Kategorische Impertinenz: Die Sürrealistische Revolution (La Révolution Surréaliste) 1924 bis 1929

Sürrealismus mit „ü“: Warum und wie man eine 100 Jahre alte Zeitschrift reanimiert

Unter Mitwirkung von Milena Adam, Andreas Dimmler, Benjamin Dittmann-Bieber, Christian Driesen, Unda Hörner und Nora Sdun. Es moderiert Alexander Gumz. Für die Augen gibt es eine Pop-Up Ausstellung, für die Ohren (un)sürrealistische Musik von Louis d’Heudières

Die komplette (Neu)Übersetzung der legendären Zeitschrift La Révolution Surréaliste. Ihre zwölf Ausgaben erschienen von 1924 bis 1929 und sind ein Hauptdokument des französischen und internationalen Surrealismus. Sie zeigen Aufbruch, Widersprüche und Weiterentwicklungen dieser frühen chaotischen Phase der Bewegung. Die Zeitschrift enthält berühmte Umfragen, Manifeste und andere Texte, sowie viele Abbildungen. Eine deutschsprachige Gesamtausgabe mitsamt den konzeptionell wichtigen Abbildungen existierte bisher nicht. Nach 100 Jahren ist es Zeit für eine Revision und Relektüre. Denn die Rezeption des Surrealismus in Deutschland bleibt auch heute noch – bis hin zu aktuellen Ausstellungen – stark auf die bildende Kunst bezogen. Wohingegen der Surrealismus in Frankreich auch als literarische Bewegung wahrgenommen wird und wurde.

»Die Sürrealistische Revolution (La Révolution Surréaliste)« herausgegeben von Benjamin Dittmann-Bieber und Christian Driesen, Textem 2025

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