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	<title>Familiengeschichte &#8211; LTV</title>
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	<description>Literatur für alle</description>
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	<title>Familiengeschichte &#8211; LTV</title>
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		<title>Martin Piekar »Vom Fällen eines Stammbaums«</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/martin-piekar-vom-faellen-eines-stammbaums/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2026 07:33:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Moderation Marlen Hobrack Marcins Kindheit war vor allem durch eines geprägt: seine Mutter. Zusammen lebt er mit ihr in einer kleinen Wohnung, die wenig Platz für Privatsphäre und viel Material für eine tragische Lebensgeschichte bietet. Als seine Mutter in den 1980er Jahren von Polen nach Deutschland floh, sollte dies der Beginn eines besseren Lebens sein. Sie [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Moderation Marlen Hobrack</p>
<p>Marcins Kindheit war vor allem durch eines geprägt: seine Mutter. Zusammen lebt er mit ihr in einer kleinen Wohnung, die wenig Platz für Privatsphäre und viel Material für eine tragische Lebensgeschichte bietet. Als seine Mutter in den 1980er Jahren von Polen nach Deutschland floh, sollte dies der Beginn eines besseren Lebens sein. Sie arbeitet hart als Altenpflegerin, ist depressiv, trinkt zu viel und weigert sich je wieder in ihr Vaterland zurückzukehren. Erst viele Jahre später wird Marcin mehr über seine Familiengeschichte herausfinden. Was bedeutet es, als erste Nachkriegsgeneration in einem Land aufzuwachsen, dessen Sprache man zwar spricht, aber dessen Wurzeln man nicht teilt, wo Fremdheit und Heimat das Gleiche ist? Und es sich so anfühlt, als habe sich das Leid der Mutter im eigenen Körper festgesetzt?</p>
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		<title>Zum Werk. Gespräche über das Ganze: Eugen Ruge</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/zum-werk-gespraeche-ueber-das-ganze-eugen-ruge/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2026 11:53:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Im Gespräch mit Jörg Magenau Schriftstellerinnen und Schriftsteller schreiben Bücher. Doch irgendwann blicken sie auf ein Werk zurück. Das Werk aber ist mehr als bloß die Summe der Bücher. Es steht in der Zeitgeschichte und verweist auch auf das Leben, das darin zum Ausdruck kommt. Ab wann ist das Werk ein Werk? Und wie stellt es [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Gespräch mit Jörg Magenau</p>
<p>Schriftstellerinnen und Schriftsteller schreiben Bücher. Doch irgendwann blicken sie auf ein Werk zurück. Das Werk aber ist mehr als bloß die Summe der Bücher. Es steht in der Zeitgeschichte und verweist auch auf das Leben, das darin zum Ausdruck kommt. Ab wann ist das Werk ein Werk? Und wie stellt es sich ein? Wie schauen Autorinnen und Autoren auf all das zurück, was zum Werk geworden ist? Und wie hat sich die Welt in der Zwischenzeit verändert? In der Reihe »Zum Werk. Gespräche über das Ganze« gibt Eugen Ruge Auskunft über seinen literarischen Werdegang, von den Theaterstücken, mit denen er begann, über seinen 2011 mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichneten Bestseller »In Zeiten des abnehmenden Lichts« bis zu dem zuletzt erschienenen Roman »Pompeji«. Zum Werk gehören auch die von ihm herausgegebenen Russland-Erinnerungen seines Vaters Wolfgang Ruge, Hörspiele und Tschechow-Übersetzungen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Sharon Dodua Otoo »So, in etwa, ist es geschehen«</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/sharon-dodua-otoo-so-in-etwa-ist-es-geschehen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 May 2026 13:05:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Moderation David Zabel Es lesen Amina Eisner und Asad Schwarz-Msesilamba Sie sind auf dem Weg nach Timmendorfer Strand: Amata Haller und ihr Chef Heinz Brockhaus, der ihr angeboten hat, sie mit dem Auto dorthin zu fahren. Amata ist in Eile, ihre Mutter wartet, wie jedes Jahr am 3. Mai. An diesem Tag jährt sich der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Moderation David Zabel<br />
Es lesen Amina Eisner und Asad Schwarz-Msesilamba</p>
<p>Sie sind auf dem Weg nach Timmendorfer Strand: Amata Haller und ihr Chef Heinz Brockhaus, der ihr angeboten hat, sie mit dem Auto dorthin zu fahren. Amata ist in Eile, ihre Mutter wartet, wie jedes Jahr am 3. Mai. An diesem Tag jährt sich der Untergang der Cap Arcona, jene Katastrophe gegen Ende des Zweiten Weltkriegs, die ihr Großvater nur knapp überlebt hat. Die Hitze drückt auf die überfüllten Straßen, die Fahrt wird immer länger, Brockhaus redet ununterbrochen, und Amata verliert die Fassung. Am Ende des Tages wird Brockhaus nicht mehr leben, und Monate später wird Amata vor Gericht stehen.</p>
<p>In Kooperation mit S. Fischer Verlage</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Zum Werk. Gespräche über das Ganze: Jenny Erpenbeck</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/zum-werk-gespraeche-ueber-das-ganze-jenny-erpenbeck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Dec 2025 15:23:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Im Gespräch mit Jörg Magenau Schriftstellerinnen und Schriftsteller schreiben Bücher. Doch irgendwann blicken sie auf ein Werk zurück. Das Werk aber ist mehr als bloß die Summe der Bücher. Es steht in der Zeitgeschichte und verweist auch auf das Leben, das darin zum Ausdruck kommt. Ab wann ist das Werk ein Werk? Und wie stellt es [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Gespräch mit Jörg Magenau</p>
<p>Schriftstellerinnen und Schriftsteller schreiben Bücher. Doch irgendwann blicken sie auf ein Werk zurück. Das Werk aber ist mehr als bloß die Summe der Bücher. Es steht in der Zeitgeschichte und verweist auch auf das Leben, das darin zum Ausdruck kommt. Ab wann ist das Werk ein Werk? Und wie stellt es sich ein? Wie schauen Autorinnen und Autoren auf all das zurück, was zum Werk geworden ist? Und wie hat sich die Welt in der Zwischenzeit verändert? In der Reihe »Gespräche über das Ganze« gibt Jenny Erpenbeck Auskunft über ihren literarischen Werdegang, vom Debüt »Geschichte vom alten Kind« aus dem Jahr 1999 bis zu ihrem Erfolgsroman »Kairos«, für den sie 2024 als erste Deutsche mit dem International Booker Prize ausgezeichnet wurde.</p>
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		<item>
		<title>Leon Engler »Botanik des Wahnsinns«</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/leon-engler-botanik-des-wahnsinns/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Oct 2025 07:16:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Buchpremiere In Leon Englers Debütroman »Botanik des Wahnsinns« bleibt dem Erzähler wortwörtlich nur der Abfall der eigenen Familiengeschichte, als bei der Zwangsräumung der Wohnung seiner Mutter durch eine Verwechslung alles von Wert in die Müllverbrennungsanlage wandert. Wie hat es so weit kommen können? Die Biografie seiner Familie erscheint wie ein Stammbaum des Wahnsinns. Die Großmutter [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Buchpremiere</p>
<p>In Leon Englers Debütroman »Botanik des Wahnsinns« bleibt dem Erzähler wortwörtlich nur der Abfall der eigenen Familiengeschichte, als bei der Zwangsräumung der Wohnung seiner Mutter durch eine Verwechslung alles von Wert in die Müllverbrennungsanlage wandert. Wie hat es so weit kommen können? Die Biografie seiner Familie erscheint wie ein Stammbaum des Wahnsinns. Die Großmutter bipolar, zwölf Suizidversuche, der Großvater Stammkunde in Steinhof, die Mutter Alkoholikerin, der Vater depressiv. Die eigene Kindheit im Münchner Arbeiterviertel geprägt von der frühen Angst verrückt zu werden.</p>
<p>Englers Erzähler flüchtet vor der Familie ins entfernte New York, verbringt Jahre in Wien mit Freud im Kaffeehaus. Und landet schließlich doch in der Anstalt – als Psychologe. Bei der Arbeit mit den Patienten lernt er, dass ein Mensch immer mehr ist als seine Krankheit, dass Zuhören wichtiger ist als Diagnostizieren. Und was soll das überhaupt sein, ein normaler Mensch? Leon Englers Debüt liest sich wie ein zärtlicher Befreiungsschlag. Über Krankheit und Versöhnung spricht Leon Engler mit der Journalistin Aida Baghernejad.</p>
<p>Leon Engler »Botanik des Wahnsinns«, Dumont 2025</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Dacia Maraini »Ein halber Löffel Reis. Kindheit in einem japanischen Internierungslager«</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/dacia-maraini-ein-halber-loeffel-reis-kindheit-in-einem-japanischen-internierungslagerein-halber-loeffel-reis-kindheit-in-einem-japanischen-internierungslager/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Sep 2025 07:11:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Autorin im Gespräch mit Miku Sophie Kühmel. Es liest Sabine Falkenberg. Dacia Maraini ist fast 90 Jahre alt. Und fast ebenso lange hat sie gebraucht, um schmerzliche Kindheitserinnerungen zu Papier zu bringen: Gemeinsam mit ihrer Familie wurde sie 1943 in Japan interniert, nachdem sich ihre Eltern Fosco und Topazia Maraini geweigert hatten, Mussolinis Repubblica [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Autorin im Gespräch mit Miku Sophie Kühmel. Es liest Sabine Falkenberg.</p>
<p>Dacia Maraini ist fast 90 Jahre alt. Und fast ebenso lange hat sie gebraucht, um schmerzliche Kindheitserinnerungen zu Papier zu bringen: Gemeinsam mit ihrer Familie wurde sie 1943 in Japan interniert, nachdem sich ihre Eltern Fosco und Topazia Maraini geweigert hatten, Mussolinis Repubblica di Salò anzuerkennen. Das kann Japan, als mit den faschistischen Regimes in Italien und Deutschland verbündete Macht, nicht hinnehmen und die Marainis werden, gemeinsam mit anderen italienischen Familien, in ein Gefangenenlager gebracht. Die siebenjährige Dacia ist der Kälte, den Parasiten und dem Sadismus der Wachen ausgesetzt, sie ernährt sich von Reis und Ameisen. Während die Mutter versucht, die bröckelnde Solidarität der Gruppe zu kitten, hackt sich der Vater in der Tradition der Samurai einen Finger ab, als Akt verzweifelter Selbstbehauptung.</p>
<p>Doch was ein auswegloser Gefängnisbericht sein könnte, verwandelt Dacia Maraini immer wieder in solidarische Momente des Zusammenhalts und beschreibt mit großer Zärtlichkeit, wie die japanische Sprache und Kultur trotz allem ihre Kindheit geprägt haben. Darüber spricht Dacia Maraini mit der Autorin Miku Sophie Kühmel. Es liest Sabine Falkenberg.</p>
<p>In italienischer und deutscher Sprache, simultan übersetzt von Johannes Hampel.</p>
<p>Eine Veranstaltung in Kooperation mit Istituto Italiano di Cultura / Italienisches Kulturinstitut.</p>
<p>Dacia Maraini »Ein halber Löffel Reis. Kindheit in einem japanischen Internierungslager«, Folio 2025</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Berolinenses: Florentine Anders »Die Allee«</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/berolinenses-florentine-anders-die-allee/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 May 2025 10:56:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Im Gespräch mit Annett Gröschner Florentine Anders verbindet Berlin-Geschichte mit der ihrer Familie, den Henselmanns. Mit dem Namen des Nachkriegs-Chefarchitekten Ost-Berlins Hermann Henselmann sind viele Gebäude Ost-Berlins und anderer Städte der DDR verbunden, vor allem die Stalin-, später Karl-Marx-Allee, die dem Roman seinen Titel gegeben hat und in der die Familie auch wohnte. Der autofiktionale Text [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Gespräch mit Annett Gröschner</p>
<p>Florentine Anders verbindet Berlin-Geschichte mit der ihrer Familie, den Henselmanns. Mit dem Namen des Nachkriegs-Chefarchitekten Ost-Berlins Hermann Henselmann sind viele Gebäude Ost-Berlins und anderer Städte der DDR verbunden, vor allem die Stalin-, später Karl-Marx-Allee, die dem Roman seinen Titel gegeben hat und in der die Familie auch wohnte. Der autofiktionale Text widmet sich aber auch den Frauen der Familie, vor allem Henselmanns Frau Isi, die sich zwischen dem Wunsch nach einer Arbeit als Architektin und einem Haushalt mit acht Kindern zunehmend selbst emanzipiert. Und da ist die Tochter Isa, die sich dem cholerischen Vater entzieht, um in ganz andere Milieus abzutauchen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>»Will und Roswitha Quadflieg – Ich will lieber schweigen«</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/am-29-4-um-29-uhr-will-und-roswitha-quadflieg-ich-will-lieber-schweigen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 May 2025 09:27:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Buchpremiere: Roswitha Quadflieg »Will und Roswitha Quadflieg – Ich will lieber schweigen« Roswitha Quadflieg im Gespräch mit Felix Müller. Es liest Michael Evers. Will Quadflieg war ein Star, sein Aufstieg begann im Dritten Reich. Jahrzehnte nach seinem Tod findet seine Tochter Roswitha sein Tagebuch, begonnen kurz vor Ende des 2. Weltkriegs. Es wird Zeit für [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Buchpremiere: Roswitha Quadflieg »Will und Roswitha Quadflieg – Ich will lieber schweigen«<br />
Roswitha Quadflieg im Gespräch mit Felix Müller. Es liest Michael Evers.</p>
<p>Will Quadflieg war ein Star, sein Aufstieg begann im Dritten Reich. Jahrzehnte nach seinem Tod findet seine Tochter Roswitha sein Tagebuch, begonnen kurz vor Ende des 2. Weltkriegs. Es wird Zeit für ein ernstes Gespräch, das es zu Lebzeiten nie gegeben hat. März 1945. Die Rote Armee rückt täglich näher an Berlin heran. Angst und Verzweiflung grassieren unter der Zivilbevölkerung. Gibt es eine Möglichkeit, zu entkommen? Die Eltern von Roswitha Quadflieg entschließen sich zur Trennung. Er, einer der berühmtesten Schauspieler der Zeit, fängt ein Tagebuch für seine Frau an. Als ihre Mutter stirbt, findet Roswitha Quadflieg das Tagebuch zusammen mit zahlreichen Briefen des Vaters. Diese Dokumente zeugen nicht nur von Flucht, Angst, Liebe und der Behauptung einer richtigen deutschen Kultur. Sondern auch von Schuld, falscher Sprache, Lüge und Selbstlüge. Roswitha Quadflieg rekonstruiert 104 Tage im Leben ihres Vaters und konfrontiert ihn posthum damit. Eine beeindruckende Beweisaufnahme, ein erhellendes Zwiegespräch.</p>
<p>Darüber spricht die Autorin mit dem Kulturredakteur und Theaterkritiker Felix Müller. Es liest der Schauspieler Michael Evers.</p>
<p>Roswitha Quadflieg »Will und Roswitha Quadflieg – Ich will lieber schweigen«, Kanon 2025</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Florentine Anders »Die Allee«</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/am-13-2-um-19-uhr-florentine-anders-die-allee/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Feb 2025 08:20:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Autorin im Gespräch mit Marion Brasch. Es liest Jördis Triebel Da ist der charismatische, von den Ideen des Bauhauses und der Avantgarde durchdrungene Idealist Hermann Henselmann, der nach dem Krieg zum Chefarchitekten Ost-Berlins aufsteigt und dort in Konkurrenz zu den West-Berlinern um Scharoun &#38; Co. treten soll. Der Berliner Fernsehturm, die Stalinallee, der Leipziger [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Autorin im Gespräch mit Marion Brasch. Es liest Jördis Triebel</p>
<p>Da ist der charismatische, von den Ideen des Bauhauses und der Avantgarde durchdrungene Idealist Hermann Henselmann, der nach dem Krieg zum Chefarchitekten Ost-Berlins aufsteigt und dort in Konkurrenz zu den West-Berlinern um Scharoun &amp; Co. treten soll. Der Berliner Fernsehturm, die Stalinallee, der Leipziger Uniturm sind mit seinem Namen untrennbar verbunden. Der Preis freilich: Ständig muss er lavieren und manchmal auch zu Kreuze kriechen, um wenigstens die Grundlagen seiner modernistischen Ideen vor den stieseligen Vorstellungen der Politführung zu retten. Und da ist vor allem Henselmanns Frau Isi, hochbegabt, die auch als Architektin arbeiten will, aber mit einer auf acht Kinder anwachsenden Familie zu kämpfen hat, ständig die Scherben aufkehren muss, die ihr Mann hinterlässt, und sich zunehmend selbst emanzipiert. Und da ist die Tochter Isa, die sich der erstickenden Manipulation durch den cholerischen Vater entzieht, um ihren dornigen eigenen Weg in ganz anderen Milieus zu gehen. Und dann auch noch die eng verwandte Familie Robert Havemanns, bei dem Kompromisse wenig zählen und der sich der staatlichen Bevormundung komplett verweigert.</p>
<p>Über den Dächern der Frankfurter Allee spricht Florentine Anders mit der Autorin Marion Brasch über ihren neuen Roman. Gelesen von Jördis Triebel.</p>
<p>Florentine Anders »Die Allee«, Galiani 2025</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Jan Koneffke »Im Schatten zweier Sommer«</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/jan-koneffke-im-schatten-zweier-sommer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Feb 2025 08:36:10 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://literaturkanal.tv/?post_type=film&#038;p=12927</guid>

					<description><![CDATA[Familienromane Osteuropa: Jan Koneffke »Im Schatten zweier Sommer« Begrüßung: Winfried Smaczny Moderation: Ingeborg Szöllösi Nach einigen Wanderjahren lässt sich der in Darmstadt geborene Schriftsteller Jan Koneffke mit seiner aus Rumänien stammenden Frau in Wien nieder und entdeckt, dass einst in dem Wiener Haus, in dem er wohnt, Joseph Roth als Untermieter bei einer Familie gelebt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Familienromane Osteuropa: Jan Koneffke »Im Schatten zweier Sommer«</p>
<p>Begrüßung: Winfried Smaczny<br />
Moderation: Ingeborg Szöllösi</p>
<p>Nach einigen Wanderjahren lässt sich der in Darmstadt geborene Schriftsteller Jan Koneffke mit seiner aus Rumänien stammenden Frau in Wien nieder und entdeckt, dass einst in dem Wiener Haus, in dem er wohnt, Joseph Roth als Untermieter bei einer Familie gelebt haben soll. Es liegt nahe, dass Koneffke, angestachelt durch diese Information, anfängt, sich Treppenhaus-Gespräche mit dem Studenten aus Galizien auszudenken. Und so findet eine Begegnung zwischen zwei Erzählergenies jenseits von Raum und Zeit statt. Das Ergebnis ist ein spannender Roman über Joseph Roths »Wiener Beginn« und seine imaginierte erste Liebe.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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