Isabelle Graw »Vom Nutzen der Freundschaft«

Die Autorin im Gespräch mit Helene Hegemann

Isabelle Graws »Vom Nutzen der Freundschaft« ist Erlebnisbericht und Gesellschaftskritik in einem. Im Stil eines fiktiven Tagebuchs geschrieben, enthält diese Publikation persönliche Aufzeichnungen über den Nutzen der Freundschaft in einer Wettbewerbsgesellschaft. Mit Blick auf ihr eigenes Milieu – dem Kunstbetrieb – zeigt sie, dass Freundschaften weder gänzlich uneigennützig sind noch in ihrem Nutzen aufgehen. Graw reflektiert die eigenen Freundschaftspraktiken kritisch in Form autofiktionalisierter Prosa. Freundschaft und die damit verbundenen innigen Bezüge zu Anderen braucht sie wie die Luft zum Atmen. Über Nutzfreundschaften und wahre Freundschaft spricht die Kunsthistorikerin Isabelle Graw mit der Autorin Helene Hegemann.

Isabelle Graw »Vom Nutzen der Freundschaft« Spector Books, 2022.

 

Weitere Sendungen

Virginia Woolf »Roger Fry: Eine Biografie«

Der Herausgeber und Übersetzer Tobias Schwartz im Gespräch mit Katharina Teutsch. Es liest Sabine Falkenberg. Unglaublich, aber wahr: Virginia Woolfs letztes, zu Lebzeiten veröffentlichtes Werk

Stefan Hertmans »Dius«

Der Autor im Gespräch mit Mathilda Legemah. Es liest Matthias Matschke. Als Dius an seiner Haustür klingelt, ist Anton überrascht und irritiert. Keiner seiner Studenten

Şeyda Kurt
»Radikale Zärtlichkeit«

Prosa der Verhältnisse mit Şeyda Kurt Kuratiert und moderiert von Deniz Utlu Auszüge gelesen von Elena Schmidt Ein Unbehagen über die konventionellen Konzepte (romantischer) Liebe,

Lorena Simmel »Ferymont«

Moderation Lara Sielmann Als ihr in Berlin das Geld für ihr Studium ausgeht, reist die junge Ich-Erzählerin in ihr Heimatdorf Ferymont in der Schweiz, um

Enrico Ippolito
»Was rot war«

Enrico Ippolito »Was rot war« Moderation Fatma Aydemir Cruci und Lucia lernen sich Ende der 70er Jahre auf der kommunistischen Schule Frattocchie kennen. Die beiden