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Hiromi Itō durchkreuzt mit ihrer Sprachkunst und Imagination sämtliche Genres und reißt Grenzen nieder. Die vorliegende Sammlung von Texten aus 45 lebensprallen, schaffensdichten Jahren verspricht Einblicke in ein Künstlerleben voll ungeahnter Ausdrucksformen und Erkenntnisweisen, beginnend mit einem Liebesgedicht, endend mit einem Manifest. Darüber spricht Hiromi Itō mit dem Schriftsteller und Musiker Frank Witzel.

Frank Witzel legt mit den Erzählungen »Die fernen Orte des Versagens« erneut ein Buch über die komplizierten Bedingungen des Menschseins und die vielen Wirklichkeiten hinter der Wirklichkeit vor: Ein Pilzsammler findet im Wald eine Leiche und versucht, mögliche Konsequenzen zu umgehen; ein Paar fährt zu einem Fotoshooting auf den Todtnauberg; eine Frau mit einem Pferdewunsch muss sich mit den noch ausgefalleneren Wünschen ihrer Partner auseinandersetzen; eine andere Frau versucht sich durch ein Voodoo-Ritual vor einem drohenden Schicksalsschlag zu bewahren.

Hiromi Itō »Garstiger Morgen«

Die Autorin im Gespräch mit Frank Witzel. Den deutschen Text liest Maren Eggert. Erzählung? Essay? Journal? Memoir? Gedicht? Gebet, Beichte, Beschwörung, Provokation oder