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Sven Beckert verortet die Anfänge des Kapitalismus in seiner monumentalen Publikation »Kapitalismus. Geschichte einer Weltrevolution« (2025) bereits im 12. Jahrhundert. Doch wie erzählt man eigentlich die Geschichte des Kapitalismus? Ist sie eine Geschichte von Fortschritt und Wachstum? Oder doch eher die eines über Jahrhunderte perfektionierten Systems der Ausbeutung?

Wer sich anstrengt, bekommt, was er verdient? Wie illusorisch das Versprechen der Leistungsgesellschaft ist, offenbart die immer größer werdende Kluft zwischen Arm und Reich. Welche Rolle Rassismus bei der Zementierung von Ungleichheit spielt und warum der Kampf für Chancengleichheit zu kurz greift, diskutiert Astrid Zimmermann mit der Ökonomin und Aktivistin Betiel Berhe, Autorin von »Nie mehr leise. Die neue migrantische Mittelschicht«.

Diskussion zum Ist-Zustand des Literaturbetriebs: Welche Barrieren bestehen für marginalisierte Menschen? Wer kämpft innerhalb des Systems, und wer kommt gar nicht erst rein? Wie üben stereotype Repräsentationen, Diskriminierungen und Ausschlüsse von Ausbildung und Ressourcen epistemische Gewalt aus?

»Das Versprechen der Leistungsgesellschaft«

Jakobiner-Klub: »Das Versprechen der Leistungsgesellschaft«. Betiel Berhe und Astrid Zimmermann Wer sich anstrengt, bekommt, was er verdient? Wie illusorisch das Versprechen der Leistungsgesellschaft

Wer schreibt, der bleibt

Wer schreibt, der bleibt Über Ausschlüsse im Literaturbetrieb Literatur ist ein wichtiges Mittel, die eigene Perspektive auf die Welt greifbar zu machen und