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	<title>Rollenbilder &#8211; LTV</title>
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	<description>Literatur für alle</description>
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	<title>Rollenbilder &#8211; LTV</title>
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		<title>Julia Wolf »Du, hier«</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/am-17-3-um-19-uhr-julia-wolf-du-hier/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Mar 2026 18:20:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Julia Wolf »Du, hier« Die Autorin im Gespräch mit Carolin Wiedemann Richtig gute Kurzgeschichten können ja angeblich nur Amerikaner schreiben. Oder Alice Munro, Katherine Mansfield und Gabriele Wohmann, leider alle tot. Und Julia Wolf, sehr lebendig, wie die Kurzgeschichtensammlung mit dem das Jetzt und die Gegenwart deutlich betonenden Titel »Du, hier« zeigt. Ihre Heldinnen, Frauen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Julia Wolf »Du, hier«<br />
Die Autorin im Gespräch mit Carolin Wiedemann</p>
<p>Richtig gute Kurzgeschichten können ja angeblich nur Amerikaner schreiben. Oder Alice Munro, Katherine Mansfield und Gabriele Wohmann, leider alle tot. Und Julia Wolf, sehr lebendig, wie die Kurzgeschichtensammlung mit dem das Jetzt und die Gegenwart deutlich betonenden Titel »Du, hier« zeigt. Ihre Heldinnen, Frauen wie Stella, Judith und Wanda, sind nicht mehr jung, aber auch noch nicht alt. Hineingewachsen in ihre Rollen als Freundinnen, Geliebte, erwachsene Töchter oder späte Mütter, stellen sie fest: So etwas wie einen schlüssigen Lebensentwurf, den es dann nur noch runterzuleben gilt, gibt es nicht. Jede Lebenssituation, jede Begegnung mit der Gegenwart (der sogenannte Alltag) und der Vergangenheit (die sogenannte Erinnerung und die Menschen, die plötzlich in echt wieder vor einem stehen) muss neu angegangen und bewältigt werden. Und so werden die Begegnung mit der besten Freundin aus Schultagen, die Prügelei mit einem Catcaller oder der Besuch im Haus der gerade verstorbenen Schwiegermutter zu Momenten, in denen sie vorgeprägte Wege verlassen.</p>
<p>Short Stories at its best also, über deren Protagonistinnen, ihre Lust und Wut, Julia Wolf sich im Zirkuszelt auf dem Tempelhofer Feld mit Caroline Wiedemann (Missy Magazin) unterhält.</p>
<p>Julia Wolf »Du, hier«, dtv 2026</p>
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		<title>Verena Lueken »Alte Frauen«</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/am-10-3-um-19-uhr-verena-lueken-alte-frauen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Mar 2026 18:39:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Verena Lueken »Alte Frauen« Die Autorin im Gespräch mit Ulrike Edschmid, Ulrike Ottinger und Katharine Sehnert. Es moderiert Maria-Christina Piwowarski. Alter ist kein Ende, sondern ein Neubeginn. Das zeigen nicht nur unsere heutigen Gäste Ulrike Edschmid, Ulrike Ottinger und Katharine Sehnert, sondern Frauen wie Vivian Gornick, Jane Campbell, Carmen Herrera oder Lucinda Childs. Mit vielen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Verena Lueken »Alte Frauen«<br />
Die Autorin im Gespräch mit Ulrike Edschmid, Ulrike Ottinger und Katharine Sehnert. Es moderiert Maria-Christina Piwowarski.</p>
<p>Alter ist kein Ende, sondern ein Neubeginn. Das zeigen nicht nur unsere heutigen Gäste Ulrike Edschmid, Ulrike Ottinger und Katharine Sehnert, sondern Frauen wie Vivian Gornick, Jane Campbell, Carmen Herrera oder Lucinda Childs. Mit vielen von ihnen hat Verena Lueken für ihr neues Buch gesprochen und sie sehr persönlich porträtiert. Manche haben sich neu erfunden, andere haben immer weitergemacht und schaffen im hohen Alter den internationalen Durchbruch als Künstlerinnen und Schriftstellerinnen. Sie sind mutig, fordern nichts ein, aber nehmen sich, was sie brauchen.</p>
<p>Doch alte Frauen sind in unserer Gesellschaft keinesfalls immer und überall gut angesehen. Positive Rollenbilder? Gibt es kaum – von der freundlichen Oma mal abgesehen. Je älter die Frauen sind, desto mehr verschwinden sie aus der Öffentlichkeit. Und tauchen erst wieder auf, wenn sie auf die Hundert zugehen oder als Exzentrikerinnen auf TikTok Karriere machen. Was alte Frauen wirklich sind, bleibt oft unentdeckt: Feministinnen, Liebende, Kämpfende, Unangepasste, oft auch Spät-»Entdeckte«.</p>
<p>Mit »Alte Frauen« hat Verena Lueken ein Buch über Freiheit im Alter jenseits gesellschaftlicher Klischees vorgelegt und zeichnet die inspirierenden Lebensentwürfe von Schriftstellerinnen und Künstlerinnen nach, in all ihrer Leidenschaft und Vitalität. Darüber spricht die Autorin mit der Schriftstellerin Ulrike Edschmid, Filmemacherin Ulrike Ottinger und der Tänzerin Katharine Sehnert. Es moderiert die Literaturexpertin und Podcasterin Maria-Christina Piwowarski.</p>
<p>Verena Lueken »Alte Frauen«, Ullstein Verlag 2025</p>
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		<title>Meisterwerke: »Die Wand« von Marlen Haushofer</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/meisterwerke-der-literatur-und-was-sie-uns-lehren-marlen-haushofer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Dec 2024 09:36:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wolfgang M. Schmitt im Gespräch mit Theresia Enzensberger über »Die Wand« von Marlen Haushofer Während eines Ausflugs in die Berge wird eine 40-jährige Frau plötzlich durch eine unsichtbare Wand von der restlichen Welt abgeschnitten. Jenseits der Wand scheint alles Leben erstarrt zu sein; die Menschen und Tiere wirken wie versteinert oder tot. In dieser absoluten Isolation muss die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wolfgang M. Schmitt im Gespräch mit Theresia Enzensberger über »Die Wand« von Marlen Haushofer</p>
<p>Während eines Ausflugs in die Berge wird eine 40-jährige Frau plötzlich durch eine unsichtbare Wand von der restlichen Welt abgeschnitten. Jenseits der Wand scheint alles Leben erstarrt zu sein; die Menschen und Tiere wirken wie versteinert oder tot. In dieser absoluten Isolation muss die Frau lernen, allein zu überleben. Marlen Haushofer veröffentlichte 1963 diese außergewöhnliche, dem magischen Realismus nahestehende Robinsonade unter dem Titel »Die Wand«. Dieser Klassiker der deutschsprachigen Literatur ist zum einen ein literarisches Meisterwerk, in dem die Ich-Erzählerin schonungslos und mit einer präzisen Sprache sich selbst, die conditio humana sowie die gewaltsamen Gesellschaftsstrukturen hinterfragt, zum anderen ist »Die Wand« ein hochpolitischer, feministischer, zivilisationskritischer Roman, dessen Aktualität keineswegs passé ist. Die Schriftstellerin Theresia Enzensberger und der Podcaster und Autor Wolfgang M. Schmitt diskutieren über die Bezüge zur Gegenwart.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Meisterwerke: »Die Wahlverwandtschaften« von Goethe</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/meisterwerke-der-literatur-und-was-sie-uns-lehren-3/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Jun 2024 15:13:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wolfgang M. Schmitt im Gespräch mit Ole Liebl über »Die Wahlverwandtschaften« von Johann Wolfgang von Goethe Die Kernfamilie hat sich nicht gänzlich aufgelöst, aber sie steht lange schon im Wettbewerb zu anderen Beziehungs- und Familienmodellen. Werden, wenn die Liebesbeziehungen sich als vergänglich erweisen, die Freundschaften wichtiger? Und sollte man die Familie, die an Ideen von [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wolfgang M. Schmitt im Gespräch mit Ole Liebl über »Die Wahlverwandtschaften« von Johann Wolfgang von Goethe</p>
<p>Die Kernfamilie hat sich nicht gänzlich aufgelöst, aber sie steht lange schon im Wettbewerb zu anderen Beziehungs- und Familienmodellen. Werden, wenn die Liebesbeziehungen sich als vergänglich erweisen, die Freundschaften wichtiger? Und sollte man die Familie, die an Ideen von Abstammung und Generationen gekoppelt ist, durch selbst gewählte Verwandte ersetzen? Johann Wolfgang von Goethe trieb das bereits 1809 um, als er seinen Roman »Die Wahlverwandtschaften« publizierte, in dem er ein radikal neues Familien- und Beziehungskonzept durchexerziert. Was hat der Klassiker uns und was haben wir dem Klassiker mehr als 200 Jahre später zu sagen? Sollten wir unserem Begehren freien Lauf lassen? Hat die Vernunft ausgedient? Welchen Platz haben Liebende in der Gesellschaft? Goethes Meisterwerk »Die Wahlverwandtschaften« fasziniert und provoziert noch immer. Über das politisch bis heute hochbrisante Buch diskutiert der YouTuber und Podcaster Wolfgang M. Schmitt mit dem Autor und TikToker Ole Liebl, der mit seinem gerade erschienenen Buch »Freunde lieben. Die Revolte in unseren engsten Beziehungen« ebenfalls die tradierten Liebesordnungen hinterfragt.</p>
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		<title>»Werde ich noch einmal meine Haare mit Wind kämmen?«</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/werde-ich-noch-einmal-meine-haare-mit-wind-kaemmen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 May 2024 09:31:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ein Abend mit zeitgenössischer Lyrik &#38; Musik von Künstler:innen aus (Exil)Iran Mit Homa Faghiri (Rezitation), Azin Zahedi (Santur &#38; Flöte), Kathrin von Kieseritzky (Saxofon) und Muriel Razavi (Bratsche &#38; Live-Electronics). Künstlerische Leitung: Teresa Reiber »Werde ich noch einmal meine Haare mit Wind kämmen?«, so fragt Forugh Farochzzad, eine der wichtigsten Dichterinnen der iranischen Moderne, die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Abend mit zeitgenössischer Lyrik &amp; Musik von Künstler:innen aus (Exil)Iran</p>
<p>Mit Homa Faghiri (Rezitation), Azin Zahedi (Santur &amp; Flöte), Kathrin von Kieseritzky (Saxofon) und Muriel Razavi (Bratsche &amp; Live-Electronics).<br />
Künstlerische Leitung: Teresa Reiber</p>
<p>»Werde ich noch einmal meine Haare mit Wind kämmen?«, so fragt Forugh Farochzzad, eine der wichtigsten Dichterinnen der iranischen Moderne, die bis heute iranische Künstler:innen inspiriert. Seit der Islamischen Revolution von 1979 können sich diese nur unter Inkaufnahme von Zensur und Gefängnisstrafen im Iran gesellschaftskritisch äußern, sie arbeiten im Untergrund oder gehen ins Exil. Lyrikerinnen wie Maryam Fathi oder Sara Mohammadi Ardehali vertreten dabei feministische Positionen, sie reflektieren über die Stellung der Frau in der gegenwärtigen iranischen Gesellschaft, stellen traditionelle Rollenstereotype iranischer Männer und Frauen in Frage, während Athena Farrokhzad in »Vitsvit/Bleiweiß« dezidiert queerfeministische und transkulturelle Erfahrungsräume und Rassismuserfahrungen in Europa thematisiert. Der Abend greift diese Stimmen auf und führt sie zusammen u. a. mit Musik von Komponistinnen aus dem Netzwerk IFCA (Iranian Female Composer Association) sowie Improvisationen mit Stimme, Santur, Saxofon und Klangpercussion von in Berlin lebenden Musikerinnen. Die Gedichte werden auf deutsch und in Teilen auf persisch gelesen.</p>
<p>Die Veranstaltung findet im Rahmen des Kultursommerfestivals Berlin 2023 statt.</p>
<p>Kamera/Schnitt: Jonas Freudenberger</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>»Heute ist ein guter Tag, das Patriarchat abzuschaffen«</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/heute-ist-ein-guter-tag-das-patriarchat-abzuschaffen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Mar 2024 09:01:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Mit Aiki Mira, Theresa Brückner und Theresa Hannig Moderation Jamie-Lee Campbell Brauchen wir den Feminismus in Deutschland noch? Und wenn ja, welchen: Den Neo-, Post-, Mütter-, Femen- oder intersektionalen Feminismus? Aiki Mira, Theresa Brückner und Theresa Hannig stellen – passend zum Feministischen Kampftag am 8. März – den  Essayband »Heute ist ein guter Tag, das Patriarchat abzuschaffen« vor, lesen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Aiki Mira, Theresa Brückner und Theresa Hannig</p>
<p>Moderation Jamie-Lee Campbell</p>
<p>Brauchen wir den Feminismus in Deutschland noch? Und wenn ja, welchen: Den Neo-, Post-, Mütter-, Femen- oder intersektionalen Feminismus? Aiki Mira, Theresa Brückner und Theresa Hannig stellen – passend zum Feministischen Kampftag am 8. März – den  Essayband »Heute ist ein guter Tag, das Patriarchat abzuschaffen« vor, lesen aus ihren Beiträgen und stellen sich den Fragen des Publikums. Was bedeutet Feminismus heute?</p>
<p>Gastveranstaltung in Kooperation mit dem S. Hirzel Verlag</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Pia Klemp »Die Schrecklichen«</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/pia-klemp-die-schrecklichen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Dec 2023 15:01:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Moderation Carolin Wiedemann Gorgo – eine erfolglose Schriftstellerin mit rabiaten Charakterzügen – schreckt selbst im Club bei wummernden Bässen nicht davor zurück, das politische, soziale und wirtschaftliche System zu kritisieren. Zusammen mit ihren Freundinnen betreibt sie ein inoffizielles Frauenhaus, streitet sich über alte und neue Rollenbilder und debattiert über den Niedergang des Patriarchats. Pia Klemp, Seenotrettungskapitänin [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Moderation Carolin Wiedemann</p>
<p>Gorgo – eine erfolglose Schriftstellerin mit rabiaten Charakterzügen – schreckt selbst im Club bei wummernden Bässen nicht davor zurück, das politische, soziale und wirtschaftliche System zu kritisieren. Zusammen mit ihren Freundinnen betreibt sie ein inoffizielles Frauenhaus, streitet sich über alte und neue Rollenbilder und debattiert über den Niedergang des Patriarchats. Pia Klemp, Seenotrettungskapitänin und Schriftstellerin, erzählt von Frauen und queeren Menschen, ihren Kämpfen gegen Unterdrückung und gegen das falsche Leben in einer Welt, die das Schrecklichsein unausweichlich macht.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>»Doppelrollen im Literaturbetrieb«</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/doppelrollen-im-literaturbetrieb/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jun 2022 14:04:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Mit Johannes Franzen, Christiane Frohmann, Lea Schneider, Hanna Hamel und Eva Stubenrauch &#160; Die Digitalisierung verändert den Literaturbetrieb. Das betrifft einerseits die Literatur selbst, die neuen Produktions-, Distributions- und Rezeptionsbedingungen unterliegt, andererseits aber auch den Umgang mit Literatur, der heute von veränderten kritischen Praktiken, Rollenbildern und Öffentlichkeitsformaten geprägt ist. Wo Hierarchien zunehmend abgebaut werden, wird [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Mit Johannes Franzen, Christiane Frohmann, Lea Schneider, Hanna Hamel und Eva Stubenrauch</h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Digitalisierung verändert den Literaturbetrieb. Das betrifft einerseits die Literatur selbst, die neuen Produktions-, Distributions- und Rezeptionsbedingungen unterliegt, andererseits aber auch den Umgang mit Literatur, der heute von veränderten kritischen Praktiken, Rollenbildern und Öffentlichkeitsformaten geprägt ist. Wo Hierarchien zunehmend abgebaut werden, wird Literatur zu einem ›ubiquitären‹ Phänomen (Schulze), das Schnittstellen mit anderen Diskursen ausbildet und die tradierte Aufgabenverteilung im Literaturbetrieb infrage stellt. Insbesondere die sozialen Medien lassen die Grenzen zwischen Autorschaft, Literaturkritik und Literaturwissenschaft verschwimmen und kreieren Rollenhybride, die vormals getrennte Kompetenzen in einer Person vereinen. Die neue Nähe von Schreiben, Bewerten und Analysieren birgt Chancen und Risiken, wenn zum Beispiel gesteigerte Sichtbarkeit auch größere Angriffsflächen bietet und zu mehr Vorsicht führt oder die Aktivität in sozialen Netzwerken mit dem alten Primat kritischer Distanz kollidiert. Gerade im Kontext neuer sozialer Phänomene wie beispielsweise dem der »Stilgemeinschaften« (Baßler) und ihrer Verbindung von Ethik und Ästhetik stellen sich Fragen nach Materialzugang und Reichweite, nach Neutralität und Engagement in neuer Weise.</p>
<p>Die Veranstaltung stellt mit Lea Schneider, Christiane Frohmann und Johannes Franzen drei Akteur:innen aufs Podium, die im Gespräch ihre Doppelrollen im Literaturbetrieb reflektieren. Wie sich digitale Publikationsformate und Öffentlichkeitsstrukturen auf die Wahrnehmung, Trennung und Vermischung von Rollen auswirken, steht dabei ebenso zur Debatte wie die historische Differenz dieser postdigitalen Doppelrollen zu tradierten Hybrididentitäten wie denen des ›engagierten Schriftstellers‹ oder der ›Akademikerin im Feuilleton‹.</p>
<p>Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung als Teil der Reihe <a href="https://www.zfl-berlin.org/meldungen-detail/items/veranstaltungsreihe-spielraeume-der-gegenwartsliteratur.html">Spielräume der Gegenwartsliteratur</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>»Verfluchte Misteln« &#124; Landwirtschaft und Literatur</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/verfluchte-misteln-landwirtschaft-und-literatur/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 May 2022 09:54:46 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://literaturkanal.tv/?post_type=film&#038;p=8002</guid>

					<description><![CDATA[»Verfluchte Misteln« &#124; Landwirtschaft und Literatur Moderation: Ismar Hačam Eine junge Schriftstellerin zieht aus Berlin in ihr slowenisches Heimatdorf zurück, um den Hof ihrer Mutter zu übernehmen. Nach zehn Jahren lässt sie das Großstadtpflaster Berlins hinter sich und stellt sich den Herausforderungen des Landlebens: Menschen in ihrer Umgebung zweifeln an ihrer Entscheidung, ihre Werkzeuge sind [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>»Verfluchte Misteln« | Landwirtschaft und Literatur</h3>
<p>Moderation: Ismar Hačam</p>
<p><span data-sheets-value="{&quot;1&quot;:2,&quot;2&quot;:&quot;Eine junge Schriftstellerin zieht aus Berlin in ihr slowenisches Heimatdorf zurück, um den Hof ihrer Mutter zu übernehmen. Nach zehn Jahren lässt sie das Großstadtpflaster Berlins hinter sich und stellt sich den Herausforderungen des Landlebens: Menschen in ihrer Umgebung zweifeln an ihrer Entscheidung, ihre Werkzeuge sind alt und unbrauchbar und sie muss ihre jungen Pflanzen vor dem launischen Wetter und den Folgen des Klimawandels schützen. Davon erzählt Nataša Kramberger in ihrem autofiktionalen Roman “Verfluchte Misteln” (Verbrecher Verlag; Ü: Liza Linde). Sie erforscht kritisch und selbstironisch die Rollenbilder, die ihre beiden Lebenswelten prägen und nicht zuletzt die Beziehung zwischen Mensch und Natur. Die Autorin unterhält sich mit Ismar Hačam über Bäume und Misteln, Landwirtschaft und Literatur.&quot;}" data-sheets-userformat="{&quot;2&quot;:513,&quot;3&quot;:{&quot;1&quot;:0},&quot;12&quot;:0}">Eine junge Schriftstellerin zieht aus Berlin in ihr slowenisches Heimatdorf zurück, um den Hof ihrer Mutter zu übernehmen. Nach zehn Jahren lässt sie das Großstadtpflaster Berlins hinter sich und stellt sich den Herausforderungen des Landlebens: Menschen in ihrer Umgebung zweifeln an ihrer Entscheidung, ihre Werkzeuge sind alt und unbrauchbar und sie muss ihre jungen Pflanzen vor dem launischen Wetter und den Folgen des Klimawandels schützen. Davon erzählt Nataša Kramberger in ihrem autofiktionalen Roman »Verfluchte Misteln« (Verbrecher Verlag; Ü: Liza Linde). Sie erforscht kritisch und selbstironisch die Rollenbilder, die ihre beiden Lebenswelten prägen und nicht zuletzt die Beziehung zwischen Mensch und Natur. Die Autorin unterhält sich mit Ismar Hačam über Bäume und Misteln, Landwirtschaft und Literatur.</span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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