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Die Autorin Dana von Suffrin, Trägerin des Chamissopreises 2025, und die Filmemacherin Ulrike Ottinger (»Chamissos Schatten«) sprechen, moderiert von der Literaturwissenschaftlerin Selma Jahnke, über Fragen zu Herkunft und Fremdsein, Reisen und Bleiben, der unabschließbaren Suche nach Vergangenheit und Zukunft, Geborgenheit und Weite. Auf ganz unterschiedliche Art lassen sich von den Werken der Künstlerinnen Verbindungslinien zum Dichter und Forscher Chamisso ziehen – eine Expedition in Bild und Text.

Der Tod des Vaters bringt für Rosa vieles in Bewegung, bei dem sie eigentlich froh war, dass es geruht hatte. Denn die Geschichte der deutsch-jüdischen Familie ist ein einziges Durcheinander aus Streitereien, versuchten oder gelungenen Fluchten, aus Sehnsüchten und enttäuschten Hoffnungen und dem vergeblichen Wunsch, irgendwo heimisch zu werden.

Dokumentarfilm #femaleheritage zur Münchner Schriftstellerin und Historikerin Dana von Suffrin (*1985 in München): Sie studierte Politikwissenschaft, jüdischen Geschichte und Kultur sowie allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft in München, Neapel und Jerusalem.

Dr. Joachim Umlauf, Leiter des Goethe-Instituts Bukarest, spricht mit Dana von Suffrin über ihre literarische Tätigkeit und ihr Verhältnis zu Rumänien, da ihr Roman »Otto« sich in Teilen in Siebenbürgen abspielt.

Die vier Autor:innen und bekennenden Joseph-Roth-Fans Jan Koneffke, Anna Neata, Dana von Suffrin und Volker Weidermann treten mit ihren jeweiligen Lieblingstexten den Beweis dafür an, warum Joseph eigentlich nur ihnen allein gehört. Leidenschaftlich und subjektiv streifen sie durch das Werk, lesen vor und diskutieren abschließend in großer Runde mit der Literaturwissenschaftlerin Ethel Matala de Mazza über den wunderbaren Autor des »Radetzkymarsch« und des »Hiob«, den Monarchisten, den Antifaschisten Joseph Roth.

Chamissos Spuren

Chamissos Spuren Die Filmemacherin Ulrike Ottinger und die Preisträgerin des Chamisso-Preises 2025 Dana von Suffrin im Gespräch mit Selma Jahnke. »Ich bin nirgends