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Wir schreiben das Jahr 2035. Die USA und China befinden sich im Krieg. Amerika ist ein protofaschistischer Staat. Taiwan ist in zwei Teile geteilt. Während der Konflikt zwischen den Atommächten eskaliert, entwickeln drei idealistische Jugendliche, die sich in Hongkong kennengelernt haben, unterschiedliche Vorstellungen darüber, wie man sich in dieser techno-autoritären Landschaft am besten zurechtfindet. Andy, Maggie und Olivia beschreiten unterschiedliche Wege zu einem transformativen Wandel, wobei sich jede von ihnen mit der Frage auseinandersetzt, inwieweit sie für die Freiheit kämpfen werden und wer sie dabei werden wollen.

Belgrad, 1942: Am Tag, an dem das okkupierte Serbien für »judenfrei« erklärt wird, streift Isak Ras ein letztes Mal durch die Stadt – auf der Suche nach seiner verschütteten Vergangenheit. Was geschah mit seiner Mutter? Welche Rolle spielten die Anarchisten Rosa und Milan? Und was hat es mit den Doppelgängern auf sich? In acht Perspektiven entfaltet Marko Dinić ein literarisches Puzzle aus Erinnerung, Widerstand und Verlust.

Wovon träumen die Menschen im Kapitalismus, wovon die sich zunehmend gegen sie auflehnenden Maschinen? Mit scharfem Witz und literarischer Virtuosität erzählt Jonas Lüscher von einer Gegenwart, die gern mehr über ihre Zukunft wüsste.

Ursula Krechel schreibt in ihrem hoch politischen und stilistisch herausragenden Roman eine Kulturgeschichte aller Frauen – von einer römischen Kaisermutter zu einer Studienrätin, von einer Verkäuferin in einem kleinen Kräuterimperium zu einer Ministerin. Es ist die Geschichte ihres Widerstands gegen die Gewalt, die ihnen physisch und psychisch zugemutet wird.

Über existenziell gefährdete Frauen und den neuen Roman spricht Ursula Krechel mit der Bundesjustizministerin a.D. Sabine Leutheusser-Schnarrenberger.