Asta Scheib: „Vielleicht ist es so, dass ich nur Romane sehe“

Die Münchner Autorin Asta Scheib (*1938) spricht im filmischen Autorinnen-Porträt #femaleheritage über ihren Weg als Schriftstellerin, Drehbuchautorin und Redakteurin. Warum schreibt sie immer Geschichten im Kopf? Wie viel steckt von ihr in ihren Romanen? Was bedeutet ihr Gerechtigkeit? Was sagt sie über glückliche Menschen und Depression? Und welchen Stellenwert hat für sie die Recherche für ein Buchprojekt?

Themen des Gesprächs:

0:00 Vorstellung mit Lesung »Sei froh, dass du lebst« – Teil 1
3:20 Lesung Teil 2 und Kindheit – persönlicher Bezug Romanfiguren
7:42 Familie: Lehre, Mann, Kinder und Arbeit als Redakteurin für Verlage
10:39 Roman-Autorin mit Lesung »Langsame Tage«. Verfilmung von Rainer Werner Fassbinder unter dem Titel »Angst vor der Angst« 14:59 Bezug zu Lena Christ mit Lesung »In den Gärten des Herzens«
17:50 Gerechtigkeit und Frauengeschichte: Recherchen zu »Kinder des Ungehorsams. Die Liebesgeschichte des Martin Luther und der Katharina von Bora«
21:06 Familiengeschichte und Hintergrund zum Buchprojekt über Ottilie von Faber-Castell
23:30 Residenz und Romane im Kopf


Asta Scheib, geboren am 27.7.1939 in Bergneustadt/NRW.

Nach Schule und Ausbildung arbeitete sie als festangestellte Zeitschriften-Redakteurin und später als freie Journalistin vor allem für die Süddeutsche Zeitung mit dem Schwerpunkt literarisches Portrait. Die literarische Entwicklung begann mit dem Schreiben von Kurzgeschichten, Erzählungen. Eine davon, »Angst vor der Angst«, verfilmte Rainer Werner Fassbinder 1974 für den WDR. Daraus entstand der erste Roman, »Langsame Tage«. Seit 1986 ist sie freie Schriftstellerin und Drehbuchautorin.

 

#femaleheritage 

Regie: Christiane Huber
Kamera: Sven Zellner
Schnitt: Christine Schorr
Idee und Projektleitung: Anke Buettner

Ein Film im Auftrag der Monacensia im Hildebrandhaus

Gefördert von der Beisheim Stiftung Mit freundlicher Unterstützung des Museumspädagogischen Zentrums und der Münchner Stadtbibliothek

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