
Schreiben, worüber wir nicht sprechen können
Mit Maryam Aras, Mati Shemoelof Moderation Asal Dardan Literarisches Schreiben bietet einen geschützten Raum für Menschen, deren Erfahrungen, Empfindungen und Sichtweisen im gesellschaftlichen
Mit Maryam Aras, Mati Shemoelof
Moderation Asal Dardan
Literarisches Schreiben bietet einen geschützten Raum für Menschen, deren Erfahrungen, Empfindungen und Sichtweisen im gesellschaftlichen Diskurs kaum Platz finden. Zugleich lädt das geschriebene Wort dazu ein, sich Zeit für einen Perspektivwechsel zu nehmen, der frei von Folgen bleiben kann. In einer Lesung mit anschließendem Gespräch präsentieren Autor:innen Texte und Gedichte, in denen das Schreiben für sie zu einem solchen Rückzugsort wurde.
DAS KRITIKABLE QUEERTETT ist Hamburgs Geheimtipp für Literaturliebhaber:innen und -kritiker:innen! Die Überschreibung des klassischen Fernsehformats geht schon in die sechste Runde: Live zur Prime Time treffen drei Kritiker:innen aufeinander, die jeweils ein Buch mitbringen: Egal ob frisch gedruckt oder schon über einige Jahre in Vergessenheit geraten, ob Gedichtband, Roman oder Sachbuch – hauptsache, der Text bietet Gesprächsstoff! Alle drei Werke werden vorab von allen Panelist:innen gelesen, um sie dann kontrovers diskutieren zu können.
Im Kritikablen Queertett wird über Literatur gesprochen, die einen »anderen« Kanon bedient oder ganz abseits eines Kanon-Begriffs existiert. Hier rücken Literaturkritiker:innen Gedanken und Perspektiven derjenigen in den Fokus, die in etablierten Medien und im Literaturbetrieb gar nicht oder nur als Stereotyp zu finden sind. DAS KRITIKABLE QUEERTETT begibt sich in der vierten Ausgabe zur Prime Time wieder auf die Suche – nach Wegen, über Literatur multiperspektivisch zu sprechen, zu streiten und sie wertzuschätzen.
Hier wird über Literatur gesprochen, die einen »anderen« Kanon bedient oder ganz abseits eines Kanon-Begriffs existiert. Literaturkritiker:innen rücken Gedanken und Perspektiven derjenigen in den Fokus, die in etablierten Medien und im Literaturbetrieb gar nicht oder nur als Stereotyp zu finden sind. Diese Bücher werden besprochen:
Raphaëlle Red: »Diese bittere Erde (ist womöglich nicht, was sie scheint)« von Saidiya Hartman
Sofia Ocherednaya: »Gewässer im Ziplock« von Dana Vowinkel
Meryem Choukri: »Insel der verlorenen Erinnerung« von Yoko Ogawa
Dichte Körperbehaarung, braune Zähne, große Nasen: Moshtari Hilal befragt Ideen von Hässlichkeit. In ihrem Buch schreibt sie von Beauty Salons in Kabul als Teil der US-Invasion, von Darwins Evolutionstheorie, von Kim Kardashian und von einem utopischen Ort im Schatten der Nase. Warum fürchten sich Menschen vor dem Hässlichen? Poetisch und berührend, intim und hochpolitisch erzählt Moshtari von den Normen erzählt, mit denen sich Menschen traktieren.

Mit Maryam Aras, Mati Shemoelof Moderation Asal Dardan Literarisches Schreiben bietet einen geschützten Raum für Menschen, deren Erfahrungen, Empfindungen und Sichtweisen im gesellschaftlichen

Das Kritikable Queertett Ausgabe 6 Mit Aleksandra Szczodrowski, Kumi More, Judith Vogt Moderation: Fatima Khan DAS KRITIKABLE QUEERTETT ist Hamburgs Geheimtipp für Literaturliebhaber:innen

Das Kritikable Queertett Ausgabe 4 Mit Luca Mael Milsch, Mati Shemoelof, Dominique Haensell Moderation: Christiane Frohmann Das alteingesessene Literatur-Fernsehformat »Das literarische Quartett« sorgte

Das Kritikable Queertett Ausgabe 5 Mit Raphaëlle Red, Sofia Ocherednaya & Meryem Choukri Moderation: Pajam Masoumi Das alteingesessene Literatur-Fernsehformat »Das literarische Quartett« sorgte

Moderiert von Yezenia Léon Mezu Dichte Körperbehaarung, braune Zähne, große Nasen: Moshtari Hilal befragt Ideen von Hässlichkeit. In ihrem Buch schreibt sie von