
Magdalena Schrefel »Das Blaue vom Himmel«
Das Romandebüt von Magdalena Schrefel beginnt mit einem Blick aus dem Fenster hinaus in den Himmel. Was, wenn es die Möglichkeit gäbe, die
Über das »Blaue vom Himmel« und darüber wie sich Veränderungen von historischer Tragweite im ganz Persönlichen spiegeln, spricht Magdalena Schrefel in einer experimentellen Lesung mit der Moderatorin und Kuratorin Chris Möller, begleitet von Sounds der Klangkünstlerin Anouschka Trocker.
Vor ziemlich genau zwei Jahren, am 15. Juni 2024 feierten wir das »Letzte Heimspiel« in der Fasanenstraße 23. Es begann die Sanierung unseres Zuhauses und wir zogen um die Häuser Berlins. Auf unserer Tour »Li-Be für die Stadt« gastierten wir in Clubs & Kneipen, Kinos & Schlössern, Museen, auf einem Schiff, im Freibad, auf Dachterrassen & Türmen und im Zirkus! Unser Tourbus hat inzwischen weit über 2.000 Kilometer auf dem Buckel. Unser großartiges Team kennt diese Stadt nun aus dem Effeff. Und Berlin kennt das Li-Be!
»Ein Buch, das in keinem Haushalt fehlen sollte!« bewirbt es der Herausgeber Tobias Roth, der den Abend mit schimpfgewaltigen Gästen bestreitet. Angela Braun liest vor, dass Ihnen Angst und Bange wird.
Die beiden Gewinnerinnen der Li-Be Ausschreibung »Manege frei! Gewinne die zweite Chance für dein Buch« Annette Mierswa und Stepha Quitterer stellen ihre Jugendbücher zur Weltverbesserung vor!
Wann beginnt Faschismus? Dieser Frage geht der Autor und Psychologe Mark Terkessidis in seinem Buch »Gewalt am Denken« nach. Er untersucht, wie autoritäre Tendenzen entstehen, warum Nostalgie zur politischen Triebkraft wird und weshalb selbst progressive Kräfte Teil eines neuen Kontinuums der Gefährdung sind. Nils Schniederjann diskutiert mit Terkessidis über seine Thesen.
Was bedeutet es, als erste Nachkriegsgeneration in einem Land aufzuwachsen, dessen Sprache man zwar spricht, aber dessen Wurzeln man nicht teilt, wo Fremdheit und Heimat das Gleiche ist? Und es sich so anfühlt, als habe sich das Leid der Mutter im eigenen Körper festgesetzt?
Die vier Autor:innen und bekennenden Joseph-Roth-Fans Jan Koneffke, Anna Neata, Dana von Suffrin und Volker Weidermann treten mit ihren jeweiligen Lieblingstexten den Beweis dafür an, warum Joseph eigentlich nur ihnen allein gehört. Leidenschaftlich und subjektiv streifen sie durch das Werk, lesen vor und diskutieren abschließend in großer Runde mit der Literaturwissenschaftlerin Ethel Matala de Mazza über den wunderbaren Autor des »Radetzkymarsch« und des »Hiob«, den Monarchisten, den Antifaschisten Joseph Roth.
Gibt es ein schlimmeres Gefühl, als verliebt zu sein und nicht zurückgeliebt zu werden? Ist das dann überhaupt Liebe oder nur spektakulär idiotische Selbstillusionierung? Wie kommt man da wieder raus? Und welchen Trost gibt es – wenn man mehr braucht als die handelsüblichen Liebeskummer-Accessoires Taschentücher, Schokolade, Alkohol und Seriengucken? Für alle unglücklich Verliebten: Das ist euer Abend! Für alle glücklich Verliebten: Freut euch (unauffällig) eures Glückes und kommt auch! Es erwarten euch die Autorinnen in der Manege, durch den Abend führt die Autorin und Journalistin Katja Kullmann.
Sie sind auf dem Weg nach Timmendorfer Strand: Amata Haller und ihr Chef Heinz Brockhaus, der ihr angeboten hat, sie mit dem Auto dorthin zu fahren. Amata ist in Eile, ihre Mutter wartet, wie jedes Jahr am 3. Mai. An diesem Tag jährt sich der Untergang der Cap Arcona, jene Katastrophe gegen Ende des Zweiten Weltkriegs, die ihr Großvater nur knapp überlebt hat. Die Hitze drückt auf die überfüllten Straßen, die Fahrt wird immer länger, Brockhaus redet ununterbrochen, und Amata verliert die Fassung.
Die USA sind älter und sie sind mehr als ihr gegenwärtiger Präsident. Der anlässlich des 250. Geburtstags der Vereinigten Staaten erscheinende Band präsentiert ein Land unterschiedlicher Kulturen und Herkünfte, eine hoffnungsfrohe, im steten Wandel begriffene USA, ein Land der Zukunftsvisionen und des mutigen Eintretens für Menschenrechte, Meinungsfreiheit und Selbstbestimmung. In »I Have a Dream« kommt eine Nation zur Sprache, die sich der tiefen Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit zum Trotz immer wieder neu erfunden hat und die sich heute dringender denn je auf das besinnen muss, was sie geprägt hat.
Sven Beckert verortet die Anfänge des Kapitalismus in seiner monumentalen Publikation »Kapitalismus. Geschichte einer Weltrevolution« (2025) bereits im 12. Jahrhundert. Doch wie erzählt man eigentlich die Geschichte des Kapitalismus? Ist sie eine Geschichte von Fortschritt und Wachstum? Oder doch eher die eines über Jahrhunderte perfektionierten Systems der Ausbeutung?
Anke Engelmann zeichnet das traurig-komische Leben des Hannes Bohn nach, der durch die DDR-Geschichte stolpert. Er will eigentlich als Künstler leben, doch er landet im Gefängnis, wird drogensüchtig, von der Stasi zum Kunstfälscher ausgebildet. Er blufft sich durch Psychiatrie und Untergrund, bis er selbst nicht mehr weiß, wer er wirklich ist: ein Bild, so oft übermalt, dass niemand mehr das Original erkennt. Ist Hannes ein tragisches Genie, ein Blender – oder beides zugleich?
Im Jahr 1983 reist die junge polnische Psychologin Wanda Karłowska nach Venedig, um den dort im Exil lebenden Henryk Mrugalski zu seiner Forschung zu befragen. Oder ist es ein Verhör? Zwischen ihnen, so scheint es, steht ein Verdacht, und doch ist da eine Verbindung, die über das, was sie heute sind, hinausweist. Ein Spiel zwischen ebenbürtigen Gegnern beginnt. Es führt tief hinein in die jüngere europäische Geschichte und zu Fragen, vor die das Menschsein uns stellt. Ein bestrickend lebendiger Roman über das Leben und Überleben östlich und westlich des Eisernen Vorhangs.
Alter ist kein Ende, sondern ein Neubeginn. Das zeigen nicht nur unsere heutigen Gäste Ulrike Edschmid, Jeanine Meerapfel und Katharine Sehnert, sondern Frauen wie Vivian Gornick, Jane Campbell, Carmen Herrera oder Lucinda Childs. Mit vielen von ihnen hat Verena Lueken für ihr neues Buch gesprochen und sie sehr persönlich porträtiert. Manche haben sich neu erfunden, andere haben immer weitergemacht und schaffen im hohen Alter den internationalen Durchbruch als Künstlerinnen und Schriftstellerinnen. Sie sind mutig, fordern nichts ein, aber nehmen sich, was sie brauchen.
Mit »Schamaninnen« folgt nun die Fortsetzung von Ulli Lusts groß angelegter Erforschung unserer Ursprünge und der Rolle der Frau in der menschlichen Kunst- und Kulturgeschichte. Kinder werden geboren, andere sterben, die Venus von Willendorf wird geschaffen. Doch zeigt sie wirklich eine Göttin? Oder war sie Werkzeug der Schamanin, ein Avatar zur Reise durch Geisterwelten, wie sie sich bis heute in Mythen und Märchen finden?
Corre el año 1984 en Chile, durante la dictadura de Pinochet. Desesperado pero decidido, un hombre entra en las oficinas de una revista de la oposición. Es agente de la policía secreta. „Quiero hablar“, dice, y una periodista enciende su grabadora. Su testimonio cambiará Chile para siempre.
Nona Fernández narra su historia con una emoción cautivadora y un toque de ligereza y poesía, conversando sobre su novela con el escritor y traductor del español y el catalán, Michael Ebmeyer. Los pasajes en alemán son leídos por Hêvîn Tekin.
Es ist 1984 in Chile, zur Zeit der Pinochet-Diktatur. Verzweifelt, aber entschlossen betritt ein Mann die Büros einer Oppositionszeitschrift. Er ist ein Agent der Geheimpolizei. »Ich möchte auspacken«, sagt er, und eine Journalistin schaltet ihr Tonbandgerät ein. Seine Aussage wird Chile für immer verändern.
Mitreißend und bewegend und doch mit großer Leichtigkeit und Poesie erzählt Nona Fernández und spricht über ihren Roman mit dem Schriftsteller und Übersetzer aus dem Spanischen und Katalanischen, Michael Ebmeyer. Die deutschen Passagen liest Hêvîn Tekin.
Was kann gesagt werden und was nicht? Wie lassen sich Gegenwart und Vergangenheit mit Sprache fassen? Worüber kann man sprechen und worüber muss man – weil die Sprache an ihre Grenzen gekommen ist – schweigen?
Auf kraftvolle Weise erzählt Son Lewandowski von Sport und Politik, von fragilen Beziehungen und den Grenzen des eigenen, alternden Körpers. Die Geschichten von berühmten Turnerinnen und der größte Missbrauchsskandal der Sportgeschichte sind in diese Geschichte eingewoben. »Die Routinen« seziert ein ausbeuterisches System, auf dem so viel Glitzer und Glanzspray liegt.
In seinem neuen Roman fragt Stefan Hertmans, was uns Freundschaft bedeutet, was ein Gemälde in uns bewegen kann, und wie wir der voranschreitenden Zerstörung der Natur begegnen wollen. Die Kunsthistorikerin Mathilda Legemah, die im Hamburger Bahnhof für die Strategieentwicklung zuständig ist, spricht mit dem Autor im wunderschönen Botticelli-Saal der Gemäldegalerie über Kunst und Freundschaft. Es liest der Schauspieler Matthias Matschke.
In der Türkei längst viel gelesen und verehrt, wird »Tezer Özlüs Weltliteratur« – wie die Berlin Review No. 15 voller Hochachtung zusammenfasst – nun endlich auch in Deutschland wahrgenommen. An diesem Abend spricht die Lektorin Martina Wunderer mit der Schriftstellerin Emine Sevgi Özdamar und dem Autor und Übersetzer des Romans Deniz Utlu über ihre Lektüren dieser großen literarischen Wiederentdeckung.
Die Autorin Miriam Stein machte in Deutschland als eine der ersten mit ihrem Buch »Die gereizte Frau« (2022) und ein Jahr später mit dem sehr erfolgreichen Hashtag #wirsind9millionen dafür stark, den Wechseljahren auch hier zu Lande gesellschaftliches Gehör und politische Relevanz zu geben. Seitdem sind viele tolle Bücher zum Thema erschienen: politische, gesellschaftlichskritische und literarische, wie etwa das Debüt der Regisseurin und Schauspielerin Jule Ronstedt, ein Episodenroman so schreiend komisch, dass man geradezu Lust auf die Wechseljahre bekommt. Gemeinsam mit der Journalistin und Herausgeberin des äußerst erfolgreichen Online-Magazins für Rausch, Revolte, Wechseljahre »Palais F*luxx«, Silke Burmester, sprechen die beiden Autorinnen über die Chancen der Metamorphose in heißen Jahren.
Sarajevo vor dreißig Jahren. Es herrscht Krieg. Die Stadt ist belagert. Die Menschen harren aus, kämpfen und versuchen trotzem ihr Leben zu leben. So wie die beiden Protagonistinnen in Nenad Veličkovićs und Vernesa Berbos Romanen, die an diesem Sarajevo-Abend aufeinandertreffen.
Wir schreiben das Jahr 2035. Die USA und China befinden sich im Krieg. Amerika ist ein protofaschistischer Staat. Taiwan ist in zwei Teile geteilt. Während der Konflikt zwischen den Atommächten eskaliert, entwickeln drei idealistische Jugendliche, die sich in Hongkong kennengelernt haben, unterschiedliche Vorstellungen darüber, wie man sich in dieser techno-autoritären Landschaft am besten zurechtfindet. Andy, Maggie und Olivia beschreiten unterschiedliche Wege zu einem transformativen Wandel, wobei sich jede von ihnen mit der Frage auseinandersetzt, inwieweit sie für die Freiheit kämpfen werden und wer sie dabei werden wollen.
Die deutschsprachige Lyrik ist derzeit vermutlich so vielfältig und qualitativ wie selten zuvor. An diesem Abend lässt sich ein hervorragender Ausschnitt aus dieser reichen Textlandschaft erleben. Wir haben die Lyrikerin Birgit Kreipe nach ihren ganz persönlichen Highlights des bisherigen Jahres gefragt. Herausgekommen sind nachdrückliche Lektürehinweise auf Bände, die im Laufe des Jahres erschienen sind und besonders zu überzeugen wissen: das Fanbook 2025 einer kundigen und neugierigen Leserin.
Englers Erzähler flüchtet vor der Familie ins entfernte New York, verbringt Jahre in Wien mit Freud im Kaffeehaus. Und landet schließlich doch in der Anstalt – als Psychologe. Bei der Arbeit mit den Patienten lernt er, dass ein Mensch immer mehr ist als seine Krankheit, dass Zuhören wichtiger ist als Diagnostizieren. Und was soll das überhaupt sein, ein normaler Mensch? Leon Englers Debüt liest sich wie ein zärtlicher Befreiungsschlag. Über Krankheit und Versöhnung spricht Leon Engler mit der Journalistin Aida Baghernejad.
Lize Spit erzählt in ihrem vierten Roman vom Aufwachsen in einem unsicheren Zuhause, vom Verhältnis zum eigenen Körper und von dem mutigen Versuch, eine toxische Familiendynamik aufzubrechen. Warum es so schwer ist, mit der eigenen Familie offen über Probleme zu reden, darüber spricht Lize Spit mit der Journalistin Aida Baghernejad.
Carmen-Francesca Banciu zählt zu den eindrucksvollsten Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Geboren in Rumänien und seit über dreißig Jahren in Berlin beheimatet, schafft sie in deutscher Sprache Werke von bemerkenswerter Tiefe und Originalität.
Belgrad, 1942: Am Tag, an dem das okkupierte Serbien für »judenfrei« erklärt wird, streift Isak Ras ein letztes Mal durch die Stadt – auf der Suche nach seiner verschütteten Vergangenheit. Was geschah mit seiner Mutter? Welche Rolle spielten die Anarchisten Rosa und Milan? Und was hat es mit den Doppelgängern auf sich? In acht Perspektiven entfaltet Marko Dinić ein literarisches Puzzle aus Erinnerung, Widerstand und Verlust.
Ein Montag im Emsland. Nebel über den Feldern, stillgelegte Pläne, vorsichtige Aufbrüche. Die Wege von sechs Menschen kreuzen sich im Schatten eines Schlachthofs – verbunden durch Arbeit, Einsamkeit und Abhängigkeiten. Nava Ebrahimi erzählt mit großer Klarheit von der Brutalität des Alltags und den Rissen in vermeintlicher Normalität. Der neue Roman ist eine eindringliche Erkundung dessen, was uns trennt – und was uns trotzdem verbindet.
In einem Heim für behinderte Jugendliche im Thüringen der 1970er Jahre beschließen vier Freunde, die sich kaum bewegen können, auszubrechen und eine Kommune zu gründen. Von der Kirche bekommen sie ein altes Pfarrhaus. Eine Gemeinschaft der Gleichen, in der alles geteilt wird, Geld und Bücher, Platten und Bier, aber auch alle Gebrechen. Als die DDR zusammenbricht, wird klar, dass es auch die Mauer war, die diese Gemeinschaft zusammengehalten hat.
Anfang der 1960er: Wenige Jahre nachdem Theodor W. Adorno die Berufung Arnold Gehlens nach Heidelberg hintertrieben hatte, begannen sie einen Briefwechsel, trafen sich privat und zu Rundfunkgesprächen, die auch am Berliner Ensemble gehört wurden. Mit illustren Nebenfiguren wie Arendt, Augstein, Brecht, Benn und Wolfgang Harich schildert Thomas Wagner vor dem Hintergrund der deutschen Teilung und einer sich rasant modernisierenden Gesellschaft die Geschichte der Begegnung eines zurückgekehrten Exilanten mit einem Nazi-Karrieristen.
Der Sommer knallt rein, und Fön geht aufs Ganze: Neben einem duftenden Potpourri alter und neuer Stücke hat die sehenswert in die Jahre gekommene »Literatur-Boygroup« ein Büchlein zum überfälligen Thema Revolte im Gepäck und wird von ihrem Lieblings-Stylisten Aperol Schmitz auf Krawall gebürstet gibt sich dem Anlass gemäß auf Krawall gebürstet.
Sandra Richter arbeitet mit neuen Quellen, die mit dem Ankauf des großen Rilke-Archivs 2022 nach Marbach gelangt sind. Ihre Biographie macht deutlich, warum es sich heute im Jubiläumsjahr zu seinem 150. Geburtstag lohnt, Rilke wieder zu lesen: Er lebte in schwierigen Zeiten, und er verarbeitete sie mit einer Wucht, die vielleicht nur im Angesicht existenzieller Bedrohung glaubhaft wirkt. Wie Rilke sich heute einer neuen Generation von Lyriker:innen darstellt und welche Herausforderungen seine Biographie bereithält, darüber spricht die Literaturwissenschaftlerin und Direktorin des Deutschen Literaturarchivs Marbach, Sandra Richter, mit den Autor:innen Christian Filips und Rudi Burkhardt.
Durch das Porträt einer Gruppe von Männern, die mit Kryptowährungen reich geworden sind, erzählt Juan S. Guse von einem Phänomen, das weit über individuelle Erfolgsgeschichten hinausweist. Es geht um den Traum vom schnellen Geld in einer Welt der Krisen, um sozialen Aufstieg ohne Herkunft, um Männlichkeit, Risiko und die Frage, was mit Freundschaften und Lebensentwürfen geschieht, wenn aus digitalen Zahlen reale Millionen werden.
Martin Muser, der durch seine dreiteilige Kinderbuchreihe »Kannawoniwasein« bekannt wurde, legte mit »Weil.« sein Jugendbuchdebüt vor. Christine Knödler, Journalistin, Autorin und Podcasterin spricht mit dem Autor über das dicht erzählte Kammerspiel, über Gewalt unter Jugendlichen und ob es einen Ausweg aus dem Bösen gibt.

Das Romandebüt von Magdalena Schrefel beginnt mit einem Blick aus dem Fenster hinaus in den Himmel. Was, wenn es die Möglichkeit gäbe, die

Wir feiern das Ende der »Li-Be für die Stadt«-Tour, gehen mit Felicitas Hoppe auf Reisen und lassen uns von der Zauberin Allison Wonder

Buchvorstellung / Rhetorik Mit Tobias Roth, Angela Braun und Ciani-Sophia Hoeder Schon der anonyme Kompilator des Deutschen Schimpfwörterbuchs von 1839 wusste: »1. Das

Versuchen will ich’s trotzdem! – »Manege frei! Die zweite Chance für dein Buch« Annette Mierswa und Stepha Quitterer im Gespräch mit Carla Reemtsma.

Mark Terkessidis in Diskussion mit Nils Schniederjann Wann beginnt Faschismus? Dieser Frage geht der Autor und Psychologe Mark Terkessidis in seinem Buch »Gewalt

Moderation Marlen Hobrack Marcins Kindheit war vor allem durch eines geprägt: seine Mutter. Zusammen lebt er mit ihr in einer kleinen Wohnung, die wenig

Dana von Suffrin, Jan Koneffke, Volker Weidermann und Anna Neata buhlen um Joseph Roth. Es moderiert Ethel Matala de Mazza »Joseph Roth zählt

Emy Koopman und Miriam Metze im Gespräch mit Katja Kullmann über das Unglücklichverliebtsein Gibt es ein schlimmeres Gefühl, als verliebt zu sein und

Moderation David Zabel Es lesen Amina Eisner und Asad Schwarz-Msesilamba Sie sind auf dem Weg nach Timmendorfer Strand: Amata Haller und ihr Chef

250 Jahre Vereinigte Staaten von Amerika Mit Horst Lauinger, Thea Dorn, Rieke Havertz und Nell Zink. Es liest: Benito Bause Auch wenn es

Sven Beckert im Gespräch mit Ann-Kristin Tlusty Sven Beckert verortet die Anfänge des Kapitalismus in seiner monumentalen Publikation »Kapitalismus. Geschichte einer Weltrevolution« (2025) bereits im

Moderation Knut Elstermann Anke Engelmann zeichnet das traurig-komische Leben des Hannes Bohn nach, der durch die DDR-Geschichte stolpert. Er will eigentlich als Künstler

Moderation Gesa Ufer Im Jahr 1983 reist die junge polnische Psychologin Wanda Karłowska nach Venedig, um den dort im Exil lebenden Henryk Mrugalski zu

Verena Lueken »Alte Frauen« Die Autorin im Gespräch mit Ulrike Edschmid, Ulrike Ottinger und Katharine Sehnert. Es moderiert Maria-Christina Piwowarski. Alter ist kein

Buchpremiere Ulli Lust »Die Frau als Mensch 2: Schamaninnen« Moderiert von Celina Spieth Kein Zufall, dass die Sachbuchsensation fett gedruckt ist: Der 2025

Corre el año 1984 en Chile, durante la dictadura de Pinochet. Desesperado pero decidido, un hombre entra en las oficinas de una revista

Die Autorin im Gespräch mit Michael Ebmeyer. Es liest Hêvîn Tekin. Aus dem chilenischen Spanisch simultan gedolmetscht von Astrid Fischer Es ist 1984

Der Autor im Gespräch mit Miriam Zeh Was kann gesagt werden und was nicht? Wie lassen sich Gegenwart und Vergangenheit mit Sprache fassen?

Moderation: Miriam Zeh Ein Gummibärchen essen: heute den Arm, morgen ein Bein. Was sich anhört wie ein Witz, ist Alltag für die Leistungsturnerin

Der Autor im Gespräch mit Mathilda Legemah. Es liest Matthias Matschke. Als Dius an seiner Haustür klingelt, ist Anton überrascht und irritiert. Keiner

Emine Sevgi Özdamar und Deniz Utlu im Gespräch mit Martina Wunderer »1949. In einer Provinzstadt in Anatolien mit 4000 Einwohnern lerne ich die

Miriam Stein und Jule Ronstedt im Gespräch mit Silke Burmester »Wahnsinn Wechseljahre« titelte der SPIEGEL im Mai dieses Jahres mit dem Versprechen, das

Vernesa Berbo und Nenad Veličković im Gespräch mit Vivian Perkovic. Aus dem Bosnischen übersetzt Christoph Rolle, es liest David Ruland. Sarajevo vor dreißig

Der chinesische Exilkünstler Badiucao und die amerikanische Journalistin Melissa Chan im Gespräch. Es moderiert Jakob Scherer. Wir schreiben das Jahr 2035. Die USA

Ausgewählt und vorgestellt von Birgit Kreipe Daniel Bayerstorfer und Nadja Küchenmeister in Lesung und Gespräch Die deutschsprachige Lyrik ist derzeit vermutlich so vielfältig

Buchpremiere In Leon Englers Debütroman »Botanik des Wahnsinns« bleibt dem Erzähler wortwörtlich nur der Abfall der eigenen Familiengeschichte, als bei der Zwangsräumung der

Die Bestsellerautorin Lize Spit beschreibt in »Autobiografie meines Körpers« eine von außen ganz gewöhnliche Kindheit in einem kleinen belgischen Dorf in den Neunzigerjahren.

Carmen-Francesca Banciu zählt zu den eindrucksvollsten Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Geboren in Rumänien und seit über dreißig Jahren in Berlin beheimatet, schafft sie

Moderation Doris Akrap Belgrad, 1942: Am Tag, an dem das okkupierte Serbien für »judenfrei« erklärt wird, streift Isak Ras ein letztes Mal durch

Moderation Maha El Hissy Ein Montag im Emsland. Nebel über den Feldern, stillgelegte Pläne, vorsichtige Aufbrüche. Die Wege von sechs Menschen kreuzen sich

Moderation Marion Brasch In einem Heim für behinderte Jugendliche im Thüringen der 1970er Jahre beschließen vier Freunde, die sich kaum bewegen können, auszubrechen

Moderation: Sebastian Friedrich Anfang der 1960er: Wenige Jahre nachdem Theodor W. Adorno die Berufung Arnold Gehlens nach Heidelberg hintertrieben hatte, begannen sie einen

Mit Michael Ebmeyer, Bruno Franceschini, Tilman Rammstedt, Florian Werner und »Fön« Der Sommer knallt rein, und Fön geht aufs Ganze: Neben einem duftenden

Sandra Richter »Rainer Maria Rilke oder Das offene Leben« Im Gespräch mit Christian Filips und Rudi Burkhardt Offen sein und schreiben, das waren

Moderation Daniel Stähr Durch das Porträt einer Gruppe von Männern, die mit Kryptowährungen reich geworden sind, erzählt Juan S. Guse von einem Phänomen, das
Martin Muser: »Weil.« Martin Muser, der durch seine dreiteilige Kinderbuchreihe »Kannawoniwasein« bekannt wurde, legte Anfang des Jahres mit »Weil.« sein Jugendbuchdebüt vor (Carlsen