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	<title>Gesellschaft &#8211; LTV</title>
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	<description>Literatur für alle</description>
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	<title>Gesellschaft &#8211; LTV</title>
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		<title>Meisterwerke: »American Psycho« von Bret Easton Ellis</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/meisterwerke-american-psycho-von-bret-easton-ellis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2026 13:03:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Mit Wolfgang M. Schmitt und Maxim K.I.Z. Kaum ein Roman war in den vergangenen 35 Jahren so prägend wie »American Psycho« von Bret Easton Ellis. Autoren wie Michel Houellebecq oder Christian Kracht verdanken dem Autor viel, von den Ellis-Epigonen ganz zu schweigen. Der Skandalroman, der in Deutschland zeitweise auf dem Index landete, schildert in drastischen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Wolfgang M. Schmitt und Maxim K.I.Z.</p>
<p>Kaum ein Roman war in den vergangenen 35 Jahren so prägend wie »American Psycho« von Bret Easton Ellis. Autoren wie Michel Houellebecq oder Christian Kracht verdanken dem Autor viel, von den Ellis-Epigonen ganz zu schweigen. Der Skandalroman, der in Deutschland zeitweise auf dem Index landete, schildert in drastischen Worten nicht nur eine Welt jenseits von Gut und Böse, die 1991 an der Wall Street anzutreffen war, sondern antizipierte bereits eine Gesellschaft, die mit dem Nichts jongliert, die die Trennung zwischen Realität und Fiktion nicht weiter benötigt und einen finanzialisierten Kapitalismus, der sich von der Realwirtschaft abkoppelt. Bret Easton Ellis gelingt das ästhetisch durch den unzuverlässigen Ich-Erzähler und Protagonisten Patrick Bateman, der Charakterbeschreibungen durch Markenprodukte erstellt. Der Absolvent der Harvard Business School arbeitet an der Börse, aber nie erfahren wir etwas über seine konkreten Tätigkeiten. In der Nacht ermordet er Frauen und Obdachlose. Patrick Bateman wurde im Social-Media-Zeitalter zum Meme – und in der neurechten Manosphere sogar zu einer Art Vorbild. Maxim von K.I.Z. (»Hurra, die Welt geht unter«, »Frieden«) und Wolfgang M. Schmitt (»Die Filmanalyse«, »Wohlstand für Alle«) sprechen über dieses Meisterwerk, seine politischen Implikationen und seine Bedeutung in der Gegenwart.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Verleihung Deutscher Sachbuchpreis 2026</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/verleihung-deutscher-sachbuchpreis-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 11:22:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Am 8. Juni wurde der Deutsche Sachbuchpreis 2026 in der Elbphilharmonie in Hamburg verliehen. Zum Sachbuch des Jahres kürte die Jury »Dreihundert Männer. Aufstieg und Fall der Deutschland AG« von Konstantin Richter. Nominiert waren außerdem: Heike Behrend: Gespräche mit einem Toten. Gustaf Nagel, Prophet vom Arendsee (Matthes &#38; Seitz Berlin) Florence Gaub: Szenario. Die Zukunft [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 8. Juni wurde der Deutsche Sachbuchpreis 2026 in der Elbphilharmonie in Hamburg verliehen. Zum Sachbuch des Jahres kürte die Jury »Dreihundert Männer. Aufstieg und Fall der Deutschland AG« von Konstantin Richter.</p>
<p>Nominiert waren außerdem:</p>
<p>Heike Behrend: Gespräche mit einem Toten. Gustaf Nagel, Prophet vom Arendsee (Matthes &amp; Seitz Berlin)<br />
Florence Gaub: Szenario. Die Zukunft steht auf dem Spiel (dtv)<br />
Tilmann Lahme: Thomas Mann. Ein Leben (dtv)<br />
Irina Scherbakowa: Der Schlüssel würde noch passen. Moskauer Erinnerungen (Droemer)<br />
Bettina Schöne-Seifert: Leben, Körper, Tod. Zwölf aktuelle Kontroversen der Medizinethik (Wallstein)<br />
Roberto Simanowski: Sprachmaschinen. Eine Philosophie der künstlichen Intelligenz (C.H.Beck)<br />
Ronen Steinke: Meinungsfreiheit. Wie Polizei und Justiz unser Grundrecht einschränken – und wie wir es verteidigen (Berlin Verlag)</p>
<p>Moderation: Katty Salié (ZDF aspekte)</p>
<p>Grußworte: Jana Schiedek, Staatsrätin für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg und Sebastian Guggolz, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels</p>
<p>Interview mit Pascal Mathéus (Buchhandlung Wassermann, Hamburg-Blankenese), Sprecher der Jury</p>
<p>Vorstellung der Sachbücher und Autor:innen in Portraitfilmen</p>
<p>Dankesrede des Preisträgers Konstantin Richter</p>
<p>Foto Thumbnail: Christof Jakob</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Zeitanalyse: »Gewalt am Denken. Wann beginnt Faschismus?«</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/zeitanalyse-gewalt-am-denken-wann-beginnt-faschismus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jun 2026 13:17:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Mark Terkessidis in Diskussion mit Nils Schniederjann Wann beginnt Faschismus? Dieser Frage geht der Autor und Psychologe Mark Terkessidis in seinem Buch »Gewalt am Denken« nach. Er untersucht, wie autoritäre Tendenzen entstehen, warum Nostalgie zur politischen Triebkraft wird und weshalb selbst progressive Kräfte Teil eines neuen Kontinuums der Gefährdung sind. Nils Schniederjann diskutiert mit Terkessidis [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mark Terkessidis in Diskussion mit Nils Schniederjann</p>
<p>Wann beginnt Faschismus? Dieser Frage geht der Autor und Psychologe Mark Terkessidis in seinem Buch »Gewalt am Denken« nach. Er untersucht, wie autoritäre Tendenzen entstehen, warum Nostalgie zur politischen Triebkraft wird und weshalb selbst progressive Kräfte Teil eines neuen Kontinuums der Gefährdung sind. Nils Schniederjann diskutiert mit Terkessidis über seine Thesen.</p>
<p>Medienpartner: Über Rechts</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>I have a dream? 250 Jahre Vereinigte Staaten von Amerika</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/am-7-5-um-19-uhr-i-have-a-dream-250-jahre-vereinigte-staaten-von-amerika/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 May 2026 17:20:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[250 Jahre Vereinigte Staaten von Amerika Mit Horst Lauinger, Thea Dorn, Rieke Havertz und Nell Zink. Es liest: Benito Bause Auch wenn es gerade eine große Herausforderung ist, die Vereinigten Staaten von Amerika hinter der monströsen Gestalt ihres Präsidenten zu erkennen, soll und darf das Versprechen auf »Leben, Freiheit, and the Pursuit of Happiness«, das [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>250 Jahre Vereinigte Staaten von Amerika</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Mit Horst Lauinger, Thea Dorn, </span><span style="font-weight: 400;">Rieke Havertz</span><span style="font-weight: 400;"> und Nell Zink. Es liest: </span><span style="font-weight: 400;">Benito Bause</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Auch wenn es gerade eine große Herausforderung ist, die Vereinigten Staaten von Amerika hinter der monströsen Gestalt ihres Präsidenten zu erkennen, soll und darf das Versprechen auf »Leben, Freiheit, and the Pursuit of Happiness«, das ihnen zugrunde liegt, nicht aufgegeben werden. Die USA sind älter und sie sind mehr als ihr gegenwärtiger Präsident. Der anlässlich des 250. Geburtstags der Vereinigten Staaten erscheinende Band präsentiert ein Land unterschiedlicher Kulturen und Herkünfte, eine hoffnungsfrohe, im steten Wandel begriffene USA, ein Land der Zukunftsvisionen und des mutigen Eintretens für Menschenrechte, Meinungsfreiheit und Selbstbestimmung. In »I Have a Dream« kommt eine Nation zur Sprache, die sich der tiefen Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit zum Trotz immer wieder neu erfunden hat und die sich heute dringender denn je auf das besinnen muss, was sie geprägt hat.</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Von Jefferson bis Tecumseh, von Nathanael Hawthorne über Louisa May Alcott bis Truman Capote, Carson McCullers, Grace Paley und James Baldwin wirft dieser Band alles in die Waagschale, was uns an den USA lieb und teuer ist: Reden, Reportagen, Briefe, Essays, Gedichte, Storys, und Songs, um einen vielstimmigen Kontrapunkt zur einfältigen Gegenwart zu bilden, eine literarische Echokammer dessen, wofür diese Nation (auch) steht: für den American Dream und den American Way of Life, Woodstock und Hollywood, Sitting Bull und Buffalo Bill, Grand Canyon und Silicon Valley, Apollo 11 und Route 66, Barfly und Bartleby, Jukebox und Drugstore, Harlem und Vegas, Moonwalk und Wall Street, Crossroads und Broadway….</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Es lesen, reden, wüten und feiern der Herausgeber </span><b>Horst Lauinger</b><span style="font-weight: 400;"> gemeinsam mit den Autorinnen </span><b>Thea Dorn</b><span style="font-weight: 400;"> und </span><b>Nell Zink</b><span style="font-weight: 400;"> sowie mit der ZEIT-Korrespondentin </span><b>Rieke Havertz</b><span style="font-weight: 400;">. Es liest: </span><b>Benito Bause</b><span style="font-weight: 400;">.<br />
</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">»</span><span style="font-weight: 400;">I Have a Dream</span><span style="font-weight: 400;">«</span><span style="font-weight: 400;"> Stefan Wagner und Horst Lauinger (Hg.), Manesse 2026</span></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>»Allein« mit Daniel Schreiber und Gabriele von Arnim</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/allein-mit-daniel-schreiber-und-gabriele-von-arnim/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Mar 2026 10:52:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Zu keiner Zeit haben so viele Menschen allein gelebt, und nie war elementarer zu spüren, wie brutal das selbstbestimmte Leben in Einsamkeit umschlagen kann. Aber kann man überhaupt glücklich sein allein? Und warum wird in einer Gesellschaft von Individualisten das Alleinleben als schambehaftetes Scheitern wahrgenommen? Im Rückgriff auf eigene Erfahrungen, philosophische und soziologische Ideen ergründet [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zu keiner Zeit haben so viele Menschen allein gelebt, und nie war elementarer zu spüren, wie brutal das selbstbestimmte Leben in Einsamkeit umschlagen kann. Aber kann man überhaupt glücklich sein allein? Und warum wird in einer Gesellschaft von Individualisten das Alleinleben als schambehaftetes Scheitern wahrgenommen?</p>
<p>Im Rückgriff auf eigene Erfahrungen, philosophische und soziologische Ideen ergründet Daniel Schreiber in »Allein« das Spannungsverhältnis zwischen dem Wunsch nach Rückzug und Freiheit und dem nach Nähe, Liebe und Gemeinschaft. Dabei leuchtet er aus, welche Rolle Freundschaften in diesem Lebensmodell spielen: Können sie eine Antwort auf den Sinnverlust in einer krisenhaften Welt sein?</p>
<p>Ein zutiefst erhellendes Buch über die Frage, wie wir leben wollen. Daniel Schreiber ist Essayist, Kunstkritiker und Übersetzer. Über »Allein« hat er mit der Autorin und Literaturkritikerin Gabriele von Arnim in den Geistesblüten ein Gespräch geführt.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Battle der Welterklärer:innen</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/am-23-2-um-19-30-uhr-battle-der-welterklaerer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Feb 2026 18:04:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Teresa Koloma Beck, Steffen Mau, Heinz Bude und Stephan Lessenich versuchen, diese Welt zu erklären. Es moderiert Vivian Perkovic Vier Soziolog:innen, vier Blickwinkel auf eine Gegenwart, die vielen aus den Fugen geraten scheint. Teresa Koloma Beck, Steffen Mau, Heinz Bude und Stephan Lessenich diskutieren mit der Moderatorin Vivian Perkovic über Transformationsprozesse, Strukturen und Konfliktlinien, die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Teresa Koloma Beck, Steffen Mau, Heinz Bude und Stephan Lessenich versuchen, diese Welt zu erklären. Es moderiert Vivian Perkovic</p>
<p>Vier Soziolog:innen, vier Blickwinkel auf eine Gegenwart, die vielen aus den Fugen geraten scheint. Teresa Koloma Beck, Steffen Mau, Heinz Bude und Stephan Lessenich diskutieren mit der Moderatorin Vivian Perkovic über Transformationsprozesse, Strukturen und Konfliktlinien, die unsere Gesellschaft prägen.</p>
<p>Wie entstehen soziale Konflikte? Wie wirken der Kolonialismus und die DDR-Geschichte bis in unsere Gegenwart nach? Und wie lässt sich diese Welt überhaupt noch erklären? Vier der profiliertesten Stimmen der deutschen Soziologie wagen an diesem Abend einen gemeinsamen Versuch.</p>
<p>Teresa Koloma Beck &amp; Florian P. Kühn (Hg.) »&#x200d;Zur Intervention. Afghanistan und die Folgen«, Hamburger Edition 2023<br />
Ricarda Lang &amp; Steffen Mau »&#x200d;Der Große Umbruch. Ein Gespräch über Krise, Konflikte und Kompromisse«, Ullstein 2025TRans<br />
Heinz Bude, Bettina Munk, Karin Wieland »&#x200d;Transit 64«, Hanser 2025<br />
Stephan Lessenich »&#x200d;Nicht mehr normal«, Hanser Berlin 2022</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nachwendekinder: Wir schaffen das?</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/am-22-1-um-19-uhr-nachwendekinder-wir-schaffen-das/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jan 2026 18:16:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Reihe: Dürfen die das? Junge Autor:innen aus Ost und West erzählen Geschichte Nachwendekinder: Wir schaffen das? Nora Zabel und Frédéric Schwilden sprechen mit Aron Boks über 35 Jahre »Deutsche Einheit« »Wir schaffen das«: Vor mehr als zehn Jahren sagte die damalige Bundeskanzlerin Angela Merkel diesen Satz mit Hinblick auf die Herausforderungen, die Deutschland durch die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Reihe: Dürfen die das? Junge Autor:innen aus Ost und West erzählen Geschichte<br />
Nachwendekinder: Wir schaffen das?<br />
Nora Zabel und Frédéric Schwilden sprechen mit Aron Boks über 35 Jahre »Deutsche Einheit«</p>
<p>»Wir schaffen das«: Vor mehr als zehn Jahren sagte die damalige Bundeskanzlerin Angela Merkel diesen Satz mit Hinblick auf die Herausforderungen, die Deutschland durch die Aufnahme zehntausender Menschen, die aus Syrien nach Europa fliehen, erwarten würde. Ein Satz voller Optimismus für eine Zeit, die das soziale Umfeld vieler Menschen verwandelte. PEGIDA-Demonstrationen wurden größer, die AfD gewann an Zuwachs und gleichzeitig setzte bei einem Teil einer jungen Generation eine erste Politisierung ein. Wie aber hat sich das Land und das soziale Klima in Ost &#8211; und Westdeutschland seither bis zum 36. Jahr der »Deutschen Einheit« verändert?</p>
<p>Wie gewohnt sprechen in dieser Reihe Menschen miteinander, die weder die DDR noch die alte Bundesrepublik bewusst erlebt haben, um zu versuchen, sich die Geschichte greifbarer und die Gegenwart besser verständlich zu machen. In dieser Ausgabe der Reihe sprechen die in Hagenow geborene Podcasterin und CDU-Politikerin Nora Zabel, der in Bonn geborene Autor und Journalist Frédéric Schwilden und der in Wernigerode geborene Autor Aron Boks.</p>
<p>Nora Zabel »Vereint in Zerrissenheit. Die ostdeutsche Generation Z zwischen zwei Welten«, Droemer 2025<br />
Frédéric Schwilden »Gute Menschen«, Piper 2025<br />
Aron Boks »Starkstromzeit. Vom Leben in einem Staat, den es nicht mehr gibt«, HarperCollins 2025</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wechseljahre</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/am-15-1-um-19-uhr-wechseljahre/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jan 2026 18:49:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Miriam Stein und Jule Ronstedt im Gespräch mit Silke Burmester »Wahnsinn Wechseljahre« titelte der SPIEGEL im Mai dieses Jahres mit dem Versprechen, das »Tabu zur Chance« werden zu lassen, damit »Frauen besser durchkommen«. Im Titelgespräch kommt auch die Autorin Miriam Stein zu Wort, die sich als eine der ersten in Deutschland mit ihrem Buch »Die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Miriam Stein und Jule Ronstedt im Gespräch mit Silke Burmester</p>
<p>»Wahnsinn Wechseljahre« titelte der SPIEGEL im Mai dieses Jahres mit dem Versprechen, das »Tabu zur Chance« werden zu lassen, damit »Frauen besser durchkommen«. Im Titelgespräch kommt auch die Autorin Miriam Stein zu Wort, die sich als eine der ersten in Deutschland mit ihrem Buch »Die gereizte Frau« (2022) und ein Jahr später mit dem sehr erfolgreichen Hashtag #wirsind9millionen dafür stark machte, den Wechseljahren auch hier zu Lande gesellschaftliche Gehör und politische Relevanz zu geben. Seitdem sind viele tolle Bücher zum Thema erschienen: politische, gesellschaftlichskritische und literarische, wie etwa das Debüt der Regisseurin und Schauspielerin Jule Ronstedt, ein Episodenroman so schreiend komisch, dass man geradezu Lust auf die Wechseljahre bekommt. Gemeinsam mit der Journalistin und Herausgeberin des äußerst erfolgreichen Online-Magazins für Rausch, Revolte, Wechseljahre »Palais F*luxx«, Silke Burmester, sprechen die beiden Autorinnen über die Chancen der Metamorphose in heißen Jahren.</p>
<p>Mit freundlicher Unterstützung von der Stadtbibliothek Mitte.</p>
<p>Jule Ronstedt »Menomorphosen«, Eisele 2025<br />
Miriam Stein »Weise Frauen«, Goldmann 2024<br />
Miriam Stein »Die gereizte Frau« Penguin 2022<br />
Silke Burmester »Mutterblues«, KiWi 2016</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Meisterwerke: »Holzfällen« von Thomas Bernhard</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/meisterwerke-holzfaellen-von-thomas-bernhard/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Dec 2025 09:10:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wolfgang M. Schmitt im Gespräch mit Achim Truger über »Holzfällen« von Thomas Bernhard Wir leben in einer Empörungsgesellschaft, lautet eine von vielen Gegenwartsdiagnosen. Assoziiert wird damit eine Öffentlichkeit, die sich dauernd aufregt, nicht selten über Nichtigkeiten, und die sich von Algorithmen ebenso wie von gewissen Politiker:innen und Medienschaffenden immer neu anstacheln lässt. Die Sehnsucht nach wohltemperierten Diskursen und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wolfgang M. Schmitt im Gespräch mit Achim Truger über »Holzfällen« von Thomas Bernhard</p>
<p>Wir leben in einer Empörungsgesellschaft, lautet eine von vielen Gegenwartsdiagnosen. Assoziiert wird damit eine Öffentlichkeit, die sich dauernd aufregt, nicht selten über Nichtigkeiten, und die sich von Algorithmen ebenso wie von gewissen Politiker:innen und Medienschaffenden immer neu anstacheln lässt. Die Sehnsucht nach wohltemperierten Diskursen und Büchern ist groß, aber ein Thomas Bernhard spielt da nicht mit. Das österreichische enfant terrible der Literatur konnte hassen und sich empören wie kein Zweiter, aber er tat dies auf ästhetisch höchstem Niveau – schwankend zwischen existenzieller Bitterkeit und kühnem Witz. »Eine Erregung« lautet der Untertitel zu Bernhards Meisterwerk »Holzfällen«, in dem der Protagonist aus dem Ohrensessel eine Wiener Abendgesellschaft beobachtet, die in kultureller Betulichkeit erstarrt ist und deren Opportunismus grenzenlos zu sein scheint. Thomas Bernhard erweist sich mit diesem 1984 erschienen Roman erneut als großer Provokateur und noch größerer Stilist. Der Ökonom Prof. Dr. Achim Truger, Mitglied des Sachverständigenrats für Wirtschaft, ist ebenso wie Gastgeber und Podcaster Wolfgang M. Schmitt ein Verehrer von Bernhards Literatur. Sie sprechen über ihre gemeinsame Faszination und über die Aktualität eines Schreibens, das sich weder formal noch inhaltlich mit der herrschenden Ordnung gemeinmachen will. Was, wenn wir uns nicht weniger, sondern nur elaborierter empören müssen?</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Josefine Rieks »Wenn euch das gefällt«</title>
		<link>https://literaturkanal.tv/film/josefine-rieks-wenn-euch-das-gefaellt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Josefine]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Nov 2025 08:24:23 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://literaturkanal.tv/?post_type=film&#038;p=13560</guid>

					<description><![CDATA[Moderation Jan Drees Veranstaltungsort: Literaturforum im Brecht-Haus Zwischen Workout, Skincare und Content lebt Monique, genannt Mon, in einer Sphäre größtmöglicher Perfektion. Doch ihre Beziehungen erschöpfen sich in Modi von Konkurrenz, Neid und gespielter Zuneigung. Beim Shooting für ein Schokoladen-Start-up trifft Mon auf eine junge Fotografin. Mons latente Aggression entlädt sich bald in zunehmend drastischeren Gewaltexzessen. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Moderation Jan Drees<br />
Veranstaltungsort: Literaturforum im Brecht-Haus</p>
<p>Zwischen Workout, Skincare und Content lebt Monique, genannt Mon, in einer Sphäre größtmöglicher Perfektion. Doch ihre Beziehungen erschöpfen sich in Modi von Konkurrenz, Neid und gespielter Zuneigung. Beim Shooting für ein Schokoladen-Start-up trifft Mon auf eine junge Fotografin. Mons latente Aggression entlädt sich bald in zunehmend drastischeren Gewaltexzessen. Josefine Rieks scheibt in »Wenn euch das gefällt« am Limit des Erträglichen. Ihr Sujet ist die Erfahrungslosigkeit der Individuen in einer zunehmend virtuellen Realität, ihre gewaltsame Selbstzurichtung und ihr Hunger nach Lebendigkeit.</p>
<p>In Kooperation mit dem XS-Verlag</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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