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	<title>Kurzgeschichten &#8211; LTV</title>
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	<description>Literatur für alle</description>
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	<title>Kurzgeschichten &#8211; LTV</title>
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		<title>Manege frei! – 5 Minuten Glanz &#038; Gloria</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/am-28-4-um-19-uhr-manege-frei-5-minuten-glanz-gloria/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2026 17:33:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Dein Text auf unserer Bühne! Durch den Abend führt Audrey Naline Du schreibst Texte, die auf die Bühne gehören? Dann komm auf unsere offene Bühne im Zirkuszelt CABUWAZI. Ob Gedicht, Kurzgeschichte, Spoken Word, Rap, Tagebuch oder Fragment – willkommen sind Texte, die in 5 Minuten passen. Kein Wettbewerb. Nur Spotlight. Voraussetzung für deinen Weg ins [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: 400;">Dein Text auf unserer Bühne! Durch den Abend führt </span><span style="font-weight: 400;">Audrey Naline</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Du schreibst Texte, die auf die Bühne gehören?</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Dann komm auf unsere offene Bühne im Zirkuszelt CABUWAZI. Ob Gedicht, Kurzgeschichte, Spoken Word, Rap, Tagebuch oder Fragment – willkommen sind Texte, die in 5 Minuten passen. Kein Wettbewerb. Nur Spotlight.</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Voraussetzung für deinen Weg ins Rampenlicht: Bringe 5 Freund:innen oder deine Oma, Cousine, deine Klasse, Kolleg:innen, kurz: 5  Fans mit und genieße 5 Minuten Glanz &amp; Gloria! Mehr Crowd = Mehr Glory. Und bei uns im Zirkuszelt regnet es sowieso Applaus.</span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Julia Wolf »Du, hier«</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/am-17-3-um-19-uhr-julia-wolf-du-hier/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Mar 2026 18:20:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Julia Wolf »Du, hier« Die Autorin im Gespräch mit Carolin Wiedemann Richtig gute Kurzgeschichten können ja angeblich nur Amerikaner schreiben. Oder Alice Munro, Katherine Mansfield und Gabriele Wohmann, leider alle tot. Und Julia Wolf, sehr lebendig, wie die Kurzgeschichtensammlung mit dem das Jetzt und die Gegenwart deutlich betonenden Titel »Du, hier« zeigt. Ihre Heldinnen, Frauen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Julia Wolf »Du, hier«<br />
Die Autorin im Gespräch mit Carolin Wiedemann</p>
<p>Richtig gute Kurzgeschichten können ja angeblich nur Amerikaner schreiben. Oder Alice Munro, Katherine Mansfield und Gabriele Wohmann, leider alle tot. Und Julia Wolf, sehr lebendig, wie die Kurzgeschichtensammlung mit dem das Jetzt und die Gegenwart deutlich betonenden Titel »Du, hier« zeigt. Ihre Heldinnen, Frauen wie Stella, Judith und Wanda, sind nicht mehr jung, aber auch noch nicht alt. Hineingewachsen in ihre Rollen als Freundinnen, Geliebte, erwachsene Töchter oder späte Mütter, stellen sie fest: So etwas wie einen schlüssigen Lebensentwurf, den es dann nur noch runterzuleben gilt, gibt es nicht. Jede Lebenssituation, jede Begegnung mit der Gegenwart (der sogenannte Alltag) und der Vergangenheit (die sogenannte Erinnerung und die Menschen, die plötzlich in echt wieder vor einem stehen) muss neu angegangen und bewältigt werden. Und so werden die Begegnung mit der besten Freundin aus Schultagen, die Prügelei mit einem Catcaller oder der Besuch im Haus der gerade verstorbenen Schwiegermutter zu Momenten, in denen sie vorgeprägte Wege verlassen.</p>
<p>Short Stories at its best also, über deren Protagonistinnen, ihre Lust und Wut, Julia Wolf sich im Zirkuszelt auf dem Tempelhofer Feld mit Caroline Wiedemann (Missy Magazin) unterhält.</p>
<p>Julia Wolf »Du, hier«, dtv 2026</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Preisverleihung Walter-Serner-Preis für Kurzgeschichten 2025 »money, money, money«</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/preisverleihung-walter-serner-preis-fuer-kurzgeschichten-2025-money-money-money/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Dec 2025 18:42:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Preisverleihung Walter-Serner-Preis für Kurzgeschichten 2025 »money, money, money« Mit Tina Schneider und den Jurymitgliedern Marlen Hobrack, Nadine Kreuzahler, Anne-Dore Krohn, Sonja Longolius und Janika Gelinek In diesem Jahr dreht sich beim Walter-Serner-Preis für Kurzgeschichten alles um das Thema »money, money, money«. Autor:innen waren eingeladen, sich mit unveröffentlichten Kurzgeschichten zu diesem Sujet zu bewerben. Der Gesellschaftskritiker [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Preisverleihung Walter-Serner-Preis für Kurzgeschichten 2025<br />
»money, money, money«<br />
Mit Tina Schneider und den Jurymitgliedern Marlen Hobrack, Nadine Kreuzahler, Anne-Dore Krohn, Sonja Longolius und Janika Gelinek</p>
<p>In diesem Jahr dreht sich beim Walter-Serner-Preis für Kurzgeschichten alles um das Thema »money, money, money«. Autor:innen waren eingeladen, sich mit unveröffentlichten Kurzgeschichten zu diesem Sujet zu bewerben.</p>
<p>Der Gesellschaftskritiker Walter Serner, der zeitweise in äußerst prekären finanziellen Situationen lebte, sah kritisch auf das Thema Geld. In seinen Texten bezeichnete er es mehrfach als »Gebrauchsgegenstand«, den man nicht unbedingt selbst besitzen müsse. In »Letzte Lockerungen«, seinem Dada-Manifest, riet er dazu, Geld grundsätzlich nicht zu sehr zu lieben, um unabhängig zu bleiben. »Riskiere nur Geld«, schrieb er, »niemals deine Freiheit. Ziehe es vor, Teller zu waschen.«</p>
<p>Wie steht es heute um Tellerwäscherträume? Was ist wahrer Reichtum, und kann man auch arm sexy sein? Die Jury suchte in diesem Jahr Texte, die sich mit Finanzen aller Art beschäftigen – ob es die schwierige Situation von Kunst- und Kulturschaffenden ist, die Rentenlücke und der sorgenvolle Blick in die Zukunft, Erbschaften, Steuern oder das Bürgergeld.</p>
<p>Heute Abend wird der mit 5.000 € prämierte Preis verliehen. Die Preisverleihung samt Lesung der Gewinnergeschichte wird live auf radio3 übertragen. Let’s talk about money!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Walter-Serner-Preis für Kurzgeschichten 2024</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/am-3-12-um-19-uhr-walter-serner-preis-fuer-kurzgeschichten-2024/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Dec 2024 18:12:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Mit Nadine Kreuzahler, Anne-Dore Krohn, Janika Gelinek, Sonja Longolius, Gastjurorin Peggy Mädler und der diesjährigen Gewinnerin Alize Heiser In diesem Jahr dreht sich beim Walter-Serner-Preis alles um Wendepunkte. Autorinnen und Autoren waren eingeladen, sich mit unveröffentlichten Kurzgeschichten zu bewerben. Walter Serners Schreiben stand selbst an einem historischen Wendepunkt, mit seinem Dada-Manifest »Letzte Lockerung« (1918/1919) gehörte [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Nadine Kreuzahler, Anne-Dore Krohn, Janika Gelinek, Sonja Longolius, Gastjurorin Peggy Mädler und der diesjährigen Gewinnerin Alize Heiser</p>
<p>In diesem Jahr dreht sich beim Walter-Serner-Preis alles um Wendepunkte. Autorinnen und Autoren waren eingeladen, sich mit unveröffentlichten Kurzgeschichten zu bewerben.</p>
<p>Walter Serners Schreiben stand selbst an einem historischen Wendepunkt, mit seinem Dada-Manifest »Letzte Lockerung« (1918/1919) gehörte er zu den Erneuerern der Literatur. In seinen Texten richtete er immer wieder den Blick auf Neuanfänge, Scheidewege und Umbrüche. Und auch seine Biographie war von zahlreichen Umschwüngen geprägt: Er konvertierte zum Katholizismus, nannte sich von Seligmann zu Serner um, verhalf mit falschen Attesten jungen Männern zur Flucht vor dem Militärdienst, floh selbst in die Schweiz, zog sich aus der Öffentlichkeit zurück und musste allein in Zürich 17-mal die Wohnung wechseln.</p>
<p>Die Jury suchte in diesem Jahr Texte, die sich mit Umbrüchen beschäftigen – innerhalb der eigenen Biographie, aufgrund des Zeitalters, gesellschaftlicher Diskurse oder politischer Verschiebungen. Schließlich benötigt auch eine gute Kurzgeschichte mindestens eine verblüffende Wendung.</p>
<p>Der Walter-Serner-Preis, vergeben von radio3 vom rbb und dem Literaturhaus Berlin, geht in diesem Jahr an Alize Heiser für ihre Erzählung »Kiesgrubensommer«. Sie erhält ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro. Am 4.12. findet die Verleihung des Walter-Serner-Preises samt Lesung des Gewinnertextes und Laudation statt. Die Veranstaltung wird live auf radio3 und im Stream des Literaturhaus Berlin übertragen.</p>
<p>Über die Autorin</p>
<p>Alize Heiser, geboren 2000 in Dresden, hat ihr Abitur mit wirtschaftlichem Schwerpunkt absolviert und in einer Grundschule gearbeitet. Momentan studiert sie Theaterregie an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg. In ihren Texten beschäftigt sie sich mit der Wendezeit, der fehlenden Aufarbeitung ebendieser und den politischen Konsequenzen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>»Im Garten werden sie träumen (Soñarán en el jardín)«</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/im-garten-werden-sie-traeumen-sonaran-en-el-jardin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Nov 2024 09:14:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Mit Studierenden der Freien Universität Berlin Moderation Catharina Deege und Carla Wendte Feminizide sind Morde an Frauen, weil sie Frauen sind. Was schwer zu begreifen ist, lässt sich noch schwerer in Worte fassen. Die mexikanische Autorin Gabriela Damián Miravete hat es allerdings geschafft, dem strukturellen Problem mit ihrer Kurzgeschichte »Soñarán en el jardín« (2015) ein [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Studierenden der Freien Universität Berlin<br />
Moderation Catharina Deege und Carla Wendte</p>
<p>Feminizide sind Morde an Frauen, weil sie Frauen sind. Was schwer zu begreifen ist, lässt sich noch schwerer in Worte fassen. Die mexikanische Autorin Gabriela Damián Miravete hat es allerdings geschafft, dem strukturellen Problem mit ihrer Kurzgeschichte »Soñarán en el jardín« (2015) ein literarisches Denkmal zu bauen. Sie gibt Leser:innen in ihrer Science-Ficiton-Erzählung Hoffnung auf eine Welt ohne Feminizide. Angeleitet von Dozentin Manuela Barney Seidel und mit Unterstützung der Schriftstellerin haben es sich Studierende der Freien Universität Berlin zur Aufgabe gemacht, dieses faszinierende Werk aus Zentralamerika vom Spanischen ins Deutsche zu übersetzen. An diesem Abend werden die Studierenden »Im Garten werden sie träumen« vorstellen und Einblicke in den spannenden Entstehungsprozess der kollektiven Translation geben. Im Gespräch soll es darum gehen, inwiefern durch Kunst Denkmäler geschaffen werden – für diejenigen, die man uns entrissen hat.</p>
<p>Die Veranstaltung wird gefördert durch die leistungsorientierte Mittelvergabe für Frauen*förderung und Gleichstellung am Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften der Freien Universität Berlin und unterstützt vom Literaturforum im Brecht-Haus</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ilse Helbich zum 100. Geburtstag</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/ilse-helbich-zum-100-geburtstag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Oct 2023 07:00:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ilse Helbich zum 100. Geburtstag Ilse Helbich ist schlicht und einfach ein Phänomen. Vor zwanzig Jahren debütierte sie achtzigjährig mit ihrem ersten Roman und nun, zu ihrem 100. Geburtstag, hat sie bereits mehr als ein Dutzend Bücher veröffentlicht. Eine der ältesten Autorinnen, die je im Literaturhaus Berlin gelesen hat, ist auch eine der technisch Unerschrockensten: [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Ilse Helbich zum 100. Geburtstag</h3>
<p>Ilse Helbich ist schlicht und einfach ein Phänomen. Vor zwanzig Jahren debütierte sie achtzigjährig mit ihrem ersten Roman und nun, zu ihrem 100. Geburtstag, hat sie bereits mehr als ein Dutzend Bücher veröffentlicht. Eine der ältesten Autorinnen, die je im Literaturhaus Berlin gelesen hat, ist auch eine der technisch Unerschrockensten: mitten im Lockdown stellte Ilse Helbich in unserer Reihe »Eine Frau wird älter« ihr Buch »Gedankenspiele über die Gelassenheit« vor – im Digitalprogramm. Zu ihrem 100. Geburtstag kehrt sie nun mit ihrem neuen Buch zu uns auf den Bildschirm zurück: »Wie das Leben so spielt« ist der Titel ihrer in diesem Jahre erschienenen Kurzgeschichtensammlung, die sie im Gespräch mit dem Literaturwissenschaftler Helmut Neundlinger vorstellt.</p>
<p>Sehr herzliche Glückwünsche, liebe Ilse Helbich: zum 100. Geburtstag und zum neuen Buch!</p>
<p>Ilse Helbich »Wie das Leben so spielt«, Droschl 2023</p>
<p>Foto: Nurith Wagner-Strauss</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sandra Kegel »Prosaische Passionen: Die weibliche Moderne in 101 Short Stories«</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/sandra-kegel-prosaische-passionen-die-weibliche-moderne-in-101-short-stories/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Dec 2022 16:21:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Sandra Kegel »Prosaische Passionen: Die weibliche Moderne in 101 Short Stories« Die Herausgeberin im Gespräch mit Eva Menasse Frauen schreiben anders! Katherine Anne Porter schreibt anders als Eileen Chang, Alfonsina Storni anders als Marina Zwetajewa, Edith Wharton anders als Else Lasker-Schüler, Clarice Lispector anders als Carson McCullers, Marguerite Duras anders als Tania Blixen, Djuna Barnes [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 class="style-scope ytd-watch-metadata">Sandra Kegel »Prosaische Passionen: Die weibliche Moderne in 101 Short Stories«</h3>
<p>Die Herausgeberin im Gespräch mit Eva Menasse</p>
<p>Frauen schreiben anders! Katherine Anne Porter schreibt anders als Eileen Chang, Alfonsina Storni anders als Marina Zwetajewa, Edith Wharton anders als Else Lasker-Schüler, Clarice Lispector anders als Carson McCullers, Marguerite Duras anders als Tania Blixen, Djuna Barnes anders als Grazia Deledda, Selma Lagerlöf anders als Silvina Ocampo, Anaïs Nin anders als Tove Ditlevsen und Sofja Tolstaja schreibt anders als Virginia Woolf. Diese erste globale Prosasammlung weiblichen Schreibens um und nach 1900 zeigt: Die literarische Moderne war ganz wesentlich weiblich! Nicht nur in Europa, überall auf der Welt veränderte sich das künstlerische Selbstverständnis von Frauen von Grund auf. Sie eroberten sich kreative Freiräume, machten weibliches Denken und Fühlen literaturfähig, vor allem aber schufen sie große Erzählkunst und behaupteten sich so auf dem Feld der Hochliteratur, die bis dahin als exklusive Männerdomäne galt. Ab 1900 ist Weltliteratur nicht mehr bloß ein Gruppenbild mit Dame. Sandra Kegel hat für diesen einzigartigen Band moderne Kurzprosa aus aller Frauen Ländern zusammengetragen – Klassikerinnen, deren Rang unbestritten ist, neben solchen, die erst noch entdeckt werden wollen.</p>
<p>Ein längst überfälliges Panorama weiblicher Erzählkunst, über die die Literaturkritikerin und Herausgeberin Sandra Kegel mit der Schriftstellerin Eva Menasse spricht.</p>
<p>Sandra Kegel (Hrsg.) »Prosaische Passionen: Die weibliche Moderne in 101 Short Stories«, Manesse 2022</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>»Berlins schönste Seiten« Folge 21</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/berlins-schoenste-seiten-folge-21/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Dec 2022 11:13:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[»Berlins schönste Seiten« Folge 21 Diesmal sprechen Janika Gelinek, Sonja Longolius und Felix Müller, der Chef des Kulturressorts der Berliner Morgenpost, über die Bücher: Mariana Leky »Kummer aller Art«, Dumont 2022 Lina Atfah »Grabtuch aus Schmetterlingen« Gedichte, Pendragon 2022 Dorota Masłowska »Bowie in Warschau«, Rowohlt Berlin 2022 In Kooperation mit der Berliner Morgenpost.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 class="style-scope ytd-watch-metadata">»Berlins schönste Seiten« Folge 21</h3>
<p>Diesmal sprechen Janika Gelinek, Sonja Longolius und Felix Müller, der Chef des Kulturressorts der Berliner Morgenpost, über die Bücher:</p>
<p>Mariana Leky »Kummer aller Art«, Dumont 2022</p>
<p>Lina Atfah »Grabtuch aus Schmetterlingen« Gedichte, Pendragon 2022</p>
<p>Dorota Masłowska »Bowie in Warschau«, Rowohlt Berlin 2022</p>
<p>In Kooperation mit der Berliner Morgenpost.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Marco Pogo »Gschichtn«</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/marco-pogo-gschichtn/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Nov 2022 15:18:40 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://literaturkanal.tv/?post_type=film&#038;p=9549</guid>

					<description><![CDATA[Marco Pogo »Gschichtn« Von Che Guevara unterscheidet sich Marco Pogo – Arzt, Revolutionär, Politiker – hauptsächlich dadurch, dass er die Revolution mit den friedlichen Werkzeugen Punk und Bier pflegt. Seine »Gschichtn« haben’s in sich! Moderation: Gerald Heidegger, ORF]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Marco Pogo »Gschichtn«</h3>
<p>Von Che Guevara unterscheidet sich Marco Pogo – Arzt, Revolutionär, Politiker – hauptsächlich dadurch, dass er die Revolution mit den friedlichen Werkzeugen Punk und Bier pflegt. Seine »Gschichtn« haben’s in sich!</p>
<p>Moderation: Gerald Heidegger, ORF</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Selim Özdoğan »Die Musik auf den Dächern«</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/selim-oezdogan-die-musik-auf-den-daechern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Feb 2022 09:04:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Latifa riecht plötzlich nach frisch geröstetem Kaffee, was erstaunliche Folgen hat. Ein junger indischer Germanist knackt das Passwort zum Nachlass eines gefeierten Schriftstellers, dessen Sohn einen Hasen im Kopf hat. In einem Hakenkreuz aus Gummistiefeln werden Sonnenblumen gepflanzt. Der Rattenfänger von Hameln erzählt die Geschichte endlich mal aus seiner Sicht. Hillalum trifft die Gottmaschine. Şeyda [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Latifa riecht plötzlich nach frisch geröstetem Kaffee, was erstaunliche Folgen hat. Ein junger indischer Germanist knackt das Passwort zum Nachlass eines gefeierten Schriftstellers, dessen Sohn einen Hasen im Kopf hat. In einem Hakenkreuz aus Gummistiefeln werden Sonnenblumen gepflanzt. Der Rattenfänger von Hameln erzählt die Geschichte endlich mal aus seiner Sicht. Hillalum trifft die Gottmaschine. Şeyda hat Migrationshintergrund und geht mit dieser Diagnose ganz anders um, als von ihr erwartet wird.</p>
<p>Die Welt am Sonntag sagt über das Buch: „Sie ist Segen und Elend zugleich, die Kürze von Kurzgeschichten. Sind sie so gut geschrieben wie die von Selim Özdoğan, bekommt man die Welt eines Romans auf wenigen Seiten – und kämpft doch ein ums andere Mal mit der Traurigkeit, wenn sie zu Ende sind.“</p>
<p>Selim Özdoğans Erzählungen spüren Schönheit und Schmerz im Alltäglichen auf – und legen dabei Überraschendes bloß. Es geht um Musik, um Liebe, um Trauer, um Freundschaft, Trennung, Sehnsucht und Tod.</p>
<p>Eine Veranstaltung im Rahmen des Sonderprogramms Aufgeschlagen! des Landes Nordrhein-Westfalen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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