Am 9.2. um 19 Uhr
Elias Hirschl »Schleifen«

Der Autor im Gespräch mit Miriam Zeh

Was kann gesagt werden und was nicht? Wie lassen sich Gegenwart und Vergangenheit mit Sprache fassen? Worüber kann man sprechen und worüber muss man – weil die Sprache an ihre Grenzen gekommen ist – schweigen?

Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Krankheitssymptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In Otto Mandl, einem genialen Mathematiker, findet die junge Franziska ihren Seelenverwandten. Sie lernt, sich mit Wörtern aus toten Sprachen gegen ihr Leiden zu immunisieren. Die beiden entwickeln eine absolute Sprachbesessenheit und forschen gemeinsam nach der perfekten Sprache.

»Schleifen« erzählt von nicht weniger, als von der Macht und dem Einfluss von Sprache auf unser Leben, über das, was wir sagen können und das, was wir erfinden müssen.

Über Fakt und Fiktion, Sprechen und Schweigen unterhält sich der Autor Elias Hirschl mit der Journalistin Miriam Zeh.

Elias Hirschl »Schleifen«, Zsolnay 2026

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