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Heike Geißlers »Michaela Kohlhaas« ist eine tollkühne Überschreibung der berühmten Novelle von Heinrich von Kleist. Ihre Michaela ist eine Schimpfende, eine Stinkende, eine Zärtliche. Eine große Liebende, die nicht bloß Verbesserung will – sie verlangt Wiedergutmachung und Sühne. Und eine gänzlich andere Einrichtung der Welt. Über ihren neuen Roman und die weibliche Wut spricht Heike Geißler mit der Literaturkritikerin Marie Schoeß.