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	<title>Exil &#8211; LTV</title>
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	<description>Literatur für alle</description>
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	<title>Exil &#8211; LTV</title>
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		<title>Carmen-Francesca Banciu »Facetten ihres Schaffens«</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/am-10-10-um-19-uhr-carmen-francesca-banciu-facetten-ihres-schaffens/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Oct 2025 17:30:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Carmen-Francesca Banciu zählt zu den eindrucksvollsten Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Geboren in Rumänien und seit über dreißig Jahren in Berlin beheimatet, schafft sie in deutscher Sprache Werke von bemerkenswerter Tiefe und Originalität. In ihren Romanen verwebt sie meisterhaft autobiografische Erfahrungen mit politischer Analyse und poetischer Reflexion. Daraus entsteht ihre unverkennbar eigene literarische Handschrift, die durch [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Carmen-Francesca Banciu zählt zu den eindrucksvollsten Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Geboren in Rumänien und seit über dreißig Jahren in Berlin beheimatet, schafft sie in deutscher Sprache Werke von bemerkenswerter Tiefe und Originalität.</p>
<p>In ihren Romanen verwebt sie meisterhaft autobiografische Erfahrungen mit politischer Analyse und poetischer Reflexion. Daraus entsteht ihre unverkennbar eigene literarische Handschrift, die durch eine eindringliche, fragmentarische und vielstimmige Sprache besticht – stets auf der Suche nach dem Aufscheinen der Wahrheit in der Existenz unterschiedlicher Lebenswelten.</p>
<p>Mit ihrer Pentalogie hat Carmen-Francesca Banciu ein monumentales literarisches Werk geschaffen: eine poetische Archäologie der Herkunft, die Themen wie Diktatur, Rebellion, Exil und weibliche Identität in kunstvoller Weise auslotet. Der vorliegende Band versammelt literaturkritische Texte, Rezensionen, Gespräche und Reflexionen zu Carmen-Francesca Bancius‘ vielschichtigen Werk und dient als Schlüssel zum Verständnis ihres facettenreichen literarischen Kosmos.</p>
<p>Über ihr Werk spricht Carmen-Francesca Banciu mit den beiden Herausgeber:innen Monika und Stephan Wolting und der in Bukarest geborenen Schriftstellerin Ilinca Florian. Es moderiert die schweizerisch-rumänische Autorin Dana Grigorcea.</p>
<p>Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Verein der Freunde und Förderer Literaturhaus Berlin e.V.</p>
<p>»Carmen-Francesca Banciu: Facetten ihres Schaffens« hrsg. von Stephan Wolting und Monika Wolting, PalmArtPress 2025</p>
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		<title>»Bilder aus Odesa: Über Kunst schreiben in Zeiten des Krieges«</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/am-5-6-um-19-uhr-bilder-aus-odesa-ueber-kunst-schreiben-in-zeiten-des-krieges/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jun 2025 14:00:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[»Bilder aus Odesa: Über Kunst schreiben in Zeiten des Krieges« Mit Volha Hapeyeva, Eva Menasse und Nadiia Telenchuk. Es moderiert Asmus Trautsch Der Krieg in der Ukraine zwingt nicht nur Menschen auf die Flucht, sondern auch Bilder: Das Museum für Westliche und Östliche Kunst in Odesa ist mit einem Teil seiner Bilder in Berlin im [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>»Bilder aus Odesa: Über Kunst schreiben in Zeiten des Krieges«<br />
Mit Volha Hapeyeva, Eva Menasse und Nadiia Telenchuk. Es moderiert Asmus Trautsch</p>
<p>Der Krieg in der Ukraine zwingt nicht nur Menschen auf die Flucht, sondern auch Bilder: Das Museum für Westliche und Östliche Kunst in Odesa ist mit einem Teil seiner Bilder in Berlin im Exil und zeigt in der Ausstellung »Von Odesa nach Berlin: Europäische Malerei des 16. bis 19. Jahrhunderts«, die noch bis zum 22.06.2025 zu sehen sein wird, einige seiner Werke in der Gemäldegalerie Berlin. Diese Bilder haben die Autorinnen Volha Hapeyeva, Eva Menasse und Nadiia Telenchuk gesehen und sich dazu mit neuen lyrischen und prosaischen Texten in Beziehung gesetzt.</p>
<p>Die drei Autorinnen sprechen mit dem Moderator Asmus Trautsch über ihr Schreiben in Zeiten des Krieges und tragen ihre Texte inmitten der Bilder der Ausstellung vor.</p>
<p>Die Veranstaltung bietet dadurch den Rahmen für die Buchpremiere des Buches »Europäische Landschaften im Dialog mit geretteten Gemälden des Odesa Museums für Westliche und Östliche Kunst« herausgegeben vom Literaturhaus Berlin, Edition Frölich 2025.</p>
<p>Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Gemäldegalerie Berlin, dem Museum für Westliche und Östliche Kunst in Odesa und dem Verein der Freunde und Förderer des Literaturhaus Berlin e.V.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ask us anything: Launch Berlin-Review Ausgabe #3</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/am-8-4-um-19-uhr-ask-us-anything-launch-berlin-review-ausgabe-3/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Apr 2025 09:05:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Mit Fatin Abbas, Samanta Schweblin, Ricardo Domeneck, Peter Kuras und den Editors der Berlin Review Von Khartoum über Rio nach Neukölln bilden die in Berlin Review publizierten Essays, Reviews und Memos eine Vielfalt von geografischen Räumen, politischen Konflikten und literarischen Genres ab. Das stellt unsere Autor:innen und die geografisch verstreut arbeitende Redaktion vor besondere Herausforderungen. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Fatin Abbas, Samanta Schweblin, Ricardo Domeneck, Peter Kuras und den Editors der Berlin Review</p>
<p>Von Khartoum über Rio nach Neukölln bilden die in Berlin Review publizierten Essays, Reviews und Memos eine Vielfalt von geografischen Räumen, politischen Konflikten und literarischen Genres ab. Das stellt unsere Autor:innen und die geografisch verstreut arbeitende Redaktion vor besondere Herausforderungen. Zum Launch unseres Reader 3 öffnen wir den Maschinenraum für das Gespräch mit unseren Leser:innen: Ask us anything – wie funktioniert die Berlin Review?</p>
<p>Bei einem Getränk in den neuen Büroräumen des Li-Be diskutieren Fatin Abbas, Samanta Schweblin, Ricardo Domeneck, Peter Kuras und die Editors der Berlin Review über das Schreiben zwischen Literatur und politischem Essay und beantworten eure Fragen.</p>
<p>Lesungen, Gespräche und Fragerunden auf Englisch und Deutsch.</p>
<p>From Khartoum to Rio to Neukölln, the essays, memos and reviews published in Berlin Review span a wide range of geographies, political conflicts and literary genres. This breadth poses challenges for both our authors and remotely working editorial team. To celebrate the launch of Reader 3, we’re opening our workshop to you, our readers. Ask us anything – with the people that make the Berlin Review.</p>
<p>Fatin Abbas, Samanta Schweblin, Ricardo Domeneck, Peter Kuras and the editors of the Berlin Review will discuss the challenges of making literary journalism today, and answer your questions over a drink in the new offices of Li-Be.</p>
<p>Readings, Conversations and Q &amp; A in English and German</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Literaturen im Exil</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/am-12-11-um-19-uhr-literaturen-im-exil/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Nov 2024 18:48:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Najat Abed Alsamad und Taqi Akhlaqi im Gespräch mit Elisa Primavera-Lévy. Simultan gedolmetscht von Günther Orth Die syrisch-drusische Schriftstellerin, Gynäkologin und Geburtshelferin Najat Abed Alsamad lebt seit 2016 im Exil in Deutschland. Dem afghanischen Schriftsteller und Journalisten Taqi Akhlaqi gelang es 2021 mit seiner Familie zu emigrieren. Beide schreiben über ihre Erfahrungen des Exils und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Najat Abed Alsamad und Taqi Akhlaqi im Gespräch mit Elisa Primavera-Lévy. Simultan gedolmetscht von Günther Orth</p>
<p>Die syrisch-drusische Schriftstellerin, Gynäkologin und Geburtshelferin Najat Abed Alsamad lebt seit 2016 im Exil in Deutschland. Dem afghanischen Schriftsteller und Journalisten Taqi Akhlaqi gelang es 2021 mit seiner Familie zu emigrieren. Beide schreiben über ihre Erfahrungen des Exils und die zurückgelassenen Herkunftsorte auf sehr unterschiedliche Weise: Taqi Akhlaqis Erinnerungen an seine ersten Autorenresidenz im Heinrich-Böll-Haus (»Versteh einer die Deutschen«) sind in einem hochgradig ironischen, ja witzigen Ton verfasst, der Gefühle der Zerrissenheit aber nicht ausblendet. In poetischer Sprache und einer etliche Handlungsstränge und Personen umfassenden Handlung beschreibt Najat Abed Alsamad in ihrem vielfach ausgezeichneten Roman (»Kein Wasser stillt ihren Durst«) die Entbehrungen und Gewalterfahrungen drusischer Frauen.</p>
<p>Ein Abend über die unterschiedlichen Stile und Sprachen des Exils, die Sorge um die in der einstigen Heimat Zurückgebliebenen und das schwierige Privileg, dem Schrecken, der in den eigenen Werken zur Sprache kommt, entgangen zu sein.</p>
<p>Darüber sprechen Najat Abed Alsamad und Taqi Akhlaqi mit der Redakteurin von Sinn &amp; Form Elisa Primavera-Lévy. In deutscher und arabischer Sprache mit deutscher Simultanübersetzung von Günther Ort.</p>
<p>Najat Abed Alsamad »Kein Wasser stillt ihren Durst«, aus dem Arabischen übersetzt von von Larissa Bender, Edition Faust 2023</p>
<p>Taqi Akhlaqi »Versteh einer die Deutschen«, aus dem Persischen übersetzt von Jutta Himmelreich, sujet Verlag 2024</p>
<p>Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Goethe-Institut im Exil, Sinn &amp; Form und dem Exilmuseum Berlin</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Festîvala Wêjeyê: »Dengê min tê te?« / Axaftinên vekirinê: Zaradachet Hajo û Burhan Sönmez</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/neue-perspektiven-auf-das-exil-festival-denge-min-te-te-hoerst-du-mich-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Aug 2024 07:03:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Festîvala Wêjeyê: »Dengê min tê te?« Zaradachet Hajo (Zerdeşt Haco): Axaftina vekirinê Burhan Sönmez: »Banga Malê, Banga Zimên«]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Festîvala Wêjeyê: »Dengê min tê te?«</h3>
<p>Zaradachet Hajo (Zerdeşt Haco): Axaftina vekirinê</p>
<p>Burhan Sönmez: »Banga Malê, Banga Zimên«</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neue Perspektiven auf das Exil: Festival »Dengê min tê te? Hörst du mich?«</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/neue-perspektiven-auf-das-exil-festival-denge-min-te-te-hoerst-du-mich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Jun 2024 09:01:21 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://literaturkanal.tv/?post_type=film&#038;p=12363</guid>

					<description><![CDATA[Neue Perspektiven auf das Exil: Festival »Dengê min tê te? Hörst du mich?« »Von der Kunst kurdischer Literaturübersetzung« Zum Gespräch springen mit Barbara Sträuli und Husên Duzen Moderatorin: Nursan Çelik Sprache: Deutsch »Wêjeya Kurdî ya Nûjen li Sirgûnîyê« / »Moderne kurdische Literatur im Exil« Zum Gespräch springen mit Halim Youssef und Firat Cewerî Moderator: Jiyar [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Neue Perspektiven auf das Exil: Festival »Dengê min tê te? Hörst du mich?«</h3>
<p>»Von der Kunst kurdischer Literaturübersetzung«<br />
<a href="http://www.youtube.com/live/VX3mUiM2BEs?t=0h5m20s">Zum Gespräch springen</a><br />
mit Barbara Sträuli und Husên Duzen<br />
Moderatorin: Nursan Çelik<br />
Sprache: Deutsch</p>
<p>»Wêjeya Kurdî ya Nûjen li Sirgûnîyê« / »Moderne kurdische Literatur im Exil«<br />
<a href="http://www.youtube.com/live/VX3mUiM2BEs?t=1h20m16s">Zum Gespräch springen</a><br />
mit Halim Youssef und Firat Cewerî<br />
Moderator: Jiyar Jahan Fard<br />
Sprache: Kurdisch<br />
Dolmetscher:innen (simultan kurd/dt): Sozdar Jafarzadeh und Flê Mereto</p>
<p>»Fremde Eltern: Dschinns und Zweistromland im Dialog«<br />
<a href="http://www.youtube.com/live/VX3mUiM2BEs?t=2h40m56s">Zum Gespräch springen</a><br />
mit Fatma Aydemir und Beliban zu Stolberg<br />
Moderatorin: Ani Menua<br />
Sprache: Deutsch</p>
<p>»Wêjeya Kurdî ya Diyasporayê û Perspektîfên nû ji bo Pêşerojê« / »Literatur der kurdischen Diaspora und neue Perspektiven für die Zukunft«<br />
<a href="http://www.youtube.com/live/VX3mUiM2BEs?t=3h53m23s">Zum Gespräch springen</a><br />
mit Îbrahîm Seydo Aydogan<br />
Moderatorin: Davut Yeşilmen<br />
Sprache: Kurdisch<br />
Dolmetscher:innen (simultan kurd/dt): Sozdar Jafarzadeh und Flê Mereto</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Teilnehmer:innen:</p>
<p>Barbara Sträuli ist freischaffende Kurdologin, Herausgeberin und Übersetzerin von kurdischer Literatur ins Deutsche und Englische. Besondere Interessen: die mündliche Literatur des kurdischen Südwestens und die Erhaltung verschwindender Stoffe und seltener Destan. Studium der englischen Literatur, Islamwissenschaft und orientalischen Sprachen. Erstberuflich tätig im Bildungswesen mit Schwerpunkten wie Vielsprachigkeit, herkunftsprachlicher Unterricht (u. a. der kurdische), Flucht und Asyl und Bildungsförderung eingewanderter Jugendlicher.</p>
<p>Husên Duzen ist Herausgeber der Anthologie »Zehn Kurdische Erzähler« und moderierte die Kultursendung »Vegotin« auf<br />
Kurd1-TV. Zu seinen wichtigsten Übersetzungen zählen »Im Grenzland« (Sherko Fatah), »Im Schatten der Verlorenen Liebe« (Mehmed Uzun) und »Hiob« (Joseph Roth). Daneben veröffentlicht er kulturelle Beiträge in relevanten Periodika und im Internet. Duzen ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und arbeitet als Oberarzt in einer Fachklinik für Psychiatrie.</p>
<p>Nursan Celik ist Juniorprofessorin in Vertretung im Fach Neuere Deutsche Literaturwissenschaft an der Friedrich-Alexander- Universität Erlangen-Nürnberg und Lehrbeauftragte in der Komparatistik an der Freien Universität Berlin. Sie promovierte am Sonderforschungsbereich 1385 Recht und Literatur an der Universität Münster, war wissenschaftliche Mitarbeiterin am Exzellenzcluster 2020 »Temporal Communities: Doing Literature in a Global Perspective« an der Freien Universität Berlin und Visiting Scholar am King’s College London und an der University of British Columbia, Vancouver.</p>
<p>Halim Youssef wurde in der kurdischen Stadt Amude in Syrien geboren. Er schloss sein Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Aleppo ab und lebt seit 2000 in Deutschland. 2015 hat er den Kurdischen Romanpreis erhalten. Er ist Mitglied des PEN-Zentrums. Bislang wurden seine Werke auf Kurdisch, Arabisch, Türkisch, Persisch, Englisch und Deutsch veröffentlicht. Von 2000 bis 2011 erstellte und präsentierte er die literarische Sendung »Der dritte Schritt« zu kurdischer Literatur.</p>
<p>Firat Cewerî stammt aus Mardin und lebt seit 1980 in Schweden. Im selben Jahr veröffentlichte er sein erstes Buch. Im März 1992 begann er mit der Herausgabe der Zeitschrift »Nûdem«, die er zehn Jahre lang herausgab. Er gründete den Nûdem-Verlag. Firat Cewerî hat 20 Bücher geschrieben, die u. a. ins Schwedische, Deutsche, Arabische, Türkische, Italienische und Persische übersetzt wurden. Seine Erzählungen wurden auch in Anthologien veröffentlicht und verfilmt. Er war Vorsitzender des Exil-Schriftstellerausschusses des schwedischen PEN-Arbeitskomitees. Firat Cewerî wurde 2018 von der Schwedischen Akademie für sein Werk ausgezeichnet. Im Jahr 2020 zeichnete ihn das kurdische Kulturministerium mit einer goldenen Feder aus.</p>
<p>Jiyar Jahan Fard ist ein kurdischer Schriftsteller und Forscher, der 1985 in Gilan-e-Gharb in der Provinz Kermanshah geboren wurde. Aufgrund seines starken Engagements für die Bewahrung der kurdischen Sprache und Kultur wurde er unter dem Druck der iranischen Sicherheitskräfte (Etlaat) von der Schule verwiesen. Im Jahr 2011 wurde er zusammen mit sieben anderen Kulturaktivisten in Kermanshah verhaftet. Er verbrachte zwei Monate in Einzelhaft. Jiyar Jahan Fard ist Mitglied des PEN und lebte von 2018 bis 2021 als Writers-in-Exile-Stipendiat in München.</p>
<p>Fatma Aydemir ist Schriftstellerin und Journalistin. Ihr Debütroman »Ellbogen« (2017) wurde mehrfach ausgezeichnet und 2024 als Kinofilm adaptiert. Für ihren zweiten Roman »Dschinns« (2022) wurde sie für den Deutschen Buchpreis nominiert und mit dem Robert-Gernhardt-Preis ausgezeichnet. Aydemir ist Kolumnistin der britischen Zeitung The Guardian, Autorin des Theaterstücks »Doktormutter Faust« und kuratiert die Diskursreihe »Materien« am Schauspiel Essen.</p>
<p>Beliban zu Stolberg ist Drehbuch- und Prosautorin. Sie studierte an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin im Gewerk Drehbuch. Sie arbeitete fürs Kino, für die öffentlichrechtlichen Sender sowie für Netflix. 2023 nahm sie an der Netflix Writing Academy teil. Sie erhielt u. a. das Robert-Bosch Grenzgänger Stipendium 2018 und die Schreibresidenz im Museumsquartier Wien 2024. 2023 erschien ihr Debütroman »Zweistromland« im Kanon Verlag.</p>
<p>Ani Menua ist freie Autorin. Sie wurde 1983 in Yerevan, Armenien geboren und wuchs zum Teil in Moskau auf. 1997 emigrierte ihre Familie nach Deutschland. Das Magisterstudium der Philosophie, Komparatistik und Slavistik absolvierte sie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. In ihrer interlingualen (Deutsch, Russisch, Armenisch) und interdisziplinären (Philosophie, Literatur, Kunst) Arbeit setzt sie sich kritisch u. a. mit der Wechselwirkung von Sprache und Identität auseinander.</p>
<p>Îbrahîm Seydo Aydogan wurde 1976 in Qoser, Mardin, geboren. Er schrieb für Zeitschriften und Zeitungen und arbeitete als<br />
Redakteur. İbrahim Seydo ging Anfang 2001 nach Frankreich, um dort zu studieren, und lebt seither dort. Er erhielt einen M. A. in französischer Literatur und einen Ph. D. in Linguistik. Seydo war von 2011 bis 2015 gewähltes Mitglied des Nationalen Rates der französischen Universitäten. Er ist Autor von zwei Romanen und einer Sammlung von Kurzgeschichten: »Reş û Spî« (1999), »Leyla Fîgaro« (2003) und »Hezkiriya Xwedê« (2005). Seine Werke wurden ins Französische, Englische, Kurdische und Türkische übersetzt.</p>
<p>Davut Yeşilmen wurde 1984 in Mêrdîn geboren. Er studierte Pädagogik in der Türkei und absolvierte neben seiner Tätigkeit als Lehrer ein Masterstudium an der Mardin Artuklu Universität. 2016 zog er nach Deutschland. Er promovierte an der Universität Duisburg-Essen zum Thema »Die Darstellung des Genozids von 1915 in der kurdischen Belletristik nach 2000«. Parallel zu seiner Promotion arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität und war von 2014 bis 2021 Redakteur der kurdischen Zeitschrift »Wêje û Rexne« (Literatur und Kritik), die in Diyarbakir erscheint.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neue Formen des Exils: Festival »Dengê min tê te? Hörst du mich?«</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/neue-formen-des-exils-festival-denge-min-te-te-hoerst-du-mich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Jun 2024 08:54:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Neue Formen des Exils: Festival »Dengê min tê te? Hörst du mich?« »Kurdî li Almanyayê: Diyalogeke Rexneyî li ser Ziman, Perwerdehî û« / »Zayendê/Kurdisch in Deutschland: Ein kritischer Dialog über Sprache, Bildung und Geschlecht« mit Şerif Derince und Münevver Azizoglu-Bazan Zum Gespräch springen Moderator: Adnan Çelik Sprache: Kurdisch Dolmetscher:innen (simultan kurd/dt): Sozdar Jafarzadeh und Flê [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Neue Formen des Exils: Festival »Dengê min tê te? Hörst du mich?«</h3>
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<p>»Kurdî li Almanyayê: Diyalogeke Rexneyî li ser Ziman, Perwerdehî û« /<br />
»Zayendê/Kurdisch in Deutschland: Ein kritischer Dialog über Sprache, Bildung und Geschlecht«<br />
mit Şerif Derince und Münevver Azizoglu-Bazan<br />
<a href="http://www.youtube.com/live/nTJ_uLKptmI?t=0h0h">Zum Gespräch springen</a><br />
Moderator: Adnan Çelik<br />
Sprache: Kurdisch<br />
Dolmetscher:innen (simultan kurd/dt): Sozdar Jafarzadeh und Flê Mereto</p>
<p>»Çîrokeke Sirgûniyê ya Navnifşî: Li ser Jiyan û Berhemên wî Axaftinek bi Eskerê Boyik re« /<br />
»Eine generationenübergreifende Geschichte des Exils: Ein Gespräch mit Eskerê Boyik über seine Werke und sein Leben«<br />
mit Eskerê Boyik<br />
<a href="http://www.youtube.com/live/nTJ_uLKptmI?t=01h21m50s">Zum Gespräch springen</a><br />
Moderator: Davut Yeşilmen<br />
Sprache: Kurdisch<br />
Dolmetscher:innen (simultan kurd/dt): Sozdar Jafarzadeh und Flê Mereto</p>
</div>
</div>
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<div class="AcfFlexContent__Content-sc-10dea7x-3 dGbdmV">
<h3>Teilnehmer:innen</h3>
<p>Şerif Derince promoviert an der Universität Potsdam im Bereich der angewandten Linguistik. Dabei erforscht er die Praktiken und Wahrnehmungen in Bezug auf den Unterricht von Kurdisch als Herkunftssprache in Deutschland. Weitere Forschungs- und Praxisschwerpunkte umfassen Bereiche wie Lehrerausbildung, Lehrplan- und Materialentwicklung. Er arbeitet auch für den Yekmal e. V. als Koordinator der Yekmal Akademie.</p>
<p>Münevver Azizoğlu-Bazan promovierte im Bereich Erziehungswissenschaft im Fachbereich Interkulturelle Bildung an der Universität Bremen. Derzeit ist sie Dozentin am Institut für Ethnologie und Kulturwissenschaften der Universität Bremen und Dozentin für Gender Studies an der Universität Rojava. Außerdem unterrichtet sie Kurdisch am Fremdsprachenzentrum der Universität Bremen.</p>
<p>Adnan Çelik ist Anthropologe und Historiker mit einem Doktortitel in Sozialanthropologie der EHESS in Paris. Derzeit ist er Postdoktorand am Institut für Europäische Ethnologie der Humboldt- Universität zu Berlin. Er ist u. a. Autor von »Dans l’ombre de l’état: Kurdes contre Kurdes« (2021), Mitautor von »Laboratories of Learning: Social Movements, Learning and Knowledge- Making in the Global South« (2024).</p>
<p>Eskerê Boyik wurde 1941 in einer ezidisch-kurdischen Familie im Bezirk Ahbaran in der Republik Armenien geboren. 1974 erhielt er seinen Doktortitel in Wirtschaftswissenschaften an an der Universität für Wirtschaft und war bis 1993 Leiter des Fachbereichs an derselben Universität. Eskerê Boyik ist Autor zahlreicher Werke in den Bereichen Lyrik, Kurzgeschichten, Romane, Literaturkritik, Geschichte und Ezid:innen. Eskerê Boyik ist seit 1984 Mitglied des sowjetischen Schriftstellerverbands, Mitglied des Schriftstellerverbands der Republik Armenien und Kasachstans und Mitglied des kurdischen PEN.</p>
<p>Davut Yeşilmen wurde 1984 in Mêrdîn geboren. Er studierte Pädagogik in der Türkei und absolvierte neben seiner Tätigkeit als Lehrer ein Masterstudium an der Mardin Artuklu Universität. 2016 zog er nach Deutschland. Er promovierte an der Universität Duisburg-Essen zum Thema »Die Darstellung des Genozids von 1915 in der kurdischen Belletristik nach 2000«. Parallel zu seiner Promotion arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität und war von 2014 bis 2021 Redakteur der kurdischen Zeitschrift »Wêje û Rexne« (Literatur und Kritik), die in Diyarbakir erscheint.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Exil, Erinnerung und Geschlecht: Festival »Dengê min tê te? Hörst du mich?«</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/exil-erinnerung-und-geschlecht-festival-denge-min-te-te-hoerst-du-mich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 May 2024 08:37:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Exil, Erinnerung und Geschlecht: Festival »Dengê min tê te? Hörst du mich?« 18:00 Uhr »Bîra Malê û Bêriya Malê« / »Erinnerung an Zuhause, Nostalgie nach Zuhause« Zum Gespräch springen mit Yildiz Cakar und Hesen Ildiz Moderator: Matthias Hoffmann Sprache: Kurdisch und Deutsch Dolmetscher:innen (simultan kurd/dt): Sozdar Jafarzadeh und Flê Mereto 19:30 Uhr »Mayin, Sirgûn, Vegerîn: Kû der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Exil, Erinnerung und Geschlecht: Festival »Dengê min tê te? Hörst du mich?«</h3>
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<div class="AcfFlexContent__Content-sc-10dea7x-3 dGbdmV">
<p>18:00 Uhr »Bîra Malê û Bêriya Malê« / »Erinnerung an Zuhause, Nostalgie nach Zuhause«<br />
<a href="http://www.youtube.com/live/HzVWdnSZlu8?t=0h0m0s">Zum Gespräch springen</a><br />
mit Yildiz Cakar und Hesen Ildiz<br />
Moderator: Matthias Hoffmann<br />
Sprache: Kurdisch und Deutsch<br />
Dolmetscher:innen (simultan kurd/dt): Sozdar Jafarzadeh und Flê Mereto</p>
<p>19:30 Uhr »Mayin, Sirgûn, Vegerîn: Kû der Welat e, Kû der Sirgûn e?« / »Bleiben, Exil, Heimkehr: Wo ist Heimat und wo ist Exil?«<br />
<a href="http://www.youtube.com/live/HzVWdnSZlu8?t=1h18m0s">Zum Gespräch springen</a><strong><br />
</strong>mit Fatma Savci und Gulges Deryaspî<br />
Moderatorin: Rojda Yaşîk<br />
Sprache: Kurdisch<br />
Dolmetscher:innen (simultan kurd/dt): Sozdar Jafarzadeh und Flê Mereto</p>
<p>21:00 Uhr »Vielsprachig – Lyrik im Exil und der Diaspora«<br />
<a href="http://www.youtube.com/live/HzVWdnSZlu8?t=02h35m08s">Zum Gespräch springen</a><strong><br />
</strong>mit Meral Şimşek und Nail Dogan<br />
Cana Bilir Meier liest Semra Ertan<br />
Moderatorin:  Lara Sielmann<br />
Sprache: Kurdisch und Deutsch<br />
Dolmetscher:innen (simultan kurd/dt): Sozdar Jafarzadeh und Flê Mereto</p>
</div>
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<div class="AcfFlexContent__Content-sc-10dea7x-3 dGbdmV">
<h3>Teilnehmer:innen</h3>
<p>Yildiz Çakar, geboren 1978 (Diyarbakir), ist Dichterin und Schriftstellerin. Neben ihrer Tätigkeit als Korrespondentin und Redakteurin für kurdische Zeitungen sind ihre Gedichte in zwei Bänden erschienen: »Friedhof der Sterne« (2004) und »Die Tür« (2012). Außerdem hat sie eine Enzyklopädie, mehrere Romane und eine Kurzgeschichtensammlung veröffentlicht und ist Gründungsmitglied des Kurdischen Schriftstellerverbands.</p>
<p>Hesen Ildiz ist 1991 in einem kurdischen Dorf in der Türkei geboren. Er studierte Medizin in Istanbul und Budapest. Sein erster Kurzgeschichtenband »Tirspîvan« (Kurdisch für »Angstmaschinen«) erschien 2015. 2019 wurde sein Roman »Qal« (»Die Erwähnung«), 2023 sein Kurzgeschichtenband »Siya yê din« (»Schatten des Anderen«) in der Türkei veröffentlicht. Er übersetzte verschiedene Autor:innen aus dem Deutschen und Englischen ins Kurdische, darunter Franz Kafka. Zuletzt wurde im März 2022 seine kurdische Übersetzung von Herta Müllers »Herztier« veröffentlicht. Er arbeitet aktuell als Psychiater und Psychotherapeut in Berlin.</p>
<p>Matthias Hofmann ist Diplompädagoge, Mediator und Erwachsenenbildner für Antidiskriminierung und Diversitätsorientierung. Ein Schwerpunkt ist die rassismuskritische (Selbst-)Reflektion in weißen Lerngruppen. Als Moderator und Prozessbegleiter begleitet er soziale Unternehmen bei Veränderungsprozessen. 2019 erschien sein Buch »Kurdistan von Anfang an«. Er ist Gründer des tîr-verlages (Verlag für kurdische Themen und Perspektiven) und Mitglied des Beirats der Kurdischen Gemeinde Deutschland (KGD).</p>
<p>Gülgeş Deryaspi wurde 1978 in Bedlis geboren. Sie hat drei Romane geschrieben: »Tariya Bi Tav« (2010), »Xezal« (2013) und »Ez ne Ez im« (2019). Zwischen 2010 und 2016 war sie Direktorin von Kurdî-Der und unterrichtete Kurdisch. Von 2015 bis 2019 studierte sie kurdische Sprache und Literatur an der Muş Alparslan Universität. Im Jahr 2019 wurde sie verhaftet und für neun Monate inhaftiert. Nach ihrer Freilassung wurde sie zu 6 Jahren und 3 Monaten Haft verurteilt. Seit 2023 lebt sie in Deutschland.</p>
<p>Fatma Savcı wurde 1974 in Mardin, im Norden Kurdistans, geboren. Sie wurde zu 12 Jahren Gefängnis verurteilt, weil sie vor Gericht Kurdisch sprach. Nach ihrer Entlassung veröffentlichte sie Gedichte, Essays und Kurzgeschichten, drehte kulturelle und soziale Dokumentarfilme für kurdische Fernsehsender. Heute lebt sie in Schweden und arbeitet als Lehrerin für kurdische Sprache an einer Schule. Bisher hat sie neun Werke veröffentlicht.</p>
<p>Rojda Yaşîk wurde 1991 in Îdir, Nordkurdistan, geboren. Sie studierte Englisch an der Technischen Universität Yıldız in Istanbul. Sie hat Gedichte von Sylvia Plath, Anne Sexton, Maya Angelou und Elizabeth Bishop aus dem Englischen ins Kurdische übersetzt. Seit 2017 lebt sie in Berlin, wo sie als Übersetzerin und Schriftstellerin tätig ist.</p>
<p>Cana Bilir-Meier studierte an der Akademie der bildenden Künste Wien sowie an der Sabancı-Universität in Istanbul. 2021 war sie Gastprofessorin für Kunstpädagogik an der Akademie der Bildenden Künste in München. Sie ist die Nichte von Semra Ertan und hat 2018 die Initiative zum Gedenken an die Dichterin, Arbeiterin und Aktivistin Semra Ertan mitbegründet und 2020 den Gedichtband »Semra Ertan. Mein Name ist Ausländer / Benim Adım Yabancı« bei edition assemblage mit herausgegeben.</p>
<p>Nail Dogan wurde 1988 in Augsburg geboren als Sohn eines Gasttaxifahrers und einer Gastputzfrau. Lebt in Hamburg. Kaut Fingernägel. Hält sich über Wasser. Schreibt.</p>
<p>Die Schriftstellerin und Dichterin Meral Şimşek kommt aus Amed. Sie ist Mitglied des Kurdischen PEN und PEN Berlin. Sie hat Gedichte, Romane und Kurzgeschichten geschrieben und arbeitete als Redakteurin für verschiedene Zeitschriften und Verlage. Şimşek wurde vielfach für ihre Gedichte ausgezeichnet. Aufgrund der Inhalte ihrer Bücher wurde sie von der türkischen Regierung angeklagt, die Staatsanwaltschaft fordert bis zu 30 Jahre Haft. Im Juli 2022 gelang PEN Berlin es, sie nach Deutschland zu bringen, wo sie nun im Exil lebt.</p>
<p>Lara Sielmann ist Kulturjournalistin und Literaturkritikerin. Als Redakteurin und Autorin arbeitet sie für den Deutschlandfunk Kultur und steht als Moderatorin von Lesungen und Podiumsdiskussionen auf der Bühne, sie kuratiert seit 2021 die Literaturreihe »Berliner Gegenwartsliteraturen« und doziert an der FU Berlin.</p>
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		<title>Die Ezid:innen: Festival »Dengê min tê te? Hörst du mich?«</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/die-ezidinnen-festival-denge-min-te-te-hoerst-du-mich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 May 2024 08:27:39 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://literaturkanal.tv/?post_type=film&#038;p=12357</guid>

					<description><![CDATA[Betrachtung des Völkermords an den Ezid:innen aus der Diaspora: Festival »Dengê min tê te? Hörst du mich?« 18:00 Uhr »Stimmen der Flucht und Ankunft« Zum Gespräch springen mit Ronya Othman, Düzen Tekkal and Leyla Ferman Moderatorin: Katharina Brizic Sprache: Deutsch 19:30 Uhr »Widerständige Zeugenschaft – Über den Genozid sprechen« Zum Gespräch springen mit Farhad Alsilo und Jiyan [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Betrachtung des Völkermords an den Ezid:innen aus der Diaspora: Festival »Dengê min tê te? Hörst du mich?«</h3>
<p>18:00 Uhr »Stimmen der Flucht und Ankunft«<br />
<a href="http://www.youtube.com/live/rU2ZWZcauAI?t=0h0m0s">Zum Gespräch springen</a><strong><br />
</strong>mit Ronya Othman, Düzen Tekkal and Leyla Ferman<br />
Moderatorin: Katharina Brizic<br />
Sprache: Deutsch</p>
<p>19:30 Uhr »Widerständige Zeugenschaft – Über den Genozid sprechen«<br />
<a href="http://www.youtube.com/live/rU2ZWZcauAI?t=01h24m19s">Zum Gespräch springen</a><strong><br />
</strong>mit Farhad Alsilo und Jiyan Alomar<br />
Moderatorin: Ronya Othman<br />
Sprache: Deutsch</p>
<p>Teilnehmer:innen</p>
<p>Düzen Tekkal ist Journalistin, Kriegsberichterstatterin, Bestseller-Autorin, Dokumentarfilmemacherin, Sozialunternehmerin und die Tochter nach Deutschland geflohener Ezid:innen. Nach dem Völkermord an den Ezid:innen durch den IS im Jahr 2014 wurde sie zur Menschenrechtsaktivistin und gründete die Menschenrechtsorganisation HÁWAR.help. Im Jahr 2021 gründete sie die bundesweit tätige, parteiübergreifende Bildungsbewegung GermanDream. Für ihr Engagement wurde sie mehrfach ausgezeichnet – unter anderem mit dem Bundesverdienstkreuz.</p>
<p>Ronya Othmann, als Tochter einer deutschen Mutter und eines kurdisch-ezidischen Vaters 1993 in München geboren, schreibt<br />
Lyrik, Prosa und Essays und arbeitet als Journalistin. Für »Die Sommer«, ihren ersten Roman, bekam sie 2020 den Mara-Cassens-Preis zugesprochen, für den Lyrikband »die verbrechen« (2021) den Orphil-Debütpreis, den Förderpreis des Horst-Bienek-Preises sowie den Horst Bingel-Preis 2022. Ein Auszug aus »Vierundsiebzig«, ihrem zweiten Roman, wurde 2019 mit dem Publikumspreis des Ingeborg-Bachmann-Preises ausgezeichnet.</p>
<p>Dr. Leyla Ferman ist als Kind kurdisch-ezidischer Eltern in Niedersachsen geboren und aufgewachsen. Nach Abschluss einer Ausbildung zur Bankkauffrau studierte sie an der Leibniz Universität Politische Wissenschaft, BWL und Rechtswissenschaften. Ihre Promotion zu »Dezentralisierung und ethnische Konflikte. Kurdenfrage und lokale Ebene in der Türkei« beendete Leyla Ferman 2014. Als Vorstandsmitglied des Vereins Women for Justice engagiert sie sich für die Dokumentation und rechtliche, gesellschaftliche und politische Aufarbeitung des Genozids an den Ezid:innen und unterstützt ezidische Überlebende und Wiederaufbauprojekte in Sinjar / Irak.</p>
<p>Katharina Brizić ist Professorin für Mehrsprachigkeit an der Universität Freiburg. Für ihre Arbeit erhielt sie diverse Auszeichnungen (z. B. das Mercator-Fellowship). Sie ist seit 2018 wissenschaftliche Beraterin des Humanitären Aufnahmeprogramms Brandenburg für ezidische Menschen aus dem Nordirak, und hat auch das Projekt FERMAN als Beiratsmitglied intensiv begleitet.</p>
<p>Farhad Alsilo wurde 2002 im Nordirak in der Stadt Shingal geboren. Der damals 11-jährige Junge erlebte und überlebte den Genozid des IS. Er flüchtete mit seiner Mutter und den Geschwistern nach Deutschland, wo er schnell die deutsche Sprache lernte. Farhad besucht derzeit ein Technisches Gymnasium. Er ist auf YouTube und Instagram aktiv. Außerdem ist er bei einer Menschenrechtsorganisation als Botschafter tätig und hat seine Lebensgeschichte als Buch veröffentlicht.</p>
<p>Jihan Alomar ist eine Überlebende des IS-Terrors. Ihr Buch »Dankbarkeit. Die schlimmste Zeit meines Lebens« (2021) ist eine Niederschrift ihrer eigenen Erlebnisse mit dem Terror. Sie besucht mit ihrer Geschichte Schulen und klärt dort Jugendliche über das Ezidentum auf. Sie ist Menschenrechtsaktivistin und Botschafterin bei HÁWAR.help.</p>
<p>Mit großzügiger Unterstützung von:</p>
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		<title>Literatur, Kreativität und Exil: Festival »Dengê min tê te? Hörst du mich?«</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/literatur-kreativitaet-und-exil-festival-denge-min-te-te-hoerst-du-mich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 May 2024 14:53:20 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://literaturkanal.tv/?post_type=film&#038;p=12354</guid>

					<description><![CDATA[Literatur, Kreativität und Exil: Festival »Dengê min tê te? Hörst du mich?« 17:00 Uhr Festivaleröffnung mit Janika Gelinek, Sonja Longolius, Beliban zu Stolberg und Davut Yeşilmen 17:20 Uhr Eröffnungsrede von Zaradachet Hajo (Zerdeşt Haco) Zur Eröffnungsrede springen Sprache: Kurdisch Dolmetscher:innen (simultan kurd/dt): Sozdar Jafarzadeh und Flê Mereto 17:30 Uhr »Banga Malê, Banga Zimên« / »Ruf [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Literatur, Kreativität und Exil: Festival »Dengê min tê te? Hörst du mich?«</p>
<p>17:00 Uhr Festivaleröffnung<br />
mit Janika Gelinek, Sonja Longolius, Beliban zu Stolberg und Davut Yeşilmen</p>
<p>17:20 Uhr Eröffnungsrede<br />
von Zaradachet Hajo (Zerdeşt Haco)<br />
<a href="https://www.youtube.com/live/8vW0SGoh-NA?t=21m15s">Zur Eröffnungsrede springen</a><br />
Sprache: Kurdisch<br />
Dolmetscher:innen (simultan kurd/dt): Sozdar Jafarzadeh und Flê Mereto</p>
<p>17:30 Uhr »Banga Malê, Banga Zimên« / »Ruf der Heimat, Ruf der Sprache«<br />
mit Burhan Sönmez<br />
<a href="https://www.youtube.com/live/8vW0SGoh-NA?t=31m50s">Zum Vortrag springen</a><br />
Sprache: Kurdisch<br />
Dolmetscher:innen (simultan kurd/dt): Sozdar Jafarzadeh und Flê Mereto</p>
<p>18:30 Uhr »Art, Gender and Migration in the Kurdish Diaspora« / »Kunst, Geschlecht und Migration in der kurdischen Diaspora«<br />
mit Özlem Belçim Galip<br />
<a href="https://www.youtube.com/live/8vW0SGoh-NA?t=1h19m20s">Zum Gespräch springen</a><br />
Moderatorin: Deniz Yonucu<br />
Sprache: Englisch</p>
<p>19:30 Uhr »Literature in the Context of Colonialism« / »Literatur im Kontext des Kolonialismus«<br />
mit Behrooz Boochani<br />
Moderatorin: Dîba Tuncer<br />
<a href="https://www.youtube.com/live/8vW0SGoh-NA?t=2h04m53s">Zum Gespräch springen</a><br />
Sprache: Englisch</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Teilnehmer:innen:</p>
<p>Dr. Zaradachet Hajo ist geboren und aufgewachsen in Südwestkurdistan/ Syrien. Er studierte Germanistik, Linguistik und Iranistik an der Freien Universität Berlin, wo er auch promovierte. Er ist Dozent für die kurdische Sprache. Hajo ist Ehrenvorsitzender des Kurdischen PEN, Ehrenvorsitzender des Vereins der Kurdischen Lehrer in Europa, Vorsitzender von Hînkarî Kurdische Gesellschaft für Bildung und Erziehung e. V. in Bremen und Präsident des Kurdischen Instituts in der Schweiz.</p>
<p>Burhan Sönmez wurde in Haymana geboren. Nach seinem Studium an der juristischen Fakultät der Universität Istanbul arbeitete er als Rechtsanwalt, bis er aus politischen Gründen nach England flüchtete. Seine Romane wurden in mehr als vierzig Ländern veröffentlicht. Er hat u. a. den EBRD-Literaturpreis und den Václav-Havel-Menschenrechtspreis erhalten. Sönmez ist Präsident von PEN International und akademisches Mitglied der Universität Cambridge.</p>
<p>Özlem Belçim Galip ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der School of Geography and the Environment der Universität Oxford. Sie hat an der Universität Exeter in Kurdischen Studien promoviert. Ihr neues Buch »Art, Gender and Migration in the Kurdish Diaspora: Intellectual and Cultural Production in Europe« wird im August 2024 erscheinen.</p>
<p>Deniz Yonucu hat an der Cornell University in Anthropologie promoviert und ist Assistenzprofessorin an der Universität Newcastle. Ihr Buch »Police, Provocation, Politics: Counterinsurgency in Istanbul« (Cornell University Press, 2022) ist der Gewinner des Anthony-Leeds-Preises für das beste Buch im Bereich Stadtanthropologie.</p>
<p>Behrouz Boochani ist Absolvent der Universitäten Tarbiat Moallem und Tarbiat Modares, Teheran, und hat einen Master- Abschluss in Politikwissenschaften, politischer Geographie und Geopolitik. Er ist Associate Professor für Sozialwissenschaften an der Universität von New South Wales und Ehrenmitglied von PEN International. Er wurde ausgezeichnet u. a. mit dem Amnesty International Australia 2017 Media Award und dem Anna-Politkowskaja-Preis für Journalismus.</p>
<p>Diba Tuncer ist eine Erziehungswissenschaftlerin, traumainformierte-somatische Beraterin und zertifizierte systemische Coach. Sie hat den Masterstudiengang Post-Colonial Pedagogies an der Universität Potsdam absolviert. Ihre Forschung wurde von dghd-Nachwuchspreises (2020) ausgezeichnet. Sie arbeitet derzeit an ihre Promotionsprojekt in Erziehungswissenschaft an der Universität Bremen. Seit 2013 moderiert sie internationale Weiterbildungsveranstaltungen in den Themenfeldern Mentoring &amp; Supervision und Train The Trainer* von Bildungsprozessen Erwachsener. Sie unterstützt Menschen durch Einzelcoaching, Teamcoaching, Supervision und Trainings.</p>
<p>Ali Tekbaş, 1981 im Irak geboren, ist Sänger, Pädagoge und Komponist. Auf seinen Alben finden sich kurdische, soranische, zazakische und assyrische Lieder. Er war an Volksoper- und Konzertprojekten auf zahlreichen internationalen Bühnen beteiligt.</p>
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