
Niewiedervereinigung?
Jana Hensel, Paula Fürstenberg und Lukas Rietzschel im Gespräch mit René Schlott »Niewiedervereinigung« heißt das Memoir von Paula Fürstenberg, dem wir ein Fragezeichen
Jana Hensel, Paula Fürstenberg und Lukas Rietzschel im Gespräch mit René Schlott
»Niewiedervereinigung« heißt das Memoir von Paula Fürstenberg, dem wir ein Fragezeichen in unserem Titel hinzugefügt haben, denn genau darüber möchte der Historiker und Journalist René Schlott (1977 in Thüringen geboren) mit seinen Gästen sprechen. Wie schauen am 36. Jahrestag der Wiedervereinigung Paula Fürstenberg (geboren 1987 in Brandenburg), und Jana Hensel (geboren 1976 in Sachsen) in ihren Erinnerungsbüchern auf ein Land zurück, das es nicht mehr gibt und wie bringt Lukas Rietzschel (1994 in Sachsen geboren) die dringlichen Fragen der deutsch-deutschen Zeitgeschichte in eine literarische Form?
Wann beginnt Faschismus? Dieser Frage geht der Autor und Psychologe Mark Terkessidis in seinem Buch »Gewalt am Denken« nach. Er untersucht, wie autoritäre Tendenzen entstehen, warum Nostalgie zur politischen Triebkraft wird und weshalb selbst progressive Kräfte Teil eines neuen Kontinuums der Gefährdung sind. Nils Schniederjann diskutiert mit Terkessidis über seine Thesen.
Dacia Maraini ist fast 90 Jahre alt. Und fast ebenso lange hat sie gebraucht, um schmerzliche Kindheitserinnerungen zu Papier zu bringen: Gemeinsam mit ihrer Familie wurde sie 1943 in Japan interniert, nachdem sich ihre Eltern Fosco und Topazia Maraini geweigert hatten, Mussolinis Repubblica di Salò anzuerkennen.
Der Begriff »Faschismus« ist zurück im politischen Diskurs – als Analyseinstrument und Warnsignal. Mario Candeias (»Monster verstehen«) spricht von einer gegenwärtigen »Faschisierung« der Politik. Doch wie lässt sich Faschismus theoretisch fassen? Was unterscheidet aktuelle Entwicklungen von historischen Vorläufern – und was bleibt gleich?
Man soll es nicht übertreiben mit der Bedeutung von Jahrestagen, aber dass in Italien ziemlich genau 100 Jahre nach Mussolinis sogenanntem »Marsch auf Rom« mit Giorgia Meloni eine profaschistische Regierung an die Macht zu kommen droht, gibt leider sehr aktuellen Anlass, sich mit Emilio Lussus brillantem, witzigen Augenzeugenbericht von 1922 zu beschäftigen.
Stephan Detjen, Chefkorrespondent des Deutschlandfunks, spricht mit der Friedenspreisträgerin Tsitsi Dangarembga über ihr Leben, ihre Bücher und über den Friedenspreis. Die Schauspielerin Verena Noll liest aus Tsitsi Dangarembgas Romanen »Aufbrechen« und »Überleben«.

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Mark Terkessidis in Diskussion mit Nils Schniederjann Wann beginnt Faschismus? Dieser Frage geht der Autor und Psychologe Mark Terkessidis in seinem Buch »Gewalt

Die Autorin im Gespräch mit Miku Sophie Kühmel. Es liest Sabine Falkenberg. Dacia Maraini ist fast 90 Jahre alt. Und fast ebenso lange

Mit Magdalena Berger, Mario Candeias und Mathias Wörsching Moderation Ebru Taşdemir Der Begriff »Faschismus« ist zurück im politischen Diskurs – als Analyseinstrument und Warnsignal. Mario Candeias (»Monster

Emilio Lussu »Marsch auf Rom und Umgebung« Helena Janeczek im Gespräch mit Birgit Schönau und Janika Gelinek Man soll es nicht übertreiben mit

Tsitsi Dangarembga im Gespräch mit Stephan Detjen „Die Schriftstellerin und Filmemacherin aus Simbabwe verbindet in ihrem künstlerischen Werk ein einzigartiges Erzählen mit einem