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Jana Hensel, Paula Fürstenberg und Lukas Rietzschel im Gespräch mit René Schlott

»Niewiedervereinigung« heißt das Memoir von Paula Fürstenberg, dem wir ein Fragezeichen in unserem Titel hinzugefügt haben, denn genau darüber möchte der Historiker und Journalist René Schlott (1977 in Thüringen geboren) mit seinen Gästen sprechen. Wie schauen am 36. Jahrestag der Wiedervereinigung Paula Fürstenberg (geboren 1987 in Brandenburg), und Jana Hensel (geboren 1976 in Sachsen) in ihren Erinnerungsbüchern auf ein Land zurück, das es nicht mehr gibt und wie bringt Lukas Rietzschel (1994 in Sachsen geboren) die dringlichen Fragen der deutsch-deutschen Zeitgeschichte in eine literarische Form?

Gesprächsreihe »Ist das noch|schon mein Land?« des PEN Berlin zum Thema Heimat. Hier mit: Reiner Holznagel (Präsident Bund der Steuerzahler Deutschland) | Judith Schalansky (Schriftstellerin); Moderation: Maria Häfer (Nordkurier). Ludwigslust, Luna-Filmtheater, 10.09.2026

Gesprächsreihe »Ist das noch|schon mein Land?« des PEN Berlin zum Thema Heimat. Hier mit: Wolfgang Thierse (ehem. Präsident des Deutschen Bundestags – SPD) | Adriana Altaras (Schauspielerin, Opern- und Theaterregisseurin und Schriftstellerin); Moderation: Patrick Kiefer (Journalist). Parchim, Kulturmühle, 12.09.2026

Über das Schreiben in der Autokratie und im Exil

Mit Irina Scherbakowa, Marko Vidojković, Stella Gaitano, Can Dündar. Moderiert von Paul-Henri Campbell. In freiheitlichen Staaten genießen Künstler:innen, Schriftsteller:innen und Journalist:innen samt ihrem Schaffen den Schutz der Meinungs-, Kunst- und Pressefreiheit. Was aber, wenn dieser Schutz in Frage gestellt wird – oder ohnehin nie bestanden hat? Was bedeutet es, gegen den Widerstand eines Regimes anschreiben zu müssen – ästhetisch, politisch und persönlich? Vier Autor:innen aus Russland, Serbien, der Türkei und dem Sudan berichten von ihren Erfahrungen und geben Einblicke, was es heißt, unter dem Druck der Unfreiheit zu recherchieren, zu schreiben und zu veröffentlichen.

PEN Berlin’s talk series »Ist das noch|schon mein Land?« on the theme of Heimat. Featuring: Julia Cimafiejeva (poet, translator) | Ece Temelkuran (journalist, writer); Moderator: Asmus Trautsch (poet, philosopher). Berlin-Mitte, Brecht-Haus

Poetry Slam und Gespräch zum Abschluss unserer Reihe »Ist das noch|schon mein Land?« des PEN Berlin zum Thema Heimat.

Hier mit Lucia Lucia (Autorin, Slam Poetin) | Wolf Hogekamp (Filmemacher, Slam Poet) | Daniela Sepehri (Journalistin, Autorin, Board PEN Berlin) | Jayrôme Robinet (Schriftsteller, Übersetzer, Leiter Geschäftsstelle Board PEN) | Birdy (Spoken-Word-Künstlerin, Sozialarbeiterin, Schreibpädagogin | Paul Bokowski (Slam-Poet, Satiriker, Schriftsteller); Moderation: Aron Boks (Schriftsteller, Slam Poet); Poetic Recording: Bas Böttcher (Schriftsteller, Slam Poet) & Musikalische Begleitung: Sebastian Caspar (Musiker, YouTuber, Schulsozialarbeiter). Berlin, Mokka*Milch

Aus der Gesprächsreihe »Ist das noch|schon mein Land?« des PEN Berlin zum Thema Heimat.

Hier mit den Gästen Monchi (Sänger Feine Sahne Fischfilet, Autor) | Gabriel Kords (Chefredakteur Nordkurier und Schweriner Volkszeitung); Moderation: Silke Hasselmann (Kontrafunk). Schwerin, Mecklenburgisches Staatstheater, M-Halle

Aus der Gesprächsreihe»Ist das noch|schon mein Land?« des PEN Berlin zum Thema Heimat.

Hier mit den Gästen Marion Brasch (Schriftstellerin, Journalistin und Autorin für Radio Eins) | Deniz Yücel (Sprecher PEN Berlin, Journalist); Moderation: Dr. René Schlott (Historiker, Publizist, Moderator). Berlin-Hellersdorf, Grüne Bühne

Aus der Gesprächsreihe »Ist das noch|schon mein Land?« des PEN Berlin zum Thema Heimat.
Hier mit den Gästen Katja Kipping (ehem. Politikerin – Die Linke, Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband) | Linda Teuteberg (Rechtsanwältin, FDP-Politikerin); Moderation: Ann-Kathrin Hipp (Journalistin, Gründerin tbd.land). Märkisches Viertel, Bibliothek im Fontane-Haus

Aus der Gesprächsreihe »Ist das noch|schon mein Land?« des PEN Berlin zum Thema Heimat.

Hier mit den Gästen Güner Balci (Autorin, Integrationsbeauftragte Berlin-Neukölln) | Katerina Poladjan (Schriftstellerin); Moderation: Ralph Bollmann (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung). Berlin-Wannsee, Literarisches Colloquium, 16.09.2026

Aus der Gesprächsreihe: Ist das NOCH/SCHON mein Land des PEN BERLIN.
In Köpenick mit den Gästen Dirk Zingler (Unternehmer, Präsident 1. FC Union Berlin) | Katja Lange-Müller (Schriftstellerin); Moderation: Cornelia Geißler (Berliner Zeitung). Berlin-Köpenick, Stadion An der Alten Försterei, 17.09.2026

Aus der Gesprächsreihe: Ist das NOCH/SCHON mein Land des PEN BERLIN.

In Greifswald mit den Gästen: Manja Präkels (Schriftstellerin) | Alexandru Bulucz (Schriftsteller); Moderation: Sandra Grubert (Journalistin).

Neustrelitz, reden wir über Heimat: »Die Gewalt war auf einmal im Raum«

Aus der Gesprächsreihe: Ist das NOCH/SCHON mein Land des PEN BERLIN.

In Neustrelitz mit den Gästen: Helga Schubert (Schriftstellerin) | Charly Hübner (Schauspieler, Regisseur); Moderation: Matthias Schümann (Autor, Literaturrat Mecklenburg-Vorpommern). Neustrelitz, Kulturquartier, 09.09.2026

Derzeit stehen viele Bereiche des Berliner Kulturlebens unter wachsendem Druck. Die kulturpolitischen Entscheidungen der kommenden Legislaturperiode werden daher mitbestimmen, welche Rolle Kunst und Kultur künftig für diese Stadt spielen.
Das Gespräch versteht sich als öffentliches Forum für eine grundlegende kulturpolitische Debatte. Eingeladen sind die Spitzenkandidat:innen, weil Kulturpolitik nicht nur eine Frage einzelner Ressorts ist, sondern die politische Verantwortung für die Stadt als Ganzes berührt. Im Fokus stehen die Zukunft der Berliner Kulturlandschaft, Perspektiven für die freie Szene und die Institutionen sowie faire Arbeitsbedingungen für Künstler:innen.

Hat das Buch ausgedient oder erlebt es nicht zuletzt durch »BookTok« eineneue Blütezeit? Wie können Schulen und Kultureinrichtungen dem Lesen wieder einen neuen Glanz verleihen? Und müssen wir Literatur zukünftig
vielleicht ganz anders denken?

Besprochene Titel:

Hatice Açıkgöz (Hg.) »LITERARISCH SOLIDARISCH – Perspektiven auf einen neuen Literaturbetrieb«, Verbrecher Verlag 2026

Birgit Birnbacher »Sie wollen uns erzählen«, Zsolnay 2026

Jens Balzer »Confusion is Next«, Rowohlt Berlin 2026

Besprochene Titel:

Malou Bichon »Musenrausch«, Loewe 2025

Julia Cimafiejeva »Blutkreislauf«, aus dem Belarussischen von Tina Wünschmann, edition.fotoTAPETA 2025

Heike Geißler »Michaela Kohlhaas«, Suhrkamp 2026

Wann beginnt Faschismus? Dieser Frage geht der Autor und Psychologe Mark Terkessidis in seinem Buch »Gewalt am Denken« nach. Er untersucht, wie autoritäre Tendenzen entstehen, warum Nostalgie zur politischen Triebkraft wird und weshalb selbst progressive Kräfte Teil eines neuen Kontinuums der Gefährdung sind. Nils Schniederjann diskutiert mit Terkessidis über seine Thesen.

Besprochene Titel:

Judith Schalansky »Marmor, Quecksilber, Nebel. Woraus die Welt gemacht ist«, Suhrkamp 2026

Emy Koopman »Leichter Wahnsinn«, aus dem Niederländischen von Ruth Löbner, Weissbooks 2026

Siri Hustvedt »Ghost Stories. Ein Buch der Erinnerung«, aus dem Englischen von Uli Aumüller und Grete Osterwald, Rowohlt 2026

Sven Beckert verortet die Anfänge des Kapitalismus in seiner monumentalen Publikation »Kapitalismus. Geschichte einer Weltrevolution« (2025) bereits im 12. Jahrhundert. Doch wie erzählt man eigentlich die Geschichte des Kapitalismus? Ist sie eine Geschichte von Fortschritt und Wachstum? Oder doch eher die eines über Jahrhunderte perfektionierten Systems der Ausbeutung?

Besprochene Titel:

Dana Grigorcea »Tanzende Frau, blauer Hahn«, Penguin 2026
Margaret Laurence »Glücklichere Tage«, aus dem amerikanischen Englisch von Monika Baark, Eisele 2026
Ben Lerner »Transkription«, aus dem amerikanischen Englisch von Nikolaus Stingl, Suhrkamp 2026

Besprochene Titel:

Joan Didion »Notes to John«, Knopf 2025
Sasha Filipenko »Die Elefanten«, aus dem Russischen von Ruth Altenhofer, Diogenes Verlag 2026
Svenja Liesau »Es war nicht anders möglich«, Rowohlt Berlin 2026

Besprochene Titel:

Elias Hirschl »Schleifen«, Zsolnay 2026
Abbas Khider »Der letzte Sommer der Tauben«, Hanser Verlag 2026
Carlo Levi »Die doppelte Nacht. Eine Deutschlandreise im Jahr 1958«, Verlag C. H. Beck 2025

Besprochene Titel:

Julian Barnes »Abschied(e)«, aus dem Englischen von Gertraude Krueger, Kiepenheuer & Witsch 2026
Stefan Hertmans »Dius«, aus dem Niederländischen von Ira Wilhelm, Diogenes 2025
Tezer Özlü »Suche nach den Spuren eines Selbstmordes«, Suhrkamp 2024

Besprochene Titel:

Jane Austen »Sämtliche Briefe«, Manesse 2025
Thomas Hettche »Sinkende Sterne«, Kiepenheuer & Witsch 2023
Clemens J. Setz »Rainer Maria Rilke«, Reclam 2025

Die »Parole« ist ein Schimpfwort, mit dem man die Kommunikation politisch unliebsamer Gegner belegt. Sie verkürzt, vereinfacht und wird zur Kennzeichnung von Populisten herangezogen. Gleichzeitig ist die Parole ein zentrales Werkzeug politischer Kommunikation. Ohne Parolen geht politisch gar nichts. Vor allem Proteste und Soziale Bewegungen machen von ihr Gebrauch. Durch den Siegeszug von Social Media als Kommunikationsweg wird der Einsatz von Parolen noch verstärkt – mit immensen Auswirkungen auf die politische Sprache. Werden wir in Zukunft nur noch in Parolen kommunizieren? Und wenn ja, wäre das bedauernswert?

Besprochene Titel:

Arundhati Roy »Meine Zuflucht und mein Sturm«, aus dem Englischen von Anette Grube, S. Fischer Verlag 2025
Victor Heringer »Die Liebe vereinzelter Männer«, aus dem Portugiesischen von Maria Hummitzsch, März Verlag 2025
Samanta Schweblin »Das gute Übel«, aus dem argentinischen Spanisch von Marianne Gareis, Suhrkamp 2025

»Da kann man jetzt nur noch auf Englisch bestellen.« Ein Satz, der in Berlin vor einem Jahrzehnt erst immer häufiger wurde, dann wieder verschwand: Heute spricht das kosmopolitische Berlin selbstverständlich überall Englisch. Doch deswegen werden die Fragen nicht weniger: Warum kein Arabisch? Warum kein Türkisch? Und wurden nicht noch eben Gruppen als Parallelgesellschaften stigmatisiert, die sich auf einer anderen als der deutschen Sprache unterhalten? Und sprechen denn wirklich alle Englisch?

Besprochene Titel:

Moshtari Hilal und Sinthujan Varatharajah »Englisch in Berlin. Ausgrenzungen in einer kosmopolitischen Gesellschaft«, Wirklichkeit Books 2022
Katerina Poladjan »Goldstrand«, S. Fischer Verlag 2025
Tim Staffel »Wasserspiel«, Kanon Verlag 2025

Über das Gelingen engagierten Schreibens im letzten Jahrhundert und heute spricht Thomas Geiger mit dem diesjährigen Günter-Grass-Preisträger Gert Loschütz, mit der Autorin Inger-Maria Mahlke und mit dem Direktor des Günter-Grass-Hauses, Jörg-Philipp Thomsa in der Landesvertretung Schleswig-Holstein.

Besprochene Titel:

Jokha Alharthi »Herrinnen des Mondes«, übersetzt von Claudia Ott, Dörlemann 2025
Berit Glanz »Unter weitem Himmel«, Berlin Verlag 2025
Eloy Moreno »Unsichtbar«, übersetzt von Ilse Layer, Fischer Sauerländer 2024

Mit Maryam Aras, Mati Shemoelof
Moderation Asal Dardan

Literarisches Schreiben bietet einen geschützten Raum für Menschen, deren Erfahrungen, Empfindungen und Sichtweisen im gesellschaftlichen Diskurs kaum Platz finden. Zugleich lädt das geschriebene Wort dazu ein, sich Zeit für einen Perspektivwechsel zu nehmen, der frei von Folgen bleiben kann. In einer Lesung mit anschließendem Gespräch präsentieren Autor:innen Texte und Gedichte, in denen das Schreiben für sie zu einem solchen Rückzugsort wurde.

DAS KRITIKABLE QUEERTETT ist Hamburgs Geheimtipp für Literaturliebhaber:innen und -kritiker:innen! Die Überschreibung des klassischen Fernsehformats geht schon in die sechste Runde: Live zur Prime Time treffen drei Kritiker:innen aufeinander, die jeweils ein Buch mitbringen: Egal ob frisch gedruckt oder schon über einige Jahre in Vergessenheit geraten, ob Gedichtband, Roman oder Sachbuch – hauptsache, der Text bietet Gesprächsstoff! Alle drei Werke werden vorab von allen Panelist:innen gelesen, um sie dann kontrovers diskutieren zu können.

Besprochene Titel:

Omar El Akkad »Eines Tages werden alle immer schon dagegen gewesen sein«, übersetzt von Nouria Behloul, Matthes & Seitz 2025
Miku Sophie Kühmel »Hannah«, Fischer Verlag 2025
Nell Zink »Sister Europe«, übersetzt von Tobias Schnettler, Rowohlt Buchverlag 2025

Besprochene Titel:

Emmanuel Carrère »Ich lebe und ihr seid tot. Die Parallelwelten des Philip K. Dick«, übersetzt von Claudia Hamm, Matthes & Seitz 2025
Georg M. Oswald »In unseren Kreisen«, Piper 2023
Georgi Gospodinov »Der Gärtner und der Tod«, übersetzt von Alexander Sitzmann, Aufbau Verlag 2025

Der Begriff »Faschismus« ist zurück im politischen Diskurs – als Analyseinstrument und Warnsignal. Mario Candeias (»Monster verstehen«) spricht von einer gegenwärtigen »Faschisierung« der Politik. Doch wie lässt sich Faschismus theoretisch fassen? Was unterscheidet aktuelle Entwicklungen von historischen Vorläufern – und was bleibt gleich?

Niewiedervereinigung?

Jana Hensel, Paula Fürstenberg und Lukas Rietzschel im Gespräch mit René Schlott »Niewiedervereinigung« heißt das Memoir von Paula Fürstenberg, dem wir ein Fragezeichen

Wie viel Mut ist zumutbar?

Homecoming & Jubiläum Über das Schreiben in der Autokratie und im Exil Mit Irina Scherbakowa, Marko Vidojković, Stella Gaitano, Can Dündar. Moderiert von

Was ist Berlin die Kultur wert?

Akademie-Gespräche Was ist Berlin die Kultur wert? Die Berliner Spitzenkandidat:innen im Zukunftsgespräch Der Rat für die Künste lädt die Berliner Spitzenkandidat:innen zum Kulturgespräch.

»Berlins schönste Seiten« #73

»Berlins schönste Seiten« Folge 73 In Folge 73 ihres Podcasts sprechen Janika Gelinek, Sonja Longolius und Felix Müller, der Chef des Kulturressorts der

Englis(c)h in Berlin

»Da kann man jetzt nur noch auf Englisch bestellen.« Ein Satz, der in Berlin vor einem Jahrzehnt erst immer häufiger wurde, dann wieder

Mit Literatur die Welt verändern?

Über das Gelingen engagierten Schreibens im letzten Jahrhundert und heute spricht Thomas Geiger mit dem diesjährigen Günter-Grass-Preisträger Gert Loschütz, mit der Autorin Inger-Maria

Faschismus – erleben wir ein Comeback?

Mit Magdalena Berger, Mario Candeias und Mathias Wörsching Moderation Ebru Taşdemir Der Begriff »Faschismus« ist zurück im politischen Diskurs – als Analyseinstrument und Warnsignal. Mario Candeias (»Monster