinistik). 00:00 ›Persona‹ und Schein – Artikulation der frühneuzeitlichen Subjektivität [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3><span data-sheets-value="{&quot;1&quot;:2,&quot;2&quot;:&quot;Werkstattgespräch: Hans Ulrich Gumbrecht mit Eva Geulen und Melanie Möller&quot;}" data-sheets-userformat="{&quot;2&quot;:513,&quot;3&quot;:{&quot;1&quot;:0},&quot;12&quot;:0}">Werkstattgespräch: Hans Ulrich Gumbrecht mit Eva Geulen und Melanie Möller</span></h3>
<p><span data-sheets-value="{&quot;1&quot;:2,&quot;2&quot;:&quot;Hans Ulrich Gumbrecht spricht mit Eva Geulen (ZfL) und Melanie Möller (FU) über seine Neuübersetzung von Baltasar Graciáns »Handorakel«. \n\nGefördert mit Mitteln des Leibniz-Zentrums für Literatur- und Kulturforschung und der Freien Universität (Professur für klassische Latinistik).\n\n\n00:00 ›Persona‹ und Schein – Artikulation der frühneuzeitlichen Subjektivität \n11:40 Aufmerksamkeit und Krisenbewusstsein\n22:40 Ökonomie der Interaktion und verräumlichtes Denken \n34:01 Kontingenz und elliptische Sprache\n48:00 Orakel als transzendentale Autorität\n53:28 Rezeption – Gracián als Lebenshilfe? \n01:03:26 Gracián übersetzen\n01:09:28 Kalte ›persona‹? – Die deutsche Gracián-Rezeption\n01:20:16 Schluss\n\n\nDas 1647 erstmals veröffentlichte »Oráculo manual y arte de prudencia« gilt als bedeutendste Schrift des spanischen Jesuitenpredigers und Theologieprofessors Baltasar Gracián y Morales. Der wichtigste Vertreter des ›conceptismo‹ versammelt darin 300 aphoristische Maximen zum ›guten Leben‹, die einem deutschsprachigen Publikum bislang in der Übersetzung Arthur Schopenhauers von 1832 zugänglich waren. Hans Ulrich Gumbrechts 2020 bei Reclam erschienene Neuübersetzung des Handorakels hat sich eine größere Nähe zum kastilischen Original sowie die Herausarbeitung der Aktualität von Graciáns Gedanken zum Ziel gesetzt. \n\n\nHans Ulrich Gumbrecht promovierte 1971 in Konstanz bei Hans Robert Jauß und war von 1989–2018 Professor für Komparatistik an der Stanford University. Er wurde von mehreren deutschen und internationalen Universitäten mit Ehrendoktorwürden ausgezeichnet und lehrte weltweit als Gastprofessor. Sein Forschungsinteresse gilt insbesondere der französischen, spanischen und brasilianischen Literaturgeschichte, darüber hinaus beschäftigt er sich mit der westlichen Philosophietradition und Formen der ästhetischen Erfahrung in der Alltagskultur des 21. Jahrhunderts. In seiner Gegenwartsdiagnose prägte er den Begriff der ›breiten Gegenwart‹. Seit vielen Jahren ist Gumbrecht außerdem als Publizist aktiv. 2015 erhielt er den Kulturpreis seiner Geburtsstadt Würzburg.\n\nDie Literaturwissenschaftlerin Eva Geulen ist die Direktorin des ZfL und Professorin für europäische Kultur- und Wissensgeschichte am Institut für Kulturwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin.\n\nMelanie Möller ist Professorin für Klassische Philologie mit Schwerpunkt Latinistik an der Freien Universität Berlin.&quot;}" data-sheets-userformat="{&quot;2&quot;:513,&quot;3&quot;:{&quot;1&quot;:0},&quot;12&quot;:0}">Hans Ulrich Gumbrecht spricht mit Eva Geulen (ZfL) und Melanie Möller (FU) über seine Neuübersetzung von Baltasar Graciáns »Handorakel«.</span></p>
<p>Gefördert mit Mitteln des Leibniz-Zentrums für Literatur- und Kulturforschung und der Freien Universität (Professur für klassische Latinistik).</p>
<p>00:00 ›Persona‹ und Schein – Artikulation der frühneuzeitlichen Subjektivität<br />
11:40 Aufmerksamkeit und Krisenbewusstsein<br />
22:40 Ökonomie der Interaktion und verräumlichtes Denken<br />
34:01 Kontingenz und elliptische Sprache<br />
48:00 Orakel als transzendentale Autorität<br />
53:28 Rezeption – Gracián als Lebenshilfe?<br />
01:03:26 Gracián übersetzen<br />
01:09:28 Kalte ›persona‹? – Die deutsche Gracián-Rezeption<br />
01:20:16 Schluss</p>
<p>Das 1647 erstmals veröffentlichte »Oráculo manual y arte de prudencia« gilt als bedeutendste Schrift des spanischen Jesuitenpredigers und Theologieprofessors Baltasar Gracián y Morales. Der wichtigste Vertreter des ›conceptismo‹ versammelt darin 300 aphoristische Maximen zum ›guten Leben‹, die einem deutschsprachigen Publikum bislang in der Übersetzung Arthur Schopenhauers von 1832 zugänglich waren. Hans Ulrich Gumbrechts 2020 bei Reclam erschienene Neuübersetzung des Handorakels hat sich eine größere Nähe zum kastilischen Original sowie die Herausarbeitung der Aktualität von Graciáns Gedanken zum Ziel gesetzt.</p>
<p>Hans Ulrich Gumbrecht promovierte 1971 in Konstanz bei Hans Robert Jauß und war von 1989–2018 Professor für Komparatistik an der Stanford University. Er wurde von mehreren deutschen und internationalen Universitäten mit Ehrendoktorwürden ausgezeichnet und lehrte weltweit als Gastprofessor. Sein Forschungsinteresse gilt insbesondere der französischen, spanischen und brasilianischen Literaturgeschichte, darüber hinaus beschäftigt er sich mit der westlichen Philosophietradition und Formen der ästhetischen Erfahrung in der Alltagskultur des 21. Jahrhunderts. In seiner Gegenwartsdiagnose prägte er den Begriff der ›breiten Gegenwart‹. Seit vielen Jahren ist Gumbrecht außerdem als Publizist aktiv. 2015 erhielt er den Kulturpreis seiner Geburtsstadt Würzburg.</p>
<p>Die Literaturwissenschaftlerin Eva Geulen ist die Direktorin des ZfL und Professorin für europäische Kultur- und Wissensgeschichte am Institut für Kulturwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin.</p>
<p>Melanie Möller ist Professorin für Klassische Philologie mit Schwerpunkt Latinistik an der Freien Universität Berlin.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Svetlana Lavochkina  »Die rote Herzogin«</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/svetlana-lavochkina-die-rote-herzogin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Apr 2022 19:23:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[»Die rote Herzogin« – Svetlana Lavochkina &#38; Diana Feuerbach im Gespräch In der 18. Folge der Reihe #weiterlesen sind die beiden Leipzigerinnen Svetlana Lavochkina und Diana Feuerbach zu Gast in der Zentralbibliothek. Aus einer anfänglichen Schreibfreundschaft, die vor 10 Jahren begann, hat sich eine erfolgreiche literarische Zusammenarbeit entwickelt: Diana Feuerbach übersetzt die Texte von Svetlana [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3><span class="style-scope yt-formatted-string" dir="auto">»Die rote Herzogin« – Svetlana Lavochkina &amp; Diana Feuerbach im Gespräch</span></h3>
<p><span class="style-scope yt-formatted-string" dir="auto">In der 18. Folge der Reihe </span>#weiterlesen<span class="style-scope yt-formatted-string" dir="auto"> sind die beiden Leipzigerinnen Svetlana Lavochkina und Diana Feuerbach zu Gast in der Zentralbibliothek. Aus einer anfänglichen Schreibfreundschaft, die vor 10 Jahren begann, hat sich eine erfolgreiche literarische Zusammenarbeit entwickelt: Diana Feuerbach übersetzt die Texte von Svetlana Lavochkina ins Deutsche. Ebenso den neuen Roman »Die rote Herzogin« (Voland &amp; Quist, 2022), um den sich unsere Folge #18 dreht. Darin schildert die Autorin die Vorgeschichte zu ihrem Roman »Puschkins Erben« und führt uns nach Zaporoschje in der Ukraine, zum Bau des Dnjepr-Staudamms.</span></p>
<p>Svetlana Lavochkina wuchs in der Industriestadt Zaporoschje in der Ukraine auf und emigrierte vor 20 Jahren mit ihrer Familie nach Deutschland. Sie übersetzt ukrainische und russische Lyrik ins Englische. Englisch ist auch die Sprache, in der sie ihre eigenen literarischen Texte verfasst. Ihr Roman »Puschkins Erben« wurde mit dem Pariser Literaturpreis ausgezeichnet, in dem sie die Geschichte einer ukrainisch-jüdischen Familie in den 1970er Jahren erzählt.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>»Translation, Poetry, Resistance« // Deutsch</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/translation-poetry-resistance-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Feb 2022 15:37:38 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://literaturkanal.tv/?post_type=film&#038;p=7108</guid>

					<description><![CDATA[Don Mee Choi and Uljana Wolf im Gespräch mit Sung Un Gang In englischer Sprache mit deutscher Simultanübersetzung von Lilian-Astrid Geese Die in Südkorea geborene Don Mee Choi bezieht in ihrer Lyrik Fotos ihres Vaters, eines Kriegsfotografen, und andere visuelle und archivarische Materialien mit ein, um die sich überschneidenden Geschichten Koreas und der USA zu [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Don Mee Choi and Uljana Wolf im Gespräch mit Sung Un Gang</h3>
<p>In englischer Sprache mit deutscher Simultanübersetzung von Lilian-Astrid Geese</p>
<p>Die in Südkorea geborene Don Mee Choi bezieht in ihrer Lyrik Fotos ihres Vaters, eines Kriegsfotografen, und andere visuelle und archivarische Materialien mit ein, um die sich überschneidenden Geschichten Koreas und der USA zu erforschen. Sie ist eine preisgekröhnte Übersetzerin koreanischer Lyrik und hat im Wintersemester 2021/22 die Picador Gastprofessur für Literatur an der Universität Leipzig übernommen.</p>
<p>Don Mee Choi spricht mit der Lyrikerin und Übersetzerin Uljana Wolf und dem Moderator Sung Un Gang über die Picador-Gastprofessur in Leipzig und die Kunst der lyrischen Übersetzung.</p>
<p>Uljana Wolf unterrichtet Seminare zu Lyrik und Übersetzung am Deutschen Literaturinstitut Leipzig, am Institut für Sprachkunst und am Pratt Institute in Brooklyn und übersetzt zurzeit Don Mee Chois Gedichtband »DMZ Colony« (Wave Books, 2020) ins Deutsche. Zuletzt veröffentlichte Uljana Wolf die Essaysammlung „Etymologischer Gossip“ (Kookbooks Verlag, 2020) über Poesie, Übersetzung und Mehrsprachigkeit.</p>
<p>Moderiert wird der Abend von Sung Un Gang, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Koreanistik der Universität Bonn und Gastgeber des Podcasts „Bin ich süßsauer?“, der Interviews mit queeren Asiat:innen in Deutschland enthält. Lilian-Astrid Geese dolmetscht simultan.</p>
<p>Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Picador Guest Professorship for Literature in Leipzig.</p>
<p><i></i>Don Mee Choi »DMZ Colony« Wave Books, 2020 / »Hardly War« Wave Books, 2016 / »The Morning News Is Exciting« Action Books, 2010</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>»Do you read me?« Literatur-Musik-Performance</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/do-you-read-me-performance-musical-literaria-basada-en-la-novela-el-idioma-de-la-lluvia/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Jan 2022 09:50:06 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://literaturkanal.tv/?post_type=film&#038;p=5387</guid>

					<description><![CDATA[Do you read me? Performance musical-literaria basada en la novela »El Idioma de la Lluvia« Descubre una obra de arte multidisciplinaria de la mano de Roland Schimmelpfennig, Adriana Jácome, Robyn Schulkowsky, Joey Baron y el maravilloso equipo de filmación. Ven y escucha // Literatur-Musik-Performance zum Erscheinen der spanischen Übersetzung von »Die Sprache des Regens« von [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Do you read me? Performance musical-literaria basada en la novela »El Idioma de la Lluvia«</h3>
<p>Descubre una obra de arte multidisciplinaria de la mano de Roland Schimmelpfennig, Adriana Jácome, Robyn Schulkowsky, Joey Baron y el maravilloso equipo de filmación. Ven y escucha</p>
<p>//</p>
<p>Literatur-Musik-Performance zum Erscheinen der spanischen Übersetzung von »Die Sprache des Regens« von Roland Schimmelpfennig.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>»Translation, Poetry, Resistance«</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/translation-poetry-resistance/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Jan 2022 15:23:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Don Mee Choi and Uljana Wolf in conversation with Sung Un Gang Born in South Korea, Don Mee Choi incorporates in her poetry photos by her father, a war photographer, and other visual and archival materials in order to explore the overlapping histories of Korea and the US. She is a renowned translator of Korean [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Don Mee Choi and Uljana Wolf in conversation with Sung Un Gang</h3>
<p>Born in South Korea, Don Mee Choi incorporates in her poetry photos by her father, a war photographer, and other visual and archival materials in order to explore the overlapping histories of Korea and the US. She is a renowned translator of Korean poetry and has taken over the Picador Guest Professorship for Literature at the University of Leipzig in the winter semester of 2021/22.</p>
<p>Don Mee Choi talks about being a Picador Guest Professor in Leipzig and the art of translating lyrics with poet and translator Uljana Wolf and host Sung Un Gang.</p>
<p>Uljana Wolf teaches seminars on poetry and translation at Deutsches Literaturinstitut Leipzig, Institut für Sprachkunst, and Pratt Institute in Brooklyn and is currently working on a translation of Choi’s poetry collection »DMZ Colony« (Wave Books, 2020). Most recently, Uljana Wolf published the essay collection »Etymologischer Gossip« (Kookbooks Verlag, 2020) on poetry, translation, and multilingualism.</p>
<p>The evening is moderated by Sung Un Gang, research associate in the Department of Korean Studies at the University of Bonn and host of the podcast »Bin ich süßsauer?« that features interviews with queer Asians in Germany. Simultaneously interpreted by Lilian-Astrid Geese.</p>
<p>An event in cooperation with the Picador Guest Professorship for Literature in Leipzig.</p>
<p>//</p>
<p>Die in Südkorea geborene Don Mee Choi bezieht in ihrer Lyrik Fotos ihres Vaters, eines Kriegsfotografen, und andere visuelle und archivarische Materialien mit ein, um die sich überschneidenden Geschichten Koreas und der USA zu erforschen. Sie ist eine preisgekröhnte Übersetzerin koreanischer Lyrik und hat im Wintersemester 2021/22 die Picador Gastprofessur für Literatur an der Universität Leipzig übernommen.</p>
<p>Don Mee Choi spricht mit der Lyrikerin und Übersetzerin Uljana Wolf und dem Moderator Sung Un Gang über die Picador-Gastprofessur in Leipzig und die Kunst der lyrischen Übersetzung.</p>
<p>Uljana Wolf unterrichtet Seminare zu Lyrik und Übersetzung am Deutschen Literaturinstitut Leipzig, am Institut für Sprachkunst und am Pratt Institute in Brooklyn und übersetzt zurzeit Don Mee Chois Gedichtband »DMZ Colony« (Wave Books, 2020) ins Deutsche. Zuletzt veröffentlichte Uljana Wolf die Essaysammlung „Etymologischer Gossip“ (Kookbooks Verlag, 2020) über Poesie, Übersetzung und Mehrsprachigkeit.</p>
<p>Moderiert wird der Abend von Sung Un Gang, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Koreanistik der Universität Bonn und Gastgeber des Podcasts „Bin ich süßsauer?“, der Interviews mit queeren Asiat:innen in Deutschland enthält. Lilian-Astrid Geese dolmetscht simultan.</p>
<p>Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Picador Guest Professorship for Literature in Leipzig.</p>
<p><i></i>Don Mee Choi »DMZ Colony« Wave Books, 2020 / »Hardly War« Wave Books, 2016 / »The Morning News Is Exciting« Action Books, 2010</p>
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