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	<title>Autofiktion &#8211; LTV</title>
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	<description>Literatur für alle</description>
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	<title>Autofiktion &#8211; LTV</title>
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		<title>»Sie verlassen den heteronormativen Sektor«</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/sie-verlassen-den-heteronormativen-sektor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jul 2023 06:00:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[»Sie verlassen den heteronormativen Sektor« Lesung &#38; Gespräch mit Jayrôme C. Robinet und Christina Ernst &#124; ZfL Berlin Als Autofiktion werden Texte verstanden, in denen das Ich zu Welt und Gesellschaft ins Verhältnis gesetzt wird, um soziale Prägungen und Machtverhältnisse sichtbar zu machen. Die Verankerung des Ichs in der Person der Autor*innen soll dabei für [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>»Sie verlassen den heteronormativen Sektor«</h3>
<p>Lesung &amp; Gespräch mit Jayrôme C. Robinet und Christina Ernst | ZfL Berlin</p>
<p><span class="style-scope yt-formatted-string" dir="auto">Als Autofiktion werden Texte verstanden, in denen das Ich zu Welt und Gesellschaft ins Verhältnis gesetzt wird, um soziale Prägungen und Machtverhältnisse sichtbar zu machen. Die Verankerung des Ichs in der Person der Autor*innen soll dabei für die Authentizität des Dargestellten bürgen – und mithin für dessen politische Brisanz. Welchen Stellenwert aber hat die Fiktion im Erzählen der eigenen Geschichte, wenn dieses den Anspruch hat, Realität darzustellen? Und ist das in den sozialen Medien inszenierte Autorsubjekt ebenso ›authentisch ausgedacht‹ wie sein textuelles Pendant, der*die Erzähler*in? In »Mein Weg von einer weißen Frau zu einem jungen Mann mit Migrationshintergrund« (2019) dekonstruiert Jayrôme C. Robinet anhand seiner Transitionsgeschichte vermeintlich stabile Identitätskategorien wie Geschlecht, Herkunft und Alter als ›somapolitische Fiktionen‹ im Sinne Paul Preciados. Mit der Literaturwissenschaftlerin Christina Ernst (ZfL) spricht der Autor und Spoken Word-Künstler u.a. über den politischen Einsatz autofiktionaler Selbstverfremdung, das Verhältnis von transclasse- und transgenre-Narrativen und die queere Stadtgeschichte Berlins als psychogeographische Reflexionsfolie für das eigene Erzählen. </span></p>
<p><span class="style-scope yt-formatted-string" dir="auto">Die Veranstaltung fand am 14. Juni 2022 in der KollektivBar ES in Berlin-Neukölln statt. Sie ist Teil der Reihe »Spielräume der Gegenwartsliteratur« des Projekts »Stadt, Land, Kiez. Nachbarschaften in der Berliner Gegenwartsliteratur« am ZfL, die zwischen April und Juni 2022 mit verschiedenen Kooperationspartnern in Berlin stattfand.</span></p>
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		<title>Hausbesuch bei Asal Dardan</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/hausbesuch-bei-asal-dardan/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Aug 2022 09:51:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ein Hausbesuch bei Asal Dardan und »Betrachtungen einer Barbarin« (Hoffmann &#38; Campe). Moderation: Tilman Strasser Als Kind iranischer Eltern ist Asal Dardan in Deutschland aufgewachsen, die Erfahrung des Exils hat sie geprägt. In einer erhellenden Auseinandersetzung mit der deutschen Gesellschaft begibt sie sich auf die Suche nach einer gemeinsamen Sprache, nach der Überbrückung des ewigen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Hausbesuch bei Asal Dardan und »Betrachtungen einer Barbarin« (Hoffmann &amp; Campe).</p>
<p>Moderation: Tilman Strasser</p>
<p>Als Kind iranischer Eltern ist Asal Dardan in Deutschland aufgewachsen, die Erfahrung des Exils hat sie geprägt. In einer erhellenden Auseinandersetzung mit der deutschen Gesellschaft begibt sie sich auf die Suche nach einer gemeinsamen Sprache, nach der Überbrückung des ewigen Gegensatzes von „Wir“ und den „Anderen“. Immer ist ihr Blick überraschend, immer ist ihre Analyse scharfsichtig. Da ist das geflüchtete Kind, das Trost in Spitzwegs heimeligen Bildern findet, die auch Hitler so gut gefielen. Da sind die bürokratischen Rentenbescheide der sardischen Nachbarin, deren Inhalte niemand entschlüsseln kann. Da werden die Goldfische vom persischen Neujahrsfest in die Freiheit entlassen und eigene, neue Traditionen gewählt. Sprachlich brillant und stilistisch elegant schlägt die Autorin Bögen von der ganz persönlichen Erfahrung zum gesellschaftlich-politisch Brisanten und zeigt auf, dass Zusammenleben bedeutet, Differenz anzunehmen.</p>
<p>zwischen/miete nrw ist eine Veranstaltungsreihe von Literaturhaus Bonn und Tilman Strasser, gemeinsam mit Literaturhaus Köln, Literaturbüro NRW, Literaturbüro Ruhr und Burg Hülshoff – Center for Literature. Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und gefördert im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e.V..</p>
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		<title>Class Trouble: Check your habitus!</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/class-trouble-check-your-habitus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Dec 2021 09:17:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Class Trouble: Check your habitus! Mit Elisa Aseva, Francis Seeck, Senthuran Varatharajah und Daniela Dröscher Wie fühlt es sich an, „transclass“ zu sein? Wie lebt man mit diesem ewigen Zickzack zwischen verschiedenen sozialen Welten und Blickwinkeln? Welche persönlichen Erfahrungen durchkreuzen die Logik der Klassengesellschaft und ihre Aufstiegserzählungen? In einer poetischen Selbstbefragung untersuchen 18 Autor:innen ab [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Class Trouble: Check your habitus!</h3>
<p>Mit Elisa Aseva, Francis Seeck, Senthuran Varatharajah und Daniela Dröscher</p>
<p>Wie fühlt es sich an, „transclass“ zu sein? Wie lebt man mit diesem ewigen Zickzack zwischen verschiedenen sozialen Welten und Blickwinkeln? Welche persönlichen Erfahrungen durchkreuzen die Logik der Klassengesellschaft und ihre Aufstiegserzählungen? In einer poetischen Selbstbefragung untersuchen 18 Autor:innen ab 1. Mai 2021 auf www.checkyourhabitus.com drei Wochen lang ihren »Class Trouble«. Ziel des Abends ist es, eine erste Zwischenbilanz zu ziehen.</p>
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		<title>Asal Dardan  »Betrachtungen einer Barbarin«</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/asal-dardan-betrachtungen-einer-barbarin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Mar 2021 13:02:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Autorin im Gespräch mit Hanno Loewy Das Lieblingsbuch der Ich-Erzählerin Asal Dardan ist J.M. Coetzees Novelle »Warten auf die Barbaren«, in der der Autor den Moment beschreibt, in dem eine Gesellschaft sich selbst verliert. Es herrscht weder Krieg noch Frieden, nur die Angst, dass die unklar definierten Barbaren aus dem Norden angreifen werden. Als [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Die Autorin im Gespräch mit Hanno Loewy</h3>
<p>Das Lieblingsbuch der Ich-Erzählerin Asal Dardan ist J.M. Coetzees Novelle »Warten auf die Barbaren«, in der der Autor den Moment beschreibt, in dem eine Gesellschaft sich selbst verliert. Es herrscht weder Krieg noch Frieden, nur die Angst, dass die unklar definierten Barbaren aus dem Norden angreifen werden. Als Kind iranischer Eltern in Deutschland aufgewachsen, ist Asal Dardan von der Erfahrung des Exils geprägt und begibt sich in eine so kritische und lustige wie erhellende Auseinandersetzung mit ihrer Heimat und der darin hausenden deutschen Gesellschaft: Da ist das geflüchtete Kind, das Trost in Spitzwegs heimeligen Bildern findet, da sind die bürokratischen Rentenbescheide der sardischen Nachbarin, die Komponistenbüsten von Mozart, Beethoven und Wagner, die jeden Umzug überstehen. Und da sind die Goldfische vom persischen Neujahrsfest, die in die Freiheit entlassen werden, damit eine neue, eigene Tradition beginnen kann.</p>
<p>Asal Dardan »Betrachtungen einer Barbarin« Hoffmann &amp; Campe, 2021</p>
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