
Claudia Durastanti »Missitalia« & Carlo Levi »Christus kam nur bis Eboli«
Claudia Durastanti im Gespräch mit Deniz Utlu und Martin Hallmannsecker Wir sind keine Christen, sagen die Leute, Christus kam nur bis Eboli. Diese
Wir sind keine Christen, sagen die Leute, Christus kam nur bis Eboli. Diese berühmten Sätze fallen in Carlo Levis gleichnamigem Memoir, in dem erstmals der süditalienische Landstrich Lukanien porträtiert wird: Eine Region, in der die Straße und die Bahngleise die Küste von Salerno und das Meer hinter sich lassen und ins Nirgendwo führen. 1945 erstmals erschienen und seitdem zu Weltruhm gelangt, begründete Levi mit seinem Buch die literarische Ethnographie: Emphatisch begegnet er dem entbehrungsreichen Leben der Bauern im Mezzogiorno, lernt ihren Alltag und ihre Sorgen ebenso kennen wie ihre magischen Bräuche und uralten Traditionen.
Durch die Sprache ins Leben. Claudia Durastantis Roman erzählt eine Familiengeschichte über die Facetten des Fremdseins: Eine italienische Mutter, ein italienischer Vater, eine Tochter, die in Brooklyn zur Welt kommt. Die Eltern sind gehörlos. Von Büchern lernt sie das Sprechen, von ihren Eltern das Erzählen – denn sie fabulieren über ihre Liebe.
Chi ama la narrativa di Autofiktion, così come chi si lascia trasportare da intriganti storie familiari non si perderà questo romanzo.
Wer sich für Autofiktion interessiert, wird an diesem Roman nicht vorbeikommen – allerdings auch niemand, der sich für besondere Familiengeschichten begeistert.

Claudia Durastanti im Gespräch mit Deniz Utlu und Martin Hallmannsecker Wir sind keine Christen, sagen die Leute, Christus kam nur bis Eboli. Diese

Prosa der Verhältnisse mit Claudia Durastanti Kuratiert und moderiert von Deniz Utlu Auszüge gelesen von Lea Draeger Durch die Sprache ins Leben. Claudia

L’autrice Claudia Durastanti in conversazione con Federico Italiano Chi ama la narrativa di Autofiktion, così come chi si lascia trasportare da intriganti storie

Die Autorin im Gespräch mit Federico Italiano, simultan übersetzt von Johannes Hampel Wer sich für Autofiktion interessiert, wird an diesem Roman nicht vorbeikommen