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	<title>Sachbuch &#8211; LTV</title>
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	<description>Literatur für alle</description>
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	<title>Sachbuch &#8211; LTV</title>
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	<item>
		<title>Verleihung Deutscher Sachbuchpreis 2026</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/verleihung-deutscher-sachbuchpreis-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 11:22:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Am 8. Juni wurde der Deutsche Sachbuchpreis 2026 in der Elbphilharmonie in Hamburg verliehen. Zum Sachbuch des Jahres kürte die Jury »Dreihundert Männer. Aufstieg und Fall der Deutschland AG« von Konstantin Richter. Nominiert waren außerdem: Heike Behrend: Gespräche mit einem Toten. Gustaf Nagel, Prophet vom Arendsee (Matthes &#38; Seitz Berlin) Florence Gaub: Szenario. Die Zukunft [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 8. Juni wurde der Deutsche Sachbuchpreis 2026 in der Elbphilharmonie in Hamburg verliehen. Zum Sachbuch des Jahres kürte die Jury »Dreihundert Männer. Aufstieg und Fall der Deutschland AG« von Konstantin Richter.</p>
<p>Nominiert waren außerdem:</p>
<p>Heike Behrend: Gespräche mit einem Toten. Gustaf Nagel, Prophet vom Arendsee (Matthes &amp; Seitz Berlin)<br />
Florence Gaub: Szenario. Die Zukunft steht auf dem Spiel (dtv)<br />
Tilmann Lahme: Thomas Mann. Ein Leben (dtv)<br />
Irina Scherbakowa: Der Schlüssel würde noch passen. Moskauer Erinnerungen (Droemer)<br />
Bettina Schöne-Seifert: Leben, Körper, Tod. Zwölf aktuelle Kontroversen der Medizinethik (Wallstein)<br />
Roberto Simanowski: Sprachmaschinen. Eine Philosophie der künstlichen Intelligenz (C.H.Beck)<br />
Ronen Steinke: Meinungsfreiheit. Wie Polizei und Justiz unser Grundrecht einschränken – und wie wir es verteidigen (Berlin Verlag)</p>
<p>Moderation: Katty Salié (ZDF aspekte)</p>
<p>Grußworte: Jana Schiedek, Staatsrätin für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg und Sebastian Guggolz, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels</p>
<p>Interview mit Pascal Mathéus (Buchhandlung Wassermann, Hamburg-Blankenese), Sprecher der Jury</p>
<p>Vorstellung der Sachbücher und Autor:innen in Portraitfilmen</p>
<p>Dankesrede des Preisträgers Konstantin Richter</p>
<p>Foto Thumbnail: Christof Jakob</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Leichter Wahnsinn</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/am-12-5-um-19-uhr-leichter-wahnsinn/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 May 2026 17:46:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Emy Koopman und Miriam Metze im Gespräch mit Katja Kullmann über das Unglücklichverliebtsein Gibt es ein schlimmeres Gefühl, als verliebt zu sein und nicht zurückgeliebt zu werden? Ist das dann überhaupt Liebe oder nur spektakulär idiotische Selbstillusionierung? Wie kommt man da wieder raus? Und welchen Trost gibt es – wenn man mehr braucht als die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: 400;">Emy Koopman und Miriam Metze im Gespräch mit Katja Kullmann über das Unglücklichverliebtsein</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Gibt es ein schlimmeres Gefühl, als verliebt zu sein und nicht zurückgeliebt zu werden? Ist das dann überhaupt Liebe oder nur spektakulär idiotische Selbstillusionierung? Wie kommt man da wieder raus? Und welchen Trost gibt es </span><span style="font-weight: 400;">–</span><span style="font-weight: 400;"> wenn man mehr braucht als die handelsüblichen Liebeskummer-Accessoires Taschentücher, Schokolade, Alkohol und Seriengucken? </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die niederländische Autorin </span><b>Emy Koopman</b><span style="font-weight: 400;"> und die österreichische Philosophin </span><b>Miriam Metze</b><span style="font-weight: 400;"> wissen natürlich auch keinen Rat, haben aber mit dem autobiographischen Roman »Leichter Wahnsinn« und der autobiographischen philosophischen Untersuchung »Unerwidert Lieben« zwei Bücher geschrieben, die sich so genau wie selbstironisch und klug über das schlimmste aller Gefühle beugen: die unerwiderte Liebe. </span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Minutiös verfolgt die Journalistin Emy, liiert mit Johannes, wie sie ihren kanadischen Kollegen A zu begehren beginnt – eine emotionale Verbindung, die bald eskaliert. Unsentimental begibt sie sich hinab in die Abgründe des Begehrens, des Schmerzes, der Kränkung und der Bescheuertheit. Ebenso unsentimental, witzig und klug holt Miriam Metze alles aus dem Regal, was ihr die Philosophie für diesen Fall  zu bieten hat: Martin Heidegger (und was Hannah Arendt zu seinem sogenannten »Liebesaugenblick« zu sagen hatte), Tullia d’Aragona, Niklas Luhmann und Georg Simmel und stellt im letzten Kapitel fest: »Warum man auch Trottel und Mörder lieben kann (plus ein paar mehr oder weniger im Sand verlaufende Tröstungsversuche)«. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Für alle unglücklich Verliebten: Das ist euer Abend! Für alle glücklich Verliebten: Freut euch (unauffällig) eures Glückes und kommt auch! Es erwarten euch die Autorinnen in der Manege, durch den Abend führt die Autorin und Journalistin </span><b>Katja Kullmann</b><span style="font-weight: 400;">. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Emy Koopman »Leichter Wahnsinn«, Weissbooks 2026<br />
</span><span style="font-weight: 400;">Miriam Metze »Unerwidert Lieben«, mairisch 2026</span></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie lässt sich die Geschichte des Kapitalismus erzählen?</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/wie-laesst-sich-die-geschichte-des-kapitalismus-erzaehlen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2026 07:39:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Sven Beckert im Gespräch mit Ann-Kristin Tlusty Sven Beckert verortet die Anfänge des Kapitalismus in seiner monumentalen Publikation »Kapitalismus. Geschichte einer Weltrevolution« (2025) bereits im 12. Jahrhundert. Doch wie erzählt man eigentlich die Geschichte des Kapitalismus? Ist sie eine Geschichte von Fortschritt und Wachstum? Oder doch eher die eines über Jahrhunderte perfektionierten Systems der Ausbeutung? Wie lässt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sven Beckert im Gespräch mit Ann-Kristin Tlusty</p>
<p>Sven Beckert verortet die Anfänge des Kapitalismus in seiner monumentalen Publikation »Kapitalismus. Geschichte einer Weltrevolution« (2025) bereits im 12. Jahrhundert. Doch wie erzählt man eigentlich die Geschichte des Kapitalismus? Ist sie eine Geschichte von Fortschritt und Wachstum? Oder doch eher die eines über Jahrhunderte perfektionierten Systems der Ausbeutung? Wie lässt sich von einem Wirtschaftssystem erzählen, dessen Aufstieg untrennbar mit globaler Ungleichheit, Kolonialismus und Zwangsarbeit verbunden ist? Wie begann der Kapitalismus – und wie wird er enden? Über ein Buch, das historische Erzählung mit Kritik und Analyse verbindet, spricht der Historiker Sven Beckert mit der Journalistin Ann-Kristin Tlusty.</p>
<p>Medienpartner: Jacobin</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>»Der Westen. Eine ostdeutsche Empfindung«</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/am-16-4-um-19-uhr-der-westen-eine-ostdeutsche-empfindung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2026 17:35:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Mit Aron Boks, Katja Lange-Müller, Tom Müller und Susanne Schädlich. Es moderiert die Herausgeberin Cornelia Geißler Nur die Besten schreiben über’n Westen! In seinem Buch »Der Osten: eine westdeutsche Erfindung« (2023) thematisiert Dirk Oschmann die fremde, oft degradierende Perspektive der Alt- auf die Neu-Bundesbürger. Die Sicht der »Ossis« auf die »Wessis« dagegen fiel lange durch [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Aron Boks, Katja Lange-Müller, Tom Müller und Susanne Schädlich. Es moderiert die Herausgeberin Cornelia Geißler</p>
<p>Nur die Besten schreiben über’n Westen! In seinem Buch »Der Osten: eine westdeutsche Erfindung« (2023) thematisiert Dirk Oschmann die fremde, oft degradierende Perspektive der Alt- auf die Neu-Bundesbürger. Die Sicht der »Ossis« auf die »Wessis« dagegen fiel lange durch eine rosa Brille: Levis-Jeans und richtiger Kaffee, aber auch die im Osten verbotenen Bücher waren attraktiv. Doch was ist der wahre Wert des Westens?</p>
<p>Zeit für einen umgedrehten, geschärften Blick. Autor:innen wie u.a. Thomas Brussig, Julia Franck, Jakob Hein, Anke Feuchtenberger, Domenico Müllensiefen und Kerstin Hensel betrachten ihn noch einmal genauer und bei uns auf der Bühne sprechen die Schriftsteller:innen Aron Boks, Katja Lange-Müller, Tom Müller und Susanne Schädlich mit der Herausgeberin des Sammelbands Cornelia Geißler über »diesen Westen«</p>
<p>Cornelia Geißler (Hg.) »Der Westen. Eine ostdeutsche Empfindung«, Kanon 2026</p>
<p>Aron Boks »Starkstromzeit. Vom Leben in einem Staat, den es nicht mehr gibt«, Harper Collins 2025<br />
Katja Lange-Müller »Unser Ole«, KiWi 2024<br />
Tom Müller »Die jüngsten Tage«, Rowohlt 2019<br />
Susanne Schädlich »Kabarett der Namenlosen«, Arco 2025</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ulli Lust »Die Frau als Mensch 2: Schamaninnen«</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/am-5-3-um-19-uhr-ulli-lust-die-frau-als-mensch-2-schamaninnen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2026 13:13:24 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://literaturkanal.tv/?post_type=film&#038;p=13681</guid>

					<description><![CDATA[Buchpremiere Ulli Lust »Die Frau als Mensch 2: Schamaninnen« Moderiert von Celina Spieth Kein Zufall, dass die Sachbuchsensation fett gedruckt ist: Der 2025 erschienene erste Band von »Die Frau als Mensch« gewann den Deutschen Sachbuchpreis, war Comic des Monats (RBB) und Comic des Jahres (Tagesspiegel) und rief sogar &#8211; keineswegs selbstverständlich für das Genre &#8211; [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Buchpremiere<br />
Ulli Lust »Die Frau als Mensch 2: Schamaninnen«<br />
Moderiert von Celina Spieth</p>
<p>Kein Zufall, dass die Sachbuchsensation fett gedruckt ist: Der 2025 erschienene erste Band von »Die Frau als Mensch« gewann den Deutschen Sachbuchpreis, war Comic des Monats (RBB) und Comic des Jahres (Tagesspiegel) und rief sogar &#8211; keineswegs selbstverständlich für das Genre &#8211; das hauptamtliche Feuilleton auf den Plan, das sich durchweg begeistert zeigte von Lusts spielerisch-ernster Hinterfragung der Geschlechterrollen von der Steinzeit bis heute.</p>
<p>Mit »Schamaninnen« folgt nun die Fortsetzung von Ulli Lusts groß angelegter Erforschung unserer Ursprünge und der Rolle der Frau in der menschlichen Kunst- und Kulturgeschichte. Kinder werden geboren, andere sterben, die Venus von Willendorf wird geschaffen. Doch zeigt sie wirklich eine Göttin? Oder war sie Werkzeug der Schamanin, ein Avatar zur Reise durch Geisterwelten, wie sie sich bis heute in Mythen und Märchen finden?</p>
<p>Ohne Berührungsängste mit dem Okkulten und der aktuellen prähistorischen Forschung versetzt sich Ulli Lust in Menschen, Tiere und Pflanzen als mythisches Kontinuum durch die Jahrtausende &#8211; und stellt den neuen Band erstmals im Zirkuszelt auf dem Tempelhofer Feld vor. Moderiert wird sie von der Kulturwissenschaftlerin und Kuratorin Celina Spieth.</p>
<p>Ulli Lust »Die Frau als Mensch 2: Schamaninnen«, Reprodukt 2026</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Steffen Martus »Erzählte Welt. Eine Literaturgeschichte der Gegenwart«</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/am-6-11-um-19-uhr-steffen-martus-erzaehlte-welt-eine-literaturgeschichte-der-gegenwart/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Nov 2025 08:25:33 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://literaturkanal.tv/?post_type=film&#038;p=13461</guid>

					<description><![CDATA[Der Literaturwissenschaftler im Gespräch mit Daria Razumovych und Thomas Hummitzsch Literatur spiegelt die Umbrüche der Gesellschaft, sie durchlebt die Krisen, die unsere Gegenwart ausmachen – sozial, politisch, ökonomisch und auch ästhetisch. Im Jahr 1989 wollte man dazu die Autor:innen auf der großen Bühne hören: Von Christa Wolf und anderen erwarteten die Demonstrant:innen auf dem Berliner [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Literaturwissenschaftler im Gespräch mit Daria Razumovych und Thomas Hummitzsch</p>
<p>Literatur spiegelt die Umbrüche der Gesellschaft, sie durchlebt die Krisen, die unsere Gegenwart ausmachen – sozial, politisch, ökonomisch und auch ästhetisch. Im Jahr 1989 wollte man dazu die Autor:innen auf der großen Bühne hören: Von Christa Wolf und anderen erwarteten die Demonstrant:innen auf dem Berliner Alexanderplatz Orientierung. Im »deutsch-deutschen Literaturstreit« und in den Skandalen um Strauß, Grass, Handke oder Walser veränderte sich die Öffentlichkeit von Grund auf. Die »Popliteratur« erklärte Autor:innen nur noch zu Marken unter anderen. Im Hintergrund erprobte Amazon am Beispiel des Buchs erstmals die Möglichkeiten des digitalen Kapitalismus.</p>
<p>Der preisgekrönte Literaturwissenschaftler Steffen Martus, Professor für Neuere deutsche Literatur an der Humboldt Universität Berlin, unterhält sich darüber mit Thomas Hummitzsch und Daria Razumovych, auch sie Literaturwissenschaftler:innen, jedoch aus anderen Generationen und in unterschiedlichen Metiers unterwegs. Welche dieser Debatten seit 1989 gehen uns heute (noch) an, was ist Literaturgeschichte geworden und was wirkt (noch) unmittelbar in die Gegenwart rund um die Debatten über Migration, Identität oder Klassismus? Welche Fragen haben sich erübrigt und welche Diskussionen wären dringend zu führen?</p>
<p>In Zusammenarbeit mit der Skulpturensammlung und dem Museum für Byzantinische Kunst.</p>
<p>Steffen Martus »Erzählte Welt: Eine Literaturgeschichte der Gegenwart, 1989 bis heute«, Rowohlt 2025</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Thomas Wagner »Abenteuer der Moderne. Die großen Jahre der Soziologie 1949–1969«</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/thomas-wagner-abenteuer-der-moderne-die-grossen-jahre-der-soziologie-1949-1969/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Sep 2025 11:54:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Moderation: Sebastian Friedrich Anfang der 1960er: Wenige Jahre nachdem Theodor W. Adorno die Berufung Arnold Gehlens nach Heidelberg hintertrieben hatte, begannen sie einen Briefwechsel, trafen sich privat und zu Rundfunkgesprächen, die auch am Berliner Ensemble gehört wurden. Mit illustren Nebenfiguren wie Arendt, Augstein, Brecht, Benn und Wolfgang Harich schildert Thomas Wagner vor dem Hintergrund der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Moderation: Sebastian Friedrich</p>
<p>Anfang der 1960er: Wenige Jahre nachdem Theodor W. Adorno die Berufung Arnold Gehlens nach Heidelberg hintertrieben hatte, begannen sie einen Briefwechsel, trafen sich privat und zu Rundfunkgesprächen, die auch am Berliner Ensemble gehört wurden. Mit illustren Nebenfiguren wie Arendt, Augstein, Brecht, Benn und Wolfgang Harich schildert Thomas Wagner vor dem Hintergrund der deutschen Teilung und einer sich rasant modernisierenden Gesellschaft die Geschichte der Begegnung eines zurückgekehrten Exilanten mit einem Nazi-Karrieristen. Wie konnte es zu dieser Annäherung kommen und was interessierte viele Linke und Antifaschisten an den Theorien eines heute auch in Kreisen der Neuen Rechten hochgehaltenen Intellektuellen?</p>
<p>In Kooperation mit Klett-Cotta</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der politische Thomas Mann</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/am-2-7-um-19-uhr-der-politische-thomas-mann/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Jul 2025 17:12:32 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://literaturkanal.tv/?post_type=film&#038;p=13198</guid>

					<description><![CDATA[Der politische Thomas Mann Mit Kai Sina und Jens Bisky Begrüßung: Sandra Gerken, Bevollmächtigte des Landes Schleswig-Holstein beim Bund Moderation: Natascha Freundel, rbb Radio3 »… und lässt mit Schrecken erkennen, wie sehr die Ideale der Demokratie, Wahrheit, Freiheit, Gerechtigkeit zu leeren Worten geworden sind« (Thomas Mann, 1948) In seinem Essay »Was gut ist und was [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der politische Thomas Mann<br />
Mit Kai Sina und Jens Bisky<br />
Begrüßung: Sandra Gerken, Bevollmächtigte des Landes Schleswig-Holstein beim Bund<br />
Moderation: Natascha Freundel, rbb Radio3</p>
<p>»… und lässt mit Schrecken erkennen, wie sehr die Ideale der Demokratie, Wahrheit, Freiheit, Gerechtigkeit zu leeren Worten geworden sind« (Thomas Mann, 1948)</p>
<p>In seinem Essay »Was gut ist und was böse. Thomas Mann als politischer Aktivist« zeigt Kai Sina, wie Thomas Mann ab Mitte der 20er Jahre zum leidenschaftlichen Kämpfer für die Demokratie und gegen den Nationalsozialismus wird. Der Lübecker Nobelpreisträger ist davon überzeugt, dass er mit seinen Worten Menschen zum Umdenken bringen kann. Er will sie mobilisieren.</p>
<p>In Appellen, Vorträgen, Rundfunkansprachen und offenen Briefen wird er nicht müde, vor den Gefahren des Nationalsozialismus zu warnen und zum Widerstand aufzurufen.</p>
<p>Jens Bisky hat Manns vielbeachtete »Deutsche Ansprache. Ein Appell an die Vernunft« in seinem Nachwort zur Neuausgabe zeithistorisch eingeordnet. In dieser Rede, kurz nach den Reichstagswahlen im September 1930 in Berlin und nachdem die NSDAP mit knapp 20 Prozent zweitstärkste Kraft wird, warnt Thomas Mann eindringlich vor der nationalsozialistischen Gefahr.</p>
<p>Warum der politische Thomas Mann jetzt – im Jahr seines 150. Geburtstags – neu in den Blick genommen werden sollte, wie viel praktischer Gestaltungswille und politischer Einfluss dem Autor eigen war, darüber sprechen Kai Sina und Jens Bisky.</p>
<p>Anmeldung erbeten unter: https://lv-landsh.de</p>
<p>Eine Kooperation von rbb Radio3 „Der zweite Gedanke“, Li-Be Literaturhaus Berlin und der Landesvertretung Schleswig-Holstein</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Verleihung Deutscher Sachbuchpreis 2025</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/verleihung-deutscher-sachbuchpreis-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Jul 2025 08:33:13 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://literaturkanal.tv/?post_type=film&#038;p=13268</guid>

					<description><![CDATA[Am 17. Juni wurde der Deutsche Sachbuchpreis 2025 in der Elbphilharmonie in Hamburg verliehen. Zum Sachbuch des Jahres kürte die Jury »Die Frau als Mensch. Am Anfang der Geschichte« von Ulli Lust. Nominiert waren außerdem: Ingo Dachwitz &#38; Sven Hilbig: Digitaler Kolonialismus (C.H.Beck) Aladin El-Mafaalani, Sebastian Kurtenbach &#38; Klaus Peter Strohmeier: Kinder – Minderheit ohne [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 17. Juni wurde der Deutsche Sachbuchpreis 2025 in der Elbphilharmonie in Hamburg verliehen. Zum Sachbuch des Jahres kürte die Jury »Die Frau als Mensch. Am Anfang der Geschichte« von Ulli Lust.</p>
<p>Nominiert waren außerdem:</p>
<p>Ingo Dachwitz &amp; Sven Hilbig: Digitaler Kolonialismus (C.H.Beck)<br />
Aladin El-Mafaalani, Sebastian Kurtenbach &amp; Klaus Peter Strohmeier: Kinder – Minderheit ohne Schutz (Kiepenheuer &amp; Witsch)<br />
Franz-Stefan Gady: Die Rückkehr des Krieges (Quadriga)<br />
Ines Geipel: Fabelland (S. Fischer)<br />
Martina Heßler: Sisyphos im Maschinenraum (C.H.Beck)<br />
Walburga Hülk: Victor Hugo (Matthes &amp; Seitz Berlin)<br />
Bernhard Kegel: Mit Pflanzen die Welt retten (DuMont)</p>
<p>Moderation: Katty Salié (ZDF aspekte)</p>
<p>Grußworte: Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg und Karin Schmidt-Friderichs, Vorsteherin des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels</p>
<p>Interview mit Prof Dr. Patricia Rahemipour (Institut für Museumsforschung, Stiftung Preußischer Kulturbesitz), Sprecherin der Jury</p>
<p>Vorstellung der Sachbücher und Autor:innen in Portraitfilmen</p>
<p>Dankesrede der Preisträgerin Ulli Lust</p>
<p>Foto Thumbnail: Christof Jakob</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>»Rainer Maria Rilke oder Das offene Leben«</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/am-23-6-um-20-uhr-sandra-richter-rainer-maria-rilke-oder-das-offene-leben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Jun 2025 17:46:48 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://literaturkanal.tv/?post_type=film&#038;p=13116</guid>

					<description><![CDATA[Sandra Richter »Rainer Maria Rilke oder Das offene Leben« Im Gespräch mit Christian Filips und Rudi Burkhardt Offen sein und schreiben, das waren Rilkes vermeintlich bescheidene Ansprüche, die sich freilich oft nur mit Hilfe vieler sehr wohlmeinender Mäzen:innen realisieren ließen. Dieser Widerspruch ist kennzeichnend für einen Autor, der vor seinen Musen floh und zugleich ohne [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sandra Richter »Rainer Maria Rilke oder Das offene Leben«<br />
Im Gespräch mit Christian Filips und Rudi Burkhardt</p>
<p>Offen sein und schreiben, das waren Rilkes vermeintlich bescheidene Ansprüche, die sich freilich oft nur mit Hilfe vieler sehr wohlmeinender Mäzen:innen realisieren ließen. Dieser Widerspruch ist kennzeichnend für einen Autor, der vor seinen Musen floh und zugleich ohne sie nicht sein konnte, der die Folgen des menschengemachten Fortschritts beklagte und sich zugleich für die Technik begeisterte, der das einfache Leben liebte und dabei eine ausgeprägte Vorliebe hatte für schöne Dinge und prätentiöse Wohnsitze. Mit den »Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge« schuf er den ersten modernen Roman und u.a. mit den »Duineser Elegien« epochemachende Gedichtzyklen, deren Ausdruckskraft auch die Lyriker:innen heute beeinflusst.</p>
<p>Sandra Richter arbeitet mit neuen Quellen, die mit dem Ankauf des großen Rilke-Archivs 2022 nach Marbach gelangt sind. Ihre Biographie macht deutlich, warum es sich heute im Jubiläumsjahr zu seinem 150. Geburtstag lohnt, Rilke wieder zu lesen: Er lebte in schwierigen Zeiten, und er verarbeitete sie mit einer Wucht, die vielleicht nur im Angesicht existenzieller Bedrohung glaubhaft wirkt. Wie Rilke sich heute einer neuen Generation von Lyriker:innen darstellt und welche Herausforderungen seine Biographie bereithält, darüber spricht die Literaturwissenschaftlerin und Direktorin des Deutschen Literaturarchivs Marbach, Sandra Richter, mit den Autor:innen Christian Filips und Rudi Burkhardt.</p>
<p>Sandra Richter »Rainer Maria Rilke oder Das offene Leben. Eine Biographie«, Insel Verlag 2025 (nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2025 in der Kategorie Sachbuch)</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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