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Mit dem Gedicht »Alles bewoonbaar« (dt. »Alles bewohnbar«) reagierte Marieke Lucas Rijneveld auf die Debatte um die Übersetzung von Amanda Gormans Gedichtband ins Niederländische.

Zugeschaltet aus der Westukraine, aus Wien, Basel und Marbach a.N. sprechen wir mit ukrainischen Autor:innen über die aktuelle Situation von Schriftsteller:innen im Krieg. Können sie noch schreiben? Was kann Literatur überhaupt tun? Was sind ihre Forderungen, Wünsche und Hoffnungen an Europa?

Europa stand einmal für offene Grenzen. Doch nicht erst seit den vorübergehenden Grenzschließungen aufgrund von Flucht (2015) und Pandemie (2020) wissen wir, wie schnell diese Grenzen wieder geschlossen werden können; ganz zu schweigen von der Todeszone Mittelmeer. Jetzt, im Zuge des Angriffskriegs auf die Ukraine durch Russland, wird erneut über Europas Grenzen diskutiert.

Adina, aus einem tschechischen Gebirgsdorf stammend, kommt über Umwege nach Berlin. Dort wird sie Opfer eines sexuellen Übergriffs – doch niemand scheint ihr zu glauben.

Eigenverantwortung und kollektive Amnesie: die deutsch-französische Journalistin Géraldine Schwarz hat über drei Generationen hinweg eine faszinierende Untersuchung und Vergangenheitsaufarbeitung geleistet und soziologische und psychologische Mechanismen erkundet, die eine ganze Gesellschaft in Apathie versetzen können.

Uhvatiti zeca roman je prepoznat kao djelo koje uvjerljivo progovara o ženskom prijateljstvu, temi zanemarenoj u našim književnostima, a dodatno prelomljenoj kroz oštru prizmu ratnih godina.

Hier ist er, der europäische Roman, in Gestalt einer Mädchenfreundschaft: Als junge Mädchen waren sie unzertrennlich, Lejla, die Schamlose, Unbändige und Sara, die besonnene, ein wenig schüchterne Tochter des örtlichen Polizeichefs.

Mit der Veranstaltung »Ping-Pong Europa« nähern wir uns dem europäischen Kontinent von verschiedenen Seiten an, ähnlich wie beim Tischtennis, wo der Ball zuerst auf der eigenen Hälfte der Tischtennisplatte aufkommen muss und dann auf der anderen.

Robert Habeck im Gespräch mit Jagoda Marinić

Es war keine intakte, heile, sichere Welt, in die die Corona-Pandemie einbrach. Schon zuvor war die Normalität in der Krise.

In ihrem Roman »Wolgakinder« versetzt Gusel Jachina ihre Leserinnen und Leser in die Zeit der 1910er bis 1930er Jahre im Wolgagebiet.

Lyriklesung und Gespräch

Im Rahmen der Tagung „Shared Heritage – Gemeinsames Erbe“.
Kulturelle Interferenzräume im östlichen Europa als Sujet der Gegenwartsliteratur