»Will und Roswitha Quadflieg – Ich will lieber schweigen«

Buchpremiere: Roswitha Quadflieg »Will und Roswitha Quadflieg – Ich will lieber schweigen«
Roswitha Quadflieg im Gespräch mit Felix Müller. Es liest Michael Evers.

Will Quadflieg war ein Star, sein Aufstieg begann im Dritten Reich. Jahrzehnte nach seinem Tod findet seine Tochter Roswitha sein Tagebuch, begonnen kurz vor Ende des 2. Weltkriegs. Es wird Zeit für ein ernstes Gespräch, das es zu Lebzeiten nie gegeben hat. März 1945. Die Rote Armee rückt täglich näher an Berlin heran. Angst und Verzweiflung grassieren unter der Zivilbevölkerung. Gibt es eine Möglichkeit, zu entkommen? Die Eltern von Roswitha Quadflieg entschließen sich zur Trennung. Er, einer der berühmtesten Schauspieler der Zeit, fängt ein Tagebuch für seine Frau an. Als ihre Mutter stirbt, findet Roswitha Quadflieg das Tagebuch zusammen mit zahlreichen Briefen des Vaters. Diese Dokumente zeugen nicht nur von Flucht, Angst, Liebe und der Behauptung einer richtigen deutschen Kultur. Sondern auch von Schuld, falscher Sprache, Lüge und Selbstlüge. Roswitha Quadflieg rekonstruiert 104 Tage im Leben ihres Vaters und konfrontiert ihn posthum damit. Eine beeindruckende Beweisaufnahme, ein erhellendes Zwiegespräch.

Darüber spricht die Autorin mit dem Kulturredakteur und Theaterkritiker Felix Müller. Es liest der Schauspieler Michael Evers.

Roswitha Quadflieg »Will und Roswitha Quadflieg – Ich will lieber schweigen«, Kanon 2025

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