
Finn Job »Schädel«
Finn Job »Schädel« Moderation Martin Schüler Klaus Bärenfänger liest Gesichter. Er sieht in Stirnen, Nasen, Kiefern und Schädeln die Begabungen und Schwächen anderer
Klaus Bärenfänger liest Gesichter. Er sieht in Stirnen, Nasen, Kiefern und Schädeln die Begabungen und Schwächen anderer Menschen sowie deren Platz in der Welt. 2009 zieht er mit seinen Kindern Chloé und Louis nach Kalifornien, um den amerikanischen Markt zu erobern. Währenddessen sucht der 15-jährige Louis, schüchtern, zart und schwul, nach einer Sprache für sich selbst. Und Chloé, zwei Jahre älter, ist härter, wachsamer und beginnt, gegen den Vater aufzubegehren. Ein Familienroman zwischen Amerika und Deutschland über das Ende liberaler Gewissheiten, der zu einer Zeit spielt, die gerade erst zu kippen beginnt: das Amerika Obamas, Occupy, Social Media und die Neue Rechte.
2026 geht der Kleist-Preis an den Romancier und Dramatiker Thomas Melle für sein »im besten Sinne verstörendes Werk«. So der Verleger Heinrich von Berenberg, die diesjährige Vertrauensperson der Jury, in seiner Begründung für den Preisträger: »Niemandem unter den deutschsprachigen Gegenwartsautor:innen ist es gelungen wie Thomas Melle, dem gesellschaftlichen Leben des 21. Jahrhunderts, wie wir es kennen, einen so realistischen wie kunstvoll gearbeiteten Spiegel vorzuhalten. Wer hinein blickt, wer diesen Autor liest, dessen Leben wird verändert, und mehr kann Literatur eigentlich nicht tun.«
Wie er zu Kleist steht und welchen Blick er auf sein vergangenes und künftiges Werk hat, darüber spricht Thomas Melle mit der Autorin und Journalistin Svealena Kutschke.

Finn Job »Schädel« Moderation Martin Schüler Klaus Bärenfänger liest Gesichter. Er sieht in Stirnen, Nasen, Kiefern und Schädeln die Begabungen und Schwächen anderer

Der Kleistpreisträger spricht mit Svealena Kutschke über sein Werk 2026 geht der Kleist-Preis an den Romancier und Dramatiker Thomas Melle für sein »im