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	<title>Berlin &#8211; LTV</title>
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	<description>Literatur für alle</description>
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		<title>Zum Werk. Gespräche über das Ganze: Jenny Erpenbeck</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Dec 2025 15:23:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Im Gespräch mit Jörg Magenau Schriftstellerinnen und Schriftsteller schreiben Bücher. Doch irgendwann blicken sie auf ein Werk zurück. Das Werk aber ist mehr als bloß die Summe der Bücher. Es steht in der Zeitgeschichte und verweist auch auf das Leben, das darin zum Ausdruck kommt. Ab wann ist das Werk ein Werk? Und wie stellt es [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Gespräch mit Jörg Magenau</p>
<p>Schriftstellerinnen und Schriftsteller schreiben Bücher. Doch irgendwann blicken sie auf ein Werk zurück. Das Werk aber ist mehr als bloß die Summe der Bücher. Es steht in der Zeitgeschichte und verweist auch auf das Leben, das darin zum Ausdruck kommt. Ab wann ist das Werk ein Werk? Und wie stellt es sich ein? Wie schauen Autorinnen und Autoren auf all das zurück, was zum Werk geworden ist? Und wie hat sich die Welt in der Zwischenzeit verändert? In der Reihe »Gespräche über das Ganze« gibt Jenny Erpenbeck Auskunft über ihren literarischen Werdegang, vom Debüt »Geschichte vom alten Kind« aus dem Jahr 1999 bis zu ihrem Erfolgsroman »Kairos«, für den sie 2024 als erste Deutsche mit dem International Booker Prize ausgezeichnet wurde.</p>
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		<title>Florentine Anders »Die Allee«</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/am-13-2-um-19-uhr-florentine-anders-die-allee/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Feb 2025 08:20:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Autorin im Gespräch mit Marion Brasch. Es liest Jördis Triebel Da ist der charismatische, von den Ideen des Bauhauses und der Avantgarde durchdrungene Idealist Hermann Henselmann, der nach dem Krieg zum Chefarchitekten Ost-Berlins aufsteigt und dort in Konkurrenz zu den West-Berlinern um Scharoun &#38; Co. treten soll. Der Berliner Fernsehturm, die Stalinallee, der Leipziger [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Autorin im Gespräch mit Marion Brasch. Es liest Jördis Triebel</p>
<p>Da ist der charismatische, von den Ideen des Bauhauses und der Avantgarde durchdrungene Idealist Hermann Henselmann, der nach dem Krieg zum Chefarchitekten Ost-Berlins aufsteigt und dort in Konkurrenz zu den West-Berlinern um Scharoun &amp; Co. treten soll. Der Berliner Fernsehturm, die Stalinallee, der Leipziger Uniturm sind mit seinem Namen untrennbar verbunden. Der Preis freilich: Ständig muss er lavieren und manchmal auch zu Kreuze kriechen, um wenigstens die Grundlagen seiner modernistischen Ideen vor den stieseligen Vorstellungen der Politführung zu retten. Und da ist vor allem Henselmanns Frau Isi, hochbegabt, die auch als Architektin arbeiten will, aber mit einer auf acht Kinder anwachsenden Familie zu kämpfen hat, ständig die Scherben aufkehren muss, die ihr Mann hinterlässt, und sich zunehmend selbst emanzipiert. Und da ist die Tochter Isa, die sich der erstickenden Manipulation durch den cholerischen Vater entzieht, um ihren dornigen eigenen Weg in ganz anderen Milieus zu gehen. Und dann auch noch die eng verwandte Familie Robert Havemanns, bei dem Kompromisse wenig zählen und der sich der staatlichen Bevormundung komplett verweigert.</p>
<p>Über den Dächern der Frankfurter Allee spricht Florentine Anders mit der Autorin Marion Brasch über ihren neuen Roman. Gelesen von Jördis Triebel.</p>
<p>Florentine Anders »Die Allee«, Galiani 2025</p>
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		<title>Literatürk Festival 2021: Helon Habila »Reisen«</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/literatuerk-festival-2021-helon-habila-reisen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Apr 2022 08:45:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Helon Habila »Reisen« Moderation &#38; Übersetzung: Ilija Trojanow Ein nigerianisch-amerikanischer Akademiker, zieht mit seiner amerikanischen Frau nach Berlin, als diese dort ein renommiertes Kunststipendium erhält. In Berlin lernt er viele afrikanische Immigranten und Geflüchtete kennen und erfährt so von ihren Fluchterlebnissen. Diese Begegnungen führen bei ihm, der als schwarzer Intellektueller ein privilegiertes und sicheres Leben [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Helon Habila »Reisen«</h3>
<p>Moderation &amp; Übersetzung: Ilija Trojanow</p>
<p>Ein nigerianisch-amerikanischer Akademiker, zieht mit seiner amerikanischen Frau nach Berlin, als diese dort ein renommiertes Kunststipendium erhält. In Berlin lernt er viele afrikanische Immigranten und Geflüchtete kennen und erfährt so von ihren Fluchterlebnissen. Diese Begegnungen führen bei ihm, der als schwarzer Intellektueller ein privilegiertes und sicheres Leben führt, zu einer tiefen Selbstreflexion. Er stellt sein bisheriges Leben in Frage und merkt, dass er unlösbar mit den Schicksalen der Migrierten verbunden ist und sein Leben nicht länger getrennt von deren alltäglicher Not führen kann. Als er eine junge Frau aus Sambia in die Schweiz begleitet, wo sie die Todesumstände ihres Bruders klären will, steigt er auf der Rückreise nach Berlin ohne Papiere in den falschen Zug und landet in einem Flüchtlingslager am italienischen Mittelmeer. Habila lässt in seinem Roman ein Mosaik aus den unterschiedlichsten Erfahrungen von Migrierten entstehen. Er zeigt damit, dass die Themen Vertreibung und Migration »ewige« Themen bleiben werden, sollten nicht Menschlichkeit und Respekt vor anderen Kulturen unsere Gesellschaften bestimmen.</p>
<p>Helon Habila »Reisen«, aus dem Englischen von Susann Urban, Verlag Das Wunderhorn, Heidelberg 2020</p>
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