Igiaba Scego »Kassandra in Mogadischu«

Buchpremiere • Gastland Frankfurter Buchmesse

Die Autorin im Gespräch mit der Übersetzerin Verena von Koskull. Aus dem Italienischen simultan übersetzt von Johannes Hampel. Es liest Marie-Thérèse Fontheim

Wie erzählt man die Geschichte einer Familie, wenn die gemeinsame Sprache in der Diaspora verloren geht? Wenn die Erinnerungen trügen und geliebte Verwandte seit Generationen in die ganze Welt zerstreut leben? In ihrem gefeierten autofiktionalen Roman geht die große italienische Erzählerin Igiaba Scego auf Spurensuche zwischen Mogadischu und Rom. Sie erzählt von verloren geglaubten Müttern und wiedergefundenen Brüdern, von einer Kindheit im Busch und der Schule in Rom-Nord, von Verletzungen der Kolonialgeschichte, die sich über die Generationen tragen – und von der großen Hoffnung, die im Erzählen liegt.

Igiaba Scego, die Teil der italienischen Delegation des Gastlandauftritts auf der Frankfurter Buchmesse ist und im Wintersemester Samuel Fischer Ehrengast an der Freien Universität, kommt heute aus Rom nach Berlin, um mit der Übersetzerin Verena von Koskull über ihren Roman zu sprechen. Aus dem Italienischen simultan übersetzt von Johannes Hampel.

Igiaba Scego »Kassandra in Mogadischu«, Aus dem Italienischen von Verena von Koskull, S. Fischer 2024

Eine Veranstaltung in Kooperation mit Holtzbrinck Berlin und dem S. Fischer Verlag.

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