»Ostgrenze? EU Grenze? NATO Grenze? Grenzenlose europäische Literatur?«

Europäischer Feiertag
»Ostgrenze? EU Grenze? NATO Grenze? Grenzenlose europäische Literatur?«

Podiumsdiskussion mit Katja Petrowskaja und Alhierd Bacharevič. Es moderiert Zaal Andronikashvili.

Europa stand einmal für offene Grenzen. Doch nicht erst seit den vorübergehenden Grenzschließungen aufgrund von Flucht (2015) und Pandemie (2020) wissen wir, wie schnell diese Grenzen wieder geschlossen werden können; ganz zu schweigen von der Todeszone Mittelmeer. Jetzt, im Zuge des Angriffskriegs auf die Ukraine durch Russland, wird erneut über Europas Grenzen diskutiert. Gemeinsam mit der ukrainischen Autorin Katja Petrowskaja und dem belarussischen Autor Alhierd Bacharevič spricht der aus Georgien stammende Literaturwissenschaftler Zaal Andronikashvili über Europas physische und metaphorische Grenzen und lotet aus, ob es der Literatur gelingen kann, diese zu überwinden.

Weitere Sendungen

Lyriklesung und Gespräch

Im Rahmen der Tagung „Shared Heritage – Gemeinsames Erbe“.
Kulturelle Interferenzräume im östlichen Europa als Sujet der Gegenwartsliteratur

Eigenverantwortung und kollektive Amnesie: die deutsch-französische Journalistin Géraldine Schwarz hat über drei Generationen hinweg eine faszinierende Untersuchung und Vergangenheitsaufarbeitung geleistet und soziologische und psychologische Mechanismen erkundet, die eine ganze Gesellschaft in Apathie versetzen können.

Zugeschaltet aus der Westukraine, aus Wien, Basel und Marbach a.N. sprechen wir mit ukrainischen Autor:innen über die aktuelle Situation von Schriftsteller:innen im Krieg. Können sie noch schreiben? Was kann Literatur überhaupt tun? Was sind ihre Forderungen, Wünsche und Hoffnungen an Europa?