Selim Özdoğan »Die Musik auf den Dächern«

Latifa riecht plötzlich nach frisch geröstetem Kaffee, was erstaunliche Folgen hat. Ein junger indischer Germanist knackt das Passwort zum Nachlass eines gefeierten Schriftstellers, dessen Sohn einen Hasen im Kopf hat. In einem Hakenkreuz aus Gummistiefeln werden Sonnenblumen gepflanzt. Der Rattenfänger von Hameln erzählt die Geschichte endlich mal aus seiner Sicht. Hillalum trifft die Gottmaschine. Şeyda hat Migrationshintergrund und geht mit dieser Diagnose ganz anders um, als von ihr erwartet wird.

Die Welt am Sonntag sagt über das Buch: „Sie ist Segen und Elend zugleich, die Kürze von Kurzgeschichten. Sind sie so gut geschrieben wie die von Selim Özdoğan, bekommt man die Welt eines Romans auf wenigen Seiten – und kämpft doch ein ums andere Mal mit der Traurigkeit, wenn sie zu Ende sind.“

Selim Özdoğans Erzählungen spüren Schönheit und Schmerz im Alltäglichen auf – und legen dabei Überraschendes bloß. Es geht um Musik, um Liebe, um Trauer, um Freundschaft, Trennung, Sehnsucht und Tod.

Eine Veranstaltung im Rahmen des Sonderprogramms Aufgeschlagen! des Landes Nordrhein-Westfalen.

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