
Buchmesse Pop-Up Livestream
Programm im Livestream von der Bühne Werk 2 – Halle D Samstag, 19.3.2022 ab 14:30 Uhr 00:08:15 Lesung Heike Geißler »Die Woche«, Suhrkamp
Livestream von der Bühne Werk 2 – Halle D auf der Buchmesse Pop-Up
Es lesen Heike Geißler, Andreas Bernard, Sven Pfizenmaier, Ruth Herzberg und Thomas Urban.
Im Rahmen der Pop-up-Buchmesse liest Ruth Herzberg aus ihrem neuen Roman »Wie man mit einem Mann unglücklich wird«.
Im Rahmen der Pop-up-Buchmesse liest Sven Pfizenmaier aus seinem Debütroman »Draußen feiern die Leute«.
»Seit Tagen lebt meine Mutter in einem Luftschutzkeller. Sie ist 86. Sie ist Kriegskind und hat schon einmal die Stadt zerbombt gesehen. Sie sitzt dort unten mit 150 Leuten in einem Kellerraum unter einer Schule in Kiew. Die ganze Zivilbevölkerung in den europäischen Staaten muss auf die Straße gehen.«
Katja Petrowskaja, Schriftstellerin
Alle zwei Wochen spricht Felix Müller, Kulturchef der Berliner Morgenpost, mit Janika Gelinek und Sonja Longolius, den beiden Leiterinnen des Literaturhaus Berlin über die neuesten Bücher, Texte und Themen.
Von Hegels Wirken an der Berliner Universität am Kupfergraben aus geht es um den privaten Hegel: die freundschaftlich-politischen Treffen, die in seiner Wohnung stattfanden, die Anfänge der Spaltung von Links- und Rechtshegelianern, bis zu seinem Tod zu Zeiten der Cholera.
Yirgalem Fisseha Mebrahtu, eritreische Lyrikerin, Journalistin und Schriftstellerin, spricht im filmischen Autorinnen-Porträt #femaleheritage über ihr Leben in Eritrea, ihre mehrjährige Gefängniszeit, ihr Bangen zwischen Folter und Hoffnung, Verlust und Verschwinden bekannter und unbekannter Menschen. Was bedeutet ihr Lyrik?
Autor und Philosoph Jörg Bernardy gibt Denkimpulse zu Fake News und Verschwörungstheorien.
Geeignet für Jugendliche ab 14 Jahren.
Seit nunmehr vier Jahrzehnten schreibt Kerstin Hensel Gedichte, Prosa, Essays, Features. Doch sie ist nicht nur Schriftstellerin, sondern als Professorin für deutsche Verssprache auch eine Vermittlerin im poetischen Fach. In ihrem neuen Gedichtband »Cinderella räumt auf« bewegt sie sich mit eben dieser Souveränität durch sämtliche Formen des lyrischen Genres.
Klo putzen, Kranke pflegen, Abendessen kochen, Angehörige umsorgen: Was hat das mit Literatur zu tun? Erzählen Texte von diesen (Care-)Tätigkeiten? Wenn ja, wie und vor allem: Wieso?!
Dokumentarfilm #femaleheritage zur Münchner Schriftstellerin und Historikerin Dana von Suffrin (*1985 in München): Sie studierte Politikwissenschaft, jüdischen Geschichte und Kultur sowie allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft in München, Neapel und Jerusalem.
In der Community der Sinti:zze und Rom:nja ist Gianni Jovanovic Aktivist. Eine Stimme von vielen, die Jovanovic nicht alle zu repräsentieren behauptet. Seine Stimme ist laut, seine Sprache explizit. Ich, ein Kind der kleinen Mehrheit beschreibt sein (Über-) Leben in einer weißen Dominanzgesellschaft.
Wie schreibt man vom Krieg? Wie können seine Auswirkungen jenseits des Kriegsschauplatzes dargestellt werden? Welche Rolle spielt die eigene Herkunft und Lebenserfahrung? Wie authentisch, wie fiktiv lässt sich vom Krieg erzählen?
Unter dem Titel »Berlins schönste Seiten« sprechen Janika Gelinek und Sonja Longolius, die das Literaturhaus Berlin leiten, mit Felix Müller, dem Kulturchef der Berliner Morgenpost, über das Lesen und Texte, die sie bewegen.
Der Vortrag bereitet thematisch auf die anschließende Podiumsdiskussion vor (Thema: Die Neue Frau in der Weimarer Republik).
Viele Geschichten beginnen mit einer unerwarteten Erbschaft. So auch bei Friederike, als sie von ihrer Großmutter ein Ladenlokal in Berlin vermacht bekommt – ein Café. Ist das einer jener sehr konkreten Winke mit dem Zaunpfahl, das Leben zu ändern?
Nach ihrem Debüt »Drei Kilometer« legte Nadine Schneider 2021 mit »Wohin ich immer gehe« ihren zweiten Roman vor. Beide siedelt sie am westlichen Rande Rumäniens, in der Nähe von Temeswar/Timișoara, an.
Mit seinem ersten, viel gelobten Roman »Mit der Faust in die Welt schlagen« hat sich der 27-jährige Görlitzer Autor Lukas Rietzschel mit der Perspektivlosigkeit der sächsischen Provinz auseinandergesetzt und sich als starke Stimme aus dem Osten etabliert. Auch die »Raumfahrer« seines neuen Romans sind alles andere als unbeschwert.
Unter dem Titel »Berlins schönste Seiten« sprechen Janika Gelinek und Sonja Longolius, die das Literaturhaus Berlin leiten, mit Felix Müller, dem Kulturchef der Berliner Morgenpost, über das Lesen und Texte, die sie bewegen.
Die Romantik: die bedeutende literarische Epoche, zu der jede:r gleich Gedichte, Bilder und Töne vor sich hat. Der Literaturwissenschaftler Stefan Matuschek blickt in seinem Epochenporträt weit über Deutschland hinaus, nach England und Schottland, nach Italien und Frankreich, und schildert die Romantik als großen Impuls der Moderne, der bis in die Gegenwart hinein wirkt.
London besteht um 1700 aus zwei Städten, in beiden regiert die Gewalt. In der Unterwelt kämpfen Einbrecher, Fälscher und Auftragsmörder um die Vorherrschaft, am Hof streiten sich Minister und Aristokraten um die Gunst der Queen: Alles ist unter Anne Stuarts Kontrolle, religiös und politisch Andersdenkende werden zu Staatsfeinden erklärt, zum meist tödlichen Pranger verurteilt oder weggesperrt im gefürchtetsten Kerker Europas.
Unter dem Titel »Berlins schönste Seiten« sprechen Janika Gelinek und Sonja Longolius, die das Literaturhaus Berlin leiten, mit Felix Müller, dem Kulturchef der Berliner Morgenpost, über das Lesen und Texte, die sie bewegen.
Geht es hier wirklich um Gott? Das Jenseits? Gar das Paradies? Erstmal jedenfalls um das Schwein. Das Schwein ist alleine und bläst Trübsal.
Don Mee Choi spricht mit der Lyrikerin und Übersetzerin Uljana Wolf und dem Moderator Sung Un Gang über die Picador-Gastprofessur in Leipzig und die Kunst der lyrischen Übersetzung.
Stephan Detjen, Chefkorrespondent des Deutschlandfunks, spricht mit der Friedenspreisträgerin Tsitsi Dangarembga über ihr Leben, ihre Bücher und über den Friedenspreis. Die Schauspielerin Verena Noll liest aus Tsitsi Dangarembgas Romanen »Aufbrechen« und »Überleben«.
Schreiben gegen die Norm(en)? ist eine Lesungs- und Diskussionsreihe rund um das Queere, Offene, Nichtfestgelegte und Experimentelle als poetologische Prinzipien eines nicht-normativen Schreibens.
Mitreißend, gekonnt, mit unterschiedlichen Stimmen und großer Theatralik liest der vielfach ausgezeichnete Berliner Autor Ulrich Hub seine Geschichte von einer lahmen Ente und einem blinden Huhn, die sich zusammen auf die Reise nach einem Ort machen, an dem der geheimste Wunsch in Erfüllung gehen soll.
Alexander Kluge im Gespräch mit Janika Gelinek und Sonja Longolius (Literaturhaus Berlin) und Nikolai Longolius (schnee von morgen webTV) über Freud, Aale und den locus amoenus im Netz.
Selim Özdoğans Erzählungen spüren Schönheit und Schmerz im Alltäglichen auf – und legen dabei Überraschendes bloß. Es geht um Musik, um Liebe, um Trauer, um Freundschaft, Trennung, Sehnsucht und Tod.
In ihrem Essay »Gedankenspiele über die Gelassenheit« erzählt die 1923 geborene Schriftstellerin Ilse Helbich mit Weltwissen und Lebensvertrauen vom Älterwerden und dem, was damit im Idealfall einhergeht: Gelassenheit.
Auch 2022 ist auf ein Trio Verlass: versiert, kämpferisch und humorvoll diskutieren die Autor:innen und Journalist:innen Elke Schmitter und Jens Bisky mit dem Historiker Jörg Baberowski über die neuesten Sachbücher.
Dass Lesen weit mehr ist als das sinnstiftende Erfassen von Buchstaben, zeigen die vier Übungen, die dieser Essay versammelt. Sie führen das Lesen zusammen mit dem Schreiben, dem Hören, dem Beten und dem Genießen: Der heute nur wenigen bekannte Franz Xaver Kappus regte Rilke durch seine Briefe zu einer Auseinandersetzung mit den Grundlagen des Dichtens an, die bis heute Schreibende (und Lesende) inspiriert.
Die Autorin im Gespräch mit Lara Tarbuk.
An die 1990er Jahre mag man sich so oder so erinnern, sie waren vor allem auch eines: geprägt von den Kriegen in Jugoslawien.
Das sechste deutsch-ukrainische Schriftstellertreffen der »Brücke aus Papier« sollte die Schriftsteller:innen beider Länder in die Ukraine führen. Doch die Corona-Pandemie erforderte ein komplettes Umdenken. Ein Projekt allerdings, das sich als »Brücke« versteht, ist angesichts einer solchen Situation gefordert, auf neuen Wegen zusammenzukommen. So entstand die Idee der virtuellen Veranstaltung »Paperbridge Circle«.
Das sechste deutsch-ukrainische Schriftstellertreffen der »Brücke aus Papier« sollte die Schriftsteller:innen beider Länder zusammenführen. Doch die Corona-Pandemie erforderte ein komplettes Umdenken. So entstand die Idee der virtuellen Veranstaltung »Paperbridge Circle«: Ein Halbkreis in Iwano-Frankiwsk mit ukrainischen und ein Halbkreis in Berlin mit deutschen Autor:innen werden zu einem simultan gedolmetschten ukrainisch-deutschen Kreis zusammengefügt.
Aphra – who? Wer Virginia Woolfs berühmten Essay »A Room of One’s Own« kennt, erinnert sich vielleicht an die Hommage, die darin auf die erste freie Schriftstellerin Englands gehalten wird. Aber wer kennt ihr Werk?

Programm im Livestream von der Bühne Werk 2 – Halle D Samstag, 19.3.2022 ab 14:30 Uhr 00:08:15 Lesung Heike Geißler »Die Woche«, Suhrkamp

Ruth Herzberg »Wie man mit einem Mann unglücklich wird« Lesung im Rahmen der Pop-up-Buchmesse in Leipzig. Moderation: Nikola Richter Diese Frau weiß, was

Sven Pfizenmaier »Draußen feiern die Leute « Lesung im Rahmen der Pop-up-Buchmesse in Leipzig. Moderation: Ulle Bourceau Ein ganz normales Dorf in Deutschland:

»Ukraine im Krieg« »Seit Tagen lebt meine Mutter in einem Luftschutzkeller. Sie ist 86. Sie ist Kriegskind und hat schon einmal die Stadt

»Berlins schönste Seiten« Folge 4 Janika Gelinek und Sonja Longolius, Leiterinnen des Literaturhaus Berlin, und Felix Müller, Chef des Kulturressorts der Berliner Morgenpost,

Impulsvortrag und Spaziergang mit Publikumsgespräch in Kooperation mit dem ZfL Mit Patrick Eiden-Offe Von Hegels Wirken an der Berliner Universität am Kupfergraben aus

Yirgalem Fisseha Mebrahtu, eritreische Lyrikerin, Journalistin und Schriftstellerin, spricht im filmischen Autorinnen-Porträt #femaleheritage über ihr Leben in Eritrea, ihre mehrjährige Gefängniszeit, ihr Bangen

Autor und Philosoph Jörg Bernardy gibt Denkimpulse zu Fake News und Verschwörungstheorien. Geeignet für Jugendliche ab 14 Jahren. »Junges Literaturbüro goes digital« wird

Moderation Carola Opitz-Wiemers Seit nunmehr vier Jahrzehnten schreibt Kerstin Hensel Gedichte, Prosa, Essays, Features. Doch sie ist nicht nur Schriftstellerin, sondern als Professorin

Mit Jacinta Nandi, Frédéric Valin und Maren Wurster (zugeschaltet) Moderation Annika Klanke Klo putzen, Kranke pflegen, Abendessen kochen, Angehörige umsorgen: Was hat das

Dokumentarfilm #femaleheritage zur Münchner Schriftstellerin und Historikerin Dana von Suffrin (*1985 in München): Sie studierte Politikwissenschaft, jüdische Geschichte und Kultur sowie allgemeine und

»Ich, ein Kind der kleinen Mehrheit« Von und mit Gianni Jovanovic und Oyindamola Alashe Moderation: Shanon Bobinger Musik: Celina Bostic Dolmetscher:innen: Laura Schwengber

Mit Olga Grjasnowa, Sandra Gugić, Nino Haratischwili und Ronya Othmann Moderation Maria-Christina Piwowarski Sandra Gugić und Nino Haratischwili diskutieren und beleuchten im ersten Teil des Abends die literarische

Diese Texte und Bücher werden besprochen: Beppe Fenoglio: Eine Privatsache Aus dem Italienischen von Heinz Riedt Mit einem Nachwort von Francesca Melandri

Vortrag von Liane Schüller Der Vortrag bereitet thematisch auf die anschließende Podiumsdiskussion vor (Thema: Die Neue Frau in der Weimarer Republik). Gefördert durch

Katharina Hacker »Die Gäste« Viele Geschichten beginnen mit einer unerwarteten Erbschaft. So auch bei Friederike, als sie von ihrer Großmutter ein Ladenlokal in

Michaela Nowotnick über »Wohin ich immer gehe« Moderation Ingeborg Szöllösi Begrüßung Winfried Smaczny Nach ihrem Debüt »Drei Kilometer« legte Nadine Schneider 2021 mit

Lukas Rietzschel »Raumfahrer« Moderation: Karin Großmann Mit seinem ersten, viel gelobten Roman »Mit der Faust in die Welt schlagen« hat sich der 27-jährige

Diese Texte und Bücher werden besprochen: Die französische Schriftstellerin Yasmina Reza ist hierzulande vor allem als Dramatikerin bekannt – »Kunst« oder „Der Gott

Stefan Matuschek »Der gedichtete Himmel: Eine Geschichte der Romantik« Moderation: Marianna Lieder Die Romantik: die bedeutende literarische Epoche, zu der jede:r gleich Gedichte,

Markus Gasser »Die Verschwörung der Krähen« Es moderiert Daniel Kehlmann London besteht um 1700 aus zwei Städten, in beiden regiert die Gewalt. In

»Berlins schönste Seiten« Folge 1 Was hast du am Wochenende gelesen? Diese Frage war der Ausgangspunkt für die Idee des Literaturhauses Berlin und

Noemi Somalvico »Ist hier das Jenseits, fragt Schwein« Moderation: Friederike von Kirchbach Geht es hier wirklich um Gott? Das Jenseits? Gar das Paradies?

Don Mee Choi and Uljana Wolf im Gespräch mit Sung Un Gang In englischer Sprache mit deutscher Simultanübersetzung von Lilian-Astrid Geese Die in

Tsitsi Dangarembga im Gespräch mit Stephan Detjen „Die Schriftstellerin und Filmemacherin aus Simbabwe verbindet in ihrem künstlerischen Werk ein einzigartiges Erzählen mit einem

Schreiben gegen die Norm(en)? #2 Mit Doris Anselm, Jasper Nicolaisen, Miku Sophie Kühmel und Muri Darida Moderation: Andrea Schmidt (Verlagshaus Berlin) und Alexander

Ulrich Hub »Lahme Ente, blindes Huhn« Mit Zeichnungen von Jörg Mühle Moderation: Stefanie Ericke-Keidtel Mitreißend, gekonnt, mit unterschiedlichen Stimmen und großer Theatralik liest

»Seien Sie eine Oase: Kultur in Zeiten von Corona« Alexander Kluge im Gespräch mit Janika Gelinek und Sonja Longolius (Literaturhaus Berlin) und Nikolai

Latifa riecht plötzlich nach frisch geröstetem Kaffee, was erstaunliche Folgen hat. Ein junger indischer Germanist knackt das Passwort zum Nachlass eines gefeierten Schriftstellers,

Sieglinde Geisel und Ilse Helbich im Gespräch mit Simone Schröder In ihrem Essay »Gedankenspiele über die Gelassenheit« erzählt die 1923 geborene Schriftstellerin Ilse

»Was ist denn hier passiert?« – Das Literarische Terzett Auch im neuen Jahr ist auf ein Trio Verlass: versiert, kämpferisch und humorvoll diskutieren

Junge Literatur als Homestory: Können Texte trösten? Wir besuchen Hanna Engelmeier und »Trost. Vier Übungen« (Matthes & Seitz). Dass Lesen weit mehr ist

Buchvorstellung Die Autorin im Gespräch mit Lara Tarbuk An die 1990er Jahre mag man sich so oder so erinnern, sie waren vor allem

Das sechste deutsch-ukrainische Schriftstellertreffen der »Brücke aus Papier« sollte die Schriftsteller:innen beider Länder nach Iwano-Frankiwsk in den Westen der Ukraine führen. Die Stadt

Das sechste deutsch-ukrainische Schriftstellertreffen der »Brücke aus Papier« sollte die Schriftsteller:innen beider Länder nach Iwano-Frankiwsk in den Westen der Ukraine führen. Die Stadt

Mit Tobias Schwartz (zugeschaltet), Thomas Böhm und Jördis Triebel Aphra – who? Wer Virginia Woolfs berühmten Essay »A Room of One’s Own« kennt,