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Hana ist Bildhauerin, Mitte dreißig, und mit ihren unerfüllten Wünschen und verdrängten Bedürfnissen gerade erst aus dem inneren »Schrank« – dem gleichnamigen Debütroman der Autorin – in die Welt gestolpert. Auf der Suche nach einem gangbaren Weg durchs Leben bewegt sie sich zwischen der Prager Intellektuellenbubble und einem mährischen Dorf, zwischen internationaler Kunstszene und städtischer Peripherie. Aus diesen Polen entsteht ein reißender Strom aus Gedanken, Eindrücken und Emotionen.

Jana Hensel, Paula Fürstenberg und Lukas Rietzschel im Gespräch mit René Schlott

»Niewiedervereinigung« heißt das Memoir von Paula Fürstenberg, dem wir ein Fragezeichen in unserem Titel hinzugefügt haben, denn genau darüber möchte der Historiker und Journalist René Schlott (1977 in Thüringen geboren) mit seinen Gästen sprechen. Wie schauen am 36. Jahrestag der Wiedervereinigung Paula Fürstenberg (geboren 1987 in Brandenburg), und Jana Hensel (geboren 1976 in Sachsen) in ihren Erinnerungsbüchern auf ein Land zurück, das es nicht mehr gibt und wie bringt Lukas Rietzschel (1994 in Sachsen geboren) die dringlichen Fragen der deutsch-deutschen Zeitgeschichte in eine literarische Form?

In ihrem neuen Buch, das sie nur bei dieser exklusiven Veranstaltung in Deutschland vorstellt, analysiert Neiman die aktuelle Krise der Demokratie aus moralphilosophischer Perspektive und zeigt, wie die Normalisierung von Fehlverhalten das Vertrauen in den Rechtsstaat untergräbt und zur Erosion gemeinsamer Werte führt. Doch die Klage vom Katheder ist nicht ihr Metier: Als Direktorin des Einstein-Forums hat Susan Neiman immer wieder leidenschaftlich in öffentliche Debatten eingegriffen und scheut sich nicht, die Dinge beim Namen zu nennen. Also zum Beispiel, warum Trump nicht »autoritär«, sondern »böse« genannt werden sollte, und wieso Moral befremdlich oft als Schimpfwort verstanden wird. Das diskutiert  die Philosophin gemeinsam mit dem Autor und Journalisten Dietmar Dath.

Die Nachricht vom plötzlichen Tod ihrer Mutter Johanna im fernen Japan erreicht Hanaka Wochen zu spät. Sie reist nach Kobe, um Johannas Modeatelier aufzulösen. In einer unvollendeten Leinenjacke findet sie ein ganzes Bündel Luftpostbriefe – von einem einzigen Absender, dem Berliner Maler Kusmín. Offenbar haben die beiden nach Johannas Wegzug aus Berlin über zwanzig Jahre eine intime, innige Brief-Beziehung geführt. Die überraschte Hanaka begibt sich auf eine Spurensuche, die sie auch in ihre eigene Vergangenheit führt.

Eva Menasse »Alleinruhelage«

Woher die freundschaftliche Ansprache »du altes Haus« kommt, ist etymologisch nicht eindeutig nachweisbar, doch wer braucht schon die Etymologie, wenn es einen so wunderbaren Roman gibt, der direkt mit einem alten Haus in Dialog tritt: Es steht allein in der Pampa »wie ein Gott oder Götze« und hat die Geschichte einer erst glücklichen und dann nicht mehr so glücklichen Familie nach dem Mauerfall genauso miterlebt wie die DDR, als es noch eine »Waldschänke« neben einem Campingplatz war.

Die Autorin im Gespräch mit Cathrin Kahlweit

Über das Schreiben in der Autokratie und im Exil

Mit Irina Scherbakowa, Marko Vidojković, Stella Gaitano, Can Dündar. Moderiert von Paul-Henri Campbell. In freiheitlichen Staaten genießen Künstler:innen, Schriftsteller:innen und Journalist:innen samt ihrem Schaffen den Schutz der Meinungs-, Kunst- und Pressefreiheit. Was aber, wenn dieser Schutz in Frage gestellt wird – oder ohnehin nie bestanden hat? Was bedeutet es, gegen den Widerstand eines Regimes anschreiben zu müssen – ästhetisch, politisch und persönlich? Vier Autor:innen aus Russland, Serbien, der Türkei und dem Sudan berichten von ihren Erfahrungen und geben Einblicke, was es heißt, unter dem Druck der Unfreiheit zu recherchieren, zu schreiben und zu veröffentlichen.

Derzeit stehen viele Bereiche des Berliner Kulturlebens unter wachsendem Druck. Die kulturpolitischen Entscheidungen der kommenden Legislaturperiode werden daher mitbestimmen, welche Rolle Kunst und Kultur künftig für diese Stadt spielen.
Das Gespräch versteht sich als öffentliches Forum für eine grundlegende kulturpolitische Debatte. Eingeladen sind die Spitzenkandidat:innen, weil Kulturpolitik nicht nur eine Frage einzelner Ressorts ist, sondern die politische Verantwortung für die Stadt als Ganzes berührt. Im Fokus stehen die Zukunft der Berliner Kulturlandschaft, Perspektiven für die freie Szene und die Institutionen sowie faire Arbeitsbedingungen für Künstler:innen.

Sie sind überall, wir sehen sie jeden Tag. Egal ob in Delhi, Tel Aviv, Buenos Aires, Istanbul oder Berlin, überall schwirren sie durch die Städte: Essenslieferanten. Mit seinem Protagonisten Filmon, der aus Eritrea nach Tel Aviv geflüchtet ist und dort als Lieferant arbeitet, verbindet Tomer Gardi diese Lieferantengeschichten zu einem weltumspannenden Gegenwarts-Epos und gibt denen eine Stimme, die in unserer Gesellschaft selbst keine haben. »Liefern« erzählt von Rassismus und Ausbeutung, von Liebe, Familie und der großen Sehnsucht nach Verbundenheit.

Besprochene Titel:

Hatice Açıkgöz (Hg.) »LITERARISCH SOLIDARISCH – Perspektiven auf einen neuen Literaturbetrieb«, Verbrecher Verlag 2026

Birgit Birnbacher »Sie wollen uns erzählen«, Zsolnay 2026

Jens Balzer »Confusion is Next«, Rowohlt Berlin 2026

Über das »Blaue vom Himmel« und darüber wie sich Veränderungen von historischer Tragweite im ganz Persönlichen spiegeln, spricht Magdalena Schrefel in einer experimentellen Lesung mit der Moderatorin und Kuratorin Chris Möller, begleitet von Sounds der Klangkünstlerin Anouschka Trocker.

Vor ziemlich genau zwei Jahren, am 15. Juni 2024 feierten wir das »Letzte Heimspiel« in der Fasanenstraße 23. Es begann die Sanierung unseres Zuhauses und wir zogen um die Häuser Berlins. Auf unserer Tour »Li-Be für die Stadt« gastierten wir in Clubs & Kneipen, Kinos & Schlössern, Museen, auf einem Schiff, im Freibad, auf Dachterrassen & Türmen und im Zirkus! Unser Tourbus hat inzwischen weit über 2.000 Kilometer auf dem Buckel. Unser großartiges Team kennt diese Stadt nun aus dem Effeff. Und Berlin kennt das Li-Be!

Die belarussische Lyrikerin Julia Cimafiejeva spricht mit der Literaturkritikerin Sieglinde Geisel über ihre erste Gedichtsammlung »Zirkus« auf Deutsch und ihre neuesten Texte zum Exil in »Blutkreislauf«. Aus dem Belarussischen simultan gedolmetscht von Viktoria Kirsten

»Ein Buch, das in keinem Haushalt fehlen sollte!« bewirbt es der Herausgeber Tobias Roth, der den Abend mit schimpfgewaltigen Gästen bestreitet. Angela Braun liest vor, dass Ihnen Angst und Bange wird.

Besprochene Titel:

Malou Bichon »Musenrausch«, Loewe 2025

Julia Cimafiejeva »Blutkreislauf«, aus dem Belarussischen von Tina Wünschmann, edition.fotoTAPETA 2025

Heike Geißler »Michaela Kohlhaas«, Suhrkamp 2026

Die beiden Gewinnerinnen der Li-Be Ausschreibung »Manege frei! Gewinne die zweite Chance für dein Buch« Annette Mierswa und Stepha Quitterer stellen ihre Jugendbücher zur Weltverbesserung vor!

Was ist eigentlich gerade los in der Welt? Was bedeutet das alles für die hiesige Kulturlandschaft? Und warum hat unser Kulturstaatsminister aufgehört zu dichten? An einem einmaligen Abend auf dem Tempelhofer Feld wird alles geklärt von unserem Moderator Moritz Hürtgen, der sich zwei Gäste ausgesucht hat, die den Weg aus dem Internet in die Welt der Literatur gefunden haben: Svea Mausolf, online bekannt als @sveamaus, und Sebastian Hotz, digital @elhotzo. Ein unterhaltsamer Abend zwischen freiwilliger und unfreiwilliger Komik. Kommt alle!

Heike Geißlers »Michaela Kohlhaas« ist eine tollkühne Überschreibung der berühmten Novelle von Heinrich von Kleist. Ihre Michaela ist eine Schimpfende, eine Stinkende, eine Zärtliche. Eine große Liebende, die nicht bloß Verbesserung will – sie verlangt Wiedergutmachung und Sühne. Und eine gänzlich andere Einrichtung der Welt. Über ihren neuen Roman und die weibliche Wut spricht Heike Geißler mit der Literaturkritikerin Marie Schoeß. 

Die vier Autor:innen und bekennenden Joseph-Roth-Fans Jan Koneffke, Anna Neata, Dana von Suffrin und Volker Weidermann treten mit ihren jeweiligen Lieblingstexten den Beweis dafür an, warum Joseph eigentlich nur ihnen allein gehört. Leidenschaftlich und subjektiv streifen sie durch das Werk, lesen vor und diskutieren abschließend in großer Runde mit der Literaturwissenschaftlerin Ethel Matala de Mazza über den wunderbaren Autor des »Radetzkymarsch« und des »Hiob«, den Monarchisten, den Antifaschisten Joseph Roth.

Gibt es ein schlimmeres Gefühl, als verliebt zu sein und nicht zurückgeliebt zu werden? Ist das dann überhaupt Liebe oder nur spektakulär idiotische Selbstillusionierung? Wie kommt man da wieder raus? Und welchen Trost gibt es – wenn man mehr braucht als die handelsüblichen Liebeskummer-Accessoires Taschentücher, Schokolade, Alkohol und Seriengucken? Für alle unglücklich Verliebten: Das ist euer Abend! Für alle glücklich Verliebten: Freut euch (unauffällig) eures Glückes und kommt auch! Es erwarten euch die Autorinnen in der Manege, durch den Abend führt die Autorin und Journalistin Katja Kullmann. 

Besprochene Titel:

Judith Schalansky »Marmor, Quecksilber, Nebel. Woraus die Welt gemacht ist«, Suhrkamp 2026

Emy Koopman »Leichter Wahnsinn«, aus dem Niederländischen von Ruth Löbner, Weissbooks 2026

Siri Hustvedt »Ghost Stories. Ein Buch der Erinnerung«, aus dem Englischen von Uli Aumüller und Grete Osterwald, Rowohlt 2026

Die USA sind älter und sie sind mehr als ihr gegenwärtiger Präsident. Der anlässlich des 250. Geburtstags der Vereinigten Staaten erscheinende Band präsentiert ein Land unterschiedlicher Kulturen und Herkünfte, eine hoffnungsfrohe, im steten Wandel begriffene USA, ein Land der Zukunftsvisionen und des mutigen Eintretens für Menschenrechte, Meinungsfreiheit und Selbstbestimmung. In »I Have a Dream« kommt eine Nation zur Sprache, die sich der tiefen Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit zum Trotz immer wieder neu erfunden hat und die sich heute dringender denn je auf das besinnen muss, was sie geprägt hat.

Im Gespräch mit dem Autor und Mitherausgeber der Grazer Literaturzeitschrift manuskripte, Andreas Unterweger, begegnen sich mit Matthias Göritz (USA/Deutschland), Volha Hapeyeva (Belarus/Deutschland), Anna Talens (Spanien/Deutschland) und Kinga Tóth (Ungarn/Österreich) vier künstlerische Positionen mit vier unterschiedlichen Perspektiven auf Europa. Gemeinsam feiern wir und hören uns an, welche Geschichten sie uns heute erzählt, Europa – die mit der weiten Sicht.

Internationally celebrated for his formally inventive fiction, Everett is less widely known for his painterly practice. Yet painting and drawing have long been central to his artistic life. In dialogue with Naomi Beckwith, Everett will reflect on the interplay between literature and visual art. Beckwith’s multidisciplinary curatorial approach, grounded in close collaboration with artists and expansive thinking about context and display, offers a compelling counterpart to Everett’s cross-genre practice.

Eigens für die Ausstellung »Bosporus Beats: Blicke auf Istanbul von 1500 bis 1800« im Kupferstichkabinett Berlin verfassen Ozan Zakariya Keskinkılıç und Yade Yasemin Önder Miniaturen zu den Werken und befragen ihren Bezug zur Gegenwart. Über ihre literarische Auseinandersetzung mit den Bildern sprechen Ozan Zakariya Keskinkılıç und Yade Yasemin Önder mit der Kunsthistorikerin Burcu Dogramaci.

Offene Bühne im Zirkuszelt CABUWAZI. Ob Gedicht, Kurzgeschichte, Spoken Word, Rap, Tagebuch oder Fragment – willkommen sind Texte, die in 5 Minuten passen. Kein Wettbewerb. Nur Spotlight.

Über die Möglichkeit und Unmöglichkeit von Utopien, das krasse Leben auf dem Dorf (und in einer Familie) spricht Lola Randl mit den Autorinnen Anke Stelling und Gertraud Klemm.

Thomas Brussig ist noch nicht fertig. Sein Roman »Die Erfindung des Glücks« erscheint erst im Herbst. Doch es sind definitiv noch Fragen offen. Und wofür sollte sich eine Manege besser eignen, als diese Fragen direkt mit dem Publikum zu diskutieren? 

Nur die Besten schreiben über’n Westen! In seinem Buch »Der Osten: eine westdeutsche Erfindung« (2023) thematisiert Dirk Oschmann die fremde, oft degradierende Perspektive der Alt- auf die Neu-Bundesbürger. Die Sicht der »Ossis« auf die »Wessis« dagegen fiel lange durch eine rosa Brille: Levis-Jeans und richtiger Kaffee, aber auch die im Osten verbotenen Bücher waren attraktiv. Doch was ist der wahre Wert des Westens?

Am 18. Juli wäre diese großartige Autorin 100 Jahre alt geworden, und wir feiern einfach vor: mit der Übersetzerin Monika Baark, die bereits den vierten Band von Margaret Laurence in ein wunderbares Deutsch übersetzt hat, mit der Autorin Helene Bukowski, die das Nachwort beigesteuert hat und mit uns on a mission ist – nämlich diese grandios gute Autorin bekannter zu machen. Mit Katja Riemann, die uns aus dem letzten Band »Glücklichere Tage« vorlesen und verzaubern wird, und mit dem kanadischen Autor und Moderator Jonathan Garfinkel, auch er ein Laurence-Ultra, der auf Deutsch und Englisch durch den Abend führt. 

Besprochene Titel:

Dana Grigorcea »Tanzende Frau, blauer Hahn«, Penguin 2026
Margaret Laurence »Glücklichere Tage«, aus dem amerikanischen Englisch von Monika Baark, Eisele 2026
Ben Lerner »Transkription«, aus dem amerikanischen Englisch von Nikolaus Stingl, Suhrkamp 2026

صفاء النباهين روائية وشاعرة وقائدة مشاريع ثقافية من غزة. تستكشف أعمالها الجوانب النفسية للحياة تحت الحصار، مركزةً على مواضيع الذاكرة والفقدان، وعلى فعل التحدي المتمثل في خلق الأمل وسط الدمار. ألّفت صفاء ثلاث روايات منشورة، أحدثها رواية „تبرأت مني“ التي أُطلقت مؤخرًا في معرض القاهرة الدولي للكتاب. خلال الحرب الأخيرة، أنجزت أيضًا رواية جديدة بعنوان „رسائل لم تصل بعد“، ومجموعة شعرية كاملة. إيمانًا منها

Safaa Al-Nabahin ist Schriftstellerin, Dichterin und Kulturprojektleiterin aus Gaza. Ihre Arbeit untersucht die psychologischen Landschaften des Lebens unter Belagerung und konzentriert sich auf Themen wie Erinnerung, Verlust und den trotzigen Akt, inmitten der Zerstörung Hoffnung zu schaffen. Sie ist Autorin von drei veröffentlichten Romanen. Ihr jüngstes Werk, »I Disowned I«, wurde gerade auf der Internationalen Buchmesse in Kairo vorgestellt. Über ihr Leben und Schreiben in Gaza spricht Safaa Al-Nabahin mit dem Autor Hisham Matar. Aus dem Arabischen dolmetscht Günther Orth.

»Masahlena. Masahlena. Masahlena. Masahlena. Masahlena. Wem die Wiederholungen hier zu viel werden, bitte vortreten. Haben wir noch etwas anderes als Wein im Haus, Masahlena« heißt es im Brief eines Unbekannten. Alles, was wir von ihm wissen: Er ist der Held in Thomas Kunsts neuem Roman »Masleboi«.

Richtig gute Kurzgeschichten können ja angeblich nur Amerikaner schreiben. Oder Alice Munro, Katherine Mansfield und Gabriele Wohmann, leider alle tot. Und Julia Wolf, sehr lebendig, wie die Kurzgeschichtensammlung mit dem das Jetzt und die Gegenwart deutlich betonenden Titel »Du, hier« zeigt.

Eines Tages sind sie da. Wie aus dem Nichts leben sie plötzlich in der Stadt, stehen auf Straßen und Plätzen, leben mitten unter den Menschen und ziehen in die Häuser ein: die Elefanten. Doch niemand nimmt Anstoß an ihnen. Die Leute gehen weiter ihrer Wege, geben vor, es hätte sich nichts geändert. Allein der Stand-up-Comedian Pawel weigert sich zu schweigen und ruft von der Bühne dazu auf, sich der Realität zu stellen. Er riskiert damit alles, sein Leben, seine Freiheit und vor allem seine Liebe zu Anna.

Alter ist kein Ende, sondern ein Neubeginn. Das zeigen nicht nur unsere heutigen Gäste Ulrike Edschmid, Jeanine Meerapfel und Katharine Sehnert, sondern Frauen wie Vivian Gornick, Jane Campbell, Carmen Herrera oder Lucinda Childs. Mit vielen von ihnen hat Verena Lueken für ihr neues Buch gesprochen und sie sehr persönlich porträtiert. Manche haben sich neu erfunden, andere haben immer weitergemacht und schaffen im hohen Alter den internationalen Durchbruch als Künstlerinnen und Schriftstellerinnen. Sie sind mutig, fordern nichts ein, aber nehmen sich, was sie brauchen.

Tereza Semotamová »Radikale Bedürfnisse«

Tereza Semotamová »Radikale Bedürfnisse« Hana ist Bildhauerin, Mitte dreißig, und mit ihren unerfüllten Wünschen und verdrängten Bedürfnissen gerade erst aus dem inneren »Schrank«

Niewiedervereinigung?

Jana Hensel, Paula Fürstenberg und Lukas Rietzschel im Gespräch mit René Schlott »Niewiedervereinigung« heißt das Memoir von Paula Fürstenberg, dem wir ein Fragezeichen

Hanns Zischler »Yumikos Paravent«

Hanns Zischler »Yumikos Paravent« Die Nachricht vom plötzlichen Tod ihrer Mutter Johanna im fernen Japan erreicht Hanaka Wochen zu spät. Sie reist nach

Eva Menasse »Alleinruhelage«

Die Autorin im Gespräch mit Cathrin Kahlweit Woher die freundschaftliche Ansprache »du altes Haus« kommt, ist etymologisch nicht eindeutig nachweisbar, doch wer braucht

Wie viel Mut ist zumutbar?

Homecoming & Jubiläum Über das Schreiben in der Autokratie und im Exil Mit Irina Scherbakowa, Marko Vidojković, Stella Gaitano, Can Dündar. Moderiert von

Was ist Berlin die Kultur wert?

Akademie-Gespräche Was ist Berlin die Kultur wert? Die Berliner Spitzenkandidat:innen im Zukunftsgespräch Der Rat für die Künste lädt die Berliner Spitzenkandidat:innen zum Kulturgespräch.

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Tomer Gardi, Dheeraj Tyagi und Anne Birkenhauer im Gespräch mit Insa Wilke Sie sind überall, wir sehen sie jeden Tag. Egal ob in

Julia Cimafiejeva »Zirkus«

Es moderiert Sieglinde Geisel. Aus dem Belarussischen dolmetscht simultan Viktoria Kirsten »ich kam zur welt mit diesem wanderzirkus in mir. einem zirkus, denk

Die hohe Kunst der Beschimpfung

Buchvorstellung / Rhetorik Mit Tobias Roth, Angela Braun und Ciani-Sophia Hoeder Schon der anonyme Kompilator des Deutschen Schimpfwörterbuchs von 1839 wusste:  »1. Das

»Berlins schönste Seiten« #73

»Berlins schönste Seiten« Folge 73 In Folge 73 ihres Podcasts sprechen Janika Gelinek, Sonja Longolius und Felix Müller, der Chef des Kulturressorts der

Versuchen will ich’s trotzdem!

Versuchen will ich’s trotzdem! – »Manege frei! Die zweite Chance für dein Buch« Annette Mierswa und Stepha Quitterer im Gespräch mit Carla Reemtsma.

Literarisch Late Night

Moritz Hürtgen lädt ein: Svea Mausolf und Sebastian Hotz Was ist eigentlich gerade los in der Welt? Was bedeutet das alles für die

Heike Geißler »Michaela Kohlhaas«

Heike Geißler »Michaela Kohlhaas« Es moderiert Marie Schoeß »Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder.« So erzählt es Heinrich von Kleist in

Joseph gehört mir!

Dana von Suffrin, Jan Koneffke, Volker Weidermann und Anna Neata buhlen um Joseph Roth. Es moderiert Ethel Matala de Mazza »Joseph Roth zählt

Leichter Wahnsinn

Emy Koopman und Miriam Metze im Gespräch mit Katja Kullmann über das Unglücklichverliebtsein Gibt es ein schlimmeres Gefühl, als verliebt zu sein und

Europa – eine Nomadin mit weiter Sicht

Europäischer Feiertag 2026 Ein Abend mit Matthias Göritz, Volha Hapeyeva, Anna Talens und Kinga Tóth. Es moderiert Andreas Unterweger Lesung, Gespräch, Film, Performance

Bosporus Beats

Mit Ozan Zakariya Keskinkılıç und Yade Yasemin Önder. Es moderiert Burcu Dogramaci.  Eigens für die Ausstellung »Bosporus Beats: Blicke auf Istanbul von 1500

Lola Randl »Der lebende Beweis«

Die Autorin im Gespräch mit Anke Stelling und Gertraud Klemm Lola Randl ist ein Experiment angetreten: In dem für den Deutschen Buchpreis nominierten

Thomas Brussig ist noch nicht fertig

Preview Der Autor liest aus seinem noch unveröffentlichten Roman und befragt das Publikum. Es moderiert Elke Schmitter.  Thomas Brussig ist noch nicht fertig.

100. Geburtstag Margaret Laurence

Jubiläum & Buchpremiere Deutsch & English Monika Baark und Helene Bukowski feiern Margaret Laurence. Es liest Mareike Hein. Moderation: Jonathan Garfinkel Margaret Atwood

صفاء النباهين

صفاء النباهين المؤلفة في حوار مع هشام مطر صفاء النباهين روائية وشاعرة وقائدة مشاريع ثقافية من غزة. تستكشف أعمالها الجوانب النفسية للحياة تحت

Thomas Kunst »Masleboi«

Der Autor im Gespräch mit Jan Kuhlbrodt »Masahlena. Masahlena. Masahlena. Masahlena. Masahlena. Wem die Wiederholungen hier zu viel werden, bitte vortreten. Haben wir

Julia Wolf »Du, hier«

Julia Wolf »Du, hier« Die Autorin im Gespräch mit Carolin Wiedemann Richtig gute Kurzgeschichten können ja angeblich nur Amerikaner schreiben. Oder Alice Munro,

Sasha Filipenko »Die Elefanten«

Moderiert von Klaus Lederer. Es liest Matthias Matschke. Simultan gedolmetscht aus dem Russischen von Irina Bondas. Mit einer Performance von Vidina Popov und

Verena Lueken »Alte Frauen«

Verena Lueken »Alte Frauen« Die Autorin im Gespräch mit Ulrike Edschmid, Ulrike Ottinger und Katharine Sehnert. Es moderiert Maria-Christina Piwowarski. Alter ist kein