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	<title>Soziologie &#8211; LTV</title>
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	<description>Literatur für alle</description>
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	<title>Soziologie &#8211; LTV</title>
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		<title>Battle der Welterklärer:innen</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/am-23-2-um-19-30-uhr-battle-der-welterklaerer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Feb 2026 18:04:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Teresa Koloma Beck, Steffen Mau, Heinz Bude und Stephan Lessenich versuchen, diese Welt zu erklären. Es moderiert Vivian Perkovic Vier Soziolog:innen, vier Blickwinkel auf eine Gegenwart, die vielen aus den Fugen geraten scheint. Teresa Koloma Beck, Steffen Mau, Heinz Bude und Stephan Lessenich diskutieren mit der Moderatorin Vivian Perkovic über Transformationsprozesse, Strukturen und Konfliktlinien, die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Teresa Koloma Beck, Steffen Mau, Heinz Bude und Stephan Lessenich versuchen, diese Welt zu erklären. Es moderiert Vivian Perkovic</p>
<p>Vier Soziolog:innen, vier Blickwinkel auf eine Gegenwart, die vielen aus den Fugen geraten scheint. Teresa Koloma Beck, Steffen Mau, Heinz Bude und Stephan Lessenich diskutieren mit der Moderatorin Vivian Perkovic über Transformationsprozesse, Strukturen und Konfliktlinien, die unsere Gesellschaft prägen.</p>
<p>Wie entstehen soziale Konflikte? Wie wirken der Kolonialismus und die DDR-Geschichte bis in unsere Gegenwart nach? Und wie lässt sich diese Welt überhaupt noch erklären? Vier der profiliertesten Stimmen der deutschen Soziologie wagen an diesem Abend einen gemeinsamen Versuch.</p>
<p>Teresa Koloma Beck &amp; Florian P. Kühn (Hg.) »&#x200d;Zur Intervention. Afghanistan und die Folgen«, Hamburger Edition 2023<br />
Ricarda Lang &amp; Steffen Mau »&#x200d;Der Große Umbruch. Ein Gespräch über Krise, Konflikte und Kompromisse«, Ullstein 2025TRans<br />
Heinz Bude, Bettina Munk, Karin Wieland »&#x200d;Transit 64«, Hanser 2025<br />
Stephan Lessenich »&#x200d;Nicht mehr normal«, Hanser Berlin 2022</p>
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			</item>
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		<title>Thomas Wagner »Abenteuer der Moderne. Die großen Jahre der Soziologie 1949–1969«</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/thomas-wagner-abenteuer-der-moderne-die-grossen-jahre-der-soziologie-1949-1969/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Sep 2025 11:54:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Moderation: Sebastian Friedrich Anfang der 1960er: Wenige Jahre nachdem Theodor W. Adorno die Berufung Arnold Gehlens nach Heidelberg hintertrieben hatte, begannen sie einen Briefwechsel, trafen sich privat und zu Rundfunkgesprächen, die auch am Berliner Ensemble gehört wurden. Mit illustren Nebenfiguren wie Arendt, Augstein, Brecht, Benn und Wolfgang Harich schildert Thomas Wagner vor dem Hintergrund der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Moderation: Sebastian Friedrich</p>
<p>Anfang der 1960er: Wenige Jahre nachdem Theodor W. Adorno die Berufung Arnold Gehlens nach Heidelberg hintertrieben hatte, begannen sie einen Briefwechsel, trafen sich privat und zu Rundfunkgesprächen, die auch am Berliner Ensemble gehört wurden. Mit illustren Nebenfiguren wie Arendt, Augstein, Brecht, Benn und Wolfgang Harich schildert Thomas Wagner vor dem Hintergrund der deutschen Teilung und einer sich rasant modernisierenden Gesellschaft die Geschichte der Begegnung eines zurückgekehrten Exilanten mit einem Nazi-Karrieristen. Wie konnte es zu dieser Annäherung kommen und was interessierte viele Linke und Antifaschisten an den Theorien eines heute auch in Kreisen der Neuen Rechten hochgehaltenen Intellektuellen?</p>
<p>In Kooperation mit Klett-Cotta</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Birgit Birnbacher »Wovon wir leben«</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/birgit-birnbacher-wovon-wir-leben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jul 2024 06:57:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Moderation: Miryam Schellbach Ein Fehler katapultiert Julia in ihr altes Leben im Dorf zurück. Dort scheint alles schlimmer: Die Fabrik, in der das halbe Dorf gearbeitet hat, existiert nicht mehr. Die Mutter hat den Vater und den kranken Bruder nach Jahren des Aufopferns verlassen. Julia ist zunächst neidisch auf Oskar, der einen Herzinfarkt hatte und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Moderation: Miryam Schellbach</p>
<p>Ein Fehler katapultiert Julia in ihr altes Leben im Dorf zurück. Dort scheint alles schlimmer: Die Fabrik, in der das halbe Dorf gearbeitet hat, existiert nicht mehr. Die Mutter hat den Vater und den kranken Bruder nach Jahren des Aufopferns verlassen. Julia ist zunächst neidisch auf Oskar, der einen Herzinfarkt hatte und mit seinem gewonnenen Grundeinkommen neue Pläne schmiedet. Doch was bringt Julias Zukunft für sie? Der Roman erzählt von Arbeit und Arbeitslosigkeit, der Frage, wie und wovon wir in Zukunft leben – und von Währungen wie Geld, Zeit, Freiheit oder Sicherheit.</p>
<p>Mit freundlicher Unterstützung durch das Österreichische Kulturforum Berlin</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nadia Shehadeh im Gespräch mit Literaturdistrikt</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/nadia-shehadeh-im-gespraech-mit-literaturdistrikt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Apr 2024 07:55:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Im Rahmen des Literaturdistrikt Festivals 2023 treffen wir Nadia Shehadeh, um über ihr Buch »Anti-Girlboss. Den Kapitalismus vom Sofa aus bekämpfen« zu sprechen. Das Gespräch führt Daniel Schmelhaus »Work hard, party hard!« »Leistung zahlt sich aus!« Solche hohlen Phrasen kann Nadia Shehadeh nicht mehr hören. Was, wenn der Führungsjob mit Verantwortung keinen Spaß macht, Papier [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen des Literaturdistrikt Festivals 2023 treffen wir Nadia Shehadeh, um über ihr Buch »Anti-Girlboss. Den Kapitalismus vom Sofa aus bekämpfen« zu sprechen.</p>
<p>Das Gespräch führt Daniel Schmelhaus</p>
<p>»Work hard, party hard!« »Leistung zahlt sich aus!« Solche hohlen Phrasen kann Nadia Shehadeh nicht mehr hören. Was, wenn der Führungsjob mit Verantwortung keinen Spaß macht, Papier sortieren am Kopierer aber schon? Was, wenn man kein Leben auf der Überholspur führen möchte, sondern lieber auf der Couch liegt und auf »productivity« pfeift? Und was, wenn das von vielen gelobte Leistungsprinzip eigentlich nur eine Mär ist, die Statusunterschiede nicht erklären kann und Menschen unglücklich macht?</p>
<p>Vor allem Frauen wird eingetrichtert, dass sie sich mit individuellem Ehrgeiz aus gesellschaftlichen Ungerechtigkeitsstrukturen befreien könnten. Das ist kollektiver Selbstbetrug, der uns auf perfide Art Chancengleichheit vortäuscht und zu immer mehr bezahlter und unbezahlter Arbeit antreibt, findet Nadia Shehadeh. Statt ein stressiges Leben auf der Überholspur befürwortet sie das Leben als Anti-Girlboss: Ambition spielt darin keine Hauptrolle mehr und das Durchschnittliche wird nicht verachtet, sondern begrüßt. Sie plädiert dafür, sich eine Komfortzone zu bewahren, die davor schützt, für Anforderungen von außen auszubrennen.</p>
<p>Wenn wir erkennen, dass es nicht so wichtig ist, alles zu haben, alles zu können und immer am Limit zu arbeiten, lebt sich das Leben nicht nur leichter, sondern auch glücklicher.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gespräch mit Jens Jessen</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/gespraech-mit-jens-jessen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Apr 2022 13:15:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Gespräch mit dem Autor und Journalisten Jens Jessen (DIE ZEIT) über sein Buch »Der Deutsche. Fortpflanzung, Herdenleben, Revierverhalten«. Oft wird er bewundert, der Deutsche, geliebt aber wird er nie. Es geht ihm wie dem einsamen Streber auf dem Schulhof, man traut ihm gute Noten, aber auch allerlei Finsteres zu – was er dann leider auch [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gespräch mit dem Autor und Journalisten Jens Jessen (DIE ZEIT) über sein Buch »Der Deutsche. Fortpflanzung, Herdenleben, Revierverhalten«. Oft wird er bewundert, der Deutsche, geliebt aber wird er nie. Es geht ihm wie dem einsamen Streber auf dem Schulhof, man traut ihm gute Noten, aber auch allerlei Finsteres zu – was er dann leider auch zuverlässig liefert. Doch gibt es »den Deutschen« überhaupt, und warum gilt er in anderen Nationen noch immer als faustischer Mensch, unverbesserlicher Romantiker oder humorloser Grobian, wenn nicht gar ewiger Nazi?</p>
<p>Der Deutsche fürchtet sich vor Deutschen und vor allem davor, im Ausland als Deutscher erkannt zu werden. Meist aber entlarvt er sich schon durch die unvorteilhafte Brille, die er trägt. Warum kleidet er sich so schlecht, ist erotisch unbegabt und spielt sich zugleich als Lehrmeister auf? Wie lebt er unter seinesgleichen, die sich dem Ideal der Gleichheit verschrieben haben und Unterschiede mit Argwohn betrachten? Aus der Art zu schlagen, ist unzulässig. Zu dieser Art aber gehören seit jeher auch Selbstkritik und Selbsthass. Recht bedacht, sind diese vielleicht sogar seine besten Eigentümlichkeiten. Wohl wissend, dass Dichtung und Wahrheit hier nah beieinanderliegen, widmet sich Jens Jessen den deutschen Befindlichkeiten und Befangenheiten. In seinem fulminanten Essay spießt er jene karikaturhaft überzeichneten Zuschreibungen auf, die nicht zuletzt von uns Deutschen selbst sorgfältig gehegt werden.</p>
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