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	<title>Nachwendezeit &#8211; LTV</title>
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	<description>Literatur für alle</description>
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	<title>Nachwendezeit &#8211; LTV</title>
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		<title>Gast im eigenen Land</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/am-12-12-um-19-uhr-gast-im-eigenen-land/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Dec 2024 18:02:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Reihe • Dürfen die das? Junge Autor:innen aus Ost und West erzählen Geschichte Aron Boks im Gespräch mit Nhi Le und Fikri Anıl Altıntaş Wer darf eigentlich über die DDR sprechen? Muss man »dabei gewesen sein«, um darüber schreiben zu dürfen? Die Nachwendekinder aus Ost und West haben die Zeit der deutschen Teilung zwar nicht [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Reihe • Dürfen die das? Junge Autor:innen aus Ost und West erzählen Geschichte</p>
<p>Aron Boks im Gespräch mit Nhi Le und Fikri Anıl Altıntaş</p>
<p>Wer darf eigentlich über die DDR sprechen? Muss man »dabei gewesen sein«, um darüber schreiben zu dürfen? Die Nachwendekinder aus Ost und West haben die Zeit der deutschen Teilung zwar nicht bewusst erlebt, aber heißt das auch, dass sie nichts darüber zu sagen haben? Oft wird den nach 1989 Geborenen unterstellt, »das alles« spiele doch für sie keine Rolle mehr, zugleich empfinden sie als Nachgeborene das bestehende Ungleichgewicht zwischen Ost und West womöglich noch deutlicher als die, die »die ganze Geschichte« miterlebt haben.</p>
<p>Die von Aron Boks, geboren 1997 in Wernigerode, konzipierte Reihe »Dürfen die das? Junge Autor:innen aus Ost und West erzählen Geschichte« fragt, wie junge Schriftsteller:innen heute den Alltag der zwei deutschen Staaten imaginieren. Denn die deutsch-deutsche Geschichte und ihre Geschichten gehen weiter. Das Nicht-Dabei-Gewesensein ermöglicht – allen identitätspolitischen Forderungen zum Trotz – hier einen so kritischen wie emphatischen Blick auf DDR und BRD vor dem Mauerfall.</p>
<p>In der dritten und vorerst letzten Ausgabe der Reihe spricht der Schriftsteller Aron Boks mit den Autor:innen Fikri Anıl Altıntaş und Nhi Le.</p>
<p>Fikri Anıl Altıntaş »Im Morgen wächst ein Birnbaum«, btb 2023</p>
<p>Nhi Le in: Philipp Baumgarten / Annekathrin Kohout (Hg.): »Ostflimmern. Wir Wende-Millennials«, Mitteldeutscher Verlag 2024</p>
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		<title>Patricia Hempel »Verlassene Nester«</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/patricia-hempel-verlassene-nester/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Oct 2024 07:24:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Moderation Knut Elstermann Die Zeit ist im Umbruch und steht gleichzeitig still: Ein kleiner Ort an einer Elb-Mündung befindet sich nach der Wende in einem Spannungsfeld zwischen Verlustängsten, Unsicherheiten, stillstehenden Fabriken, den brennenden Gärten der vietnamesischen Vertragsarbeiter und neuen Frisuren aus dem Westen. Derweil versucht die 13-jährige Pilly ihren Weg zu finden. Ihre Mutter ist [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Moderation Knut Elstermann</p>
<p>Die Zeit ist im Umbruch und steht gleichzeitig still: Ein kleiner Ort an einer Elb-Mündung befindet sich nach der Wende in einem Spannungsfeld zwischen Verlustängsten, Unsicherheiten, stillstehenden Fabriken, den brennenden Gärten der vietnamesischen Vertragsarbeiter und neuen Frisuren aus dem Westen. Derweil versucht die 13-jährige Pilly ihren Weg zu finden. Ihre Mutter ist schon lange weg und ihr Vater ist immer öfter im Gasthaus des Ortes, die Tanten setzen für den Traum des Goldenen Westens ihre Lebensgrundlage aufs Spiel und Pilly sehnt sich nach Veränderungen und nach Katja.</p>
<p>In Kooperation mit Klett-Cotta</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>»DDR, Mauerfall, Nachwendezeit«</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/ddr-mauerfall-nachwendezeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 May 2022 09:00:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[»DDR, Mauerfall, Nachwendezeit« Der Blick zweier Namensbrüder unterschiedlicher Generationen auf deutsch-deutsche Geschichte Torsten Schulz und Daniel Schulz im Gespräch mit Jana Simon. Daniel Schulz und Torsten Schulz sind weder verwandt noch verschwägert und es trennt sie eine Generation. Beide sind in der DDR geboren, doch während Torsten Schulz 30 Jahre in Ostberlin aufwuchs, erlebte Daniel [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>»DDR, Mauerfall, Nachwendezeit«</h3>
<p>Der Blick zweier Namensbrüder unterschiedlicher Generationen auf deutsch-deutsche Geschichte<br />
Torsten Schulz und Daniel Schulz im Gespräch mit Jana Simon.</p>
<p>Daniel Schulz und Torsten Schulz sind weder verwandt noch verschwägert und es trennt sie eine Generation. Beide sind in der DDR geboren, doch während Torsten Schulz 30 Jahre in Ostberlin aufwuchs, erlebte Daniel Schulz die sogenannte »Wendezeit« im Alter von 10 Jahren in Potsdam. Nun haben beide Autoren Romane vorgelegt, die das Leben in der DDR und in der Zeit ihrer Auflösung schildern.</p>
<p>Torsten Schulz hat einen herrlich skurrilen DDR-Roman über die Beharrlichkeit von alten und neuen Mythen und das Leben in einem havelländischen Provinznest geschrieben. Denn die Zeiten, in denen man in Beutenberge den Siegeszug des Erdöls ersehnte, sind längst vorbei. Stattdessen hoffen Lothar Ihm und seine Freunde höchstens noch auf die nächste geschmuggelte Platte aus dem Westen. Doch dann fällt ein Schwarm heiratswilliger Frauen in das havelländische Provinznest ein, und nichts bleibt mehr, wie es war.</p>
<p>Daniel Schulz schildert eine Jugend in der DDR als die Revolution ausbricht. Während sich viele nach Freiheit sehnen, hat er Angst: vor den Imperialisten und Faschisten, vor denen seine Lehrerinnen ihn gewarnt haben. Wenige Jahre später wird er wegen seiner langen Haare von Neonazis verfolgt. Gleichzeitig trifft er sich mit Rechten, weil er sich bei ihnen sicher fühlt. Doch er muss sich entscheiden, auf welcher Seite er steht. »Wir waren wie Brüder« ist eine drastische Heraufbeschwörung der unmittelbaren Nachwendezeit – und ein nur allzu gegenwärtiger Roman über die oft banalen Ursprünge von Rassismus und rechter Gewalt. Darüber sprechen die beiden Autoren mit der Schriftstellerin und Journalistin Jana Simon.</p>
<p>Torsten Schulz »Öl und Bienen« Klett-Cotta, 2022<br />
Daniel Schulz »Wir waren wie Brüder« Hanser, 2022</p>
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