Aus der Gesprächsreihe: Ist das NOCH/SCHON mein Land des PEN BERLIN.
In Köpenick mit den Gästen Dirk Zingler (Unternehmer, Präsident 1. FC Union Berlin) | Katja Lange-Müller (Schriftstellerin); Moderation: Cornelia Geißler (Berliner Zeitung). Berlin-Köpenick, Stadion An der Alten Försterei, 17.09.2026
Die Autorenvereinigung PEN Berlin ging in den Osten Deutschlands und organisierte in 16 größeren und kleineren Orten in Sachsen-Anhalt eine Gesprächsreihe zum Thema Heimat – die Fortsetzung der Serie, die wir mit 122 Mitwirkenden Anfang des Jahres in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz begonnen haben.
Wie schon bei der vielbeachteten Veranstaltungsreihe vor den Landtagswahlen im Sommer 2024 in Sachsen, Thüringen und Brandenburg und wie bei unserer Kundgebung im September 2025 im mecklenburgischen Klütz ist das Publikum eingeladen, sich an der Diskussion zu beteiligen. Mehr noch: Das Publikum gestaltet als vierter Gast den Abend maßgeblich mit.
Unter dem (sehr deutschen) Wort Heimat können sich viele Menschen immer noch – oder wieder? – etwas vorstellen: in konservativen Milieus, wo der Begriff seit eh und je beheimatet ist, in rechtsextremen Kreisen, die diesen Begriff zu vereinnahmen versuchen, aber auch links der Mitte. Was aber ist Heimat? Und – um die Frage mit Jean Améry zu formulieren – wie viel Heimat braucht der Mensch? Was ist erforderlich, um sich zu beheimaten? Was gefährdet das Heimatgefühl? Wie geht Heimat im Plural? Und gibt es ein spezifisches ostdeutsches Heimatgefühl, und wenn ja, was macht es aus?











