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Sarajevo vor dreißig Jahren. Es herrscht Krieg. Die Stadt ist belagert. Die Menschen harren aus, kämpfen und versuchen trotzem ihr Leben zu leben. So wie die beiden Protagonistinnen in Nenad Veličkovićs und Vernesa Berbos Romanen, die an diesem Sarajevo-Abend aufeinandertreffen.

Seit einigen Jahren spielt Saša Stanišić mit seinem Sohn ein Erzählspiel: Der Kleine gibt drei Worte vor, und Saša Stanišić macht eine Geschichte daraus. Die immer damit anfängt, dass er mit dem Taxi wegfährt – und zum guten Schluss zurückkehrt. Am Rande des Literaturfestivals in Reykjavík erfand er eine Geschichte für uns – zu den Worten „Fuchs“, „Vulkan“, „T-Shirt“.

Sarajevo

Vernesa Berbo und Nenad Veličković im Gespräch mit Vivian Perkovic. Aus dem Bosnischen übersetzt Christoph Rolle, es liest David Ruland. Sarajevo vor dreißig