Karsten Krampitz »Gesellschaft mit beschränkter Hoffnung«

Moderation Marion Brasch

In einem Heim für behinderte Jugendliche im Thüringen der 1970er Jahre beschließen vier Freunde, die sich kaum bewegen können, auszubrechen und eine Kommune zu gründen. Von der Kirche bekommen sie ein altes Pfarrhaus. Eine Gemeinschaft der Gleichen, in der alles geteilt wird, Geld und Bücher, Platten und Bier, aber auch alle Gebrechen. Als die DDR zusammenbricht, wird klar, dass es auch die Mauer war, die diese Gemeinschaft zusammengehalten hat. Karsten Krampitz verarbeitet in seinem Roman drei wahre Geschichten: die eines Grenzsoldaten, der 1976 einen unbewaffneten italienischen Lastwagenfahrer von hinten erschossen hat, die der Bluesband Freygang und die einer Behindertenkommune in Hartroda.

In Kooperation mit Nautilus

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