Hans von Trotha »Die große Illusion. Ein Schloss, eine Fassade und ein Traum von Preußen«

Der Autor im Gespräch mit Susanne Messmer

Es ist die größte Projektionsfläche Berlins, manche nennen es: das Schloss. Jahrzehntelang wurde wild darum gestritten: auf der einen Seite die Preußen-Freunde, die etwas wiederhaben wollten, was aussehen möge wie ein Schloss, ganz gleich, was es beherbergt (und sei es ein Humboldt Forum), auf der anderen Seite die Anhänger eines zeitgenössischen Umgangs mit historischen Baulücken, die nichts mit der historischen Rekonstruktion anfangen konnten. Ob jedoch nun Manifestation einer neuen geistigen Mitte oder einer neuen geistigen Leere Berlins: Anlass zu spannenden Diskussionen bietet das neue Stadtschloss allemal!

Hans von Trotha, profunder Kenner von Schlössern und Gärten in Europa, hat diese Debatten intensiv verfolgt und rekapituliert nun, da die Außenhülle endlich vollendet ist, die vergangenen Grabenkämpfe. Im Mittagsgespräch bei Soda und Schinkenbrot erörtert er mit der taz-Redakteurin Susannne Messmer die oft abenteuerlichen Hintergründe des Schlossbaus.

Hans von Trotha »Die große Illusion. Ein Schloss, eine Fassade und ein Traum von Preußen« Berenberg, 2021

Weitere Sendungen

Berolinenses: Florentine Anders »Die Allee«

Im Gespräch mit Annett Gröschner Florentine Anders verbindet Berlin-Geschichte mit der ihrer Familie, den Henselmanns. Mit dem Namen des Nachkriegs-Chefarchitekten Ost-Berlins Hermann Henselmann sind viele Gebäude

Hegels Mitte

Impulsvortrag und Spaziergang mit Publikumsgespräch in Kooperation mit dem ZfL Mit Patrick Eiden-Offe Von Hegels Wirken an der Berliner Universität am Kupfergraben aus geht es

Jan Böttcher »Das Rosen-Experiment«

Jan Böttcher »Das Rosen-Experiment« Moderation Shelly Kupferberg Das psychologische Institut der Berliner Universität befand sich in den 1920er Jahren im Stadtschloss. Dort forschte Kurt Lewin mit seinen

»Berlins schönste Seiten« Folge 29

»Berlins schönste Seiten« Folge 29 Heute sprechen Janika Gelinek, Sonja Longolius und Felix Müller, der Chef des Kulturressorts der Berliner Morgenpost, über »Unterm Staub der