<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Geschichte &#8211; LTV</title>
	<atom:link href="https://literaturkanal.tv/thema/geschichte/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://literaturkanal.tv</link>
	<description>Literatur für alle</description>
	<lastBuildDate>Tue, 20 Oct 2026 10:12:32 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1.3</generator>

<image>
	<url>https://literaturkanal.tv/wp-content/uploads/2021/09/cropped-LTV_Logo_short-32x32.png</url>
	<title>Geschichte &#8211; LTV</title>
	<link>https://literaturkanal.tv</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Sebastian Haffner »Die Tochter«</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/sebastian-haffner-die-tochter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Oct 2026 11:33:49 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://literaturkanal.tv/?post_type=film&#038;p=14120</guid>

					<description><![CDATA[Sebastian Haffner »Die Tochter« Annett Gröschner im Gespräch mit Jürgen Kuttner über die nächste spektakuläre Neuentdeckung aus dem Nachlass Sebastian Haffners.Es liest Lia von Blarer Es wird ein Geheimnis bleiben, warum der berühmte Historiker Sebastian Haffner (1907–1999) sein bewegendes Memoir »Geschichte eines Deutschen« (2001) und die Novelle »Abschied« (2025), beide Nr. 1-Bestseller, zu Lebzeiten nicht [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sebastian Haffner »Die Tochter«</p>
<div class="event-details-section teaser">
<div class="event-article" data-view="detail">
<div class="inner">
<div class="row-2">
<p>Annett Gröschner im Gespräch mit Jürgen Kuttner über die nächste spektakuläre Neuentdeckung aus dem Nachlass Sebastian Haffners.Es liest Lia von Blarer</p>
</div>
</div>
</div>
</div>
<div class="event-details-section description">
<div class="wysiwyg cpy-24">
<p>Es wird ein Geheimnis bleiben, warum der berühmte Historiker Sebastian Haffner (1907–1999) sein bewegendes Memoir »Geschichte eines Deutschen« (2001) und die Novelle »Abschied« (2025), beide Nr. 1-Bestseller, zu Lebzeiten nicht veröffentlicht hat. Nun erscheint ein weiterer Roman aus dem Nachlass, mit dem er uns einmal mehr in das Berlin der 1920er Jahre entführt: »Die Tochter«.</p>
<p>Die sechzehnjährige Lulli Langfuß will kurze Haare, ausgehen, frei sein. Doch in Lichterfelde schleichen ihr labiler Vater, die herrische Tante Viktoria und eine uralte Großtante in Filzschuhen durchs Haus, träumen vom Kaiser und zeigen der Zeit, »dass sie nichts von ihr wissen wollen«. Als Lulli auf einem Tanzfest den zynischen Arvid kennenlernt, beginnt sie offen zu rebellieren und bringt damit die bürgerliche Fassade ihrer Familie in Gefahr.</p>
<p>Sebastian Haffners erster Roman, drei Jahre vor »Abschied« geschrieben und nun aus dem Nachlass freigegeben, ist ein Gesellschaftsroman, dem der Aufbruch und Überschwang der Weimarer Republik ebenso spürbar wird wie die Schizophrenie einer emotional verkümmerten Generation.</p>
<p>Zwei Ur-Berliner:innen, die Autorin Annett Gröschner und der Moderator Jürgen Kuttner, nehmen sich diesen bislang unveröffentlichten Berlin-Roman vor, die Schauspielerin Lia von Blarer bringt ausgewählte Passagen zu Gehör.</p>
<p>Sebastian Haffner »Die Tochter«, Hanser 2026</p>
</div>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hanns Zischler »Yumikos Paravent«</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/hanns-zischler-yumikos-paravent/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Oct 2026 10:17:58 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://literaturkanal.tv/?post_type=film&#038;p=14102</guid>

					<description><![CDATA[Hanns Zischler »Yumikos Paravent« Die Nachricht vom plötzlichen Tod ihrer Mutter Johanna im fernen Japan erreicht Hanaka Wochen zu spät. Sie reist nach Kobe, um Johannas Modeatelier aufzulösen. In einer unvollendeten Leinenjacke findet sie ein ganzes Bündel Luftpostbriefe – von einem einzigen Absender, dem Berliner Maler Kusmín. Offenbar haben die beiden nach Johannas Wegzug aus [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Hanns Zischler »Yumikos Paravent«</p>
<p>Die Nachricht vom plötzlichen Tod ihrer Mutter Johanna im fernen Japan erreicht Hanaka Wochen zu spät. Sie reist nach Kobe, um Johannas Modeatelier aufzulösen. In einer unvollendeten Leinenjacke findet sie ein ganzes Bündel Luftpostbriefe – von einem einzigen Absender, dem Berliner Maler Kusmín. Offenbar haben die beiden nach Johannas Wegzug aus Berlin über zwanzig Jahre eine intime, innige Brief-Beziehung geführt. Die überraschte Hanaka begibt sich auf eine Spurensuche, die sie auch in ihre eigene Vergangenheit führt.</p>
<p>Klug und poetisch erzählt Hanns Zischler die faszinierende Liebesgeschichte einer Modemacherin, die zwischen Berlin und Japan zwei Leben führt und spricht darüber mit der Kunsthistorikerin und Journalistin Lisa Zeitz.</p>
<p>Hanns Zischler »Yumikos Paravent«, Galiani 2026</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Niewiedervereinigung?</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/niewiedervereinigung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Oct 2026 14:32:22 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://literaturkanal.tv/?post_type=film&#038;p=14110</guid>

					<description><![CDATA[Jana Hensel, Paula Fürstenberg und Lukas Rietzschel im Gespräch mit René Schlott »Niewiedervereinigung« heißt das Memoir von Paula Fürstenberg, dem wir ein Fragezeichen in unserem Titel hinzugefügt haben, denn genau darüber möchte der Historiker und Journalist René Schlott (1977 in Thüringen geboren) mit seinen Gästen sprechen. Wie schauen am 36. Jahrestag der Wiedervereinigung Paula Fürstenberg [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Jana Hensel, Paula Fürstenberg und Lukas Rietzschel im Gespräch mit René Schlott</p>
<p>»Niewiedervereinigung« heißt das Memoir von Paula Fürstenberg, dem wir ein Fragezeichen in unserem Titel hinzugefügt haben, denn genau darüber möchte der Historiker und Journalist René Schlott (1977 in Thüringen geboren) mit seinen Gästen sprechen. Wie schauen am 36. Jahrestag der Wiedervereinigung Paula Fürstenberg (geboren 1987 in Brandenburg), und Jana Hensel (geboren 1976 in Sachsen) in ihren Erinnerungsbüchern auf ein Land zurück, das es nicht mehr gibt und wie bringt Lukas Rietzschel (1994 in Sachsen geboren) die dringlichen Fragen der deutsch-deutschen Zeitgeschichte in eine literarische Form?</p>
<p>Jana Hensel »Es war einmal ein Land«, Aufbau 2026</p>
<p>Paula Fürstenberg »Niewiedervereinigung«, KiWi 2026</p>
<p>Lukas Rietzschel »Sanditz«, dtv 2026</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Christian Buckard »Café Babylon« am 21. Oktober 2026 um 19 Uhr</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/christian-buckard-cafe-babylon/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Oct 2026 10:30:34 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://literaturkanal.tv/?post_type=film&#038;p=14125</guid>

					<description><![CDATA[Der Autor liest aus seinem neuen Buch; Moderation: Shelly Kupferberg 1931 berichtet Herbert Günther im Scherl´s Magazin direkt aus dem Romanischen Café: »Es ist hoch, rauchig, laut und alles andere als gemütlich, aber es hat eine eigenartige Anziehungskraft. Viele hocken täglich hier in ihrer Ecke. Der Malerstammtisch um Max Slevogt und Emil Orlik ist der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Autor liest aus seinem neuen Buch; Moderation: Shelly Kupferberg</p>
<p>1931 berichtet Herbert Günther im Scherl´s Magazin direkt aus dem Romanischen Café: »Es ist hoch, rauchig, laut und alles andere als gemütlich, aber es hat eine eigenartige Anziehungskraft. Viele hocken täglich hier in ihrer Ecke. Der Malerstammtisch um Max Slevogt und Emil Orlik ist der einzige prominente Berliner Café-Stammtisch. Man liest und dichtet, zeichnet, flirtet, komponiert, raucht, diskutiert und macht Geschäfte. Alles kennt sich, schätzt sich oder hasst sich.« Christian Buckard zeichnet in seinem neuen Buch die Geschichte des Romanischen Cafés nach mit zahlreichen bislang unbekannten Berichten von internationalen Gästen. Ein hervorstechendes Kapitel widmet sich dem früh aufkommenden Antisemitismus, worunter bereits zu Beginn der 1930er Jahre die Bewohner des Romanischen Cafés zu leiden hatten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Autor und Filmemacher Christian Buckard liest ausgewählte Passagen aus dem Buch und spricht mit der Autorin und Journalistin Shelly Kupferberg über dieses einzigartige – und weltberühmte – Berliner Caféhaus.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Christian Buckard »Café Babylon. Berlin, Romanisches Café, 1913-1933«, C.H. Beck 2026</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tobias Lehmkuhl »Keine von uns: Das Leben der Irmgard Keun« am 3. November 2026</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/tobias-lehmkuhl-keine-von-uns-das-leben-der-irmgard-keun/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Oct 2026 13:15:30 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://literaturkanal.tv/?post_type=film&#038;p=14136</guid>

					<description><![CDATA[Der Autor im Gespräch mit Janika Gelinek Mit Mitte zwanzig wird Irmgard Keun über Nacht zum Star: In »Gilgi – eine von uns« oder »Das kunstseidene Mädchen« porträtiert sie aufstrebende, emanzipierte Frauen der Weimarer Republik – doch dann übernehmen die Nazis die Macht, Keun wird zur verfemten Autorin. Unerschrocken klagt sie gegen die Nazis, emigriert [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="event-details-section teaser">
<div class="event-article" data-view="detail">
<div class="inner">
<div class="row-2">
<h5 class="headline hdln-34 spanned">Der Autor im Gespräch mit Janika Gelinek</h5>
</div>
</div>
</div>
</div>
<div class="event-details-section description">
<div class="wysiwyg cpy-24">
<p>Mit Mitte zwanzig wird Irmgard Keun über Nacht zum Star: In »Gilgi – eine von uns« oder »Das kunstseidene Mädchen« porträtiert sie aufstrebende, emanzipierte Frauen der Weimarer Republik – doch dann übernehmen die Nazis die Macht, Keun wird zur verfemten Autorin. Unerschrocken klagt sie gegen die Nazis, emigriert schließlich nach Amsterdam, führt im Exil eine stürmische Beziehung mit Joseph Roth und pflegt Freundschaften mit Heinrich Mann und Stefan Zweig. 1940 kehrt sie zurück nach Deutschland, doch es gelingt ihr nicht, an den Erfolg der Vorkriegsjahre anzuknüpfen. Erst in den letzten Jahren vor ihrem Tod 1982 wird ihr Werk in der Bundesrepublik wiederentdeckt – und bis heute gelesen.</p>
<p>Erzählerisch mitreißend entfaltet der Autor und Literaturkritiker Tobias Lehmkuhl Irmgard Keuns Biografie und unterhält sich darüber mit Janika Gelinek, Co-Leiterin des Literaturhaus Berlin.</p>
<p>Wer mag, kommt im Anschluss mit auf einen kurzen Spaziergang zu Irmgard Keuns Geburtshaus in der Meinekestraße 6, in unmittelbarer Nachbarschaft des Literaturhaus Berlin.</p>
<p>Tobias Lehmkuhl »Keine von uns: Das Leben der Irmgard Keun«, Rowohlt 2026</p>
</div>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Olivia Laing »Buch der Träume« am 4. November 2026</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/olivia-laing-buch-der-traeume/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Oct 2026 07:42:27 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://literaturkanal.tv/?post_type=film&#038;p=14142</guid>

					<description><![CDATA[Die Autorin im Gespräch mit Kathleen Reinhardt und einer Lesung von Veronika Bachfischer in englischer Sprache Zwei Männer begegnen sich in Venedig. Der eine ist ein junger englischer Künstler, der mittellos aus London geflohen ist. Der andere ist der visionäre Danilo Donati, Kostüm- und Szenenbildner von Pasolini und Fellini, der Magier des italienischen Kinos. Die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="event-details-section teaser">
<div class="event-article" data-view="detail">
<div class="inner">
<div class="row-2">
<h4 class="headline hdln-34 spanned">Die Autorin im Gespräch mit Kathleen Reinhardt und einer Lesung von Veronika Bachfischer</h4>
<div class="more-info cpy-20">
<p class="more-info-1">in englischer Sprache</p>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
<div class="event-details-section description">
<div class="wysiwyg cpy-24">
<p>Zwei Männer begegnen sich in Venedig. Der eine ist ein junger englischer Künstler, der mittellos aus London geflohen ist. Der andere ist der visionäre Danilo Donati, Kostüm- und Szenenbildner von Pasolini und Fellini, der Magier des italienischen Kinos. Die beiden trifft ihr Begehren unmittelbar, sie reisen nach Rom, geben sich der berauschenden Traumwelt der Cinecittà hin und tauchen zwischen Leichtigkeit und Fantasie. Doch in den politisch angespannten »Bleiernen Jahren« (anni di piombo) Italiens führen exzessives Leben, Arbeiten und Lieben in ein zunehmend bedrohliches Labyrinth, in dem undurchsichtige Mächte erschreckend brutal agieren.</p>
<p>Vor der verführerischen Kulisse Italiens ist »Buch der Träume« ein hypnotischer Rausch, eine zärtliche Verführung und ein bezwingend schön erzählter Roman über Macht und Illusion, Einsamkeit und kompromissloses Begehren.</p>
<p>Mit der Leiterin des Georg Kolbe Museums und Kuratorin des Deutschen Pavillons der 61. Biennale di Venezia 2026 Kathleen Reinhardt spricht Olivia Laing über den Sehnsuchtsort Venedig, le belli arti und ihren neuesten Roman. Die deutschen Passagen liest die Schauspielerin  Veronika Bachfischer.</p>
<p>Olivia Laing »Buch der Träume«, Suhrkamp Insel 2026</p>
</div>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Dora Kaprálová »Die Mariborhypnose« am 18. November</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/dora-kapralova-die-mariborhypnose/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Oct 2026 05:39:38 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://literaturkanal.tv/?post_type=film&#038;p=14156</guid>

					<description><![CDATA[Die Autorin im Gespräch mit Katrin Schumacher. Den deutschen Text liest Stephan Wolf-Schönburg. Dora Kaprálovás Erzählerin reist in die slowenische Kleinstadt Maribor, um einen Reiseführer zu schreiben, beschließt jedoch stattdessen, die Stadt aus der Perspektive einer Fliege kennenzulernen. Gestalten der Gegenwart wie der Gitarrist Jim, der US-amerikanische Hofnarr Timo oder die 80-jährige Hostesse Daša, die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Autorin im Gespräch mit Katrin Schumacher. Den deutschen Text liest Stephan Wolf-Schönburg.</p>
<p>Dora Kaprálovás Erzählerin reist in die slowenische Kleinstadt Maribor, um einen Reiseführer zu schreiben, beschließt jedoch stattdessen, die Stadt aus der Perspektive einer Fliege kennenzulernen. Gestalten der Gegenwart wie der Gitarrist Jim, der US-amerikanische Hofnarr Timo oder die 80-jährige Hostesse Daša, die Putin als einen Retter sieht, sowie historische Figuren des 20. Jahrhunderts treten auf, insbesondere Josip Broz Tito, der umstrittene »wohlmeinende Diktator«, der Schriftsteller Hašek und der Dramatiker Wedekind. Die kaleidoskopische Perspektive aus der Sicht eines Insekts ermöglicht eine originelle Erzählweise, in der sich Fakten und Fiktion miteinander verflechten und eine hypnotische Wirkung erzeugen.</p>
<p>Mit diesem Roman gelingt der Autorin ein außergewöhnlicher Blick auf den Balkan und Europa sowie auf eine wenig beachtete Stadt, unter der die Drau dunkel dahinfließt. Mit der Literaturwissenschaftlerin und Journalistin Katrin Schumacher spricht Dora Kaprálovás über Magie, Macht und die Kraft der Illusion. Es liest der Schauspieler Stephan Wolf-Schönburg.</p>
<p>Eine Veranstaltung mit freundlicher Unterstützung durch das Tschechische Zentrum Berlin</p>
<p>Dora Kaprálová »Die Mariborhypnose«, mikrotext 2026</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Claudia Durastanti »Missitalia« &#038; Carlo Levi »Christus kam nur bis Eboli«</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/claudia-durastanti-missitalia-carlo-levi-christus-kam-nur-bis-eboli/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Oct 2026 03:05:46 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://literaturkanal.tv/?post_type=film&#038;p=14165</guid>

					<description><![CDATA[Claudia Durastanti im Gespräch mit Deniz Utlu und Martin Hallmannsecker Wir sind keine Christen, sagen die Leute, Christus kam nur bis Eboli. Diese berühmten Sätze fallen in Carlo Levis gleichnamigem Memoir, in dem erstmals der süditalienische Landstrich Lukanien porträtiert wird: Eine Region, in der die Straße und die Bahngleise die Küste von Salerno und das [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Claudia Durastanti im Gespräch mit Deniz Utlu und Martin Hallmannsecker</p>
<p>Wir sind keine Christen, sagen die Leute, Christus kam nur bis Eboli. Diese berühmten Sätze fallen in Carlo Levis gleichnamigem Memoir, in dem erstmals der süditalienische Landstrich Lukanien porträtiert wird: Eine Region, in der die Straße und die Bahngleise die Küste von Salerno und das Meer hinter sich lassen und ins Nirgendwo führen. 1945 erstmals erschienen und seitdem zu Weltruhm gelangt, begründete Levi mit seinem Buch die literarische Ethnographie: Emphatisch begegnet er dem entbehrungsreichen Leben der Bauern im Mezzogiorno, lernt ihren Alltag und ihre Sorgen ebenso kennen wie ihre magischen Bräuche und uralten Traditionen.</p>
<p>Martin Hallmannsecker hat dieses berühmte Buch neu übersetzt und von allem Staub befreit. Gemeinsam mit dem Moderator Deniz Utlu und der italienisch-amerikanischen Autorin Claudia Durastanti widmet er sich an diesem Abend Lukanien, der heutigen Basilikata, wo auch Claudia Durastantis neuer Roman »Missitalia« angesiedelt ist.</p>
<p>Drei außergewöhnliche Frauen in drei Jahrhunderten geben hier den Ton an: Da ist Amalia, die im Krieg Waisen und Ausreißerinnen um sich versammelt. Und da ist die junge Wissenschaftlerin Ada, die hundert Jahre später, als man in der Region nach Erdöl sucht, aus Zufall zur Spionin wird. In der Zukunft ist es A, eine weitere Frau aus der Basilikata, die das Leben auf dem Mond vorbereiten soll.</p>
<p>Wie Levi, doch  ganz anders, ergründet Durastanti Mythos und Geschichte, die Veränderungen der Gegenwart und der Zukunft und spricht darüber auf Englisch, Deutsch und Italienisch mit Deniz Utlu und Martin Hallmannsecker.</p>
<p>Ein Gespräch auf Deutsch, Englisch und Italienisch.</p>
<p>Mit freundlicher Unterstützung des Italienischen Kulturinstituts Berlin</p>
<p>Claudia Durastanti »Missitalia«, Hanser Zsolnay 2026<br />
Carlo Levi »Christus kam nur bis Eboli«, Wagenbach 2026</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ulrich Peltzer »Der verlorene Schlaf«</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/ulrich-peltzer-der-verlorene-schlaf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Sep 2026 08:42:12 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://literaturkanal.tv/?post_type=film&#038;p=14028</guid>

					<description><![CDATA[Ulrich Peltzer im Gespräch mit Helmut Böttiger Es ist das Jahr 1832. Évariste Galois, 20 Jahre alt und unglücklich verliebt, stirbt an den Folgen eines Bauchschusses. In der Nacht vor dem tödlichen Duell bringt der junge Gelehrte noch schnell eine mathematische Theorie zu Papier. Sie wird den gerade erst aus der Haft entlassenen Revolutionär und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ulrich Peltzer im Gespräch mit Helmut Böttiger</p>
<p>Es ist das Jahr 1832. Évariste Galois, 20 Jahre alt und unglücklich verliebt, stirbt an den Folgen eines Bauchschusses. In der Nacht vor dem tödlichen Duell bringt der junge Gelehrte noch schnell eine mathematische Theorie zu Papier. Sie wird den gerade erst aus der Haft entlassenen Revolutionär und Königsgegner weltberühmt machen. Galois&#8216; Geschichte hat alles, was es für einen packenden Kostümfilm braucht. Zu erleben ist dieser Film vorerst aber nur in den Imaginationen und Reflexionen eines Drehbuchautors, über den Ulrich Peltzer erzählt, wie er in einer schlaflosen Nacht zwischen französischer Julirevolution und eigener Gegenwart hin- und herspringt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ulrich Peltzer »Der verlorene Schlaf«, S. Fischer 2026</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zum Werk. Gespräche über das Ganze: Eugen Ruge</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/zum-werk-gespraeche-ueber-das-ganze-eugen-ruge/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2026 11:53:25 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://literaturkanal.tv/?post_type=film&#038;p=13941</guid>

					<description><![CDATA[Im Gespräch mit Jörg Magenau Schriftstellerinnen und Schriftsteller schreiben Bücher. Doch irgendwann blicken sie auf ein Werk zurück. Das Werk aber ist mehr als bloß die Summe der Bücher. Es steht in der Zeitgeschichte und verweist auch auf das Leben, das darin zum Ausdruck kommt. Ab wann ist das Werk ein Werk? Und wie stellt es [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Gespräch mit Jörg Magenau</p>
<p>Schriftstellerinnen und Schriftsteller schreiben Bücher. Doch irgendwann blicken sie auf ein Werk zurück. Das Werk aber ist mehr als bloß die Summe der Bücher. Es steht in der Zeitgeschichte und verweist auch auf das Leben, das darin zum Ausdruck kommt. Ab wann ist das Werk ein Werk? Und wie stellt es sich ein? Wie schauen Autorinnen und Autoren auf all das zurück, was zum Werk geworden ist? Und wie hat sich die Welt in der Zwischenzeit verändert? In der Reihe »Zum Werk. Gespräche über das Ganze« gibt Eugen Ruge Auskunft über seinen literarischen Werdegang, von den Theaterstücken, mit denen er begann, über seinen 2011 mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichneten Bestseller »In Zeiten des abnehmenden Lichts« bis zu dem zuletzt erschienenen Roman »Pompeji«. Zum Werk gehören auch die von ihm herausgegebenen Russland-Erinnerungen seines Vaters Wolfgang Ruge, Hörspiele und Tschechow-Übersetzungen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
