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Über die Möglichkeit und Unmöglichkeit von Utopien, das krasse Leben auf dem Dorf (und in einer Familie) spricht Lola Randl mit den Autorinnen Anke Stelling und Gertraud Klemm.

Nur die Besten schreiben über’n Westen! In seinem Buch »Der Osten: eine westdeutsche Erfindung« (2023) thematisiert Dirk Oschmann die fremde, oft degradierende Perspektive der Alt- auf die Neu-Bundesbürger. Die Sicht der »Ossis« auf die »Wessis« dagegen fiel lange durch eine rosa Brille: Levis-Jeans und richtiger Kaffee, aber auch die im Osten verbotenen Bücher waren attraktiv. Doch was ist der wahre Wert des Westens?

»Masahlena. Masahlena. Masahlena. Masahlena. Masahlena. Wem die Wiederholungen hier zu viel werden, bitte vortreten. Haben wir noch etwas anderes als Wein im Haus, Masahlena« heißt es im Brief eines Unbekannten. Alles, was wir von ihm wissen: Er ist der Held in Thomas Kunsts neuem Roman »Masleboi«.

Richtig gute Kurzgeschichten können ja angeblich nur Amerikaner schreiben. Oder Alice Munro, Katherine Mansfield und Gabriele Wohmann, leider alle tot. Und Julia Wolf, sehr lebendig, wie die Kurzgeschichtensammlung mit dem das Jetzt und die Gegenwart deutlich betonenden Titel »Du, hier« zeigt.

Svenja Leiber macht in »Nelka« die Spuren der Gewaltgeschichte des 20. Jahrhunderts sichtbar. Sie erzählt von Zwangsarbeit und von Frauen, deren Wissen und Körper ausgebeutet wurden, die sich in Freundschaft verbanden und sich so gegen Erniedrigung und Brutalität stemmten.

Eines Tages sind sie da. Wie aus dem Nichts leben sie plötzlich in der Stadt, stehen auf Straßen und Plätzen, leben mitten unter den Menschen und ziehen in die Häuser ein: die Elefanten. Doch niemand nimmt Anstoß an ihnen. Die Leute gehen weiter ihrer Wege, geben vor, es hätte sich nichts geändert. Allein der Stand-up-Comedian Pawel weigert sich zu schweigen und ruft von der Bühne dazu auf, sich der Realität zu stellen. Er riskiert damit alles, sein Leben, seine Freiheit und vor allem seine Liebe zu Anna.

Über Nacht verändern sich die Straßen von Wolnopol: Dünen wehen über die Promenade, künstlich anmutende Wirbelstürme reißen Schneisen durch die ukrainische Küstenstadt. Was wie ein Naturphänomen wirkt, entpuppt sich schnell als existenzielle Bedrohung. Ulrike Almut Sandig spannt in ihrem neuen Roman einen sinnbildlichen Bogen über drängende Fragen unserer Zeit. Wie sehr brauchen wir einander im Sturm?

Sie sind überall, wir sehen sie jeden Tag. Egal ob in Delhi, Tel Aviv, Buenos Aires, Istanbul oder Berlin, überall schwirren sie durch die Städte: Essenslieferanten. Mit seinem Protagonisten Filmon, der aus Eritrea nach Tel Aviv geflüchtet ist und dort als Lieferant arbeitet, verbindet Tomer Gardi diese Lieferantengeschichten zu einem weltumspannenden Gegenwarts-Epos und gibt denen eine Stimme, die in unserer Gesellschaft selbst keine haben. »Liefern« erzählt von Rassismus und Ausbeutung, von Liebe, Familie und der großen Sehnsucht nach Verbundenheit.

Ein großer deutsch-türkischer Familienroman – und die Geschichte eines größenwahnsinnigen Mannes, der hin und her pendelt zwischen Aufstieg und Fall, Sehnsucht und Gier, Schuld und Unschuld. Und damit seine Familie vor die entscheidende Frage stellt, auf welcher Seite sie steht.

Wie erzählt man den Holocaust? Wie kann Aufarbeitung so gelingen, dass auch lange nach der Katastrophe geborene Generationen das »Nie wieder!« verstehen? Das sind Fragen, mit denen wir uns dringend (wieder) beschäftigen müssen. Mit ihrer Graphic Novel schafft Barbara Yelin ein eigenständiges und eindringliches Stück Erinnerungsliteratur und eine Reflexion darüber, was Erinnern heißt.

Der Schriftsteller Florian Werner versammelt Beiträge zu den unterschiedlichsten Instrumenten: von der Geige über die Gitarre, die Trompete, den Bass und die Drehleier bis hin zum elektronischen Sampler. Bekannte Größen aus Pop, Rock, Klassik und Jazz stellen in Texten und Bildern ihre musikalischen Lebensgefährten vor. Sie erzählen vom Suchen und Finden des richtigen Instruments, von gemeinsamen Erlebnissen auf und abseits der Bühne, von den Freuden des Spielens und den Qualen des Übens — und davon, wie ein unbelebter Gegenstand zu einem Wegbegleiter wird, den man nicht mehr missen will.

Hypnotically, with shattering emphasis and great sensitivity, David Szalay tells of a life in its intimate moments – a life that is barely perceptibly marked by the shocks of the present and the precariousness of human existence in a cold Europe. David Szalay talks about this and his novel with presse editor Xenia Sircar. The German text will be read by Dominikus Weileder.

Zwischen Workout, Skincare und Content lebt Monique, genannt Mon, in einer Sphäre größtmöglicher Perfektion. Doch ihre Beziehungen erschöpfen sich in Modi von Konkurrenz, Neid und gespielter Zuneigung. Beim Shooting für ein Schokoladen-Start-up trifft Mon auf eine junge Fotografin. Mons latente Aggression entlädt sich bald in zunehmend drastischeren Gewaltexzessen. Josefine Rieks scheibt in »Wenn euch das gefällt« am Limit des Erträglichen. Ihr Sujet ist die Erfahrungslosigkeit der Individuen in einer zunehmend virtuellen Realität, ihre gewaltsame Selbstzurichtung und ihr Hunger nach Lebendigkeit.

Kaum eine Epoche zeigt die Entwicklung der modernen europäischen Welt mit ihren Höhen und Tiefen konzentrierter als die englische Renaissance. Innerhalb kürzester Zeit mutiert die Insel aus halber Barbarei zum europäischen Motor von Kapitalismus, Kunst und Wissenschaft. In über 500 von ihm ausgewählten, eingeleiteten und übersetzten Originaltexten entfaltet Manfred Pfister ein immens vielfältiges Panorama, das von Chaucer und Erasmus über Shakespeare bis zu Milton reicht.

Hiromi Itō durchkreuzt mit ihrer Sprachkunst und Imagination sämtliche Genres und reißt Grenzen nieder. Die vorliegende Sammlung von Texten aus 45 lebensprallen, schaffensdichten Jahren verspricht Einblicke in ein Künstlerleben voll ungeahnter Ausdrucksformen und Erkenntnisweisen, beginnend mit einem Liebesgedicht, endend mit einem Manifest. Darüber spricht Hiromi Itō mit dem Schriftsteller und Musiker Frank Witzel.

Eine Frau trennt sich. Endlich. Eine andere pinkelt in den Schnee. Schwarze Löcher öffnen sich, Rettungsringe verschwinden. Zähne und Herzen brechen. Auf Parkplätzen, in Bars oder in Krankenhäusern wird die Fassung verloren. In »Notfallkontakte« erzählt Esther Becker von Menschen in seltsamen, verletzenden oder scheinbar hoffnungslosen Situationen. Als Komplizin ihrer Figuren beleuchtet sie empathisch ihre Lebenswelten. Dabei ist Beckers Ton nachdenklich, aber stets leicht und voller Humor.

Iro kommt vom Dorf in der Elfenbeinküste in die brodelnde Metropole Abidjan. Doch anstelle sich auf das Studium zu konzentrieren, verbringt er vor allem Zeit mit seinem selbstbewussten Kommilitonen Thierry. Auf dem Markt verkaufen sie gemeinsam T-Shirts und träumen von einem Leben ohne materielle Sorgen. Als sein Vater stirbt, holt die Scham über die eigene Familie Iro ein: Ist sein Vater der Versager, für den er ihn immer gehalten hat? Oder gibt es noch eine andere Wahrheit?

Ein Roman über einen Abschied aus der Türkei und einen Neuanfang in Deutschland, über die oft unerträgliche Entfernung zu denen, die uns räumlich am nächsten sind – und über den verzweifelten Wunsch, Liebe nachzuholen. Darüber spricht der Autor Fikri Anıl Altıntaş mit der Moderatorin Josephine Apraku.

Nach einem beruflichen Zusammenbruch fängt die Protagonistin in Verena Keßlers Roman neu an – an der Theke des MEGA GYM, in dem alles glänzt: Körper, Oberflächen, Versprechen. Ihr eigener Körper passt noch nicht ins Bild, doch das lässt sich ändern.

Dacia Maraini ist fast 90 Jahre alt. Und fast ebenso lange hat sie gebraucht, um schmerzliche Kindheitserinnerungen zu Papier zu bringen: Gemeinsam mit ihrer Familie wurde sie 1943 in Japan interniert, nachdem sich ihre Eltern Fosco und Topazia Maraini geweigert hatten, Mussolinis Repubblica di Salò anzuerkennen.

Zwei Freundinnen, ein Traum: raus aus Moskau, rein ins Leben. Denn während im jungen neuen Jahrtausend der eine Teil der russischen Gesellschaft zwischen Luxusautos und Kaviar versinkt, muss sich der andere mittellos durchs Leben schummeln. Auch die beiden Studentinnen Karina und Tonya schlagen sich mit Charme und Überlebenskunst durch Putins Russland – zwischen kaputtem System und der Sehnsucht nach Freiheit, zwischen Prekariat und Party.

Faina landet in einer deutschen Kleinstadt und lernt in der Schule Philipp kennen, einen Jungen mit Wutausbrüchen, der Pflanzen lieber mag als Menschen, sich aber nach Freundschaft sehnt. Faina soll diese Lücke füllen, also bringt er ihr Deutsch bei, und wie man Weihnachten richtig feiert. Er macht sie zu seiner Faina.

»Videotime« heißt die Videothek, die der Ich-Erzähler in seiner Kindheit regelmäßig mit seinem Vater aufsucht, um dort Filme auszuleihen und sie zu Hause auf Leerkassetten zu überspielen. Jahrzehnte später kehrt der Erzähler in die Kleinstadt zurück. Die Eltern haben sich getrennt, die Orte seiner Kindheit sind verschwunden. Allein in den Filmen aus der Sammlung seines Vaters scheint die Möglichkeit auf, doch noch einen Zugang zur eigenen Vergangenheit zu finden.

Der Krieg in der Ukraine zwingt nicht nur Menschen auf die Flucht, sondern auch Bilder: Das Museum für Westliche und Östliche Kunst in Odesa ist mit einem Teil seiner Bilder in Berlin im Exil und zeigt in der Ausstellung »Von Odesa nach Berlin: Europäische Malerei des 16. bis 19. Jahrhunderts« einige seiner Werke in der Gemäldegalerie Berlin. Diese Bilder haben die Autorinnen Volha Hapeyeva, Eva Menasse und Nadiia Telenchuk gesehen und sich dazu mit neuen lyrischen und prosaischen Texten in Beziehung gesetzt.

Ausgerechnet an dem Tag, als Res ihr Idol Frances Scott, die größte Pop-Künstlerin ihrer Zeit, interviewen soll, endet ihr Leben abrupt. Wie ein Film zieht Res‘ Leben vor ihren Augen vorbei. Es ist eine Reise in das Unterbewusstsein der westlichen Populärkultur.

Will Quadflieg war ein Star, sein Aufstieg begann im Dritten Reich. Jahrzehnte nach seinem Tod findet seine Tochter Roswitha sein Tagebuch, begonnen kurz vor Ende des 2. Weltkriegs. Es wird Zeit für ein ernstes Gespräch, das es zu Lebzeiten nie gegeben hat.

Die namenlose Protagonistin lebt in einer nahen Zukunft mit ihrem Partner Buster in einer alten Fabrikhalle, nachdem sie aufgrund fehlender Dokumente keine Wohnung im Wohnpark bekommen. Während Buster als Tänzer immer mehr Geld verdient und sich immer weiter von ihr entfernt, flüchtet die Protagonistin aus Langeweile und Frustration ins Metaverse.

Hanna Krause hat zwei Revolutionen, zwei Diktaturen, einen Aufstand, zwei Weltkriege und zwei Niederlagen, zwei Demokratien, den Kaiser und andere Führer, gute und schlechte Zeiten erlebt, hat sechs Kinder geboren und zwei davon nicht begraben können. Hatte als Kranführerin einen guten Überblick auf die Beziehungen der Menschen zehn Meter unter ihr und starb rechtzeitig, bevor sie die Welt nicht mehr verstand. Die Geschichte von Hanna ist nicht nur die Geschichte eines ganzen Jahrhunderts, sondern auch eine von all denen, die oft unerzählt bleiben.

»Von der Una« ist der Versuch, ein persönliches Kriegstrauma schreibend zu verarbeiten und zu überwinden. Wir folgen der Hauptfigur des Romans durch drei Zeitabschnitte: Kindheit und Jugend in Jugoslawien vor dem Krieg, Fronterfahrung während des Bosnienkrieges und schließlich der Versuch, nach dem Konflikt ein normales Leben zu führen. In seiner lyrischen, meditativen Prosa rekonstruiert Faruk Šehić das Leben eines Mannes, der sowohl Kriegsveteran als auch Dichter ist. Der Historiker lehrt uns, was geschehen ist, der Dichter, was für gewaltige emotionale Spuren es hinterlassen hat und der Ästhet, wie man auch noch aus den schmerzhaftesten Erinnerungen den maximalen Genuss ziehen kann.

Als Renate Hofer in einen Wassertank stürzt, der die Lüftung eines riesigen Datenspeichers reinigt, hat sie nicht nur Todesangst, sondern auch eine Erleuchtung: Sie wird eine Maschine bauen, wie es noch keine gegeben hat, zur notwendigen Überwindung des Computerzeitalters. Ihr Plan nimmt Form an in der Welt, die wir kennen – eine Pandemie hat gewütet, das Vertrauen zur Sprache schwindet, Geld frisst Gerechtigkeit.

Helene Hegemanns neuer Roman »Striker« ist eine elektrisierende Geschichte über eine Gegenwart, in der die Grenzen zwischen Verschwörungsmythen, Klassenkampf und roher Gewalt zunehmend verschwimmen. Mit Wucht und Tempo erzählt sie von Kampfsport und Obdachlosigkeit, von Reichtum und Verdrängung. Von dem Moment, in dem die Angst vor Unterdrückung zu Gewalt führt, und der Schwäche, die man zulassen muss, um diese Gewalt zu verhindern.

Es ist sehr schwer, nichts im Internet zu bestellen. Es ist nicht schwer, »nichts« zu bekommen. Mara Genschels neues Buch »Mildife-Prosa« lässt Sie, sobald Sie es in den Händen halten, glauben, Sie seien auf überzeugende Weise mondän und besäßen vielleicht ein kleines, aber feines Haus an der Côte d’Azur. Dabei ist auch dieses Buch wieder deutsch, auf Deutsch geschrieben und am Deutschen seiner deutschförmigen Deutschheit sich zaghaft abarbeitend, und zwar ganz ohne kosmopolitischen Turn.

Es ist früh am Morgen, als die Mutter anruft, um ihm zu sagen, dass sein Vater gestorben ist. Der Erzähler weiß nicht, was er tun soll. Er ist allein in seinem Schmerz. Wer kann ihm helfen, wer ihn trösten? Nach und nach wird ihm klar: Er muss in die Türkei. Er muss zu seiner Mutter, muss sie stützen – und am Grab des Vaters stehen, um sich von ihm verabschieden zu können. Doch der Erzähler, ein Schriftsteller aus Kiel, leidet unter Flugangst. Er bittet zwei Freunde, ihn mit dem Wohnmobil mitzunehmen.

Da ist der charismatische, von den Ideen des Bauhauses und der Avantgarde durchdrungene Idealist Hermann Henselmann, der nach dem Krieg zum Chefarchitekten Ost-Berlins aufsteigt und dort in Konkurrenz zu den West-Berlinern um Scharoun & Co. treten soll. Der Berliner Fernsehturm, die Stalinallee, der Leipziger Uniturm sind mit seinem Namen untrennbar verbunden. Der Preis freilich: Ständig muss er lavieren und manchmal auch zu Kreuze kriechen, um wenigstens die Grundlagen seiner modernistischen Ideen vor den stieseligen Vorstellungen der Politführung zu retten.

Eine nahe Zukunft in der ländlichen Peripherie: Gesa sucht Zuflucht, will weg aus der allgegenwärtigen Digital-Abhängigkeit des Lebens in der Stadt. Mit ihrer Tochter Marie zieht sie in ein von Efeu umranktes, altes Haus. Sie schließt sich einer Landkommune an, die ihre Sehnsucht nach Ursprünglichkeit teilt und den beiden ein emotionales Zuhause verspricht. Doch irgendetwas stimmt nicht. Gesas Körper wehrt sich, als würde er vergiftet. Woher kommen die Symptome? Und was haben sie mit ihrer eigenen Mutter zu tun?

Traurig, empörend, unerhört und, wenn die Tante sich die klebrigen Kekse aus der Flug­hafenlounge in die Tasche stopft, auch ­komisch, wie Filmschnitte aus einem nicht geplanten Drehbuch. Über ein v­er­rück­tes Familien­szenario zwischen Berlin, ­Chicago, ­Heppenheim und Rom spricht Esther Dischereit mit Autorin und Übersetzerin Christine Koschmieder.

Lola Randl »Der lebende Beweis«

Die Autorin im Gespräch mit Anke Stelling und Gertraud Klemm Lola Randl ist ein Experiment angetreten: In dem für den Deutschen Buchpreis nominierten

Thomas Kunst »Masleboi«

Der Autor im Gespräch mit Jan Kuhlbrodt »Masahlena. Masahlena. Masahlena. Masahlena. Masahlena. Wem die Wiederholungen hier zu viel werden, bitte vortreten. Haben wir

Julia Wolf »Du, hier«

Julia Wolf »Du, hier« Die Autorin im Gespräch mit Carolin Wiedemann Richtig gute Kurzgeschichten können ja angeblich nur Amerikaner schreiben. Oder Alice Munro,

Svenja Leiber »Nelka«

Moderation Natascha Freundel Die sechzehnjährige Nelka, die 1941 aus Lemberg verschleppt und zur Arbeit auf einem norddeutschen Gut gezwungen wird, muss in der Küche,

Sasha Filipenko »Die Elefanten«

Moderiert von Klaus Lederer. Es liest Matthias Matschke. Simultan gedolmetscht aus dem Russischen von Irina Bondas. Mit einer Performance von Vidina Popov und

Ulrike Almut Sandig »Im Orkan«

Moderation Maria-Christina Piwowarski Über Nacht verändern sich die Straßen von Wolnopol: Dünen wehen über die Promenade, künstlich anmutende Wirbelstürme reißen Schneisen durch die ukrainische

Tomer Gardi »Liefern«

Tomer Gardi, Dheeraj Tyagi und Anne Birkenhauer im Gespräch mit Insa Wilke Sie sind überall, wir sehen sie jeden Tag. Egal ob in

Cihan Acar »Casino«

Der Autor im Gespräch mit Amina Aziz Cumali Karagöz ist ein wichtiger Mann in Steinheim, den viele bewundern, andere fürchten und einige hinter

Josefine Rieks »Wenn euch das gefällt«

Moderation Jan Drees Veranstaltungsort: Literaturforum im Brecht-Haus Zwischen Workout, Skincare und Content lebt Monique, genannt Mon, in einer Sphäre größtmöglicher Perfektion. Doch ihre

Hiromi Itō »Garstiger Morgen«

Die Autorin im Gespräch mit Frank Witzel. Den deutschen Text liest Maren Eggert. Erzählung? Essay? Journal? Memoir? Gedicht? Gebet, Beichte, Beschwörung, Provokation oder

Esther Becker »Notfallkontakte«

Buchpremiere: Esther Becker »Notfallkontakte«. Im Gespräch mit Anke Stelling Eine Frau trennt sich. Endlich. Eine andere pinkelt in den Schnee. Schwarze Löcher öffnen

Verena Keßler »Gym«

Moderation Mascha Jacobs Nach einem beruflichen Zusammenbruch fängt die Protagonistin in Verena Keßlers Roman neu an – an der Theke des MEGA GYM,

Maya Rosa »Moscow Mule«

Moderation: Chris Möller Zwei Freundinnen, ein Traum: raus aus Moskau, rein ins Leben. Denn während im jungen neuen Jahrtausend der eine Teil der

Lana Lux »Geordnete Verhältnisse«

Moderation Dmitrij Kapitelman Faina landet in einer deutschen Kleinstadt und lernt in der Schule Philipp kennen, einen Jungen mit Wutausbrüchen, der Pflanzen lieber

Roman Ehrlich »Videotime«

Moderation Marie Kaiser »Videotime« heißt die Videothek, die der Ich-Erzähler in seiner Kindheit regelmäßig mit seinem Vater aufsucht, um dort Filme auszuleihen und

Julia Friese »delulu«

Moderation Lara Sielmann Ausgerechnet an dem Tag, als Res ihr Idol Frances Scott, die größte Pop-Künstlerin ihrer Zeit, interviewen soll, endet ihr Leben

Thea Mantwill »Glühfarbe«

Moderation Maria-Christina Piwowarski Die namenlose Protagonistin lebt in einer nahen Zukunft mit ihrem Partner Buster in einer alten Fabrikhalle, nachdem sie aufgrund fehlender Dokumente

Annett Gröschner »Schwebende Lasten«

Moderation Patricia Klobusiczky Hanna Krause hat zwei Revolutionen, zwei Diktaturen, einen Aufstand, zwei Weltkriege und zwei Niederlagen, zwei Demokratien, den Kaiser und andere

Faruk Šehić »Von der Una«

Buchpremiere: Faruk Šehić »Von der Una« Der Autor im Gespräch mit Clemens Meyer Es dolmetscht aus dem Bosnischen Christoph Rolle »Von der Una«

Helene Hegemann »Striker«

Buchpremiere: Helene Hegemann »Striker« Eine szenische Lesung with a lot of music. Es performen: Lavinia Wilson, Marie Rosa Tietjen, Daniel Zillmann, Joshua Kantara

Florentine Anders »Die Allee«

Die Autorin im Gespräch mit Marion Brasch. Es liest Jördis Triebel Da ist der charismatische, von den Ideen des Bauhauses und der Avantgarde