
»Allein« mit Daniel Schreiber und Gabriele von Arnim
Zu keiner Zeit haben so viele Menschen allein gelebt, und nie war elementarer zu spüren, wie brutal das selbstbestimmte Leben in Einsamkeit umschlagen
Im Rückgriff auf eigene Erfahrungen, philosophische und soziologische Ideen ergründet Daniel Schreiber in »Allein« das Spannungsverhältnis zwischen dem Wunsch nach Rückzug und Freiheit und dem nach Nähe, Liebe und Gemeinschaft. Dabei leuchtet er aus, welche Rolle Freundschaften in diesem Lebensmodell spielen: Können sie eine Antwort auf den Sinnverlust in einer krisenhaften Welt sein? Ein zutiefst erhellendes Buch über die Frage, wie wir leben wollen. Daniel Schreiber, Essayist, Kunstkritiker und Übersetzer, spricht darüber mit der Autorin und Literaturkritikerin Gabriele von Arnim.
Schon irre, wie die Zeit rast. Gefühlt waren wie die ganze Zeit dabei. Wie er mit seinen Brüdern auf dem Gelände der Nervenheilanstalt aufwuchs, in der sein Vater Direktor war. Mit 16 war Joachim Meyerhoff Austauschschüler in den USA. Zum Schauspielstudium zog er zu den Großeltern nach München, spielt(e) Theater, wurde dreimal »Schauspieler des Jahres«, wechselte von der Wiener Burg an die Schaubühne, bekam einen Schlaganfall, sah »Hamster im hinteren Stromgebiet«. Danach brauchte er dringend einen Tapetenwechsel und eine Auszeit bei seiner Mama Susanne in Schleswig.
In den Geistesblüten spricht Douglas Stuart mit Christian Dunker über Geschlecht, Klasse und Konformität. Übers Schreiben, über die Wünsche seiner und jüngerer Generationen, über Alkohol und Schokolade, über William S. Burroughs, die Verfilmung seines Aufregers »Queer« und Douglas´ eigener Faszination für Daniel Craig.

Zu keiner Zeit haben so viele Menschen allein gelebt, und nie war elementarer zu spüren, wie brutal das selbstbestimmte Leben in Einsamkeit umschlagen

Schon irre, wie die Zeit rast. Gefühlt waren wie die ganze Zeit dabei. Wie er mit seinen Brüdern auf dem Gelände der Nervenheilanstalt

Douglas Stuart is in the House aka Geistesblüten! Darüber freuen wir uns riesig. 2020 wurde sein Debütroman »Shuggie Bain« mit dem Booker Prize