<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Dystopie &#8211; LTV</title>
	<atom:link href="https://literaturkanal.tv/schlagwort/dystopie/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://literaturkanal.tv</link>
	<description>Literatur für alle</description>
	<lastBuildDate>Mon, 27 Oct 2025 12:57:15 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1</generator>

<image>
	<url>https://literaturkanal.tv/wp-content/uploads/2021/09/cropped-LTV_Logo_short-32x32.png</url>
	<title>Dystopie &#8211; LTV</title>
	<link>https://literaturkanal.tv</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Raphaela Edelbauer »Dave«</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/raphaela-edelbauer-dave-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Sep 2024 07:57:07 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://literaturkanal.tv/?post_type=film&#038;p=12545</guid>

					<description><![CDATA[Was ist (künstliches) Bewusstsein? Raphaela Edelbauer und »Dave« Moderation: Tilman Strasser Darum geht’s: In der Welt von Syz dreht sich alles ums Programmieren. Geschlafen und gegessen wird hauptsächlich, um schnellstmöglich wieder in die Datenströme des Computers abzutauchen. Das Ziel des gesamten Labors ist nichts Geringeres als die Programmierung der ersten generellen Künstlichen Intelligenz, ausgestattet mit [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Was ist (künstliches) Bewusstsein? Raphaela Edelbauer und »Dave«</h3>
<p>Moderation: Tilman Strasser</p>
<p>Darum geht’s:<br />
In der Welt von Syz dreht sich alles ums Programmieren. Geschlafen und gegessen wird hauptsächlich, um schnellstmöglich wieder in die Datenströme des Computers abzutauchen. Das Ziel des gesamten Labors ist nichts Geringeres als die Programmierung der ersten generellen Künstlichen Intelligenz, ausgestattet mit einer Höchstleistung an Rechenkraft und menschlichem Bewusstsein: DAVE. Dann allerdings bringen zwei Ereignisse Syz‘ geregeltes Leben ins Wanken. Erstens, Syz verliebt sich in eine junge Ärztin, und zweitens, DAVE droht ein Totalausfall. Der Strudel, in den Syz in der Folge gerät, katapultiert den Programmierer in unmittelbare Nähe der Machtzentrale. Während das Labor in blinder Technikgläubigkeit weiterhin auf die Verwirklichung der Künstlichen Superintelligenz hinarbeitet, taucht Syz tief in die Geschichte des Labors ein und versucht herauszufinden, wessen Interessen DAVE am Ende eigentlich dient. Nach dem großen Erfolg von »Das flüssige Land« legt Raphaela Edelbauer einen einzigartigen Roman über Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Künstlichen Intelligenz vor.</p>
<p>zwischen/miete nrw ist eine Veranstaltungsreihe von Literaturhaus Bonn und Tilman Strasser, gemeinsam mit Literaturhaus Köln, Literaturbüro NRW, Literaturbüro Ruhr und Burg Hülshoff – Center for Literature. Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und gefördert im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e.V.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>»Berlins schönste Seiten« Folge 33</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/berlins-schoenste-seiten-folge-33/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jun 2023 12:00:23 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://literaturkanal.tv/?post_type=film&#038;p=11074</guid>

					<description><![CDATA[»Berlins schönste Seiten« Folge 33 In Folge 33 sprechen Janika Gelinek, Sonja Longolius und Felix Müller, der Chef des Kulturressorts der Berliner Morgenpost, über folgende Bücher: Saša Stanišić »Wolf« (Carlsen Verlag 2023) Joshua Groß »Prana Extrem« (Matthes &#38; Seitz 2022) Teresa Präauer »Kochen im falschen Jahrhundert« (Wallstein Verlag 2023)]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 class="style-scope ytd-watch-metadata">»Berlins schönste Seiten« Folge 33</h3>
<p>In Folge 33 sprechen Janika Gelinek, Sonja Longolius und Felix Müller, der Chef des Kulturressorts der Berliner Morgenpost, über folgende Bücher:</p>
<p>Saša Stanišić »Wolf« (Carlsen Verlag 2023)</p>
<p>Joshua Groß »Prana Extrem« (Matthes &amp; Seitz 2022)</p>
<p>Teresa Präauer »Kochen im falschen Jahrhundert« (Wallstein Verlag 2023)</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wechselnde Identitäten &#038; neue Ansätze zur Wahrhaftigkeit: Alina Gromova &#038; Ingo Schulze</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/wechselnde-identitaeten-und-neue-ansaetze-zur-wahrhaftigkeit-alina-gromova-ingo-schulze/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Nov 2022 14:04:02 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://literaturkanal.tv/?post_type=film&#038;p=9578</guid>

					<description><![CDATA[Ein gewollter, erzwungener oder einfach nur biographisch bedingter Identitätswechsel, sei es religiöser, familiärer oder auch politischer Natur, ist eines der Themen dieser Veranstaltung. Alina Gromova beschreibt sich laut einem Zeitungsartikel als Chamäleon. Als sei dies eine faktische Feststellung ohne nachdenkliche Zwischentöne? Für viele Menschen, die vor 1990 in Osteuropa geboren wurden, wurde das Wechsel- und Sprunghafte eine [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein gewollter, erzwungener oder einfach nur biographisch bedingter Identitätswechsel, sei es religiöser, familiärer oder auch politischer Natur, ist eines der Themen dieser Veranstaltung. Alina Gromova beschreibt sich laut einem Zeitungsartikel als Chamäleon. Als sei dies eine faktische Feststellung ohne nachdenkliche Zwischentöne? Für viele Menschen, die vor 1990 in Osteuropa geboren wurden, wurde das Wechsel- und Sprunghafte eine Selbstverständlichkeit.</p>
<p>Ingo Schulze setzt sich in seinen Werken mit teils unbewussten oder schleichenden Identitätswechseln und geschichtlichen Ab- und Aufbrüchen literarisch auseinander, die auch für die Menschen in der DDR und später im vereinigten Deutschland zur Tatsache wurden. Die gesellschaftlichen Denkmuster und Glaubenssätze, die vor Februar dieses Jahres für unverrückbar gehalten wurden, gerieten ins Schwanken oder scheinen nicht mehr zu gelten. Wie geht es weiter, und wann gelangen wir zu einer neuen Wahrhaftigkeit und erkennen frühzeitig genug die Grenze zwischen Gut und Böse? Darüber sprechen und lesen aus ihren Werken Alina Gromova und Ingo Schulze.</p>
<p>Moderation: Sonja Longolius, <span data-contrast="none">Leiterin des Literaturhaus Berlin.</span><span data-ccp-props="{&quot;134233117&quot;:false,&quot;134233118&quot;:false,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:1,&quot;335551620&quot;:1,&quot;335559685&quot;:0,&quot;335559731&quot;:0,&quot;335559737&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:240,&quot;469777462&quot;:[708,1416,2124,2832,3540,4248,4956,5664,6372,7080,7788,8496,8566],&quot;469777927&quot;:[0,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0],&quot;469777928&quot;:[1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1]}"> </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Festival: »Das Minus-Schiff – Festival für Literatur in dystopischen Zeiten« II</h3>
<p>Wie gestaltet man ein Festival der literarischen Zeitzeugenperspektive in Zeiten von Krieg, Klimakatastrophe und Pandemie? Die gesellschaftspolitischen Veränderungen der letzten Zeit, ihre Geschwindigkeit und Tragweite sind so heftig, dass wir aktuell wenig Raum für langfristige Analysen und Schlüsse, auch im Bereich der Literatur und Kunst erkennen. Stattdessen sehen wir die Möglichkeit für eine Reflektion zu den aktuellen Geschehnissen aus einer Zeitzeugen- und geschichtlichen Perspektive. Autor:innen sind nicht nur Zeitzeug:innen sondern auch biographische Geschichtenerzähler:innen, die den Lauf der Veränderungen wahrnehmen und ihre Erfahrungen, ihr Lebenswissen mittels ihrer Werke und ihrer Stimme dem literarisch interessierten Publikum präsentieren. Eine Zeitzeugenperspektive kann den Status Quo thematisieren, den Augenblick abbilden, die Symptome, die Verhältnisse aufdecken. Es geht dabei um den Veränderungsanspruch von Literatur auf der einen Seite und die Fragestellung: Wie weitermachen? Beim »Das Minus-Schiff – Festival für Literatur in dystopischen Zeiten« kommen Autor:innen aus Deutschland, Russland und der Ukraine zusammen, die in literarischen Begegnungen mit ihren Gesprächspartnern ihre Texte vorstellen und sich zu einem gemeinsamen thematischen Schwerpunkt austauschen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der dunkle Raum und die helle Mitte: Inna Krasnoper &#038; Nadja Küchenmeister</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/der-dunkle-raum-und-die-helle-mitte-inna-krasnoper-nadja-kuechenmeister/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Nov 2022 14:19:23 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://literaturkanal.tv/?post_type=film&#038;p=9561</guid>

					<description><![CDATA[„in dunklen orten aus worten – lief ich im garten, im wald, lief sie – ich. ich strich. in dunklen räumen…“ schreibt Inna Krasnoper. Ihre Texte vereinen Elemente aus verschiedenen Sprachen und Medien. Der Akt des Schreibens, sagt sie, ist vergleichbar mit dem Prozess der Verschmelzung von Identitäten, von Herkunft und Geschichte. Der dunkle Raum, das sich [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span data-contrast="none">„in dunklen orten aus worten – lief ich im garten, im wald, lief sie – ich.</span> <span data-contrast="none">ich strich. in dunklen r</span><span data-contrast="none">ä</span><span data-contrast="none">umen…“ schreibt </span>Inna Krasnoper. <span data-contrast="none">Ihre Texte vereinen </span><span data-contrast="none">Elemente aus verschiedenen Sprachen und Medien. Der Akt des Schreibens, sagt sie, ist vergleichbar mit dem Prozess der Verschmelzung von Identit</span><span data-contrast="none">ä</span><span data-contrast="none">ten, von Herkunft und Geschichte. Der dunkle Raum, das sich schlie</span><span data-contrast="none">ß</span><span data-contrast="none">ende Dickicht, aber</span><span data-ccp-props="{&quot;134233117&quot;:false,&quot;134233118&quot;:false,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:1,&quot;335551620&quot;:1,&quot;335559685&quot;:0,&quot;335559731&quot;:0,&quot;335559737&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:240,&quot;469777462&quot;:[720,1440,2160,2880,3600,4320,5040,5760,6480,7200,7920,8566],&quot;469777927&quot;:[0,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0],&quot;469777928&quot;:[1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1]}"> </span><span data-contrast="none">auch die Bewegung, das Fortgehen und das auf etwas zugehen – finden sich in</span><span data-ccp-props="{&quot;134233117&quot;:false,&quot;134233118&quot;:false,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:1,&quot;335551620&quot;:1,&quot;335559685&quot;:0,&quot;335559731&quot;:0,&quot;335559737&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:240,&quot;469777462&quot;:[720,1440,2160,2880,3600,4320,5040,5760,6480,7200,7920,8566],&quot;469777927&quot;:[0,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0],&quot;469777928&quot;:[1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1]}"> </span><span data-contrast="none">ihren poetischen Texten.</span><span data-ccp-props="{&quot;134233117&quot;:false,&quot;134233118&quot;:false,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:1,&quot;335551620&quot;:1,&quot;335559685&quot;:0,&quot;335559731&quot;:0,&quot;335559737&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:240,&quot;469777462&quot;:[720,1440,2160,2880,3600,4320,5040,5760,6480,7200,7920,8566],&quot;469777927&quot;:[0,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0],&quot;469777928&quot;:[1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1]}"> I</span><span data-contrast="none">n ihrem neuen Gedichtband »Im Glasberg« (2020) durchstreift Nadja K</span><span data-contrast="none">ü</span><span data-contrast="none">chenmeister Plattenbausiedlungen in Berlin-Marzahn, architektonische Zeugen des Realsozialismus. Erinnerungsorte der Kindheit in Ostberlin, als man von der „Besseren Zukunft“ sprach, die anders kommen sollte: Als Wendezeit in den 1990er Jahren, die die Autorin gepr</span><span data-contrast="none">ä</span><span data-contrast="none">gt hat. Latente Dystopie ist </span><span data-contrast="none">K</span><span data-contrast="none">ü</span><span data-contrast="none">chenmeisters Texten eingeschrieben, Unorte und Nichtorte wie eine Shoppingmall mit Namen HELLE MITTE tauchen auf, der sie einen Gedichtzyklus gewidmet hat. </span><span data-ccp-props="{&quot;134233117&quot;:false,&quot;134233118&quot;:false,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:1,&quot;335551620&quot;:1,&quot;335559685&quot;:0,&quot;335559731&quot;:0,&quot;335559737&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:240,&quot;469777462&quot;:[720,1440,2160,2880,3600,4320,5040,5760,6480,7200,7920,8566],&quot;469777927&quot;:[0,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0],&quot;469777928&quot;:[1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1]}"> </span></p>
<p><span data-contrast="none">Moderation: </span>Dr. Maren Jäger<span data-contrast="none">, Literaturwissenschaftlerin. Gastprofessorin an der HU Berlin. </span><span data-ccp-props="{&quot;134233117&quot;:false,&quot;134233118&quot;:false,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:1,&quot;335551620&quot;:1,&quot;335559685&quot;:0,&quot;335559731&quot;:0,&quot;335559737&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:240,&quot;469777462&quot;:[720,1440,2160,2880,3600,4320,5040,5760,6480,7200,7920,8566],&quot;469777927&quot;:[0,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0],&quot;469777928&quot;:[1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1]}"> </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Festival: »Das Minus-Schiff – Festival für Literatur in dystopischen Zeiten« I</h3>
<p>Wie gestaltet man ein Festival der literarischen Zeitzeugenperspektive in Zeiten von Krieg, Klimakatastrophe und Pandemie? Die gesellschaftspolitischen Veränderungen der letzten Zeit, ihre Geschwindigkeit und Tragweite sind so heftig, dass wir aktuell wenig Raum für langfristige Analysen und Schlüsse, auch im Bereich der Literatur und Kunst erkennen. Stattdessen sehen wir die Möglichkeit für eine Reflektion zu den aktuellen Geschehnissen aus einer Zeitzeugen- und geschichtlichen Perspektive. Autor:innen sind nicht nur Zeitzeug:innen sondern auch biographische Geschichtenerzähler:innen, die den Lauf der Veränderungen wahrnehmen und ihre Erfahrungen, ihr Lebenswissen mittels ihrer Werke und ihrer Stimme dem literarisch interessierten Publikum präsentieren. Eine Zeitzeugenperspektive kann den Status Quo thematisieren, den Augenblick abbilden, die Symptome, die Verhältnisse aufdecken. Es geht dabei um den Veränderungsanspruch von Literatur auf der einen Seite und die Fragestellung: Wie weitermachen? Beim »Das Minus-Schiff – Festival für Literatur in dystopischen Zeiten« kommen Autor:innen aus Deutschland, Russland und der Ukraine zusammen, die in literarischen Begegnungen mit ihren Gesprächspartnern ihre Texte vorstellen und sich zu einem gemeinsamen thematischen Schwerpunkt austauschen.</p>
<p>Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem VFSV e.V., SLoG e.V. und auslandSPRACHEN, großzügig gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Liebe in den Zeiten des Krieges: Julia Kissina &#038; Alexej Schipenko</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/die-liebe-in-den-zeiten-des-krieges-julia-kissina-alexej-schipenko/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Nov 2022 14:17:33 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://literaturkanal.tv/?post_type=film&#038;p=9567</guid>

					<description><![CDATA[Die Liebe in den Zeiten des Krieges – ein Paradox? Wird es einen Frieden geben können ohne Liebe? Was verbindet Menschen innig, was trennt sie abgrundtief? Schöne Literatur kann keine einfachen Antworten geben. Im Sinne der beiden Autor:innen Julia Kissina und Alexej Schipenko ist die Welt durchaus eine Bühne absurden Theaters. Ein Theater der Lebenden, das Lust und Schmerz kennt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Liebe in den Zeiten des Krieges – ein Paradox? Wird es einen Frieden geben können ohne Liebe? Was verbindet Menschen innig, was trennt sie abgrundtief?</p>
<p>Schöne Literatur kann keine einfachen Antworten geben. Im Sinne der beiden Autor:innen Julia Kissina und Alexej Schipenko ist die Welt durchaus eine Bühne absurden Theaters. Ein Theater der Lebenden, das Lust und Schmerz kennt – und auslebt. Die menschlichen Tragödien sind in der Überzahl. Was können Literatur und Theater, Film und Performance ausrichten? Oder bedeutet es einfach, den Spielbetrieb aufrecht zu erhalten? Bei dem Dramatiker Heiner Müller heißt es in einem seiner Stücke: „Wenn die Lebenden nicht mehr kämpfen, werden die Toten kämpfen.“ Jegliche Kunst, die wahrhaftig ist, kann schreien, weinen und lachen.</p>
<p>Nach den Worten von Alexej Schipenko ermöglicht die Erfahrung einem Schriftsteller, die Identitäten zu wechseln. In seinen Werken erzählt der Autor, wie ein Mensch sich von der westlichen Zivilisation lossagen könnte – um wohin zu gelangen? Nach seinen Worten würde man hier im Westen einer offenen Erzählung über die menschliche Seele nur mit Skepsis und auch Zynismus begegnen.</p>
<p>Julia Kissina zählt zum Kreis der Moskauer Konzeptualisten und zu den Autorinnen der russischen Avantgarde-Literatur. Ihre Werke sind erfüllt von einem skurrilen Humor und scharfen Beobachtungen. Ein wichtiges Thema ihres Schaffens ist das »Unbehagen in der Kultur«. Kaum ein Text von ihr ist in eine konkrete Landschaft eingebettet. Viele ihrer Romane spielen in einem abstrusen Jenseits. Politik wird, wenn überhaupt, nur am Rande gestreift.</p>
<p>Moderation: Dmitri Dragilew, Autor und Musiker.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Festival: »Das Minus-Schiff – Festival für Literatur in dystopischen Zeiten« I</h3>
<p>Wie gestaltet man ein Festival der literarischen Zeitzeugenperspektive in Zeiten von Krieg, Klimakatastrophe und Pandemie? Die gesellschaftspolitischen Veränderungen der letzten Zeit, ihre Geschwindigkeit und Tragweite sind so heftig, dass wir aktuell wenig Raum für langfristige Analysen und Schlüsse, auch im Bereich der Literatur und Kunst erkennen. Stattdessen sehen wir die Möglichkeit für eine Reflektion zu den aktuellen Geschehnissen aus einer Zeitzeugen- und geschichtlichen Perspektive. Autor:innen sind nicht nur Zeitzeug:innen sondern auch biographische Geschichtenerzähler:innen, die den Lauf der Veränderungen wahrnehmen und ihre Erfahrungen, ihr Lebenswissen mittels ihrer Werke und ihrer Stimme dem literarisch interessierten Publikum präsentieren. Eine Zeitzeugenperspektive kann den Status Quo thematisieren, den Augenblick abbilden, die Symptome, die Verhältnisse aufdecken. Es geht dabei um den Veränderungsanspruch von Literatur auf der einen Seite und die Fragestellung: Wie weitermachen? Beim »Das Minus-Schiff – Festival für Literatur in dystopischen Zeiten« kommen Autor:innen aus Deutschland, Russland und der Ukraine zusammen, die in literarischen Begegnungen mit ihren Gesprächspartnern ihre Texte vorstellen und sich zu einem gemeinsamen thematischen Schwerpunkt austauschen.</p>
<p>Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem VFSV e.V., SLoG e.V. und auslandSPRACHEN, großzügig gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Realität der herausgerissenen Koordinaten: Iryna Yevsa &#038; Tom Schulz</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/die-realitaet-der-herausgerissenen-koordinaten-iryna-yevsa-tom-schulz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Nov 2022 14:14:45 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://literaturkanal.tv/?post_type=film&#038;p=9575</guid>

					<description><![CDATA[Die Welt hat sich unwiederbringlich verändert, die gegenwärtigen Realitäten werden aus ihren früheren Koordinaten herausgerissen, machen das Erhabene albern, das Ehrgeizige lächerlich und so wird die Lyrik ihres „romantischen Heiligenscheins“ beraubt. Dies scheint Iryna Yevsa schwer zu akzeptieren, obwohl in ihren bekanntesten Texten auch der umgekehrte Prozess zu beobachten ist: wenn etwas Alltägliches, Dürftiges, auf dem Grund [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span data-contrast="none">Die Welt hat sich unwiederbringlich ver</span><span data-contrast="none">ä</span><span data-contrast="none">ndert, die gegenw</span><span data-contrast="none">ä</span><span data-contrast="none">rtigen Realit</span><span data-contrast="none">ä</span><span data-contrast="none">ten werden aus ihren fr</span><span data-contrast="none">ü</span><span data-contrast="none">heren Koordinaten herausgerissen, machen das Erhabene albern, das Ehrgeizige l</span><span data-contrast="none">ä</span><span data-contrast="none">cherlich und so wird die Lyrik ihres „romantischen Heiligenscheins“ beraubt. Dies scheint </span>Iryna Yevsa schwer zu akzeptieren, obwohl in ihren bekanntesten Texten auch der umgekehrte Prozess zu beobachten ist: wenn etwas Alltägliches, Dü<span data-contrast="none">rftiges, auf dem Grund der Erinnerung Schwelendes pl</span><span data-contrast="none">ö</span><span data-contrast="none">tzlich mythologische Bedeutung und alttestamentarische Wucht erlangt. Jeder hat seine eigenen Wahrheiten und eigene Unwahrheiten, seine eigene Hoffnung und seinen eigenen Totenschein. Es gibt keine Aufteilung in Insider und Outsider, keine klar definierten Sympathien und Antipathien: „In unserem gemeinsamen eurasischen Haus ist pl</span><span data-contrast="none">ö</span><span data-contrast="none">tzlich alles durcheinander.“</span><span data-ccp-props="{&quot;134233117&quot;:false,&quot;134233118&quot;:false,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:1,&quot;335551620&quot;:1,&quot;335559685&quot;:0,&quot;335559731&quot;:0,&quot;335559737&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:240,&quot;469777462&quot;:[720,1440,2160,2880,3600,4320,5040,5760,6480,7200,7920,8566],&quot;469777927&quot;:[0,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0],&quot;469777928&quot;:[1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1]}"> </span></p>
<p>Tom Schulz widmet sich der Schönheit und dem Schrecken der Welt gleichermaßen, sei es auf dem europä<span data-contrast="none">ischen Kontinent oder anderswo. Auch sein neuester Lyrikband »Reisewarnungen f</span><span data-contrast="none">ü</span><span data-contrast="none">r L</span><span data-contrast="none">ä</span><span data-contrast="none">nder Meere Eisberge«, 2019 bei Hanser Berlin erschienen, weist den Autor als weltgewandten, sich immer neu auf den Weg machenden Schriftsteller aus. Tom Schulz ist ein „Reiseschriftsteller“ im besten Sinne des Wortes: Regelm</span><span data-contrast="none">äß</span><span data-contrast="none">ig erscheinen in der „Neuen Z</span><span data-contrast="none">ü</span><span data-contrast="none">rcher Zeitung“ Reportagen aus aller Welt. 2016 publizierte er mit „Das Wunder von Sadagora“ den Bericht von einer Reise durch Polen, die Westukraine und die Bukowina. Als Lyriker geh</span><span data-contrast="none">ö</span><span data-contrast="none">rt Schulz, so Roman Bucheli, zu einer Autorengeneration, die sich „ganz selbst- verst</span><span data-contrast="none">ä</span><span data-contrast="none">ndlich der unterschiedlichsten Formen“</span> <span data-contrast="none">bedienen:</span> <span data-contrast="none">„Sie sind nicht um jeden Preis avantgardistisch und schrecken dennoch nicht vor sprachlichen und formalen Experimenten zur</span><span data-contrast="none">ü</span><span data-contrast="none">ck. Sie spielen mit dem Material und bleiben erst recht ganz nah an den Dingen.“</span><span data-ccp-props="{&quot;134233117&quot;:false,&quot;134233118&quot;:false,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:1,&quot;335551620&quot;:1,&quot;335559685&quot;:0,&quot;335559731&quot;:0,&quot;335559737&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:240,&quot;469777462&quot;:[720,1440,2160,2880,3600,4320,5040,5760,6480,7200,7920,8566],&quot;469777927&quot;:[0,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0],&quot;469777928&quot;:[1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1]}"> </span></p>
<p><span data-contrast="none">Moderation: </span>Claudia Kramatschek<span data-contrast="none">, Literaturkritikerin und Kulturjournalistin.</span><span data-ccp-props="{&quot;134233117&quot;:false,&quot;134233118&quot;:false,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:1,&quot;335551620&quot;:1,&quot;335559685&quot;:0,&quot;335559731&quot;:0,&quot;335559737&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:240,&quot;469777462&quot;:[708,1416,2124,2832,3540,4248,4956,5664,6372,7080,7788,8496,8566],&quot;469777927&quot;:[0,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0],&quot;469777928&quot;:[1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1]}"> </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Festival: »Das Minus-Schiff – Festival für Literatur in dystopischen Zeiten« II</h3>
<p>Wie gestaltet man ein Festival der literarischen Zeitzeugenperspektive in Zeiten von Krieg, Klimakatastrophe und Pandemie? Die gesellschaftspolitischen Veränderungen der letzten Zeit, ihre Geschwindigkeit und Tragweite sind so heftig, dass wir aktuell wenig Raum für langfristige Analysen und Schlüsse, auch im Bereich der Literatur und Kunst erkennen. Stattdessen sehen wir die Möglichkeit für eine Reflektion zu den aktuellen Geschehnissen aus einer Zeitzeugen- und geschichtlichen Perspektive. Autor:innen sind nicht nur Zeitzeug:innen sondern auch biographische Geschichtenerzähler:innen, die den Lauf der Veränderungen wahrnehmen und ihre Erfahrungen, ihr Lebenswissen mittels ihrer Werke und ihrer Stimme dem literarisch interessierten Publikum präsentieren. Eine Zeitzeugenperspektive kann den Status Quo thematisieren, den Augenblick abbilden, die Symptome, die Verhältnisse aufdecken. Es geht dabei um den Veränderungsanspruch von Literatur auf der einen Seite und die Fragestellung: Wie weitermachen? Beim »Das Minus-Schiff – Festival für Literatur in dystopischen Zeiten« kommen Autor:innen aus Deutschland, Russland und der Ukraine zusammen, die in literarischen Begegnungen mit ihren Gesprächspartnern ihre Texte vorstellen und sich zu einem gemeinsamen thematischen Schwerpunkt austauschen.</p>
<p>Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem VFSV e.V., SLoG e.V. und auslandSPRACHEN, großzügig gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Garten der Pfade, die sich verzweigen: Wege und Wahrnehmung der Literatur heute</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/garten-der-pfade-die-sich-verzweigen-wege-und-wahrnehmung-der-literatur-heute/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Nov 2022 14:11:24 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://literaturkanal.tv/?post_type=film&#038;p=9581</guid>

					<description><![CDATA[Abschließende Podiumsdiskussion mit Iryna Yevsa (Ukraine/Deutschland), Michail Schleicher (Deutschland/Russland), Elena Tichomirow-Madden (Deutschland/Russland), Dmitri Dragilew (Deutschland/Lettland). Wir wissen nicht, was haltbarer ist: nationale Identität, Staat oder Sprache. Aber wir wissen seit Neustem leider mit Sicherheit, dass diese Kategorien auch in unserer Zeit nicht von Dauer sind. Haben die Musen das Recht überhaupt zu sprechen, solange die Kanonen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Abschließende Podiumsdiskussion mit Iryna Yevsa (Ukraine/Deutschland), Michail Schleicher (Deutschland/Russland), Elena Tichomirow-Madden (Deutschland/Russland), Dmitri Dragilew (Deutschland/Lettland).</p>
<p><span data-contrast="none">Wir wissen nicht, was haltbarer ist: nationale Identit</span><span data-contrast="none">ä</span><span data-contrast="none">t, Staat oder Sprache. Aber wir wissen seit Neustem leider mit Sicherheit, dass diese Kategorien auch in unserer Zeit nicht von Dauer sind. Haben die Musen das Recht </span><span data-contrast="none">ü</span><span data-contrast="none">berhaupt zu sprechen, solange die Kanonen es tun? Hat Literatur als sch</span><span data-contrast="none">ö</span><span data-contrast="none">ne und absolute Kunst noch eine Berechtigung? Kann die Literatur von Emigrantinnen und Emigranten eine bedeutende Rolle in der Geschichte spielen? Und kann Poesie jemals dazu beitragen, dass aus dem Garten der sich verzweigenden Pfade ein Garten der Pfade wird, die uns wieder zusammenf</span>ühren? Michail Schleicher und Elena Tichomirowa-Madden vom SLoG e.V. – der Vereinigung russischsprachiger Autorinnen und Autoren Deutschlands sowie Iryna Yevsa, eine geflüchtete Dichterin aus der Ukraine im Gespräch mit Dmitri Dragilew.</p>
<p>Moderation: Dmitri Dragilew, Autor und Musiker.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Festival: »Das Minus-Schiff – Festival für Literatur in dystopischen Zeiten« II</h3>
<p>Wie gestaltet man ein Festival der literarischen Zeitzeugenperspektive in Zeiten von Krieg, Klimakatastrophe und Pandemie? Die gesellschaftspolitischen Veränderungen der letzten Zeit, ihre Geschwindigkeit und Tragweite sind so heftig, dass wir aktuell wenig Raum für langfristige Analysen und Schlüsse, auch im Bereich der Literatur und Kunst erkennen. Stattdessen sehen wir die Möglichkeit für eine Reflektion zu den aktuellen Geschehnissen aus einer Zeitzeugen- und geschichtlichen Perspektive. Autor:innen sind nicht nur Zeitzeug:innen sondern auch biographische Geschichtenerzähler:innen, die den Lauf der Veränderungen wahrnehmen und ihre Erfahrungen, ihr Lebenswissen mittels ihrer Werke und ihrer Stimme dem literarisch interessierten Publikum präsentieren. Eine Zeitzeugenperspektive kann den Status Quo thematisieren, den Augenblick abbilden, die Symptome, die Verhältnisse aufdecken. Es geht dabei um den Veränderungsanspruch von Literatur auf der einen Seite und die Fragestellung: Wie weitermachen? Beim »Das Minus-Schiff – Festival für Literatur in dystopischen Zeiten« kommen Autor:innen aus Deutschland, Russland und der Ukraine zusammen, die in literarischen Begegnungen mit ihren Gesprächspartnern ihre Texte vorstellen und sich zu einem gemeinsamen thematischen Schwerpunkt austauschen.</p>
<p>Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem VFSV e.V., SLoG e.V. und auslandSPRACHEN, großzügig gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Grabungen im Stein: Clemens Meyer &#038; Sergej Soloviev</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/grabungen-im-stein-clemens-meyer-sergej-soloviev/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Nov 2022 14:23:01 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://literaturkanal.tv/?post_type=film&#038;p=9550</guid>

					<description><![CDATA[Sprache ist Grabung. Auf unterschiedliche Weise erzählen der deutsche Romancier Clemens Meyer und der ukrainische Prosaist Sergej Soloviev von den Formationen, den Schichten der Wirklichkeit und ihrer Anverwandlung. Clemens Meyer, ein Meister des harten sozialen Realismus. Sergej Soloviev, eher ein Autor der Meditationen. Literatur ist eine Form der Meditation, um die Welt zu durchdringen, Realismus [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span data-contrast="none">Sprache ist Grabung. Auf unterschiedliche Weise erz</span><span data-contrast="none">ä</span><span data-contrast="none">hlen der deutsche Romancier Clemens Meyer und der ukrainische Prosaist Sergej Soloviev von den Formationen, den Schichten der Wirklichkeit und ihrer Anverwandlung. Clemens Meyer, ein Meister des harten sozialen Realismus. Sergej Soloviev, eher ein Autor der Meditationen. Literatur ist eine Form der Meditation, um die Welt zu durchdringen, Realismus auch immer eine magische Form und beschw</span><span data-contrast="none">ö</span><span data-contrast="none">rende Formel. Beide verbindet die Imagination und die Genauigkeit der Beschreibung. Sequenzen der Unruhe auf der einen Seite, auf der anderen: Kontemplation. Oder um im Bild von Claude L</span><span data-contrast="none">é</span><span data-contrast="none">vi-Strauss zu bleiben: Das Harte und das Weiche, das Rohe und das Gekochte. Zwei scheinbar gegens</span><span data-contrast="none">ä</span><span data-contrast="none">tzliche Autoren treffen in Lesung und Gespr</span><span data-contrast="none">ä</span><span data-contrast="none">ch aufeinander.</span><span data-ccp-props="{&quot;134233117&quot;:false,&quot;134233118&quot;:false,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:1,&quot;335551620&quot;:1,&quot;335559685&quot;:0,&quot;335559731&quot;:0,&quot;335559737&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:240,&quot;469777462&quot;:[720,1440,2160,2880,3600,4320,5040,5760,6480,7200,7920,8566],&quot;469777927&quot;:[0,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0],&quot;469777928&quot;:[1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1]}"> </span></p>
<p><span data-contrast="none">Moderation: </span>Wladimir Velminski,<span data-contrast="none"> Autor und Wissenschaftler. </span><span data-ccp-props="{&quot;134233117&quot;:false,&quot;134233118&quot;:false,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:1,&quot;335551620&quot;:1,&quot;335559685&quot;:0,&quot;335559731&quot;:0,&quot;335559737&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:240,&quot;469777462&quot;:[708,1416,2124,2832,3540,4248,4956,5664,6372,7080,7788,8496,8566],&quot;469777927&quot;:[0,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0],&quot;469777928&quot;:[1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1,1]}"> </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Festival: »Das Minus-Schiff – Festival für Literatur in dystopischen Zeiten« I</h3>
<p>Wie gestaltet man ein Festival der literarischen Zeitzeugenperspektive in Zeiten von Krieg, Klimakatastrophe und Pandemie? Die gesellschaftspolitischen Veränderungen der letzten Zeit, ihre Geschwindigkeit und Tragweite sind so heftig, dass wir aktuell wenig Raum für langfristige Analysen und Schlüsse, auch im Bereich der Literatur und Kunst erkennen. Stattdessen sehen wir die Möglichkeit für eine Reflektion zu den aktuellen Geschehnissen aus einer Zeitzeugen- und geschichtlichen Perspektive. Autor:innen sind nicht nur Zeitzeug:innen sondern auch biographische Geschichtenerzähler:innen, die den Lauf der Veränderungen wahrnehmen und ihre Erfahrungen, ihr Lebenswissen mittels ihrer Werke und ihrer Stimme dem literarisch interessierten Publikum präsentieren. Eine Zeitzeugenperspektive kann den Status Quo thematisieren, den Augenblick abbilden, die Symptome, die Verhältnisse aufdecken. Es geht dabei um den Veränderungsanspruch von Literatur auf der einen Seite und die Fragestellung: Wie weitermachen? Beim »Das Minus-Schiff – Festival für Literatur in dystopischen Zeiten« kommen Autor:innen aus Deutschland, Russland und der Ukraine zusammen, die in literarischen Begegnungen mit ihren Gesprächspartnern ihre Texte vorstellen und sich zu einem gemeinsamen thematischen Schwerpunkt austauschen.</p>
<p>Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem VFSV e.V., SLoG e.V. und auslandSPRACHEN, großzügig gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
