Monacensia

Foto: Eva Jünger, Monacensia im Hildebrandhaus

Die Monacensia im Hildebrandhaus – Das literarische Gedächtnis der Stadt München

Die Künstlervilla schlägt Brücken von der Vergangenheit in die Gegenwart. Gemeinsam mit Autorinnen und Autoren sowie aktuellen Stimmen des Kulturlebens gestaltet sie einen Resonanzraum, der die Wirkung von Literatur weit über München hinaus erfahrbar macht.

Mit #femaleheritage – ein auf fünf Jahre angelegtes kooperatives Forschungs- und Vermittlungsprojekt (2020–2025) konzentriert sich die Monacensia im Hildebrandhaus auf die Leerstellen im Literaturarchiv und in der München-Bibliothek.

Lebendiges Literaturarchiv – Filmporträts

Die Monacensia hat 2021 die Münchner Regisseurin Christiane Huber und den Dokumentarfilmer Sven Zellner beauftragt, Schriftstellerinnen und Künstler:innen aus unterschiedlichen Generationen filmisch zu porträtieren. Die Porträts dokumentieren die Perspektiven der Protagonist:innen auf ihr eigenes Werk für das literarische Gedächtnis der Stadt.

Filmisches Porträt über Cora Frost, Sänger, Schauspieler und Autor. 1963 in München geboren, schildert er sein Leben, seine Haltung und Arbeit. Im Kontext zur Ausstellung »POP PUNK POLITIK – Die 1980er Jahre in München« spricht Cora Frost über Gender und Queerness in den 80ern und heute und erzählt, warum er schon immer als Mann tanzen wollte.

Yirgalem Fisseha Mebrahtu, eritreische Lyrikerin, Journalistin und Schriftstellerin, spricht im filmischen Autorinnen-Porträt #femaleheritage über ihr Leben in Eritrea, ihre mehrjährige Gefängniszeit, ihr Bangen zwischen Folter und Hoffnung, Verlust und Verschwinden bekannter und unbekannter Menschen. Was bedeutet ihr Lyrik?

Dokumentarfilm #femaleheritage zur Münchner Schriftstellerin und Historikerin Dana von Suffrin (*1985 in München): Sie studierte Politikwissenschaft, jüdischen Geschichte und Kultur sowie allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft in München, Neapel und Jerusalem.