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Klaus Bärenfänger liest Gesichter. Er sieht in Stirnen, Nasen, Kiefern und Schädeln die Begabungen und Schwächen anderer Menschen sowie deren Platz in der Welt. 2009 zieht er mit seinen Kindern Chloé und Louis nach Kalifornien, um den amerikanischen Markt zu erobern. Währenddessen sucht der 15-jährige Louis, schüchtern, zart und schwul, nach einer Sprache für sich selbst. Und Chloé, zwei Jahre älter, ist härter, wachsamer und beginnt, gegen den Vater aufzubegehren. Ein Familienroman zwischen Amerika und Deutschland über das Ende liberaler Gewissheiten, der zu einer Zeit spielt, die gerade erst zu kippen beginnt: das Amerika Obamas, Occupy, Social Media und die Neue Rechte.

Kafka schildert in diesem Klassiker der Weltliteratur eine anonymisierte Wirtschaftswelt, die nicht auf Seiten der Schwachen steht: »Denn auf Mitleid durfte man hier nicht hoffen, und es war ganz richtig, was Karl in dieser Hinsicht über Amerika gelesen hatte; nur die Glücklichen schienen hier ihr Glück zwischen den unbekümmerten Gesichtern ihrer Umgebung wahrhaft zu genießen.« Die Schriftstellerin Daniela Dröscher und der YouTuber und Kritiker Wolfgang M. Schmitt diskutieren über Kafkas Klassiker und seine Relevanz für unsere durch Kapitalismus, Überwachung und Vereinzelung geprägte Gegenwart.

Americans of good will on both the left and the right are secretly asking themselves the same question: how has the conversation on race in America gone so crazy? We’re told to read books and listen to music by people of color but that wearing certain clothes is »appropriation.« We hear that being white automatically gives you privilege and that being black makes you a victim.

Finn Job »Schädel«

Finn Job »Schädel« Moderation Martin Schüler Klaus Bärenfänger liest Gesichter. Er sieht in Stirnen, Nasen, Kiefern und Schädeln die Begabungen und Schwächen anderer

John McWhorter »Woke Racism«

John McWhorter »Woke Racism« »How a New Religion Has Betrayed Black America« John McWhorter in conversation with Susan Neiman Americans of good will