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	<title>Nationalismus &#8211; LTV</title>
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	<description>Literatur für alle</description>
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		<title>Garten der Pfade, die sich verzweigen: Wege und Wahrnehmung der Literatur heute</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sonja]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Nov 2022 14:11:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Abschließende Podiumsdiskussion mit Iryna Yevsa (Ukraine/Deutschland), Michail Schleicher (Deutschland/Russland), Elena Tichomirow-Madden (Deutschland/Russland), Dmitri Dragilew (Deutschland/Lettland). Wir wissen nicht, was haltbarer ist: nationale Identität, Staat oder Sprache. Aber wir wissen seit Neustem leider mit Sicherheit, dass diese Kategorien auch in unserer Zeit nicht von Dauer sind. Haben die Musen das Recht überhaupt zu sprechen, solange die Kanonen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Abschließende Podiumsdiskussion mit Iryna Yevsa (Ukraine/Deutschland), Michail Schleicher (Deutschland/Russland), Elena Tichomirow-Madden (Deutschland/Russland), Dmitri Dragilew (Deutschland/Lettland).</p>
<p><span data-contrast="none">Wir wissen nicht, was haltbarer ist: nationale Identit</span><span data-contrast="none">ä</span><span data-contrast="none">t, Staat oder Sprache. Aber wir wissen seit Neustem leider mit Sicherheit, dass diese Kategorien auch in unserer Zeit nicht von Dauer sind. Haben die Musen das Recht </span><span data-contrast="none">ü</span><span data-contrast="none">berhaupt zu sprechen, solange die Kanonen es tun? Hat Literatur als sch</span><span data-contrast="none">ö</span><span data-contrast="none">ne und absolute Kunst noch eine Berechtigung? Kann die Literatur von Emigrantinnen und Emigranten eine bedeutende Rolle in der Geschichte spielen? Und kann Poesie jemals dazu beitragen, dass aus dem Garten der sich verzweigenden Pfade ein Garten der Pfade wird, die uns wieder zusammenf</span>ühren? Michail Schleicher und Elena Tichomirowa-Madden vom SLoG e.V. – der Vereinigung russischsprachiger Autorinnen und Autoren Deutschlands sowie Iryna Yevsa, eine geflüchtete Dichterin aus der Ukraine im Gespräch mit Dmitri Dragilew.</p>
<p>Moderation: Dmitri Dragilew, Autor und Musiker.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Festival: »Das Minus-Schiff – Festival für Literatur in dystopischen Zeiten« II</h3>
<p>Wie gestaltet man ein Festival der literarischen Zeitzeugenperspektive in Zeiten von Krieg, Klimakatastrophe und Pandemie? Die gesellschaftspolitischen Veränderungen der letzten Zeit, ihre Geschwindigkeit und Tragweite sind so heftig, dass wir aktuell wenig Raum für langfristige Analysen und Schlüsse, auch im Bereich der Literatur und Kunst erkennen. Stattdessen sehen wir die Möglichkeit für eine Reflektion zu den aktuellen Geschehnissen aus einer Zeitzeugen- und geschichtlichen Perspektive. Autor:innen sind nicht nur Zeitzeug:innen sondern auch biographische Geschichtenerzähler:innen, die den Lauf der Veränderungen wahrnehmen und ihre Erfahrungen, ihr Lebenswissen mittels ihrer Werke und ihrer Stimme dem literarisch interessierten Publikum präsentieren. Eine Zeitzeugenperspektive kann den Status Quo thematisieren, den Augenblick abbilden, die Symptome, die Verhältnisse aufdecken. Es geht dabei um den Veränderungsanspruch von Literatur auf der einen Seite und die Fragestellung: Wie weitermachen? Beim »Das Minus-Schiff – Festival für Literatur in dystopischen Zeiten« kommen Autor:innen aus Deutschland, Russland und der Ukraine zusammen, die in literarischen Begegnungen mit ihren Gesprächspartnern ihre Texte vorstellen und sich zu einem gemeinsamen thematischen Schwerpunkt austauschen.</p>
<p>Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem VFSV e.V., SLoG e.V. und auslandSPRACHEN, großzügig gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa</p>
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		<title>Svenja Leiber  »Kazimira«</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/kazimira/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Nov 2021 08:27:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Svenja Leiber »Kazimira« Moderation Natascha Freundel Ein abgelegener Ort am Baltischen Meer, Ende 19. Jahrhundert. Antas ist einer der wichtigsten Arbeiter im Bernsteinwerk der Hirschbergs. Auch seine Frau Kazimira will dort arbeiten, aber muss sich um Haus und Kind kümmern. Mit dem Erfolg der Grube wachsen Neid und Missgunst. Zugleich werden Antisemitismus und Nationalismus im [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Svenja Leiber »Kazimira«</h3>
<p>Moderation Natascha Freundel</p>
<p>Ein abgelegener Ort am Baltischen Meer, Ende 19. Jahrhundert. Antas ist einer der wichtigsten Arbeiter im Bernsteinwerk der Hirschbergs. Auch seine Frau Kazimira will dort arbeiten, aber muss sich um Haus und Kind kümmern. Mit dem Erfolg der Grube wachsen Neid und Missgunst. Zugleich werden Antisemitismus und Nationalismus im Kaiserreich laut. Kazimira muss miterleben, wie die Hirschbergs vertrieben werden, ihr eigener Sohn am Ersten Weltkrieg zerbricht und die verödete Grube, einst Versprechen von Wohlstand und Fortschritt, schließlich zum Schauplatz deutscher Verbrechen im Zweiten Weltkrieg wird. Über fünf Generationen folgt der Roman den Schicksalen von Frauen, erzählt vom Aufstieg und Verfall der »Annagrube«, einem Kristallisationspunkt der Geschichte des 20. Jahrhunderts, und fragt nach den Ursachen von Hass und Gewalt.</p>
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