Zeit für Gaza

Lesung & Gespräch
Zeit für Gaza

Heba Tebakhi spricht über palästinensische Literatur. Veronika Bachfischer liest. Haya Freij schickt eine Videobotschaft aus Gaza. Und wir hören zu. Mit einem Gedenken von »um ihre namen zu sagen«. Kuratiert von Fadi Abdelnour.

Mit »Zeit für Gaza« startet das Literaturhaus Berlin eine lose Reihe von Veranstaltungen, die sich der komplexen, oft unsichtbaren Realität Gazas widmet und dabei die Literatur als Werkzeug der Erinnerung, des Widerstands und der Selbstbestimmung in den Vordergrund rücken möchte. Die Literaturwissenschaftlerin Heba Tebakhi gibt in dieser Auftaktveranstaltung eine Einführung in die palästinensische Literatur, deren Themen der Vergangenheit den Themen der Gegenwart in erschreckender Hinsicht verwandt sind. Wie erzählt man von einer Welt, in der auch die Geschichten buchstäblich ständig von Auslöschung bedroht sind?

Im Zentrum der Veranstaltung stehen historische und neue Texte von Autor:innen aus Gaza, die der Kurator Fadi Abdelnour gemeinsam mit Heba Tebakhi ausgewählt hat, und die uns Veronika Bachfischer und Moritz Gottwald zu Gehör bringen werden. Gelesen werden Texte von Ghassan Kanafani, Mahmoud Darwisch, Muin Bseiso, Refaat Alareer, Haya Freij und Muhammad al-Zaqzuq. Die Lyrikerin Haya Freij schickt eine Videobotschaft aus Gaza und Heba Alagha liest ihre Gedichte aus dem ägyptischen Exil. Das Autor:innenkollektiv »um ihre namen zu sagen« gedenkt getöteter Journalist:innen und Autor:innen in Gaza. Und wir hören zu.

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