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	<title>Literaturhaus Halle &#8211; LTV</title>
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	<title>Literaturhaus Halle &#8211; LTV</title>
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		<title>Greta Taubert »Guten Morgen, du Schöner«</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/greta-taubert-guten-morgen-du-schoener/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Jul 2022 13:12:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Endlich – die Liebeserklärung an den Ostmann Der Ostmann sächselt, wählt AfD und pöbelt tumb durch Deutschlands Straßen. Dieses Bild vermitteln uns die Medien und es ist mehr als an der Zeit, damit aufzuräumen. In Anlehnung an Maxie Wanders Klassiker »Guten Morgen, du Schöne« (1977) gibt die junge, ostdeutsche Journalistin Greta Taubert den Ostmännern von [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span data-sheets-value="{&quot;1&quot;:2,&quot;2&quot;:&quot;Endlich – die Liebeserklärung an den Ostmann\nDer Ostmann sächselt, wählt AfD und pöbelt tumb durch Deutschlands Straßen. Dieses Bild vermitteln uns die Medien und es ist mehr als an der Zeit, damit aufzuräumen. In Anlehnung an Maxie Wanders Klassiker „Guten Morgen, du Schöne“ (1977) gibt die junge, ostdeutsche Journalistin Greta Taubert den Ostmännern von heute eine Stimme. Sie sind zwischen Mitte dreißig und Ende fünfzig, sprechen über das Mannsein, über Gleichberechtigung, über die Suche nach sich selbst und die Prägungen durch die Umbrucherfahrung. Greta Taubert ist von Osten nach Westen, von Norden nach Süden gereist und hat sich mit vielen Männern unterhalten. Ihr Buch ist eine charmante und spannende Annäherung an den zu Unrecht unterschätzten „Ossiboy“.\n\n»Greta Taubert ist eine, die zuhört und hinsieht, keine Fremde, sondern eine Verbündete, die die Gefühls- und Gedankenwelt ihrer Zeitgenossen festhalten kann. Sie gibt dem Ostmann endlich viele Gesichter. Kurz: Greta Taubert ist die langersehnte Maxie Wander der Wendejungs.« Carolin Würfel, Journalistin und Autorin.&quot;}" data-sheets-userformat="{&quot;2&quot;:513,&quot;3&quot;:{&quot;1&quot;:0},&quot;12&quot;:0}">Endlich – die Liebeserklärung an den Ostmann<br />
Der Ostmann sächselt, wählt AfD und pöbelt tumb durch Deutschlands Straßen. Dieses Bild vermitteln uns die Medien und es ist mehr als an der Zeit, damit aufzuräumen. In Anlehnung an Maxie Wanders Klassiker »Guten Morgen, du Schöne« (1977) gibt die junge, ostdeutsche Journalistin Greta Taubert den Ostmännern von heute eine Stimme. Sie sind zwischen Mitte dreißig und Ende fünfzig, sprechen über das Mannsein, über Gleichberechtigung, über die Suche nach sich selbst und die Prägungen durch die Umbrucherfahrung. Greta Taubert ist von Osten nach Westen, von Norden nach Süden gereist und hat sich mit vielen Männern unterhalten. Ihr Buch ist eine charmante und spannende Annäherung an den zu Unrecht unterschätzten „Ossiboy“.</p>
<p>»Greta Taubert ist eine, die zuhört und hinsieht, keine Fremde, sondern eine Verbündete, die die Gefühls- und Gedankenwelt ihrer Zeitgenossen festhalten kann. Sie gibt dem Ostmann endlich viele Gesichter. Kurz: Greta Taubert ist die langersehnte Maxie Wander der Wendejungs.«<br />
Carolin Würfel, Journalistin und Autorin</span></p>
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		<title>Katrin Schumacher »Füchse. Ein Portrait«</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/katrin-schumacher-fuechse-ein-portrait/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jun 2022 13:02:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Katrin Schumacher »Füchse. Ein Portrait« Zwischen Hühnerstallschreck und Halswärmer: vom Leben, Sterben und Weiterleben unseres liebsten Schlitzohrs. Der Fuchs, seit den antiken Fabeln Sinnbild des listigen und verschlagenen Zeitgenossen, hat sich in den letzten Jahrzehnten zum Sympathieträger des Tierreichs gewandelt. Doch was hat dieser charmante Halunke an sich, dass sein flüchtiges Auftauchen im gleichen Zuge [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Katrin Schumacher »Füchse. Ein Portrait«</h3>
<p>Zwischen Hühnerstallschreck und Halswärmer: vom Leben, Sterben und Weiterleben unseres liebsten Schlitzohrs. Der Fuchs, seit den antiken Fabeln Sinnbild des listigen und verschlagenen Zeitgenossen, hat sich in den letzten Jahrzehnten zum Sympathieträger des Tierreichs gewandelt. Doch was hat dieser charmante Halunke an sich, dass sein flüchtiges Auftauchen im gleichen Zuge Anziehung und Verunsicherung auslöst, während wir ihm früher unerbittlich mit der Flinte nachjagten?</p>
<p>Geschmeidig und klug macht sich Katrin Schumacher in ihrem persönlichen Tierportrait auf einen natur- und kulturgeschichtlichen Beutezug durch Hühnerställe, Kinderbücher und Pelzgerbereien, um schließlich der fernöstlichen Fuchsbesessenheit in Japan nachzuspüren, wo die kleinen Räuber die Menschen als Gottheiten und erotische Dämonen betören. Und auch in unseren Breiten können wir uns auf ein intensiveres Miteinander einstellen: Wohl wissend, dass ihm hierzulande nicht mehr fortwährend das Fell über die Ohren gezogen wird, verlässt der Fuchs seine versteckten, labyrinthischen Baue und macht sich auf in die Städte, um uns zwischen Mülltonnen und Parkgestrüpp selbst auf den Pelz zu rücken.</p>
<p>Katrin Schumacher, 1974 in Lemgo geboren, ist Literaturwissenschaftlerin und Journalistin. Sie lebte in Bamberg, Antwerpen, Hamburg, ist derzeit in Halle (Saale) zu Hause und Redaktionsleiterin bei MDR Kultur.</p>
<p>Alexander Suckel, in Halle geboren, Autor, Dramaturg und Musiker. Studierte Musikwissenschaft und Opernregie in Halle und Berlin. Arbeitete 25 Jahre als Dramaturg, Regisseur und Kapellmeister an deutschen Theatern. Er ist Gründer und seit 2018 Leiter des Literaturhauses Halle.</p>
<p>Katrin Schumacher, Judith Schalansky (Hg.) »Füchse. Ein Portrait«, Matthes &amp; Seitz Berlin 2020</p>
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		<title>Arno Schmidt: »Zettel&#8217;s Traum«. Ein Abend mit Martin Reik &#038; Alexander Suckel</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/arno-schmidt-zettels-traum-ein-abend-mit-martin-reik-und-alexander-suckel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 May 2022 13:28:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Arno Schmidt: »Zettel&#8217;s Traum«. Ein Abend mit Martin Reik und Alexander Suckel Ein (eigentlich) unlesbares Werk. Gleichwohl ein Klassiker der Moderne. Unterhaltsam und lustvoll aufbereitet von Martin Reik (Schauspieler am neuen theater Halle) und Alexander Suckel (Literaturhaus Halle).]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Arno Schmidt: »Zettel&#8217;s Traum«. Ein Abend mit Martin Reik und Alexander Suckel</h3>
<p><span data-sheets-value="{&quot;1&quot;:2,&quot;2&quot;:&quot;Ein (eigentlich) unlesbares Werk. Gleichwohl ein Klassiker der Moderne. Unterhaltsam und lustvoll aufbereitet von Martin Reik (Schauspieler am neuen theater Halle) und Alexander Suckel (Literaturhaus Halle).&quot;}" data-sheets-userformat="{&quot;2&quot;:513,&quot;3&quot;:{&quot;1&quot;:0},&quot;12&quot;:0}">Ein (eigentlich) unlesbares Werk. Gleichwohl ein Klassiker der Moderne. Unterhaltsam und lustvoll aufbereitet von Martin Reik (Schauspieler am neuen theater Halle) und Alexander Suckel (Literaturhaus Halle).</span></p>
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		<title>Gespräch mit Jens Jessen</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/gespraech-mit-jens-jessen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Apr 2022 13:15:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Gespräch mit dem Autor und Journalisten Jens Jessen (DIE ZEIT) über sein Buch »Der Deutsche. Fortpflanzung, Herdenleben, Revierverhalten«. Oft wird er bewundert, der Deutsche, geliebt aber wird er nie. Es geht ihm wie dem einsamen Streber auf dem Schulhof, man traut ihm gute Noten, aber auch allerlei Finsteres zu – was er dann leider auch [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gespräch mit dem Autor und Journalisten Jens Jessen (DIE ZEIT) über sein Buch »Der Deutsche. Fortpflanzung, Herdenleben, Revierverhalten«. Oft wird er bewundert, der Deutsche, geliebt aber wird er nie. Es geht ihm wie dem einsamen Streber auf dem Schulhof, man traut ihm gute Noten, aber auch allerlei Finsteres zu – was er dann leider auch zuverlässig liefert. Doch gibt es »den Deutschen« überhaupt, und warum gilt er in anderen Nationen noch immer als faustischer Mensch, unverbesserlicher Romantiker oder humorloser Grobian, wenn nicht gar ewiger Nazi?</p>
<p>Der Deutsche fürchtet sich vor Deutschen und vor allem davor, im Ausland als Deutscher erkannt zu werden. Meist aber entlarvt er sich schon durch die unvorteilhafte Brille, die er trägt. Warum kleidet er sich so schlecht, ist erotisch unbegabt und spielt sich zugleich als Lehrmeister auf? Wie lebt er unter seinesgleichen, die sich dem Ideal der Gleichheit verschrieben haben und Unterschiede mit Argwohn betrachten? Aus der Art zu schlagen, ist unzulässig. Zu dieser Art aber gehören seit jeher auch Selbstkritik und Selbsthass. Recht bedacht, sind diese vielleicht sogar seine besten Eigentümlichkeiten. Wohl wissend, dass Dichtung und Wahrheit hier nah beieinanderliegen, widmet sich Jens Jessen den deutschen Befindlichkeiten und Befangenheiten. In seinem fulminanten Essay spießt er jene karikaturhaft überzeichneten Zuschreibungen auf, die nicht zuletzt von uns Deutschen selbst sorgfältig gehegt werden.</p>
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