
Meisterwerke: »Holzfällen« von Thomas Bernhard
Wolfgang M. Schmitt im Gespräch mit Achim Truger über »Holzfällen« von Thomas Bernhard Wir leben in einer Empörungsgesellschaft, lautet eine von vielen Gegenwartsdiagnosen. Assoziiert wird damit
»Eine Erregung« lautet der Untertitel zu Bernhards Meisterwerk »Holzfällen«, in dem der Protagonist aus dem Ohrensessel eine Wiener Abendgesellschaft beobachtet, die in kultureller Betulichkeit erstarrt ist und deren Opportunismus grenzenlos zu sein scheint. Thomas Bernhard erweist sich mit diesem 1984 erschienen Roman erneut als großer Provokateur und noch größerer Stilist. Der Ökonom Prof. Dr. Achim Truger ist ebenso wie Gastgeber und Podcaster Wolfgang M. Schmitt ein Verehrer von Bernhards Literatur. Sie sprechen über ihre gemeinsame Faszination und über die Aktualität eines Schreibens, das sich weder formal noch inhaltlich mit der herrschenden Ordnung gemeinmachen will. Was, wenn wir uns nicht weniger, sondern nur elaborierter empören müssen?
Das war Roboter mit Senf, die achte: Ein Thomas Bernhard Spezial. Was würde jetzt der große Ohlsdorfer Dichter tun? Zur Beantwortung dieser Frage haben wir Frau Zittel aus dem Stück Heldenplatz eingeladen, nestroypreisverdächtig verkörpert in einer Inszenierung am Schauspielhaus Graz. Sowie den Autor einer soeben erschienenen und vollkommen unkorrekten Bernhard-Biographie in Bildern. Darüber hinaus war ein Nachwuchsautor zu Gast, der selbst eine komplizierte Beziehung zu Österreich hat.

Wolfgang M. Schmitt im Gespräch mit Achim Truger über »Holzfällen« von Thomas Bernhard Wir leben in einer Empörungsgesellschaft, lautet eine von vielen Gegenwartsdiagnosen. Assoziiert wird damit

Gäste: Florian Köhler (Frau Zittel), Nicolas Mahler und Martin Peichl Hosts: Klaus Kastberger, Daniela Strigl Assistentin: Die Miri: Miriam Schmid Außenreporter: Martin Brachvogel