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	<title>Exil &#8211; LTV</title>
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	<description>Literatur für alle</description>
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	<title>Exil &#8211; LTV</title>
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	<item>
		<title>»Wenn ich deine Worte lese, finde ich den Weg zurück nach Hause«</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/wenn-ich-deine-worte-lese-finde-ich-den-weg-zurueck-nach-hause/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2026 09:38:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Briefe von Autor:innen im Exil Mit Francesca Melandri und Lina Atfah. Einspieler von Shamsia und Nino Haratischwili Moderation Ulrike Almut Sandig »Schreib mir, Nino, weil ich jedes Mal, wenn ich deine Worte lese, den Rückweg nach Hause finde!«. Mit diesen Worten wendet sich die syrische Dichterin Lina Atfah an Nino Haratischwili – und öffnet einen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Briefe von Autor:innen im Exil</p>
<p>Mit Francesca Melandri und Lina Atfah.<br />
Einspieler von Shamsia und Nino Haratischwili<br />
Moderation Ulrike Almut Sandig</p>
<p>»Schreib mir, Nino, weil ich jedes Mal, wenn ich deine Worte lese, den Rückweg nach Hause finde!«. Mit diesen Worten wendet sich die syrische Dichterin Lina Atfah an Nino Haratischwili – und öffnet einen intimen Raum des Austauschs über Kindheit und Krieg, Erinnerung und verlorene Heimatorte. In den versammelten Briefwechseln aus fast 10 Jahren Weiter Schreiben erleben wir mit, wie sich zwischen Schriftsteller:innen über persönliche und politische Grenzen hinweg tiefe Verbindungen entwickeln. Diese Briefe sind mehr als Erinnerungen – sie sind literarische Zeitdokumente, in denen die persönlichen Schicksale mit weltpolitischen Ereignissen verwebt werden. Und sie zeigen: Wenn wir es wollen, können wir uns miteinander verbinden.</p>
<p>In Kooperation mit Weiter Schreiben</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Julia Cimafiejeva »Zirkus«</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/am-16-6-um-19-uhr-julia-cimafiejeva-zirkus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2026 17:13:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Es moderiert Sieglinde Geisel. Aus dem Belarussischen dolmetscht simultan Viktoria Kirsten »ich kam zur welt mit diesem wanderzirkus in mir. einem zirkus, denk mal an, in einem polessischen dorf. jongleure, akrobaten, bärtige jungfrauen (&#8230;)« Die belarussische Lyrikerin Julia Cimafiejeva spricht mit der Literaturkritikerin Sieglinde Geisel über ihre erste Gedichtsammlung »Zirkus« auf Deutsch und ihre neuesten [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: 400;">Es moderiert Sieglinde Geisel. Aus dem Belarussischen dolmetscht simultan Viktoria Kirsten</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">»ich kam zur welt<br />
</span><span style="font-weight: 400;">mit diesem wanderzirkus in mir.<br />
</span><span style="font-weight: 400;">einem zirkus, denk mal an,<br />
</span><span style="font-weight: 400;">in einem polessischen dorf.<br />
</span><span style="font-weight: 400;">jongleure, akrobaten,<br />
</span><span style="font-weight: 400;">bärtige jungfrauen (&#8230;)«</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die belarussische Lyrikerin </span><b>Julia Cimafiejeva </b><span style="font-weight: 400;">spricht mit der Literaturkritikerin </span><b>Sieglinde Geisel </b><span style="font-weight: 400;">über </span><span style="font-weight: 400;">ihre erste Gedichtsammlung »Zirkus« auf Deutsch und ihre neuesten Texte zum Exil in »Blutkreislauf«. Aus dem Belarussischen simultan gedolmetscht von </span><b>Viktoria Kirsten</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Julia Cimafiejeva »Zirkus«, edition.fotoTAPETA 2019<br />
</span><span style="font-weight: 400;">Julia Cimafiejeva </span><span style="font-weight: 400;">»Blutkreislauf«</span><span style="font-weight: 400;">, edition.fotoTAPETA 2025</span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Europa – eine Nomadin mit weiter Sicht</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/am-5-5-um-19-uhr-europa-eine-nomadin-mit-weiter-sicht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 May 2026 11:24:30 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://literaturkanal.tv/?post_type=film&#038;p=13804</guid>

					<description><![CDATA[Europäischer Feiertag 2026 Ein Abend mit Matthias Göritz, Volha Hapeyeva, Anna Talens und Kinga Tóth. Es moderiert Andreas Unterweger Lesung, Gespräch, Film, Performance Europa ist kein fester Ort. Es ist Bewegung, Übergang, Verwandlung. Schon in seinem mythologischen Ursprung ist Europa eine Reisende: eine Frau, die entführt wird, deren Geschichte mit einer Grenzüberschreitung beginnt. Europa entsteht [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: 400;">Europäischer Feiertag 2026</span><br />
Ein Abend mit Matthias Göritz, Volha Hapeyeva, Anna Talens und Kinga Tóth. Es moderiert Andreas Unterweger<br />
Lesung, Gespräch, Film, Performance</p>
<p>Europa ist kein fester Ort. Es ist Bewegung, Übergang, Verwandlung. Schon in seinem mythologischen Ursprung ist Europa eine Reisende: eine Frau, die entführt wird, deren Geschichte mit einer Grenzüberschreitung beginnt. Europa entsteht nicht aus Sesshaftigkeit, sondern aus Migration, Exil und Veränderung. Europa hat auch eine andere, oft vergessene Genealogie: die der weiblichen Wissenslinien, der Heilerinnen, der Erzählerinnen, der Hüterinnen von Sprache, Körper und Natur – lange bevor patriarchale und christliche Ordnungssysteme dieses Wissen verdrängten.</p>
<p>In der Gegenwart verstehen wir Europa weniger als politisches oder geografisches Territorium denn als Idee, als einen Ort flüchtiger Identitäten, in dem Zugehörigkeiten nicht festgeschrieben, sondern ständig in Bewegung sind und in der Entstehung begriffen. Europa ist ein Ort der Reisenden, der Nomad:innen, der Vertriebenen und der Suchenden, ein Geflecht von Stimmen, Sprachen und Erfahrungen.</p>
<p>Heute, in einer Zeit, in der Europa erneut von Krieg, Flucht und Exil geprägt ist, bekommt die Frage nach Bewegung, Zugehörigkeit und Identität eine existenzielle Dringlichkeit. Millionen Menschen sind unterwegs – nicht aus Wahl, sondern aus Notwendigkeit. Grenzen werden zu Bruchlinien, Biografien zu Fragmenten. Die Figur der Nomadin, wie sie etwa in Volha Hapeyevas »Wörterbuch einer Nomadin« erscheint, steht dabei für ein neues, zeitgenössisches Subjekt: nicht wurzellos, sondern vielfach verwurzelt; nicht heimatlos, sondern zwischen Sprachen, Orten und Bedeutungen lebend. Die Nomadin ist keine Ausnahme mehr, sondern eine Chiffre unserer Gegenwart. Sie verkörpert eine Identität in Bewegung – verletzlich, offen, widerständig – und erinnert daran, dass Europa vielleicht weniger ein Besitz ist als eine Verantwortung füreinander.</p>
<p>Im Gespräch mit dem Autor und Mitherausgeber der Grazer Literaturzeitschrift manuskripte, Andreas Unterweger, begegnen sich mit Matthias Göritz (USA/Deutschland), Volha Hapeyeva (Belarus/Deutschland), Anna Talens (Spanien/Deutschland) und Kinga Tóth (Ungarn/Österreich) vier künstlerische Positionen mit vier unterschiedlichen Perspektiven auf Europa. Gemeinsam feiern wir und hören uns an, welche Geschichten sie uns heute erzählt, Europa – die mit der weiten Sicht.</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Matthias Göritz </span><span style="font-weight: 400;">»Die Sprache der Sonne«, C.H. Beck 2023</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Volha Hapeyeva </span><span style="font-weight: 400;">»Wörterbuch einer Nomadin«, Droschl 2026</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Kinga Tóth </span><span style="font-weight: 400;">»MARIA MACHINA«, Gedichte.</span><span style="font-weight: 400;"> Matthes &amp; Seitz 2026</span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Matthias Nawrat »Das glückliche Schicksal«</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/matthias-nawrat-das-glueckliche-schicksal/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Mar 2026 07:35:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Moderation Gesa Ufer Im Jahr 1983 reist die junge polnische Psychologin Wanda Karłowska nach Venedig, um den dort im Exil lebenden Henryk Mrugalski zu seiner Forschung zu befragen. Oder ist es ein Verhör? Zwischen ihnen, so scheint es, steht ein Verdacht, und doch ist da eine Verbindung, die über das, was sie heute sind, hinausweist. Ein [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Moderation Gesa Ufer</p>
<p>Im Jahr 1983 reist die junge polnische Psychologin Wanda Karłowska nach Venedig, um den dort im Exil lebenden Henryk Mrugalski zu seiner Forschung zu befragen. Oder ist es ein Verhör? Zwischen ihnen, so scheint es, steht ein Verdacht, und doch ist da eine Verbindung, die über das, was sie heute sind, hinausweist. Ein Spiel zwischen ebenbürtigen Gegnern beginnt. Es führt tief hinein in die jüngere europäische Geschichte und zu Fragen, vor die das Menschsein uns stellt. Ein bestrickend lebendiger Roman über das Leben und Überleben östlich und westlich des Eisernen Vorhangs.</p>
<p>In Kooperation mit Rowohlt</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Badiucao &#038; Melissa Chan  »You Must Take Part in Revolution«</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/badiucao-melissa-chan-you-must-take-part-in-revolution/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Nov 2025 08:46:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der chinesische Exilkünstler Badiucao und die amerikanische Journalistin Melissa Chan im Gespräch. Es moderiert Jakob Scherer. Wir schreiben das Jahr 2035. Die USA und China befinden sich im Krieg. Amerika ist ein protofaschistischer Staat. Taiwan ist in zwei Teile geteilt. Während der Konflikt zwischen den Atommächten eskaliert, entwickeln drei idealistische Jugendliche, die sich in Hongkong [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der chinesische Exilkünstler Badiucao und die amerikanische Journalistin Melissa Chan im Gespräch. Es moderiert Jakob Scherer.</p>
<p>Wir schreiben das Jahr 2035. Die USA und China befinden sich im Krieg. Amerika ist ein protofaschistischer Staat. Taiwan ist in zwei Teile geteilt. Während der Konflikt zwischen den Atommächten eskaliert, entwickeln drei idealistische Jugendliche, die sich in Hongkong kennengelernt haben, unterschiedliche Vorstellungen darüber, wie man sich in dieser techno-autoritären Landschaft am besten zurechtfindet. Andy, Maggie und Olivia beschreiten unterschiedliche Wege zu einem transformativen Wandel, wobei sich jede von ihnen mit der Frage auseinandersetzt, inwieweit sie für die Freiheit kämpfen werden und wer sie dabei werden wollen. In ihrer Graphic Novel beleuchten der chinesische Exilkünstler Badiucao und die amerikanische Journalistin Melissa Chan mögliche totalitäre Zukünfte und die Kosten des Widerstands. Darüber sprechen sie mit dem Geschäftsführer des Vereins Villa Aurora &amp; Thomas Mann House e.V. Jakob Scherer.</p>
<p>Eine Veranstaltung in englischer Sprache.</p>
<p>Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Axel Springer Freedom Foundation im Rahmen der Berlin Freedom Week.</p>
<p>//</p>
<p>It is 2035. The US and China are at war. America is a proto-fascist state. Taiwan is divided into two. As conflict escalates between nuclear powers, three idealistic youths who first met in Hong Kong develop diverging beliefs about how best to navigate this techno-authoritarian landscape. Andy, Maggie, and Olivia travel different paths toward transformative change, each confronting to what extent they will fight for freedom, and who they will become in doing so. In their graphic novel, Chinese exile artist Badiucao and American journalist Melissa Chan shed light on possible totalitarian futures and the costs of resistance. They talk about this with the managing director of the Villa Aurora &amp; Thomas Mann House e.V. Jakob Scherer.</p>
<p>An event in English.</p>
<p>Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Axel Springer Freedom Foundation im Rahmen der Berlin Freedom Week.</p>
<p>Badiucao &amp; Melissa Chen »You Must Take Part in Revolution«, Street Noise Books 2025</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Anna Seghers in Mexiko</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/anna-seghers-in-mexiko/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Nov 2025 12:40:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Claudia Cabrera im Gespräch mit Monika Melchert Anna Seghers konnte sich mit ihrer Familie in letzter Minute aus Marseille nach Mexiko retten und lebte dort von 1941 bis Anfang 1947 im Exil. Hier hat sie ihren größten literarischen Erfolg errungen, die Veröffentlichung ihres Romans »Das siebte Kreuz«, hier erlitt sie aber auch ihren tiefsten Schmerz, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Claudia Cabrera im Gespräch mit Monika Melchert</p>
<p>Anna Seghers konnte sich mit ihrer Familie in letzter Minute aus Marseille nach Mexiko retten und lebte dort von 1941 bis Anfang 1947 im Exil. Hier hat sie ihren größten literarischen Erfolg errungen, die Veröffentlichung ihres Romans »Das siebte Kreuz«, hier erlitt sie aber auch ihren tiefsten Schmerz, die Nachricht über Deportation und Tod ihrer Mutter. Über Seghers&#8216; Zeit in Mexiko spricht die Germanistin Monika Melchert mit Claudia Cabrera, die in Mexiko-Stadt tätig ist und die Exilwerke von Seghers ins mexikanische Spanisch übersetzt hat.</p>
<p>Eine Veranstaltung der Rosa Luxemburg Stiftung Berlin in Kooperation mit dem Literaturforum im Brecht-Haus</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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